Ich kann in Jerusalem nur sehr das Löwentor empfehlen, wenn ein paramilitärischer Trupp (AFAIK Polizei, nur militärisch ausgerüstet/bewaffnet) wieder mal Palästinenser und deren Autos filzt. Da werden dann von den Polizisten schon mal Touristen unter Androhung von Waffengewalt vertrieben, denn offenbar ist denen das unangenehm, dass Ausländer das beobachten.
Während bei uns bei einer Polizeiaktion gaffende und im Weg stehende Voyeure von der Polizei gerne eingeladen werden, doch zu bleiben, gelle? *augenroll*
Nachdem du höchst spekulativ argumentierst, beschreibe ich dir die gesamte Situation: ich gehe durch das offene Löwentor, gehe an dem Auto, dem Palästinenser und den Polizisten vorbei, die ihn und sein Auto gerade filzen, kommt plötzlich einer der Polizisten mit M-4 im Anschlag auf mich zu, stößt mich zurück und sagt mir, ich soll mich schnellstens schleichen, sonst passiert mir was. Das sind die ungustiösen, aber tagtäglichen Szenen aus Jerusalem, die in derartigen Bildern nicht transportiert werden. Noch dazu ginge es, derartig ungustiöse Szenen wenigstens vor den Touristen besser versteckt abzuziehen, z.B. durch Absperren des Bereichs um das Löwentor. Einfach ein paar Leute ungefähr auf Höhe der St.-Anna-Kirche, schon hätte man da Touristen wie mich effektiv abschirmen können anstatt gleich mit dem Sturmgewehr herumzufuchteln.
Würden wir Philip glauben, dann filzen die Israeli ohne jeglichen Grund. Philip hat nie von Terror gehört. Terror ist, wenn Juden sich wehren.
Da ist man in unseren Breitengraden empört.
Wenn in Wien, wo seit 1945 dank der Alliierten Frieden herrscht, Polizisten einen Schwarzen malträtieren, da nimmt man das so hin. Wenn aber in einer Region, in der es Terror gibt gefilzt wird, dann regt sich Philip mächtig gewaltig auf.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass Philip in Jerusalem sich nicht gut umgeschaut hat. Denn es gibt da dreisprachige Strassentafel. Und keiner regt sich auf.
In unserem schönen Bundesland Kärnten hingegen gibt es eine Mehrheit der Bevölkerung die nicht bereit ist, der slowenischen Minderheit ihre Rechte zu gewähren.
bei meiner Diplomarbeit besteht im Rahmen einer Umfrage zum Nahostkonflikt die Möglichkeit seiner Meinung eine Stimme zu geben. Da ich alle Ansichten berücksichtigen muss, ist es unvermeidbar, dass einige Fragen überaus provokant wirken müssen. Hierfür bitte ich um Ihr Verständnis. Der Link lautet: http://ww3.unipark.de/uc/umfrage_nahostkonflikt/
hallo lindwurm,
ein kleines “schmankerl” aus oberösterreich. hier der content einer seite, zu der die oevp oberösterreich (grünburg) verlinkt (mit der ausdrücklichen empfehlung, sich dort zu informieren). hier nur ein paar textauszüge vom content der seite, weils grad so gut passt:
“Damit sind die Würfel gefallen – die Türkei soll dem Satan geopfert werden und ins gut aufgestellte, tödliche “kurdische Messer” im Irak rennen, das sie erst dann als USraelische Guillotine erkennen sollen, wenn es zu spät ist.
Vom Nil bis zum Euphrat ist ohnehin Groß-Israel geplant, und Groß-Kurdistan soll der befreundete Bruderstaat an der Ostgrenze sein.
Was in dieser Planung auf die anderen Staaten der Gegend zukommt, das können sich die Türken, Ägypter, Perser und Araber heute schon ansehen:
Eine Rundfahrt durch den Gaza-Streifen wird ihnen alle Fragen zu ihrer Zukunft bestens beantworten! Gerade auf die Türkei kommen Säuberungswellen in jeder Hinsicht zu, weil sie für Groß-Israel und Groß-Kurdistan praktisch nur noch als einwandfreies Trinkwasser-Quellgebiet und vielleicht für etwas Landwirtschaft gebraucht wird.”
Ein Riesenknall, eine Explossion, verschmorte Fleischfetzen fliegen durch die Luft, vermischt mit Mauerteilen und Glassplittern. Das Geschrei der Verletzten ist unerträglich….gerade hat sich ein palestinensischer Selbstmordattentäter in einem vollbesetzten Cafe in Jesrusalem in die Luft gejagt, in der Hoffnung mit 72 Jungfrauen belohnt zu werden.
Ein Polizist drängt unfreundlich gaffende Touristen zur Seite, wie ungustiös!
Danke für die Vernadereien, kritische Stimmen zum alltäglichen Polizei-Wahnsinn in Jerusalem sind eben unerwünscht. Dass sich der Terror-Hype auch professioneller und genau sicher abwickeln lässt, sieht man anderen Plätzen in Israel selbst, sei es im Jerusalemer Bus-Bahnhof oder am Ben-Gurion-Flughafen. Ich warte ja schon auf weitere Verleumdungen und die Apologetik, wenn ich sage, dass ich den Anschlag am 2. Juli letzten Jahres auf der Jaffa Road um etwa 1 Stunde “verpasst” habe, und zu dem Zeitpunkt schon im Israel-Museum war. Ja, ich bin mir der Terrorgefahr in Jerusalem (durch meine persönliche Erfahrung dort) im speziellen und Israel im allgemeinen bewusst, aber ich habe absolut etwas dagegen, wenn Touristen von der Polizei teilweise wie Dreck behandelt werden, mit Sturmgewehren bedroht werden, und die bloße Erwähnung dieses Umstands mit bloßer Häme und Apologetik, dass das doch alles nur im Sinne der Terrorbekämpfung wäre, begegnet wird.
@ Philip: Keiner hier behauptet, dass es angenehm und ein nettes Urlaubserlebnis wäre, in den Lauf einer MP zu gucken, doch riecht es mal wieder verdächtig nach doppelten Standards, wenn von den Terror geplagten Israelis ein Höchstmaß an Coolness und Höflichkeit bei Straßenkontrollen, bei denen die potenzielle Gefahr besteht, dass das kontrollierte Auto in die Luft geht, eingefordert wird. Ich möchte nur mal daran erinnern, dass es noch nicht so lange her ist, dass in Deutschland die RAF aktiv war, und auch dort hat man es dann bei Polizeikontrollen mit extrem angespannten, gereizten und unfreundlichen Beamten zu tun bekommen, und auch die trugen die Maschinenpistolen im Anschlag.
Also, da muss ich sagen, da ist der Pali fast schon besser behandelt worden als ich. Zumindest von dem was ich gesehen hab, ist der relativ frei ums Auto herumgelaufen. Im übrigen kann eine angespannte Sicherheitssituation nicht als Begründung dafür herhalten, jeden als potentiellen Terroristen zu betrachten und entsprechend schlecht zu behandeln. Gute Beispiele, wie schon genannt, erlebt man in Israel selbst. Mein bestes Beispiel für einen hohen Sicherheitsstandard, das ich bei Sicherheitsdiskussionen immer wieder gerne bringe, ist die Security vor dem Check-In und die Sicherheitskontrolle vor dem Zugang zu den Gates am Ben-Gurion-Flughafen. Von der Freundlichkeit, dem Pragmatismus und der offensichtlich höheren Effektivität könnte sich jeder europäische und US-amerikanische Flughafen was abschauen. Ganz im Gegensatz zu den Jerusalemer Paramilitärs, von deren Art ich in keiner anderen israelischen Stadt, in der ich sonst war (Tel Aviv, Haifa, Akko) welche gesehen habe. Ob das am “besonderen” Status von Jerusalem und einem Teil von dessen Bevölkerung liegt, ich weiß es nicht.
P.S.: Das heißt übrigens “Doppelmoral” und nicht “doppelte Standards”. Letzteres ist eine wortwörtliche Übersetzung von “double standards”, das korrekt übersetzt auf Deutsch ersteres heißt.
Philip zur Zeit des RAF Terrors war ich bereits 47 Jahre alt, ich fuhr mit einem jungen Bekannten über das deutsche Eck nach Norditalien. An der deutschen Grenze wurden wir angehalten und mein Bekannter wurde von bewaffneten Polizisten buchstäblich aus dem Auto gezerrt an eine Wand gestellt und von Fuß bis Kopf auf Waffen abgetastet.
So schaut es eben in allen Ländern aus, wo es Terror gibt.
In Österreich gibt es keinen Terror und doch berichtete Zara bereits über Polizisten, die Schwarze malträtierten. Wir leben nicht auf einer Insel der Seligen und die Palästinenser befinden sich nicht in der Hölle.
Wenn man aber bedenkt, dass politische Auseinandersetzungen in dem von pal. Arabern verwalteten Gebieten häufig mit Waffen geführt werden, wenn man bedenkt, wie Frauen in diesen Gebieten behandelt werden, was mit Schwulen passiert und wenn man dann lediglich über wirkliche oder angebliche Taten der Israeli hört, dann ist man verstimmt.
offensichtlich steht die seite der “familienfreunde” der HLI (human life international) nahe, einer christlich-fundamentalistischen, antidemokratischen, antimodernen und antisemitischen plattform. interessant nur, dass die övp so großen gefallen an diesen strömungen findet?!
@Philip: Mmmmh, wie der Lindwurm schon sagte, daß Leute, die jeden Tag, wenn sie das Haus verlassen um zur Arbeit zu gehen nicht wissen, in welchem Zustand und ob überhaupt sie wieder nach Hause kommen nicht gerade die entspanntesten Zeitgenossen sind, finde ich schon irgendwie einleuchtend. Hinzu kommt: natürlich war es nicht gerade nett, Dir die MP direkt vor die Nase zu halten, aber hast Du mal überlegt, daß der Polizist Dich damit vielleicht einfach nur schützen wollte? Wenn die Karre in die Luft geflogen wäre, dann hätten möglicherweise auch Deine Extremitäten die Jesrusalemer Straßen geschmückt. Und eine vor die Nase gehaltene MP ist schon ein sehr starker Anreiz, sich unverzüglich aus der Gefahrenzone zu begeben, denn wenn es wirklich rummst, dann bleiben für lange, freundliche Erklärungen nicht nur keine Zeit, sie könnten sogar DEIN Leben kosten.
Und ich würde es Israel jetzt auch nicht gerade vorwerfen, daß es Touristen NICHT von staatlichen Handeln wie die Filzung von Pali-Autos abschirmt, sondern öffentlich und transparent handelt und damit im Übrigen in Kauf nimmt, antiisraelische Ressentiments zu schüren. Dies ist eigentlich eher Kennzeichen einer funktionierenden Demokratie.
Ich kann in Jerusalem nur sehr das Löwentor empfehlen, wenn ein paramilitärischer Trupp (AFAIK Polizei, nur militärisch ausgerüstet/bewaffnet) wieder mal Palästinenser und deren Autos filzt. Da werden dann von den Polizisten schon mal Touristen unter Androhung von Waffengewalt vertrieben, denn offenbar ist denen das unangenehm, dass Ausländer das beobachten.
Während bei uns bei einer Polizeiaktion gaffende und im Weg stehende Voyeure von der Polizei gerne eingeladen werden, doch zu bleiben, gelle? *augenroll*
Nachdem du höchst spekulativ argumentierst, beschreibe ich dir die gesamte Situation: ich gehe durch das offene Löwentor, gehe an dem Auto, dem Palästinenser und den Polizisten vorbei, die ihn und sein Auto gerade filzen, kommt plötzlich einer der Polizisten mit M-4 im Anschlag auf mich zu, stößt mich zurück und sagt mir, ich soll mich schnellstens schleichen, sonst passiert mir was. Das sind die ungustiösen, aber tagtäglichen Szenen aus Jerusalem, die in derartigen Bildern nicht transportiert werden. Noch dazu ginge es, derartig ungustiöse Szenen wenigstens vor den Touristen besser versteckt abzuziehen, z.B. durch Absperren des Bereichs um das Löwentor. Einfach ein paar Leute ungefähr auf Höhe der St.-Anna-Kirche, schon hätte man da Touristen wie mich effektiv abschirmen können anstatt gleich mit dem Sturmgewehr herumzufuchteln.
Würden wir Philip glauben, dann filzen die Israeli ohne jeglichen Grund. Philip hat nie von Terror gehört. Terror ist, wenn Juden sich wehren.
Da ist man in unseren Breitengraden empört.
Wenn in Wien, wo seit 1945 dank der Alliierten Frieden herrscht, Polizisten einen Schwarzen malträtieren, da nimmt man das so hin. Wenn aber in einer Region, in der es Terror gibt gefilzt wird, dann regt sich Philip mächtig gewaltig auf.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass Philip in Jerusalem sich nicht gut umgeschaut hat. Denn es gibt da dreisprachige Strassentafel. Und keiner regt sich auf.
In unserem schönen Bundesland Kärnten hingegen gibt es eine Mehrheit der Bevölkerung die nicht bereit ist, der slowenischen Minderheit ihre Rechte zu gewähren.
Guten Tag,
bei meiner Diplomarbeit besteht im Rahmen einer Umfrage zum Nahostkonflikt die Möglichkeit seiner Meinung eine Stimme zu geben. Da ich alle Ansichten berücksichtigen muss, ist es unvermeidbar, dass einige Fragen überaus provokant wirken müssen. Hierfür bitte ich um Ihr Verständnis. Der Link lautet:
http://ww3.unipark.de/uc/umfrage_nahostkonflikt/
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
hallo lindwurm,
ein kleines “schmankerl” aus oberösterreich. hier der content einer seite, zu der die oevp oberösterreich (grünburg) verlinkt (mit der ausdrücklichen empfehlung, sich dort zu informieren). hier nur ein paar textauszüge vom content der seite, weils grad so gut passt:
“Damit sind die Würfel gefallen – die Türkei soll dem Satan geopfert werden und ins gut aufgestellte, tödliche “kurdische Messer” im Irak rennen, das sie erst dann als USraelische Guillotine erkennen sollen, wenn es zu spät ist.
Vom Nil bis zum Euphrat ist ohnehin Groß-Israel geplant, und Groß-Kurdistan soll der befreundete Bruderstaat an der Ostgrenze sein.
Was in dieser Planung auf die anderen Staaten der Gegend zukommt, das können sich die Türken, Ägypter, Perser und Araber heute schon ansehen:
Eine Rundfahrt durch den Gaza-Streifen wird ihnen alle Fragen zu ihrer Zukunft bestens beantworten! Gerade auf die Türkei kommen Säuberungswellen in jeder Hinsicht zu, weil sie für Groß-Israel und Groß-Kurdistan praktisch nur noch als einwandfreies Trinkwasser-Quellgebiet und vielleicht für etwas Landwirtschaft gebraucht wird.”
Ein Riesenknall, eine Explossion, verschmorte Fleischfetzen fliegen durch die Luft, vermischt mit Mauerteilen und Glassplittern. Das Geschrei der Verletzten ist unerträglich….gerade hat sich ein palestinensischer Selbstmordattentäter in einem vollbesetzten Cafe in Jesrusalem in die Luft gejagt, in der Hoffnung mit 72 Jungfrauen belohnt zu werden.
Ein Polizist drängt unfreundlich gaffende Touristen zur Seite, wie ungustiös!
Danke für die Vernadereien, kritische Stimmen zum alltäglichen Polizei-Wahnsinn in Jerusalem sind eben unerwünscht. Dass sich der Terror-Hype auch professioneller und genau sicher abwickeln lässt, sieht man anderen Plätzen in Israel selbst, sei es im Jerusalemer Bus-Bahnhof oder am Ben-Gurion-Flughafen. Ich warte ja schon auf weitere Verleumdungen und die Apologetik, wenn ich sage, dass ich den Anschlag am 2. Juli letzten Jahres auf der Jaffa Road um etwa 1 Stunde “verpasst” habe, und zu dem Zeitpunkt schon im Israel-Museum war. Ja, ich bin mir der Terrorgefahr in Jerusalem (durch meine persönliche Erfahrung dort) im speziellen und Israel im allgemeinen bewusst, aber ich habe absolut etwas dagegen, wenn Touristen von der Polizei teilweise wie Dreck behandelt werden, mit Sturmgewehren bedroht werden, und die bloße Erwähnung dieses Umstands mit bloßer Häme und Apologetik, dass das doch alles nur im Sinne der Terrorbekämpfung wäre, begegnet wird.
@ borrachon: Da würde mich der Link sehr interessieren. Notfalls auch per email. Danke im Voraus.
@ Philip: Keiner hier behauptet, dass es angenehm und ein nettes Urlaubserlebnis wäre, in den Lauf einer MP zu gucken, doch riecht es mal wieder verdächtig nach doppelten Standards, wenn von den Terror geplagten Israelis ein Höchstmaß an Coolness und Höflichkeit bei Straßenkontrollen, bei denen die potenzielle Gefahr besteht, dass das kontrollierte Auto in die Luft geht, eingefordert wird. Ich möchte nur mal daran erinnern, dass es noch nicht so lange her ist, dass in Deutschland die RAF aktiv war, und auch dort hat man es dann bei Polizeikontrollen mit extrem angespannten, gereizten und unfreundlichen Beamten zu tun bekommen, und auch die trugen die Maschinenpistolen im Anschlag.
Also, da muss ich sagen, da ist der Pali fast schon besser behandelt worden als ich. Zumindest von dem was ich gesehen hab, ist der relativ frei ums Auto herumgelaufen. Im übrigen kann eine angespannte Sicherheitssituation nicht als Begründung dafür herhalten, jeden als potentiellen Terroristen zu betrachten und entsprechend schlecht zu behandeln. Gute Beispiele, wie schon genannt, erlebt man in Israel selbst. Mein bestes Beispiel für einen hohen Sicherheitsstandard, das ich bei Sicherheitsdiskussionen immer wieder gerne bringe, ist die Security vor dem Check-In und die Sicherheitskontrolle vor dem Zugang zu den Gates am Ben-Gurion-Flughafen. Von der Freundlichkeit, dem Pragmatismus und der offensichtlich höheren Effektivität könnte sich jeder europäische und US-amerikanische Flughafen was abschauen. Ganz im Gegensatz zu den Jerusalemer Paramilitärs, von deren Art ich in keiner anderen israelischen Stadt, in der ich sonst war (Tel Aviv, Haifa, Akko) welche gesehen habe. Ob das am “besonderen” Status von Jerusalem und einem Teil von dessen Bevölkerung liegt, ich weiß es nicht.
P.S.: Das heißt übrigens “Doppelmoral” und nicht “doppelte Standards”. Letzteres ist eine wortwörtliche Übersetzung von “double standards”, das korrekt übersetzt auf Deutsch ersteres heißt.
Philip zur Zeit des RAF Terrors war ich bereits 47 Jahre alt, ich fuhr mit einem jungen Bekannten über das deutsche Eck nach Norditalien. An der deutschen Grenze wurden wir angehalten und mein Bekannter wurde von bewaffneten Polizisten buchstäblich aus dem Auto gezerrt an eine Wand gestellt und von Fuß bis Kopf auf Waffen abgetastet.
So schaut es eben in allen Ländern aus, wo es Terror gibt.
In Österreich gibt es keinen Terror und doch berichtete Zara bereits über Polizisten, die Schwarze malträtierten. Wir leben nicht auf einer Insel der Seligen und die Palästinenser befinden sich nicht in der Hölle.
Wenn man aber bedenkt, dass politische Auseinandersetzungen in dem von pal. Arabern verwalteten Gebieten häufig mit Waffen geführt werden, wenn man bedenkt, wie Frauen in diesen Gebieten behandelt werden, was mit Schwulen passiert und wenn man dann lediglich über wirkliche oder angebliche Taten der Israeli hört, dann ist man verstimmt.
@ lindwurm
klar, sehr gerne:
hier ist der link:
http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=2&t=247
und diese övp seite hat darauf verlinkt:
http://gruenburg.ooevp.at/5981/
offensichtlich steht die seite der “familienfreunde” der HLI (human life international) nahe, einer christlich-fundamentalistischen, antidemokratischen, antimodernen und antisemitischen plattform. interessant nur, dass die övp so großen gefallen an diesen strömungen findet?!
@Philip: Mmmmh, wie der Lindwurm schon sagte, daß Leute, die jeden Tag, wenn sie das Haus verlassen um zur Arbeit zu gehen nicht wissen, in welchem Zustand und ob überhaupt sie wieder nach Hause kommen nicht gerade die entspanntesten Zeitgenossen sind, finde ich schon irgendwie einleuchtend. Hinzu kommt: natürlich war es nicht gerade nett, Dir die MP direkt vor die Nase zu halten, aber hast Du mal überlegt, daß der Polizist Dich damit vielleicht einfach nur schützen wollte? Wenn die Karre in die Luft geflogen wäre, dann hätten möglicherweise auch Deine Extremitäten die Jesrusalemer Straßen geschmückt. Und eine vor die Nase gehaltene MP ist schon ein sehr starker Anreiz, sich unverzüglich aus der Gefahrenzone zu begeben, denn wenn es wirklich rummst, dann bleiben für lange, freundliche Erklärungen nicht nur keine Zeit, sie könnten sogar DEIN Leben kosten.
Und ich würde es Israel jetzt auch nicht gerade vorwerfen, daß es Touristen NICHT von staatlichen Handeln wie die Filzung von Pali-Autos abschirmt, sondern öffentlich und transparent handelt und damit im Übrigen in Kauf nimmt, antiisraelische Ressentiments zu schüren. Dies ist eigentlich eher Kennzeichen einer funktionierenden Demokratie.