Wenn Menschen, wie in Kärnten geplant, ohne Gerichtsverfahren und unter Umgehung des Rechtsstaates eingesperrt werden sollen und somit ein erster Schritt in Richtung Faschismus gesetzt wird, dann kommen sie aus ihren Löchern gekrochen, die Arschgeigen (und oft genug auch die völlig Verwirrten) dieses Landes, und klatschen Beifall. Exemplarisch dafür folgende Leserreaktionen in der Tageszeitung “Die Presse”, von denen ich mich natürlich vollinhaltlich distanziere.
Die Neger vergiften WEISSE Kinder:
Leider haben wir keine Saualm in Wien.
Als Augenzeuge:
Im 7. Bezirk laufen Tag für Tag an die 500-800 schwarze Drogendealer herum.
Zwischen Westbahnhof und Lerchenfelderstrasse.
Und im 5er.
Und die Afrikaner dealen völlig unbehindert und ungeniert auch vor Schulen (z.b. vor der Neustiftgasse 100) Man kann das sogar vom 48a aus immer mittags bei Schulschluss beobachten.
(wobie die Käufer der kleinen Tüten immer WEISSE Buben sind–wohlgemerkt!)
Die Polizei ist personalmässig überfordert und die Schulleitung ist nicht zuständig für den Handel VOR der Schultüre. Tja, also wohin mit den Dealern? Sofern sie überhaupt gefasst werden?
Arbeit macht frei:
Man sieht, man muss nicht einmal Gesetze ändern, sondern nur ein bissel kreativ nachdenken. Aber unsere Politclowns bringen die Schein a s y l o s lieber in urbanen Gegenden unter, wo die Unterbringung zu Lasten der Bevölkerung schon auf Grund der Bodenpreise maximal kostet. Ich frag mich schon lang, warum die Clowns nicht Traiskirchen (Wiennähe) an einen Investor verscherbeln und im weitläufigen Areal des TÜPl Allentsteig einfache Unterkünfte in Holzriegelbauweise (von den A s y l s ch l e i c h e r n ) errichten lassen. Schließlich wird auch immer beklagt, dass sie keine Beschäftigung haben. Und wer nicht mitarbeiten will, kommt eben nicht in die All-In-Bundesbetreuung. Wer nicht will, hat schon gehabt.
Ein Spießer sieht rot, äh, braun:
Endlich tut jemand etwas gegen dieses Pack – Danke, Jörg! Zusammen haben FPÖ udn BZÖ jetzt endlich genug Macht, dass da mal aufgeräumt wird.
Übrigens finde ich, dass so etwas ruhig ausbaubar wäre: Jeder sollte, falls er vermutlich ein Gesetz gebrochen hat, in Sonderanstalten gesteckt werden. Wenn ich denke, wie schnell mein Nachbar immer durch die Siedlung fährt (30er Beschränkung) und damit Kinder gefährdet bin ich auch dafür, dass er einmal einige Monate in so eine Sonderanstalt gesteckt wird, damit er niemanden gefährdet.
Täglich werde soundsoviele Verehrsübertretungen nicht geahndet – auf der Saualm könnten diese Verbrecher darüber mal Nachdenken, wieviele Leute sie mit ihrer Fahrweise gefährden!
Oder die Raucher in den Lokalen, die meine Gesundheit gefährden: ab auf die Saualm, damit sie wissen, wie gute Luft riecht!
Verbrecher! Allesamt Verbrecher:
Ein richtiger Ansatz, nur leider viel zu klein bemessen.
Mutmaßlich kriminell ist jeder Asylwerber der seine Identität nicht nachweisen kann, da man damit nicht ausschließen kann, daß es sich um geflohene Mörder, Vergewaltiger und sonstige Verbrecher handelt.
Ein Leser von PI:
Da gewalttätige Tschetschenen von den Gutmenschen ja bereits die Absolution (eh schon wissen-traumatisiert) erhalten haben ist es angebracht sie an einen Ort zu verfrachten wo sie ihr Trauma in Ruhe ausleben können ohne dabei der Bevölkerung Schaden zuzufügen.Solange sie sich nur gegenseitig meucheln ist das dann eine interne Angelegenheit also “kulturbedingt”.2 Fliegen mit einer Klatsche-Sie können ungehindert ihren kulturellen Eigenheiten nachgehen (man zwingt sie nicht sich normal zu verhalten) und die Österreicher müssen nicht fürchten durch ein Messer im Bauch “kulturell bereichert” zu werden.
Perfekt und human:
Echte Asylanten werden die schöne Landschaft, die gute Luft und die Aussicht zu Schätzen wissen (viele Leute machen ja dort normal Urlaub). Und die kriminellen “Scheinasylanten”, die die Grosstadt brauchen, um ihren “Geschäften” nachgehen oder in die Disko gehen zu können, die werden dadurch hoffentlich etwas eingeschränkt. Perfekt und human umgesetzt. Und diese dämlichen linken depperten naiven guten Menschen wie der RoteWolf (hier im Forum) die sollten nicht von Straflager oder KZ reden. Das ist unerträglich. Diese Keule zieht nicht mehr. Immer mehr Österreicher durchschauen dieses linke Spiel.
Noch viel zu milde:
ein gesetz, das eine abschiebung innerhalb von 24 stunden ermöglicht, ist dringend erforderlich. habe keine lust, kriminellen asylwerbern einen urlaub auf 1200 m höhe zu finanzieren
Arbeit mach frei, Teil 2:
Endlich beginnt der rechte Wahlsieg Früchte zu zeitigen! Nix mehr herumstreunen, nix mehr herumlungern, nix mehr beobachten, eintippeln und Leute abstieren. Und daß man es im Winter auf 1200 m Seehöhe schön warm hat, mögen die Pensionsgäste schon jetzt mit dem Holzschneiden und Holzhacken beginnen, von früh bis spät, dazwischen mit kräftigen Eintöpfen wieder zu Kräften kommen. Am Abend genügt ein bisserl Fernsehen, Sportkanal reicht. Und liebe Kärntner: nicht auf das Gekreisch der kommunistischen Gutmenschen horchen, die diese “mutmaßlichen Asylwerber” für ihre Versuche brauchen, unseren Staat, unser Rechts- und Wertesystem aus den Angeln zu heben.
Ein beklagenswertes Drogenopfer mit Internetanschluss:
Unter Kreisky sind Drogen in den Pfarrheimen etabliert worden, weil die Bessermenschen gemeint haben, daß dem Teufel eh nichts entgegen gesetzt werden dürfe. Wenn wir in den 70ern mit Drogen gewaltsam der “Illusion Keuschheit” beraubt wurden, war das ein Verbrechen wider die Menschlichkeit, das kräftig ausgebaut wurde, und jetzt haben die damals geschändeten Menschen keinen gesellschaftlichen Anspruch auf Schutz für ihre Kinder, weil angeblich keine Liberalisierung retoure genommen werden darf, und dann hängen die größeren Kinder mit der Schnapsflasche herum, weil sich die Herrschenden kein rechtes Bild von Menschenrechten machen wollen. Libertas Romana wünsche ich mir als Freiheit für die Kirche und ihre Jugendorganisationen, auf daß kein staatlicher Liberalismus mehr das Pfarrheim oder Jugendhaus zur Drogendisco macht.

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Ein – zwei mal hat mein Ironiedetektor schon etwas stärker ausgeschlagen…
Teilweise sind die Aussagen ja wirklich sehr erschreckend, allerdings bringt der Lindwurm jetzt auch keine patente Lösung zur Sprache. Man kann das Thema ja auch einmal von der anderen Seite betrachten:
Was würde es wohl für ein Geschrei geben, wenn seinem Kind Drogen vertickt würden und der Rechtsstaat einfach nur zuschaut? Hierbei spielt die Hautfarbe keine Rolle und vor allem sie sollte auch keine Vorab-Schutzfunktion bieten. Kritik ist immer gern gesehen, aber wenn dann bitte auch ein wenig konstruktiv.
Gruß
AMUNO
cooler blog
weiter so
@ Amuno: Illegale Drogen zu verkaufen ist meines Wissens ungesetzlich und wird von der Polizei verfolgt. Wird ein Dealer von der Polizei geschnappt, dann wird er vor ein ordentliches Gericht gestellt und nach den Gesetzen des Landes verurteilt oder freigesprochen. Wenn die Polizei nicht genügend Personal zur Verfügung hat, um Dealer zu verfolgen, dann sollte der Personalnotstand der Exekutive thematisiert werden. Was NICHT geht, ist, wie der Kärntner Landeshauptmann auf Exekutive und Justiz zu pfeifen und Selbstjustiz zu üben.
ich kaufe meine drogen selbst bei schwarzen (bei denen ist es am besten, das zeug von den arabern und ganz besonders von den bosniern ist total zum vergessen), und es gibt in wien orte, da ist JEDER schwarze ein drogendealer. diese menschen sind meist recht intelligente junge männer mit sehr guten englischkenntnissen und sie sind hervorragend organisiert. ich glaube, dass diese personen von einem unflexiblen system in diese rolle gedrängt werden (nicht dass ich den eindruck hätte, dass sie das nur widerwillig machen, aber trotzdem) und mit einer arbeitserlaubnis viel produktiver sein könnten. aber ich will mich ja nicht beklagen
trotzdem finde ich haiders ‘almKZ’ pläne gut, denn es gibt tatsächlich asylanten die eine gefahr für die gesellschaft darstellen, egal ob das so ist weil sie von gemachten erfahrungen traumatisiert sind, oder einfach zu wenig zu verlieren bzw. zu gewinnen haben um sich groß um hier geltende regeln zu kümmern. das ändert allerdings nichts daran, dass sie eine potentielle bedrohung sind und man ihnen auf irgendeine weise kommunizieren muss, dass es zur einhaltung der regeln keine alternative gibt. und wenn asylanten mit der hier geltenden toleranz und empathischen konfliktbewältigungsstrategie nichts anfangen können, man bedenke dass asylanten per definitionem aus geselschaften kommen, in denen individuelle freiheiten und staatliche gerechtigkeit nicht gerade groß geschrieben werden und daher mit freizügigeren gesellschaftsmodellen nicht vertraut sind, sie die spielregeln nicht kennen, muss eben so kommuniziert werden, dass die angesprochenen die message verstehen. haider schafft außerdem einen präzendenzfall der die gerichte dazu zwingt, über die rechtmäßigkeit der maßnahme zu urteilen, und zwar nicht nach eher willkürlichen und subjektiven moralischen kriterien, sondern nach geltendem gesetz. d.h. selbst wenn haiders pläne als unrechtmäßig befunden werden, und das ist sehr wahrscheinlich, ist es gut für die öffentliche debatte wenn der umgang mit anderen wertesystemen innerhalb des systems thematisiert wird.
Wie auch zashimi, hat meine Ironiedetektor öfters augeschlagen, am eindeutigsten bei “Ein Spißer sieht braun”, ich mein, Hallo, das ist doch eindeutig eine Persiflage.
Der Kosmpolit lilylovescats kennt Wien und die Drogen; trotzdem ist seine Information zu Orten, an denen “jeder schwarze ein Dealer” ist arg uninteressant wenn er darauffolgend “Alm-KZs” verteidigt! Daß Haider und seine Spießgesellen weder über Lösungen für die angesprochenen Probleme verfügen noch sich dafür interessieren, ist doch wohl klar. Ein bißchen KZ, ein bißchen Herrenmensch, und der Kärntner fühlt sich zuhause.