Laut den von der Staatsanwaltschaft beauftragten Unfallexperten fuhr Haider nicht mit 142 und auch nicht mit 175, sondern mit 184 km/h! In einer Ortschaft! Besoffen! Das verschweigen die meisten österreischischen Medien ebenso schamhaft wie Haiders Besuch in der Schwulenbar “Stadtkrämer”, in der er sich noch die restlichen Promille für seine Todesfahrt angetrunken haben dürfte. Den Lindwurm interessiert es nicht, wo Politiker trinken und mit wem sie schlafen. Wenn aber angesichts des Ablebens eines Jörg Haiders die Verschwörungstheorien sprießen, dann ist es die Pflicht der Medien, den Abend des Todes genau zu rekonstruieren, um den Verschwörungsspinnern den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Das Land Kärnten wird übrigens versuchen, gegen Haiders Erben Regress zu führen, um die Schäden an der Luxuslimousine ersetzt zu bekommen. Haiders Familie wiederum versucht derzeit, mit Klagsdrohungen die Staatsanwaltschaft und die Medien mundtot zu machen.
15 Kommentare
Oktober 16, 2008 um 1:35
Absolut richtig, wobei ich zu bedenken geben würde, dass Verschwörungstheoretiker im Allgemeinen erstaunlich resistent gegen Fakten sind. (vgl. etwa Altermedia, wo es heißt: “Sieben Bier und 22 Schnäpse? Zeugen berichten – Haider war nüchtern!”)
Oktober 16, 2008 um 3:19
Haiders angebliche Homosexualität könnte wohl mehr als nur angeblich gewesen sein.
Oktober 16, 2008 um 5:32
Sein Sexleben zu thematisieren finde ich aber irgendwie sinnlos.
Das ist jedem Menschen selbst überlassen.
Homophobe Rechte anprangern ist natürlich wichtig. Aber nun darüber philosophieren ob er schwul war oder nicht find ich nicht sinnvoll.
Oktober 16, 2008 um 5:40
Vollkommen richtig-jeder hat sein Sexleben und so lange kein Anderer dabei zu Schaden kommt ist das auch gut so. ABER scheinheiliges Heterogehabe öffentlich und homophile Neigungen unter der Decke lockt nunmal den einen oder anderen Kritiker an…Dabei muss jedem klar sein,daß die Rechte schon seit jeher eher auf Männerfreundschaften (Wahre Liebe gibt es nur unter Männern…etc.)und Homoerotische Darstellungen von Männerkörpern baut.
Kein Zufall auch,daß die Frauen in solchen Parteien wenig zu sagen haben und eher als Aufhübschung dienen (was ja auch nicht schlecht ist…aber rein auf den Körper zu reduzieren ist halt auch nicht der Weisheit letzter Schluss).
Jeder wie er will, aber wenn,dann bitte auch dazu stehen!
Oktober 16, 2008 um 8:42
was mir wirklich brechreiz verursacht ist, dass haider seine neigung anscheinend halboffiziell ausgelebt hat und gleichzeitig eine art mediales “closett” aufgebaut hat um seine interessen zu wahren.
seine interessen waren in dem fall nicht seiner frau und den kindern die “schande” zu ersparen, sondern seine waehler (die wahrscheinlich schwulenfeindlichste gruppe unter den waehlern) weiter an der nase herumzufuehren.
jetzt versucht der nebendarsteller petzner das gleiche spiel….
Oktober 16, 2008 um 8:52
[...] 184 Km/h Jörg Haider = Lady Di Kärntens? [...]
Oktober 16, 2008 um 9:16
Schon arg diese Verschwörungstheoretiker, genau. Wenn man nämlich genau auf die Bilder hinsieht, scheint es ziemlich klar zu sein dass er 197 bis 205 km/h gefahren sein muss …
Oktober 16, 2008 um 9:29
Haider mit Lady Di zu vergleichen, ist eine bodenlose Unverschämtheit und große Beleidigung für die Königin der Herzen!
Und wenn er schwul war, ja und ? Das er mit 184 km/h durch die geschlossene Ortschaft fuhr war schon kriminell, aber das auch noch betrunken grenzt an Wahnsinn. Es dachte offensichtlich nicht über die Gefährdung der Anderen nach.
Wieso denken wir jetzt über ihn nach?
Oktober 16, 2008 um 10:00
Schlage vor, dass naechstes Jahr am Todestag ein “Joerg Haider Gedaechtnisrennen” veranstaltet wird:
Zuerst fahren wir mit den aufrechten Kameraden der Waffen SS auf die Saualm um das Asylanten Sonderlager zu besuchen, anschliessend besuchen wir eine Schwulenbar, saufen uns in’s Koma und dann rasen wir gemeinsam mit 180 Sachen in’s Baerental. Der Gewinner bekommt ein Landes-Staatsbegraebnis !
Oktober 17, 2008 um 1:10
[...] 184 kmh ausgehen. Außerdem wird berichtet, dass Jörg Haider vor seiner Todesfahrt noch in der als Schwulentreffpunkt bekannten Bar “Stadtkrämer” eingekehrt sein soll. [Trackback URI] [...]
Oktober 17, 2008 um 9:55
Strafen wir ihn doch mit Nichtachtung, statt ihn mit tausenden von Nachrichten und Aufmerksamkeiten zu ehren.
Schwul und besoffen bin ich auch oft, nix Besonderes!
Gruß das schwule Mädchen fronq
Oktober 17, 2008 um 11:46
die Weltwirtschaftskrise der Weimarer Republik hat einen Österreicher hochgespült, den sich das jetztige Bank-Politik-Geflecht vielleicht ersparen wollte…wer weiß schon wofür was gut ist
Oktober 17, 2008 um 1:36
Welt-Satire: Fall Haider: Verschwörung oder doch nur Mord?
Oktober 17, 2008 um 2:55
[...] Öffentlichkeit zur mythischen Figur stilisieren. Zumindest bis bekannt wird, dass er nicht nur mit über 180 km/h durch die Landschaft gebrettert ist, sondern dabei auch noch sturzbesoffen war. Dann nämlich [...]
Oktober 17, 2008 um 8:29
tomcat320,
danke für diesen Kommentar.