Im österreichischen Wahlkampf versuchen die Rechtsparteien, einander in Sachen „Härte gegen Ausländer“ zu übertrumpfen. Die ach so christliche ÖVP ließ plakatieren: „Es reicht. Wer bei uns lebt, muss unsere Sprache lernen. Ohne Deutschkurs keine Zuwanderung. Keine Rechte ohne Pflichten.“ Die FPÖ wiederum bertrachtet die Xenophobie naturgemäß als ihr ureigenstes Metier und poltert heftig gegen „die Islamisierung“ und lässt T-Shirts mit dem Aufdruck „Inländer“ oder „Hiergeborener“ verteilen. Doch FP-Chef Strache geht im Vergleich zu seinem ehemaligen politischen Ziehvater und nunmehrigen BZÖ-Spitzenkandidaten Jörg Haider locker als Freund der Zuwanderung durch, denn der solariumgegerbte Kärntner Landeshauptmann will nicht nur allen Asylbewerbern vom Baby bis zur Greisin eine elekronische Fußfessel verpassen, er kündigt offen eine ethnische Säuberung an: „Eines Tages wird es in unserem Land nur mehr Kärntner geben (…)“. Dass Asylbewerber für Haider durchwegs„Lumpen und Drogendealer“ sind, wundert einen dann auch nicht weiter.
Herr Landeshauptmann von Kärnten: Nehmen sie bitte ihre an die NS-Zeit erinnernden „Vorschläge“ und stecken sie sich diese in den Arsch, falls dort nicht gerade einer ihrer Kofferträger zu Gange ist! Sie sind nicht nur ein charakterloser Politschuft und Hetzer der übelsten Sorte, sondern auch ein Totalversager als Landeshauptmann. Sie haben Kärnten heruntergewirtschaftet und in ein schwüles Feuchtbiotop verwandelt, in dem Dummheit und menschliche Verkommenheit belohnt und gefördert werden. Verpissen sie sich endlich unter Mitnahme ihres inkompetenten, Verfassungsgerichtshofentscheidungen ignorierenden Packs von Günstlingen in ihr arisiertes Bärental!
2 Kommentare
August 27, 2008 um 1:37
Also mir ist lieber wenn „unser“ Herr Landeshauptmann zu seinen Ursprüngen zurückkehrt, diese liegen nicht im Bärental sondern in Oberösterreich ; )
August 27, 2008 um 6:29
Vollste Zustimmung.
Davon abgesehen könnte man diese widerlichen „Inländer“-Shirts doch super für eine Aktion verwenden: Menschen suchen, die zwar ausländisches Aussehen haben (dunkler Teint, asiatische Augen, …), jedoch hier geboren sind. Die ziehen sich die Leiberl dann an und stellen sich vor die FPÖ-Parteizentrale – vielleicht kapiert ein Strache dann, dass Schwarz-Weiß-Denken eher unangebracht ist.