November 20, 2008...1:26

Skandalöser Völkerrechtsbruch: Juden lassen sich nicht abschlachten

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Österreichs Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) fühlte sich heute bemüßigt, die Israelis via Presseaussendung zu maßregeln. „Die Sperre der Grenzübergänge zum Gazastreifen ist keine passende Antwort. Sie trifft primär die Zivilbevölkerung und ist sicher nicht der Weg, um die Menschen im Nahen Osten für Friedensansätze zu gewinnen“, ließ die Kärntnerin verlautbaren. Das klingt einleuchtend, denn die 170 Raketen, die allein in den vergangenen zwei Wochen aus dem Gazastreifen auf israelische Zivilisten abgefeuert wurden, sind sicher ein überzeugenderer Weg, die Menschen im Nahen Osten von Friedenslösungen zu überzeugen, nicht wahr? Die Israelis mögen es zwar – stur, wie sie sind – nicht einsehen, dass sie sich widerstandslos totbomben lassen sollen, aber von ihnen spricht die Frau Außenministerin ja nicht, sie spricht von den Menschen im Nahen Osten. Sprache kann furchtbar entlarvend sein…

Natürlich vergisst die Frau Minister nicht, die üblichen Floskeln von wegen „Gewaltspirale“ und davon, das „Feld nicht den Extremisten und Falken“ zu überlassen, zu verwenden. Und sogar den Israelis gesteht sie generös zu, „ein Recht auf ein Leben in Sicherheit und Frieden ohne die permanente Bedrohung durch Raketenbeschuss“ zu haben. Aber dass eben diese Israelis, deren Leben durch permanenten Rakentenbeschuss bedroht wird, sich wehren, das geht dann doch zu weit. Israel sollte auf Plassnik hören und das Leben seiner Bürger der höchst kompetenten UNO anvertrauen, die bisher noch jeden Völkermord im Nachhinein schärfstens verurteilt hat und gerade im Nahostkonflikt durch maximale Neutralität aufgefallen ist. Erst heute wieder hat UN-Menschenrechtskommissarin Navanethem Pillay Israel einen „Bruch des Völkerrechts“ vorgeworfen, ohne den Raketenhagel, der auf Israel niedergeht, auch nur mit einem Wort zu erwähnen.

Zusammengefasst: Würde Israel auf Figuren wie Plassnik oder Pillay hören, der Nahe Osten wäre schon bald ein großer jüdischer Friedhof.

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