Das offizielle Teheran bezeichnet die Demonstranten, die für Demokratie kämpfen, als „Terroristen“ und „Randalierer„. Woran erinnert mich das bloß? Ach ja, an den Sprachgebrauch der Nazis, die Widerstandskämpfer als „Banditen“ verleumdeten.
Der Westen sollte mit dem aufbegehrenden iranischen Volk in jeder erdenklichen Form solidarisch sein, wozu auch die Öffnung aller Botschaften für die vom Regime Verfolgten gehören muss. Den Machthabern in Teheran sollte außerdem deutlich und ganz undiplomatisch klar gemacht werden, dass die brutalen Versuche, die Demonstrationen niederzuschlagen, Konsequenzen haben werden.
Trotz der schlimmen Übergriffe der iranischen Staatsgewalt ist es erfreulich zu sehen, dass dort keine Ruhe einkehrt. Ein Volk kämpft um seine Freiheit und wird hoffentlich nicht von den Demokraten dieser Welt im Stich gelassen.