Treten Sie zurück, Herr Faymann!

Nach den katastrophalen Wahlergebnissen bei den Europawahlen, bei den Landtagswahlen in Kärnten und Vorarlberg und Tirol  hat die SPÖ nun in Oberösterreich mehr als 14 Prozent verloren. Das sind keine landesspezifischen Hoppalas mehr, das ist ein Bundestrend, und zwar ein glasklarer: Sie, Herr Faymann, sind mit ihrer Poitik völlig gescheitert und die Wählerinnen und Wähler laufen ausgerechnet in Zeiten der Krise zu jenen Parteien über, die diese Krise mitverschuldet haben und deren Ideologie diese Krise erst ermöglicht hat. Das muss man als Sozialdemokratische Partei erst mal schaffen, aus einem aufgelegten Elfmeter heraus ein Eigentor zu schießen!

Treten sie zurück, Herr Faymann, weil:

-die Performance der SPÖ unter ihrer Führung seit den Koalitionsverhandlungen, bei denen sie sich über den Tisch  und die Hosen ausziehen ließen, ein einziges Trauerspiel war.

-die Partei ohne kommunizierbare Konzepte da steht, keine Ahnung hat, wie mit den großen Themen umzugehen ist und  nicht einen Anflug einer Idee hat, wie man die Menschen davon abhält, rechts und rechtsextrem zu wählen. Die Menschen haben ANGST, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Angst vor Gesundheits- und Pflegenotstand, Angst vor fremden Kulturen, die man ihnen vor die Nase und in den Gemeindebau setzt. Und die SPÖ-Bobos haben keinen Schimmer, wie sie den Leuten diese Ängste nehmen könnten.

-niemand weiß, wofür die SPÖ steht. Was will die Partei? Können sie, Herr Faymann, in wenigen Worten einem eher einfach gestrickten Menschen wie zB mir erklären, wozu die Sozialdemokratie in Österrreich noch gut ist? Fünf klare Punkte würden mir schon reichen, aber bitte nicht den alten Käse von wegen “Arbeit schaffen” oder ähnliche Allgemeinplätze, die euch niemand mehr glaubt. Warum gibt es keine konkreten Ansagen? Ach ja, ich vergaß, weil sie, Herr Faymann, und ihre Spitzengenossenfreunde sich in die Hose gacken vor Angst, irgendeine Lobbygruppe zu vergrätzen. Die größte aller Gruppen, die Wählerschaft ohne Lobby, geht derweilen halt FPÖ und ÖVP wählen.

-sie und ihre Genossen nichts durchgesetzt haben. Den Lehrern konnten sie nicht einmal eine lausige kleine Stunde Mehrarbeit abverhandeln, obwohl das Volk in dieser Frage hinter ihnen gestanden wäre. Und sozialpolitisch ließen sie sich jede Initiative, sei sie auch noch so brav wie etwa die kastrierte Mindestsicherung, von der ÖVP verwässern, sie Versager!

-die Kuschelei mit “Onkel Hans” wohl nix gebracht hat, oder? Beim Boulevard zu schleimen ersetzt halt keine Inhalte .

Aber wissen sie was, Herr Faymann: Lecken sie mich doch am Arsch! Bleiben sie in Amt und Würden, wie sie es ohnehin vorhaben, denn nur ein Erdbeben der Stärke 10 könnte sie von dort vertreiben, und spielen sie Bundeskanzler, während die ÖVP regiert. Bleiben sie (und ihre Spitzengenossen) ruhig weiter so arrogant und beratungsresistent, schupfen sie sich gegenseitig Posten zu und lassen sie sich den guten Rotwein schmecken, hinter euch die Sintflut, und hören sie bloß nicht auf die immer kleiner werdende Zahl immer frustrierter werdender Sozialdemokraten aus Überzeugung! Die stören nur, vermasseln gach noch den einen oder anderen Deal. Ihr einziger Bonuspunkt ist ihre Abgrenzung von den Blaumiesen, aber die werden sie sich wohl auch noch ausreden lassen von “Onkel Hans” und seinen Höllenhunden in der Parteikommunikation.

13 Kommentare

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13 Antworten zu Treten Sie zurück, Herr Faymann!

  1. 12345

    man kann ja über manchen blödsinn, den Sie hier verzapfen, großzügig hinwegsehen, doch was sie heute vom stapel lassen, geht auf keine kuhhaut, Sie heuchler!
    haben Sie doch selbst in Ihren eigenschaften als ktz-journalist und später als sp-kärnten-pressesprecher den “alten schas” (und den schreibt man – wenn schon – dann immer noch mit einem “a”) vom “arbeit schaffen” u.ä. verbreitet. damals hätten Sie sich auch in die hose gekackt (und nicht gegackt) vor angst, irgendeinen ihrer direkten oder indirekten brötchengeber zu verprellen. vielmehr haben sie brav den kettenhund gespielt und brav auf alles und jeden hingebissen, wenn ihre spitzengenossen ihnen das kommando dazu erteilt haben.
    faymann mag eine fehlbesetzung sein, Sie herr “lindwurm” sind ein wendehals und pharisäer!

  2. markus

    @12345: dein kleiner arsch ist schnell geleckt!
    @lindwurm: weiter so!

  3. foo

    *lol* der Lindwurm meint über oberösterreichische Politik schreiben zu können, dabei liegt er vollkommen falsch: auch wenn du meinst, dass das Wahlergebnis in OÖ irgendwas mit der Bundespolitik zu tun hat: dem ist überhaupt nicht so. Von daher ist es doch ziemlich billig, den Faymann deswegen anpatzen zu wollen. Tatsächlich ist es so, dass die SPÖ in Oberösterreich auf Landesebene nur miese, unsympathische, populistische Wendehälse am Start hat. Mit der Bundes-SPÖ hat das sehr wenig zu tun. Genauso wenig, wie die Landes-ÖVP mit der Bundes-ÖVP zu tun hat: auch wenn der Pühringer bei der Abschlussveranstaltung mit den Prölls gekuschelt hat, so war die Arbeitsweise der ÖVP in OÖ in den letzten 10 Jahren deutlich pragmatischer und weniger ideologie- und hassgetrieben als die der Bundes-ÖVP in den letzten 10 Jahre. Aber solche kleinen Unterschiede lassen sich von Kärnten aus wohl weder fühlen noch begreifen, und so müssen derartige Wissensdefizite durch Fäkalsprache übertüncht werden.

  4. ich denke nicht, dass der verlust der spö auf faymann zurückzuführen ist. wenn die dinge so einfach liefen, dann gäbe es bei jedem personenwechsel diesen wechsel der wählerverhältnisse; nicht erst jetzt.

    in einigen punkten muss ich dir allerdings recht geben. kein mensch weiß mehr, wofür die spö steht. und wenn sich das nicht ändert, steht irgendwann auch garniemand mehr hinter diesen 3 buchstaben.

  5. @12345: Als KTZ-Journalist habe ich geschrieben, was mir passte. Ich hatte die Freiheit dazu. Ihnen dürfte halt nicht gepasst haben, dass ich ihren heiligen Jörg schon damals als die braune Schwuchtel beschrieben habe, die er war? In meiner Zeit als Pressesprecher der SP-Kärnten hat die SPÖ in Umfragen das erste und letzte Mal Jörg Haider abgehängt. Das hing damit zusammen, dass wir (ich) damals konkrete Kampagnen führten mjit Inhalten, die die Menschen “angreifen” und begreifen konnten.

    Nach zwei Jahren war der Spaß aber vorbei, da ich 1. den innerparteilichen Intrigenstadl nicht mehr ausgehalten habe und 2. mit der Entwicklung der Partei nicht einverstanden war (es kam dann die Koalition mit Haider) und 3, krank geworden bin. Ein “Kettenhund, der auf alles und jeden hinbeißt”, war ich hingegen nie, aber entweder können sie das nicht wissen oder sie wissen es sehr wohl und schreiben es halt trotzdem aus der Hoffnung heraus, mich damit zu verletzen. Wer mögen sie wohl sein? Pensionierter KTZ-Großkassierer, der gerade das Internet kennenlernt? Ein Kofferträger aus der Kärntner Politik?

  6. Tingler

    Ja, das ist ziemlich feig aus der Anonymität heraus jemanden anzugreifen. Wenn Sie dem Lindwurm was zu sagen haben sollten Sie das unter vollem Namen tun, schliesslich kennen Sie auch den vom Reptil, der hier mit Namen und Anschrift seine Meinung kundtut.

  7. 12345

    Ihr versuch, jemanden seiner sexuellen orientierung wegen zu diskreditieren (schwuchtel), beweist einmal mehr, welch chauvinistischen kleingeistes kind Sie sind! Sie bedienen sich damit desselben mittels, wie das rechte geschmeiß. Ihre für sich in anspruch genommene liberalität ist also kaum mehr als ein lippenbekenntnis.
    was Ihre “freiheit” bei der ktz betrifft, ist das wohl entweder eine bewusste lüge, oder ein weiteres indiz für ihre verschwommene wahrnehmung der realität. Ihr eher unrühmliche abgang von dieser zeitung samt dem darauf folgenden hick-hack spricht für sich.
    und dass es sich bei den von Ihnen angeführten gründen für Ihr ende als sp-pressesprecher nicht einmal um die halbe wahrheit handelt, wissen wir wohl beide, nicht wahr?

  8. markus

    @12345
    Ihr Unvermögen das Wort “Schwuchtel” einzuordnen spricht für Ihren Kleingeist! – aber – ich helfe Ihnen -> http://de.wikipedia.org/wiki/Schwuchtel
    sollten Sie, wieder meines Erwartens, fähig sein diesen Link zu aktivieren, dann gratuliere ich Ihnen schon jetzt und verspreche, dass ich, bei dem nächsten dummen Spruch den ich höre, eins-zwei-drei-vier-fünf ausrufen werde.

    mfg,
    markus

  9. taylor1944

    @ 12345

    “Ihr versuch, jemanden seiner sexuellen orientierung wegen zu diskreditieren (schwuchtel), beweist einmal mehr, welch chauvinistischen kleingeistes kind Sie sind!”

    Dafür, dass Sie sich für das “rechte Geschmeiß” in die Bresche werfen gehen Sie aber ziemlich stümperhaft vor. Sind Sie vielleicht so ein Stiefellecker von BZÖ, oder FPÖ und hauen hier jetzt auf die Kacke? oder sind Sie vielleicht ein heimlicher Bewunderer der Politik des Bärentaler Karawankenjesus und können es nicht verknusen, wenn der Lindwurm Kritik an der SPÖ übt und spüren Ihre große Stunde?

    “Ihre für sich in anspruch genommene liberalität ist also kaum mehr als ein lippenbekenntnis.”

    Och beim Lindwurm kriegen alle ihr Fett ab.

    “was Ihre „freiheit“ bei der ktz betrifft, ist das wohl entweder eine bewusste lüge, oder ein weiteres indiz für ihre verschwommene wahrnehmung der realität. Ihr eher unrühmliche abgang von dieser zeitung samt dem darauf folgenden hick-hack spricht für sich.”

    Die große Weltverschwörung in Kärnten. Der Lindwurm am Untergang der ruhmreichen KTZ schuld. Na wenn das nicht Raum für ein Buch, zumindest für einen Blog bieten würde. Da sollten Sie jetzt aber flugs einen “Lindwurm-Watchblog” einrichten, die strammen “Schwuchteln” aus dem Umfeld der braunen Traditionsbewahrer wären begeistert.

    “und dass es sich bei den von Ihnen angeführten gründen für Ihr ende als sp-pressesprecher nicht einmal um die halbe wahrheit handelt, wissen wir wohl beide, nicht wahr?”

    Statt hier rumzueiern sollten Sie sich einfach mal auskotzen. Auf mich wirken Sie eher wie ein vollkommener Vollidiot der sich einfach nur wichtig machen will, weil der Lindwurm jemanden an’s Bein gepinkelt hat, was Sie in Ihrer Kleingeistigen Existenz zutiefst verletzt hat. Gehen Sie einfach mal ausgiebig “kacken” macht vielleicht das Hirn frei……Wappler.

  10. Und jetzt, 12345, holen wir uns mal ein Wörterbuch und schauen nach, was Chauvinismus bedeutet. Das wäre mal ein Anfang. Nur weil die Frauenbewegung aus Mangel an eigener Kreativität ein Wort kidnapt, heißt das noch lange nicht, dass der Gebrauch in diesem Sinne richtig wäre….

    Aber bevor jetzt 12345 weiter den geheimnisvollen Lindwurmaufdecker spielen darf, reden wir mal Tacheles:

    Ich war bei der “KTZ” niemals angestellt oder auf Werkvertragsbasis beschäftigt. Ich war Zeilenhonorarschreiber. Viele der lieben Kollegen hat es gewurmt, dass der – leider inzwischen verstorbene – damalige Politikchef Walter Primosch mich jungen Hüpfer Kommentare und Leitartikel und Seite-1-Glossen schreiben ließ. In diesen Kommentaren habe ich oft und gerne und heftig die FPÖ attackiert und vor ihr gewarnt, was der rechten Fraktion in der Redaktion natürlich nicht gepasst hat. Passend allerdings, dass einer der Oberrechten, der gerne mit FP-Politikern Tennis spielen ging und mich schon mal mit dem Hitlergruß am Gang empfing, später versucht hat, seine Frau abzustechen und sich dann im Knast erhängt hat. Andere gingen mittags “essen”, will heißen: fünf Bier saufen, und haben dann ihren journalistischen Holler verzapft. Geschrieben habe ich in der Tat was ich wollte, nur wurde natürlich nicht alles automatisch auch veröffentlicht. Ich will gar nicht behaupten, meine Kommentare wären Höhepunkte der Intellektualität und der feinen Feder gewesen, aber sie haben wenigstens polarisiert und wurden gelesen, die Leute haben darüber geredet, weil da plötzlich einer gekommen ist und kein knieweiches Wischiwaschi verzapft hat, sondern Klartext. Als ich, ich denke es war 1995, mich weigerte, einen (negativen, so war der Auftrag) Artikel über meine Heimatgemeinde zu schreiben, hat mir der damalige Chefredakteur und Großverdiener Helmut Valentin, der später noch beim blau umgefärbten Landesdienst eine zweite Karriere machte, per Telefon ausrichten lassen, dass man in Hinkunft auf meine Mitarbeit verzichten möchte. Die ganz feine Art, wirklich! Was die Zeit als SPÖ-Kärnten-Pressesprecher angeht: Ich hab mich für diese Partei wirklich ins Zeug gelegt, habe Thema um Thema aufgegriffen, Strategien entwickelt und dem Haider Jörgl gezeigt, dass er nicht der einzige war, der Ideen hatte und polemisieren und demagogisch sein konnte. In dieser Zeit hatte die SP-Kärnten folglich ja auch Umfragewerte, die sie lange zuvor nicht mehr hatte und nie wieder erreichen sollte. Was zum Problem wurde: Ich leide seit meinem 19. Lebensjahr unter depressiven Schüben, und seit ich 28 bin zusätzlich an Panikattacken. Das führte dazu, dass ich manchmal das Haus nicht verlassen konnte und eben von Zuhause aus arbeitete. Das funktionierte zwar (Internet und Telefon waren bereits erfunden), doch wie sagte es der Betriebsrat (!) in Gegenwart des Landesgeschäftsführers so schön: “Wichtig ist, dass du im Büro bist. Kannst ja im Büro ein Schläfchen halten”. Physische Anwesenheit war diesen Pfeifen also wichtiger als zB gelungene Presseaussendungen, die von einem anderen Ort aus verschickt wurden. Intelligenz pur. Dass die Parteirechten mit mir ohnehin nie glücklich waren, stärkte dann auch nicht unbedingt meine Position, als mir nahegelegt wurde, das Dienstverhältnis “einvernehmlich zu lösen”, wie man einen Rauswurf elegant umschreibt. Die Genies der Partei haben allerdings mit großer Weisheit und Weitsicht rasch einen tollen Ersatz für mich gefunden, einen ach so sympathischen Burschen, stets adrett gekleidet, stets höflich. Blöd nur, dass der Kerl dann 192.000 Euro aus der Parteikasse klaute, um seinen Lebensstil (Luxuswohnung, Designerklamotten, diverse Liebhaber) finanzieren zu können, und dafür auch zu 24 Monaten Knast verurteilt wurde. Aber er war immer im Büro…

    Soviel dazu. Weitere Einmischungen in mein Privatleben seitens 12345 verbitte ich mir. Aus der Anonymität heraus zu schießen (obwohl ich ungefähr zu wissen glaube, wer sich hinter der Zahlenfolge verbirgt – man kennt ja den Schreibstil gewisser Leute) ist feig, aber wohl typisch für rote Parteisoldaten (-soldatinnen). Wer unangenehme Wahrheiten ausspricht wie zB dass der Faymann eine Katastrophe ist, der wird zumindest mal aus dem Hinterhalt heraus schlecht gemacht. Ich habe auch nicht vergessen, dass vor einigen Jahren, als ich in einem Gastkommentar im “Standard” der Frau Franziska Augstein antisemitische Figuren in einem ihrer Texte nachgewiesen habe, sofort ein äußerst giftiger und unter die Gürtellinie zielender Leserbrief auf dem Büro der Doris Bures kam. Eine ziemliche Scheißpartei, wirklich. Schaden, wie sie es gerne wollten, können mir diese Leute aber nicht mehr. Ich brauch und will nix von der SPÖ (oder irgendeiner anderen Partei), bin unabhängig und auch nicht erpressbar.

    Freilich ist es traurig, dass solche Barrakudas wie 12345 in der SPÖ herumkriechen. Was für ein normaler Mensch mit einem normalen moralischen Empfinden möchte denn bitte mit solchen Flaschen und Intriganten zusammenarbeiten müssen? Doch nur solche, die über dieselben niedrigen Moralstandards und dieselbe dicke Elefantenhaut verfügen. Und dann wundern sie sich, dass sie Wahl um Wahl verlieren und bei den Jungwählern bereits eine Kleinpartei geworden sind. Ja no na ned, bei so einem Personal!

    ps, 12345: Wirklich anonym ist man im Internet nicht, falls dir das noch niemand gesteckt haben sollte.

  11. glantaler

    12345, sie sollten sich schämen,
    wer mit solchen ins Persönlichkeitsrecht greifenden Untergriffen arbeitet, der richtet sich selbst. Da Sie Lindwurm`s Argumente offenbar nicht entkräften können greifen Sie zu persönlichen Verunglimpfungen, das richtet sich wohl von selbst.
    Zur Lage der SPÖ: da geht Weltweit der Neoliberalismus und seine Auswüchse vor die Hunde und den agierenden Parteiführern der Sozialdemokratie fällt dazu nichts ein. Sie waren offenbar schon selbst zutiefst vom System mehr privat weniger Staat (zitiert u.a. von Wolfgang Schüssel) überzeugt, dass ihnen keine glaubwürdigen Argumente gegen dieses uralte Wirtschaftssystem mehr einfallen.
    Echten Sozialdemokraten tut es von Herzen weh, diesen Niedergang der sehr wohl auch auf das Fehlverhalten ihrer derzeitigen Exponenten zurückzuführen ist, mit ansehen zu müssen. Es spricht jedenfalls für Lindwurm, dem diese Entwicklung nicht egal ist, und er in bekannter Manier die Dinge auf den Punkt bringt. Es gilt die Sozialdemokraten aus ihrer Letargie zu holen, um sie wieder auf Kurs zu bringen.
    Ein guter Kapitän, Herr Bundeskanzler, der ändert sehr wohl den Kurs, wenn er merkt, dass er sonst sein Schiff an die Wand fährt.

  12. ich bin ein treuer Lindwurm-Fan, aber dieses Faymann-bashing finde ich reichlich ungerecht.

    Die Sozialdemokratie hat überall in Europa mit Wählerschwund zu kämpfen, was zum großteil an einer sich verändernden Gesellschaftsstrutur liegt.

    Weniger Industrie, mehr Dienstleistungssektor und natürlich die starke Migration, die Verlierern jener Veränderungen leicht als Sündenbock verkauft werden kann.

    Dass sich Faymann im gegensatz zu anderen SPÖlern wie Voves vom rechten Populismus der “Blaumiesen” (LOL) schafr abgrenzt, ist ihm nicht hoch genug anzurechenen…

  13. Homosexuelle sind ganz fürchterliche Personen, die unsere Gesellschaft völlig ruinieren – irgendwann sieht es hier noch so aus wie im Ostblock oder Schwarzafrika! Zu diesem Thema mal ein ganz besonders gut recherchierter Artikel: http://elternhilfe.wordpress.com/2010/03/23/wie-in-einem-horrorfilm-der-sohn-ist-schwul/ – da können Sie ganz bestimmt noch eine Menge durch lernen!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Keyser Söze

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