Mai 14, 2008...9:00 Uhr vormittags

Keiner glaubt dem armen Mahmoud

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Mahmoud Ahmadinejad kann einem fast leid tun. Egal wie oft er sagt, Israel müsse von der Landkarte verschwinden, das “zionistische Gebilde” müsse vernichtet werden oder die Juden seien das Unglück der Welt, und egal, wie oft er auf Nachfrage von Journalisten diese Aussagen auch bekräftigt und bestätigt - seine “antiimperialistischen” Fans im Westen wollen ihm einfach nicht glauben und unterstellen immer wieder, die Äußerungen des armen Mannes seien falsch übersetzt worden und eigentlich ganz anders gemeint. Aber Mahmoud gibt nicht auf und hat anlässlich des 60. Gründungsjubiläums des Staates Israel erneut eine Rede gehalten, in der er prohezeite, dass Israel, “ein krimineller und terroristischer Staat”, “bald von den Palästinensern weggeschwemmt” werden würde. Israel sei “bereits tot”, donnerte er. Er hätte sich die Mühe sparen können, denn im Westen wird ihm wieder keiner glauben wollen. Kein Wunder, dass der Mann immer intensiver am Durchdrehen ist. Wäre ich auch, wenn mir keine Sau glauben würde, was ich sagte.

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