Papiertiger des Tages: Russlands Armee

Die glorreiche russische Armee, die erst kürzlich gegen den Zwergstaat Georgien ein heldenhaftes Unentschieden mit leichtem Vorteil herausgefochten hat, scheint rüstungstechnisch schon dermaßen auf dem Zahnfleisch zu kriechen, dass man nun sogar Waffensysteme im Westen einkaufen muss. Russlands einzige noch wirksame Waffen sind die Atomraketen und die “Energiewaffe”, also die Möglichkeit, andere Staaten mit der Drosselung von Erdgaslieferungen zu erpressen. In einem konventionellen Krieg würden die Russen bereits an der Ukraine kläglich scheitern, von der Nato ganz zu schweigen.

3 Kommentare

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3 Antworten zu Papiertiger des Tages: Russlands Armee

  1. gregorhecker

    Sowohl Russland als auch die UdSSR haben in der Vergangenheit Waffensysteme im Westen gekauft. “Mistral” will man wohl für die Einsätze vor der afrikanischen Küste haben.

  2. foo

    Die Mistral-Anschaffung ist keine Frage von “müssen”, sondern eine ganz pragmatische “make-or-buy”-Entscheidung. Bitte lass die Finger von Rüstungsthemen, du machst damit nur vollkommen lächerlich.

  3. ap

    Na, die Russen sind ja schon öfter unterschätzt worden ;-)

    Die russische “Energiewaffe” ist sicherlich ein Trumpf gegen einzelne, nicht besonders mächtige Staaten, für Europa sollte sie aber nicht wirklich eine Bedrohung sein, einem Lagerstättenspiel müsste die EU normalerweise ohne Weiteres gewachsen sein, sodass die Russen einpacken können. Ja, sollte, müsste…
    Einpacken können die Russen aber auch so, außer Waffen und Erdgas haben die eh nix zu verkaufen.

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