Die Politik der EU wird immer eigenartiger – zumindest aus der Sicht von EU-Bürgern. Das “Klimapaket”, das die Kommission am Mittwoch vorstellte, wird zwar von den üblichen Geisteskranken als “zu wenig weitreichend” kritisiert, birgt aber dennoch das Potential, die Industrie aus West- und Mitteleuropa zu vertreiben und die Konsumenten mit weiteren extremen Preiserhöhungen zu quälen. Der ganze Emissions- und Zertifikatswahnsinn wird nicht nur die Produktion und damit auch die wirkliche Wertschöpfung in die neuen Mitgliedsländer und nach China & Co verjagen, sondern auch die Haushalte massivst belasten.
Die Kommission gibt in den Unterlagen zu, dass Strom durch die CO2-Zertifikate um 10 bis 15 Prozent teurer wird.
Das ist sehr schön, denn Europas Bürger hatten in den vergangenen Jahren eh nur Verteuerungen bei Lebensmitteln und Wohnkosten von rund 20 Prozent zu verkraften. Aber wenn es doch um das Wohl des knuddeligen Eisbären geht, muss man das wohl schlucken, gelle? Zumindest kann dann Europa mit einem guten Gewissen zu einer Agrargesellschaft regredieren und braucht sich keine Gedanken mehr über Rentensysteme und Krankenversicherungen und ähnlichen Mumpitz zu machen, denn als “Dienstleistungsgesellschaft” ohne Industrie werden wir endlich das auskosten dürfen, was früher das Leben in der Dritten Welt so spannend machte: Täglicher Überlebenskampf, Bürgerkrieg und zutiefst korrupte Eliten. Nun mögen sie, werter Leser, sich fragen: “Aber warum tun die das? Die glauben doch sicher aus tiefstem Herzen daran, dass sie mit dieser Politik die Welt oder zumindest den Eisbären retten”. Nun, ich habe eine andere Erklärung: Die Drecksäcke, die Europa deindustrialisieren wollen, wurden von China und anderen Mächten bestochen. Entweder dies, oder sie sind wirklich so geistesschwach, dass man sie gnadenhalber einschläfern sollte.

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