Roy Harper ist groß, ganz groß. Das wussten schon so unbedeutende Figuren wie Jimmy Page, Paul McCartney und Roger Waters/David Gilmour. Man rauche etwas Gutes, man höre und man staune! So spacig, so stoned, so breit, so gut!
Roy Harper ist groß, ganz groß. Das wussten schon so unbedeutende Figuren wie Jimmy Page, Paul McCartney und Roger Waters/David Gilmour. Man rauche etwas Gutes, man höre und man staune! So spacig, so stoned, so breit, so gut!
Eingeordnet unter Uncategorized
Yes Sir, no Sir
Where do I go Sir
What do I do Sir
What do I say
Yes Sir, no Sir
Where do I go Sir
What do I do Sir
How do I behave
Yes Sir, no Sir
Permission to speak Sir
Permission to breathe Sir
What do I say, how do I behave, what do I say
So you think that you’ve got ambition
Stop your dreaming and your idle wishing
You’re outside and there ain’t no admission
To our play
Pack up your ambition in your old kit bag
Soon you’ll be happy with a packet of fags
Chest out stomach in
Do what I say, do what I say
Yes right away
Yes Sir, no Sir
Where do I go Sir
What do I do Sir
What do I say
Yes Sir, no Sir
Permission to speak Sir
Permission to breathe Sir
What do I say, how do I behave, what do I say
Doesn’t matter who you are
You’re there and there you are
Everything Is in its place
Authority must be maintained
And then we know exactly where we are
Let them feel that they’re important to the cause
But let them know that they are fighting for their homes
Just be sure that they’re contributing their all
Give the scum a gun and make the bugger fight
And be sure to have deserters shot on sight
If he dies we’ll send a medal to his wife (ha ha ha ha)
Yes Sir, no Sir
Please let me die Sir
I think this life is affecting my brain
Yes Sir, no Sir
Three bags full Sir
What do I do Sir, what do I say
What do I say, how do I behave, what do I say
You look like a real human being
But you don’t have a mind of your own
Yeah, you can talk, you can breathe
You can work, you can stitch, you can sew
But you’re brainwashed
Yes you are, yes you are
Get down on your knees
You’ve got a job and a house
And a wife, and your kids and a car
Yeah, you’re conditioned to be
What they want you to be
And be happy to be where you are
Yes you are
Get down on your knees
Get down on your knees
The aristocrats and bureaucrats
Are dirty rats
For making you what you are
They’re up there and you re down here
You’re on the ground and they’re up with the stars
All your life they’ve kicked you around and pushed you around
Till you can’t take any more
To them you’re just a speck of dirt
But you don’t want to get up off the floor
Mister you’re just brainwashed
They give you social security
Tax saving benefits that grow at maturity
Yeah, you’re conditioned to be
What they want you to be
And to do what they want you to
Yes you are, yes you are
Get down on your knees
Here’s a song for all the little men who get forgotten time and time again
Here’s a message for the little guy, don’t let this situation pass you by
You’re in the middle while the big mouths fight
You get it from the left and the right, ain’t it crazy
So get up off your easy chairs
We’ve got a lot to do out there
Well ain’t we?
Good’s gone bad, right is wrong
Don’t know which side I’m on lately
Get up from the down you’re in
Come out of your homes and let’s see your faces
Get up out of your easy chairs
Get up and show ‘em that you’re there
Get up it’s your one salvation
Wise up to the situation
Somebody gotta get up and shout
Somebody gotta give us some clout
You’re the ones to make it all work out
It all depends on you
Get up off your arses men
Don’t let ‘em think you’re getting lazy
Get up out of your easy chairs
We gotta lot to do out there, well ain’t we
Get up, Get
Eingeordnet unter Uncategorized
Eduard Torsch, Oskar Torsch, Paul Torsch, Ida Torsch, Henriette Thorsch, Gustav Thorsch, Isidor Thorsch, Jan Thorsch, Adolf Thorsch, Wilhelm Thorsch und Franziska Thorsch – ermordet von den Nazis. Ihr seid nicht vergessen und nichts ist verziehen.
Eingeordnet unter Uncategorized
Heute wollte ich den Dreck von meinem Auto waschen, denn der hatte sich als hart gewordene Schneematschpampe schon zentimeterdick auf dem Lack festgesetzt. Zu diesem Zweck steuerte ich also eine Selbstbedienungsautowäsche an, ihr wisst schon, wo man 50 Cent oder mehr einwirft und dann mit einem Schlauch eigenhändig die Karre sauber spritzen kann, doch das Wetter war schön, und diesen Faktor hatte ich unterschätzt. Schönwetter bedeutet nämlich, dass im hartkotigen Autonarren der Sauberkeitsfimmel erwacht, und so stauten sich die Waschwütigen vor den Waschboxen. Und diese Leute sind nicht wie ich. Ich wähle das billigste Programm, spüle den Dreck vom Auto und fertig. Die Menschen vor mir aber hantierten mit Schwämmen und Lederfetzen und warfen Münze um Münze in den Automaten, spülten und spülten noch mehr, bohnerten und wienerten und polierten, dass einem Angst und Bange werden konnte. Und sie sahen dabei nicht fröhlich aus, nicht so wie Menschen, die gerade etwas tun, was ihnen Spaß macht und dies aus Liebe zu ihrem Auto. Liebe war überhaupt das falsche Wort, denn mit Liebe oder Freude schien die Beziehung der Putzteufel zu ihren Autos wenig zu tun zu haben, es war mehr wie der eifersüchtige Stolz des Eroberers, der seine Kiste zwar nicht gerade in einem Feldzug geraubt, dafür aber durch intensives Kredit- oder Leasingratenzahlen bzw. durch extremes Butter-vom-Brot-Sparen sich mühsam angeeignet hatte. Entsprechend ernsthaft ging es zu. Die Waschmännlein blickten grimmig drein und sahen sich misstrauisch um, ganz so, als könne jeden Moment der böse osteuropäische PferdeAutodieb hinter der Ecke hervorspringen. Man sieht: In Österreich ist Autopflege serious business. Die Fetischierung des Automobils dürfte wohl nur in Deutschland noch tiefere Spuren in der Psyche der Mobilisten hinterlassen haben.
Eingeordnet unter Uncategorized
Einladung zur Gedenkveranstaltung “Die Erinnerung bewahren” anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Jänner 1945.
Freitag, 27. Jänner 2012 in Villach, Paracelsussaal, Rathaus, um 19.00 Uhr
Veranstalter: Stadt Villach, Verein “Erinnern-Villach”, Österreichisch-Israelische Gesellschaft / Landesgruppe Kärnten
Programm:
Begrüßung: Bürgermeister Helmut Manzenreiter
Ansprache: Univ. Prof. Dr. Peter Gstettner »Erinnern an das Vergessen«
Szenische Lesung: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Martin und Perau lesen Abschiedsbriefe
Musik: Alenka Piotrowicz – Violoncello
Johann Sebastian Bach: Sarabande aus der 2. Suite in d-moll für Solo Violoncello
Paul Hindemith: 3. Satz aus der Sonate für Solo Violoncello
Eingeordnet unter Uncategorized
Eingeordnet unter Uncategorized
Die Sozialdemokratische Partei Österreichs ist am Ende. Inhaltlich und personell. Die SPÖ, die einst für gesellschaftliche Modernisierung und soziale Gerechtigkeit stand, knickt im Angesicht der Wirtschaftskrise total ein und verkommt zur Sozialabbaupartei. Unter Zustimmung und Mittäterschaft von Gewerkschaft und Arbeiterkammer übrigens. Statt dass man sich Gedanken macht, wie man das Kapital an den durch das Kapital verursachten Kosten der Krise beteiligen könnte, will man die ärmsten Teile der Bevölkerung, die Kranken und Arbeitslosen, schröpfen. Die Abschaffung der Invaliditätspension, eine Idee, die auf dem Mist der „Sozialpartner“ gewachsen ist, gilt bereits als fix. Nun kursieren in der SPÖ auch noch Pläne, die Notstandshilfe nur mehr für vier Jahre auszuzahlen und überdies zu kürzen. Wer vom Arbeitgeber gekündigt wird, soll außerdem eine Woche Arbeitslosengeldanspruch verlieren. Noch einmal zum Mitschreiben: Es ist die SPÖ, die solcherlei Pläne wälzt, nicht die Industriellenvereinigung. Sozialdemokraten zerbrechen sich die Köpfe darüber, wie man den Ärmsten etwas wegnehmen könnte. Die systematische Steuerhinterziehung, die unglaubliche Verschwendung in der Verwaltung, die grotesk hohen Kosten des Förderalismus, die Steuerprivilegien für Superreiche und Konzerne, die Förderungen für millionenschwere Bauern – all das müsste eine sozialdemokratische Partei diskutieren und kritisieren, bevor sie überhaut erst auf den Gedanken kommt, Kranke und Arbeitslose zu schikanieren.
Wer braucht so eine Sozialdemokratie noch? Niemand außer dem Kapital. Brutaler Abbau der sozialen Sicherungssystem funktioniert halt am besten wenn der, wie schon in Deutschland geschehen, maßgeblich von „Arbeiterparteien“ und zahmen Gewerkschaften betrieben wird. Die betroffenen Menschen haben dann niemanden mehr, auf den sie politische Hoffnungen setzen könnten und fügen sich resignierend in ihr Schicksal, werden Nichtwähler oder anfällig für Rechtsradikalismus, welcher ihnen zumindest die perverse Befriedigung in Aussicht stellt, auf noch schwächeren Opfergruppen herumtrampeln zu dürfen. Der grüne Sozialsprecher Karl Öllinger spricht als einer der wenigen in diesen Tagen Klartext: „ Er könne sich selbst unter Einberechnung jedes „Oppositionsrefelexes nicht vorstellen, dass SPÖ-Minister und Gewerkschafter Hundstorfer auch nur im Geringsten daran denkt, eine der wenigen Konsequenzen aus dem Nationalsozialismus einzuschränken. Wer so etwas anstrebt, schickt Österreich in die 30er-Jahre zurück und zu den ‚Arbeitslosen von Marienthal‘“, sagt Öllinger. Die Notstandshilfe wurde unmittelbar nach der Niederlage des Nationalsozialismus geschaffen, um die Aussteuerung von arbeitslosen Menschen, die zur Stärkung des Nationalsozialismus geführt hat, für alle Zukunft zu verhindern. „Trotz aller Unterschiede zur SPÖ kann ich einfach nicht glauben, dass ein derartiger Schritt ernsthaft überlegt wird. Dazu sind die Konsequenzen der Aussteuerung von arbeitslosen Menschen verantwortungsvollen SozialpolitikerInnen nur allzu sehr bewusst.“
Wobei Öllinger da wohl den Bewusstheitsstand der meisten SPÖ-Politiker falsch einschätzt. Der SPÖ sind gar keine „Konsequenzen bewusst“, oder falls doch, sind diese ihr egal. Nun ja, in etwa zwei Jahren wird es eh eine blau-schwarze Regierung geben, die noch brutaler über die Arbeitnehmer und Armen drüberfahren wird, und diese Regierung wird zu jedem Kritiker sagen: „Was wollt´s denn? Wir setzen nur fort, was die SPÖ begonnen hat“.
Eingeordnet unter Uncategorized
Ungarns Möchtegerndiktator Victor Orbán ist in Bedrängnis geraten. Das wollen seine österreichischen Fans nicht auf ihm sitzen lassen. Ein kleines Sittenbild aus den Online-Leserbriefspalten…
Eingeordnet unter Uncategorized
Kärntens ÖVP-Chef Josef Martinz legt seine Regierungsämter zurück. „Vorrübergehend“. Bis zum von ihm erhofften Persilschein durch die Justiz. ÖVP-Obmann bleibt er, denn: „Wen interessiert die Partei eigentlich? Den Bürger interessiert, dass saubere Politiker ordentlich handeln.“
Martinz hat nichts verstanden. Es geht nicht darum, ob er gerichtlich verurteilt wird oder nicht, es geht darum, dass er seinem persönlichen Freund und Steuerberater sechs Millionen Euro für ein paar Blätter bekritzeltes Papier zugeschanzt hat (ursprünglich hätten es sogar zwölf Milllionen sein sollen). Es ist völlig egal, ob das ein Gericht für strafwürdig hält oder nicht, wer solches tut, hat in der Politik nichts mehr verloren und müsste sich sofort ins Privatleben zurückziehen. Dasselbe gilt auch für Politiker, die am Telefon Staatsbürgerschaften gegen Bargeld in Aussicht stellen. So wäre das in einer Demokratie, die ihren Namen verdient, so würden Politiker handeln, die tatsächlich „sauber und ordentlich“ sind. Die würden nicht „auf Zeit“ zurücktreten, sie würden gehen, endgültig. Und nicht erst nach Jahren und etlichen Strafanzeigen, sondern sobald die Sache ruchbar wird.
Doch die politische Kultur rottet vor sich hin, von Palermo bis Berlin und mit Kärnten mittendrin.
Ach ja, Herr Martinz, zu ihrer Frage, wen denn eigentlich die Partei interessiere: Die ÖVP-Mitglieder und -Wähler vielleicht? Und möglicherweise auch Menschen, die zwar nie die ÖVP wählen würden, die aber deren Stellenwert in der österreichischen Demokratie respektieren? Generell Leute, die eine Mehrparteienlandschaft schätzen? Okay, ich weiß schon, dass sie, Herr Martinz, durch das Kungeln mit den Moralexperten der Freiheitlichen völlig verdorben sind und es ihnen nichts ausmachte, würde die ÖVP mangels Wählerinteresse aufgelöst werden, solange sie persönlich gut versorgt sind. Es soll aber noch Kärntner geben, die Politik nicht als Netzwerk ideologiefreier Karrieristen verstehen, sondern als Wettbewerb der Konzepte und Weltanschauungen.
Eingeordnet unter Uncategorized