Saudummer Mob vs. Jutta Ditfurth

Nazis, Zinskritiker, Israelkritiker, Antitizonistinnen, Chemtrail-Freaks, lluminaten-Fürchter, Reichsdeutsche und andere Aluhutträger der gehirnbefreiten regressiven Verschwörungsszene wollen unter der geistigen Führung des Radioplapperers Ken Jebsen (“ich weiß, wer den Holocaust als Propaganda erfunden hat”) für den Frieden demonstrieren, gar eine “neue Friedensbewegung” starten. Jutta Ditfurth hat sich, ebenso wie Konstantin Wecker, von den ekelhaften Spinnern in aller Deutlichkeit distanziert. Das bringt diese Figuren zum schäumen und sie offenbaren in ihrer Empörung, wie sie ticken.

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Kurt Cobain und ich

Als Nirvana und ich erstmals aufeinander trafen, geschah das unter für eine liebevolle Beziehung recht ungünstigen Umständen. Ich hatte keine Ahnung, wer dieser Kurt Cobain und seine Truppe sein mochten, ich merkte nur, dass so gut wie alle Menschen, die ich kannte, und so gut wie alle Menschen, die ich nicht kannte, voll auf “Smells Like Teen Spirit” abfuhren und der Song daher auf jeder Party, in jedem Lokal und aus jedem Autoradio dröhnte. Die Mehrheit liebte Nirvana und das genügte mir zunächst, um Nirvana nicht zu mögen, denn mit Mehrheiten hatte ich keine guten Erfahrungen gemacht. Mehrheiten, so mein damaliger Wissensstand, schließen sich stets gegen Minderheiten zusammen, die ihnen schwächer oder auch nur andersartig erscheinen. Daher konnte das, was die Mehrheit mochte, nicht gut sein, schloss ich damals kurz. Das war schade, denn eigentlich hätten Kurt Cobain und ich die besten Freunde werden müssen. Ohne voneinander zu wissen waren wir uns in vielerlei Hinsicht ähnlich. Wie er lief auch ich schon seit den späten 80er Jahren mit Holzfällerhemd, T-Shirt, zerschlissenen Jeans und Turnschuhen rum. Wie er mochte ich eher die Beatles als Hardcore, eher Syd Barrett als Sid Vicious, und wie er war  ich ziellos, melancholisch, wütend, verletzt und pessimistisch, richtete aber, auch das eine Ähnlichkeit, meine aufgestauten Aggressionen nicht physisch gegen Menschen, Sachen oder Tiere und trat auch keiner radikalen Partei bei, sondern schrieb zornige Verse und Lieder, für deren Vertonung ich keine Mitmusiker fand. Und wie er zielte ich schließlich mit all der Wut und dem Hass und der Traurigkeit auf mich selbst, nicht mit einer Schrotflinte zwar, aber doch mit einem psychischen Zusammenbruch, mit Krebs und mit dem Ausstieg aus der normalen Gesellschaft der frohgemuten Menschen. Den Erfolg von Nirvana interpretierte ich falsch. Mir fiel nicht auf, dass es Millionen Menschen auf der ganzen Welt ähnlich ging wie mir und dass Cobain deswegen einen Nerv traf mit seinen Songs, ich war blind vor spätpubertärer Verweigerungshaltung allem gegenüber, das Erfolg hatte. Erst viel später sollte ich erfahren, dass Kurt ganz ähnliche Zweifel plagten, als er vom beinahe obdachlosen Slacker zum Weltsuperstar befördert worden war. Zur der Zeit, als Nirvana am Höhepunkt ihrer Popularität waren, gab es außer mir nur noch wenige, die die Band nicht mochten, und das waren meist neidische Musiker, die sich nicht entblödeten, Cobain sein technisch nicht perfektes aber eben im Kontext seiner Musik völlig perfektes Gitarrenspiel anzukreiden, und Metalheads, die das Dröge-Verschleppte am Grunge nie kapieren konnten. Und dann blies sich Cobain den Schädel weg, die letzte Jugendbewegung war vorbei und ich hatte nicht mitgemacht.

Die Jahre gingen vorüber, Grunge war out, diejenigen, die zur Musik von Nirvana, Pearl Jam und den anderen Bands der Ära traurig ihre jungen Körper geschüttelt hatten, versuchten, doch noch einen Platz in den Tretmühlen dieser Welt zu ergattern und ich erlitt kurz nach der Jahrtausendwende einen seelischen Zusammenbruch, der mich aus meinen Tretmühlen nachhaltig und gegen meinen Willen entfernte. Vom respektierten Steuerzahler langsam ins Elend des Transferleistungsbeziehers absteigend, entdeckte ich Nirvana neu und nun stimmten die Umstände so weit, dass ich das Meisterwerk “Nevermind” genießen konnte, ohne mich wie ein Mitläufer zu fühlen. Als ich mich in Ruhe und ungestört vom Hype auf die Band einließ, konnte ich die Schönheit dieser Verbindung zwischen Punk Rock und beatleesker Melodien und frühpinkfloydscher Harmonik endlich wahrnehmen und schätzen lernen. Ja ja, “Here we are now, entertain us” mag der gequälte Schrei der Generation X gewesen sein, der später die Generation Xbox mit noch unstillbarerem Unterhaltungsbegehr folgen würde, aber für mich klangen “Nevermind”, “In Utero” und “Unplugged” einfach nur nach verdammt guter Musik mit teils recht gewitzten Texten. Die unausgegorene “Bleach” mochte ich nicht und mag sie bis heute nicht. Vorigen Samstag jährte sich zum 20. Mal der Todestag Kurt Cobains und ich war trauriger, als ich es 1994 gewesen war.

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Grün(d)lich zivilisiert 2

Das “Das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-dürfen”-Land lässt seine Leitmedien ordentlich austeilen. Nach Roma, Muslimen, Homosexuellen und Russen kommen jetzt die Frauen an die Reihe. Für solche Überschriften, für so eine Sprache gewordene Misogynie wären Journalisten noch vor wenigen Jahren gefeuert worden. Inzwischen geht das wieder. Man ist wieder unverschämt primitiv.

Focus:

focus

Der Spiegel:

pisa

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Grün(d)lich zivilisiert

“Die europäische Welt hat keine Angst mehr vor den Deutschen, weil wir 1968 aufgebrochen sind, weil wir das Law-and-Order-Denken heraus geblasen haben aus diesem Land, weil wir, eine andere Generation, diese deutsche Gesellschaft gründlich zivilisiert haben.” (Antje Vollmer, Grüne, 9. August 1990, Deutscher Bundestag)

Also sprechen die gründlich Zivilisierten, nachdem sie einen Artikel über eine finnische Rom gelesen haben, der in einem schwedischen Hotel der Zugang zum Speisesaal verweigert wurde, weil sie in der Tracht ihres Volkes erschienen war:

“Roma, auch bekannt unter der Bezeichnung  Zigeuner, woraus sich die treffende Umschreibung (Herum-)Ziehende Gauner ableiten lässt. Biologisch gehören diese Lebewesen zur Familie der Heuschrecken.”

“@Samsara: Falsch – Heuschrecken hauen ab, wenn sie sich sattgefressen haben. Zigeuner wid man nie wieder los.”

“Wer in einem Nobelhotel frühstücken will, kann dort nicht in Lumpen antanzen. Wieder mal eine Roma, die sich selbst diskriminiert und andere dafür beschuldigt…”

“Irgendwie mag die keiner auf der Welt. Ich verstehe das nicht. Das sind doch anständige, fleißige und ehrliche Menschen.”

“Sowas als Tracht zu bezeichnen ist schon mehr als gewagt. Und selber schuld, daß ihr das passiert ist. Offensichtlich hat sie es darauf angelegt, denn sonst hätte sie sich “normal” gekleidet, wie jeder andere dort auch. Das zeigt mal wieder, auf welchem geistigen Stand diese Leute stehengeblieben sind.”

Hier die Tracht

ir-roma2

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Krankheit als Charakterschwäche

Ich veröffentliche heute auf Facebook folgenden kurzen Text:

Ich wollte mir vorhin einen Kebap holen und wurde stattdessen Zeuge, wie die Hundstorferischen Sozialreformen das Land verändern. Die Kebapbude hatte einen neuen Mitarbeiter, einen großen, etwa 250 Kilo wiegenden Mann Ende 40, der gerade darin eingeschult wurde, wie man das Fleisch vom Spieß schabt und die Fladenbrötchen füllt. Der Mensch sah aus, als würde er jeden Moment umkippen vor Erschöpfung und Verwirrung. Die Blut unterlaufenen Augen flackerten unsicher, als würde der Wind der Realität sie fast zum Verlöschen bringen, und unter den Augen waren Tränensäcke die so aussahen, als wollte Eiter daraus hervorplatzen. Der traurige Koloss stand offensichtlich unter dem Einfluss einer Elefantendosis Neuroleptika, die ihn völlig willenlos und stumm machte, und roboterhaft tat er, was ihm der Lokalbesitzer befahl. An den Handgelenken trug er schweren Goldschmuck, den er beim Bröchtchenfüllen langsam durch die verschiedenen Saucen und Salate schleifen ließ, was er aber nicht mal bemerkte. Vor kurzem wäre der Mann auf einer Parkbank gesessen und hätte Tauben gefüttert, jetzt ist er “fit to work”.

Darauf antwortete Andreas Sucher, persönlicher Referent von Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und in der Landesregierung zuständig für “Neue Medien”.

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Wer krank, arm, arbeitslos oder all das zusammen und ist und nicht aus eigener Kraft gesund, wohlhabend und berufstätig wird, hat nach Ansicht von Herrn Sucher also einen schwachen Charakter, legt zumindest der Umkehrschluss nahe. Das ist eine interessante Betrachtungsweise medizinischer und sozialpolitischer Probleme und liegt voll im neoliberalen Trend, in dem seit Bill Clinton, Tony Blair und Gerhard Schröder auch die Sozialdemokratischen Parteien mitlaufen. Wer das Pech hat, körperlich oder psychisch nicht den stetig steigenden Ansprüchen des Marktes zu genügen, ist laut dieser Weltsicht kein Opfer, dem man helfen sollte, sondern ein Mensch mit charakterlichen Defiziten, die man ihm nur austreiben müsse und schon würde er wieder begeistert teilnehmen können am großen Konkurrenzkampf. Wer das glaubt, entledigt sich der moralischen Verpflichtung, Kranke und Arme nicht verrecken zu lassen, denn an einem schwachen Charakter ist man schließlich selber  schuld. Herr Sucher postet auf seiner Facebook-Wall gerne Fotos, die ihn beim Laufen und anderen sportlichen Betätigungen zeigen. Sport härtet ab. Offenbar auch seelisch. Herr Sucher hat sich dann bemüht, die Aussage zu relativieren, und ich glaube ihm auch, dass er einsieht, dass Krankheit keine Charakterschwäche ist. Zumindest hoffe ich das.

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Perspektiven?

Erinnert sich noch jemand an die Jahre 1989 bis 1991? An die düsteren Prophezeiungen vornehmlich Konservativer, wonach die herrschenden Politiker in den realsozialistischen Staaten sich mit grausamen Blutbädern gegen ihre Absetzung wehren würden? Das war eine der großen Fehleinschätzungen des 20. Jahrhunderts, eine Projektion die davon ausging, die Politikerinnen im Osten würden an ihr System so sehr glauben wie die Kapitalisten an das ihre. Statt die einzig relevante Frage zu stellen, nämlich die, was Berufspolitiker verlieren oder gewinnen könnten, wurden ideologische Nebelkerzen gezündet. Die KP-Bonzen hatten außer ihren schäbigen Wochenend-Datschen, die der westlichen Propaganda stets als Nachweis eines schamlosen Privilegienrittertums galten,  wenig zu verlieren, aber Milliardenvermögen zu gewinnen. Die Aussicht, künftig mit der Privatyacht nach Monte Carlo zu schippern, um dort Austern zu fressen, war durchwegs verlockender, als ewig nur bestenfalls in Funktionärshotels am Schwarzen Meer absteigen zu müssen. Dass ein System, in dem eben kein Kommunismus herrschte, sondern eine von einer Einparteienherrschaft regierte Planwirtschaft, korrumpierbar war und ohne Gegenwehr unterging, hat nur die überrascht, die an ihrer eigene weltanschauliche Werbeabteilung, sei diese nun links oder recht gestrickt gewesen, geglaubt haben.

Für diejenigen, die den Kapitalismus abschaffen wollen, gilt es zu bedenken, dass Kapitalisten mehr zu verlieren haben als jemals ein realsozialistischer Bonze. Daher wehren die sich auch heftiger und schrecken vor der Installation faschistischer Regierungen nicht zurück, solange damit nur sichergestellt wird, dass das Kapital nicht angetastet wird. Umsturzversuche werden in der Regel im Keim erstickt und schon bei größeren Demonstrationen fahren die Wasserwerfer und die Prügelpolizei in Armeestärke auf. Ist es aber überhaupt notwendig, den Kapitalismus abzuschaffen? Ich bin mir da gar nicht so sicher, denn Kapitalismus ist unbestritten sehr effizient in dem, was sein Daseinszweck ist, nämlich Käufer mit Waren zu versorgen und damit Profit zu machen, und das muss gar nicht zwangsläufig in die Katastrophe führen, wie manche marxistische Eschatologen meinen. Sicher, so wie derzeit weltweit Politik gemacht wird, steuern wir auf immer mehr und immer heftigere Kriege zwischen den Kapitalblöcken und auf eine ökologische Katastrophe noch nie dagewesenen Ausmaßes zu. Um das zu verhindern, könnte man versuchen, den Kapitalismus abzuschaffen, man könnte aber auch, und das halte ich für realistischer, daran arbeiten, ihn zu domestizieren. Dass es kein richtiges Leben im falschen gäbe, ist ein knackiger Spruch, aber wer sagt denn, dass der Kapitalismus zwangsweise das falsche Leben sein muss? Der hat nämlich nicht nur Krieg, Umweltzerstörung und Sozialabbau vorzuweisen, sondern auch die Befreiung von Milliarden Menschen vor allem in Asien aus existenzieller Armut. Im Sweatshop zu schuften mag eine elende Existenz sein, es ist aber besser, als zu verhungern. Natürlich ist der Kapitalismus anderswo auch brutal und direkt mörderisch, ob das nun Menschen in Afrika betrifft, die zum Wohle westlicher und chinesischer Konzerninteressen verrecken müssen, oder die für den Verwertungsprozess Überflüssigen in Europa und den USA, denen man zusehends die Existenzgrundlagen entzieht. Das aber ist nicht das Wesentliche des Kapitalismus, denn der kann, und das wurde bereits bewiesen, auch dann funktionieren, wenn er von seinem Profit ein wenig abgeben muss, um dadurch auch den armen Schluckern ein Dasein ohne unmittelbare Not zu gewähren. Die Verhältnisse, die derzeit auf dem Planeten herrschen, sind nicht schön, jeder Zorn darüber ist gerechtfertigt und wer diese Verhältnisse ändern will, hat zunächst einmal recht. Dennoch sollte man als einer, dem diese Verhältnisse nicht behagen, gut überlegen, was realistischer ist: Eine marxistische Weltrevolution oder eine innersystemische Veränderung hin zu einer humanen Zügelung des Kapitalismus in dem Sinne, dass man ihn zwingt, weltweit das Menschenrecht auf eine Existenz ohne unmittelbare Not zu verwirklichen. Dazu müsste man nicht mal das System ändern, dazu reichte es schon, wenn die Kapitalisten statt zehn Luxusvillen nur mehr drei haben, statt 20 Milliarden nur mehr eine.

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Nazis gegen rechts

Was ich sehe, wenn ich die laufenden Ereignisse in der Ukraine und auf der Krim betrachte, ist nicht bloß ein geopolitisches Tauziehen. Es ist auch nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen  liberaler westlicher Demokratie und autoritärer gelenkter Demokratie. Ich sehe vor allem, wie sehr das gesamte politische Spektrum in ganz Europa nach rechts gerückt ist. Was ist denn Putins Russland? Es ist, wie Alan Posener richtig schreibt, der “Hort der Reaktion in Europa”. Fast alles, was an Antiliberalismus, Antifeminismus, Rassismus, Islamophobie und Antisemitismus in Europa kreucht und fleucht, sieht bewundernd auf das derzeitige Russland und erblickt darin ein nachahmenswertes Modell. Nicht ohne Grund ist die österreichische FPÖ ganz verliebt in Putin. Ein starker Führer, der Schwule unterdrückt, aufsässige Frauen in den Knast steckt und in Tschetschenien mal eben 200.000 Muslime totmachen lässt, der imponiert denen. Wenn man sonst nichts über Putin und sein Modell wüsste würde die Zuneigung, die ihm von Europas Rechtsextremen entgegen schlägt, ausreichen, um zu wissen, dass er ein Feind von Freiheit und Menschenrecht ist, ein Gegner der pluralistischen Gesellschaft. Dass so einer sich gegen das Völkerrecht einen Teil der Ukraine schnappt, ist furchtbar. Ebenso furchtbar ist, dass westliche Regierungen von der Obama-Administration über die EU-Kommission bis zu Angela Merkels schwarz-roter Koalition in Deutschland nicht das geringste Problem damit haben, offen rechtsextreme und antisemitische Kräfte in der Ukraine zu unterstützen und das frech “Stärkung demokratischer Kräfte” zu nennen. Die Svoboda-Partei und der “Rechte Sektor” sind Kräfte, die nicht irgendwie rechtsliberal oder wertkonservativ sind. Die paktieren mit der NPD und der Jobbik, feiern NS-Kollaborateure und Judenschlächter und haben ein Weltbild, das den Putin´schen Rechtsautoritarismus an Engstirnigkeit und fanatischer Bösartigkeit noch übertrumpft. Das Fehlen jeder klaren Abgrenzung gegen diese Figuren seitens der westlichen Mächte entblößt nicht nur das Demokratiegeschwafel als reine Propaganda, es sollte auch jedem in Europa, der  nicht völkisch und neonationalsozialistisch denkt, Angst machen. Wenn die Beteiligung richtiger Nazis an einer Regierung problemlos durchgewunken wird, kann das morgen in jedem anderen europäischen Staat passieren. Der moralische Anspruch der EU ist dahin. Es ist derzeit nicht mal mehr eine sonderlich satirische Zuspitzung, wenn man den Ukrainekonflikt mit “Nazis gegen rechts, sponsored by the EU” beschreibt. Wenn demnächst in Frankreich der Front National regiert und in Österreich die FPÖ, wird die EU dagegen nicht mal mehr verbal was einzuwenden haben.

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