Die EU-Kommission will, um ihre hoch gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen, ab 2009 die klassischen Glühbirnen aus dem Verkehr ziehen und durch Energiesparlampen ersetzt sehen. Das könnte jedoch für viele Menschen im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen, denn das von Leuchtstoffröhren (nichts anderes sind “Energiesparlampen”) ausgesendete kurzwellige blaue Licht könnte die Netzhautzellen schädigen und somit Augenerkrankungen hervorrufen. Das legen zumindest Tierversuche nahe. Auch LCD/TFT-Bildschirme haben, wie Energiesparlampen, einen erhöhten kurzwelligen Blauwert, während normale Glühlampen, ähnlich dem Sonnenlicht, auch langwelliges Rot abstrahlen, welches den Reparaturmechanismus der Netzhaut unterstützt. Bevor die gute alte, aber halt nicht sehr energieeffiziente Glühlampe auf dem Müllhaufen der Technik landet, sollten die möglichen Risiken von Leuchstofflichtquellen und mögliche Schutzmaßnahmen dagegen besser erforscht werden, meint der Lindwurm.
Juni 18, 2008...2:34
Geht Klimaschutz ins Auge?
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3 Kommentare
Juni 18, 2008 um 3:17
Stimmt, die Risiken muessen genau getestet werden. Ich halte sie zwar fuer gering, da der Anteil an kurzwelligen, blauem Licht selbst unter dem von normalem Tageslicht ist (laut Philips-Sprecher, im hier schon verlinkten Kurier-Artikel), aber wir sollten sicher gehen. Auf jeden Fall wird es eine Geld- und CO2-Ersparnis.
Juni 18, 2008 um 3:41
Wenn sich die Unbedenklichkeit der Energiesparlampen bestätigen sollte, bin ich natürlich auch für deren verstärkten Einsatz, denn Energiesparen ist IMMER sinnvoll. Nur sollte das VOR der Verabschiedung einer EU-Richtlinie festgestellt werden. Bloß weil ein Konzernsprecher sagt, seine Produkte seien harmlos, muss das noch lange nicht wahr sein.
Juni 18, 2008 um 3:51
[...] Nachts an britischen und norwegischen Küsten anlanden, und die den vom hässlichen (und offenbar auch gesundheitsschädlichen) Licht geplagten EU-Europäern für Wucherpreise kleine, [...]