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	<title>Der Lindwurm</title>
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	<description>Blog von Bernhard Torsch, beinahe live aus Klagenfurt</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 13:55:21 +0000</pubDate>
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		<title>Aktuelles zur Koran-Forschung</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 13:55:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss den Thesen des deutschen Arabisten Tilman Nagel, die er im Interview mit dem &#8220;Standard&#8221; vertritt, nicht zustimmen, ja man kann sogar in Teilen völlig anderer Meinung sein. Lesenswert ist das allemal.
Hier der Link
       ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Man muss den Thesen des deutschen Arabisten Tilman Nagel, die er im Interview mit dem &#8220;Standard&#8221; vertritt, nicht zustimmen, ja man kann sogar in Teilen völlig anderer Meinung sein. Lesenswert ist das allemal.</p>
<p><a href="http://derstandard.at/Text/?id=3403443">Hier der Link</a></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/lindwurm.wordpress.com/388/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/lindwurm.wordpress.com/388/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lindwurm.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lindwurm.wordpress.com/388/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lindwurm.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lindwurm.wordpress.com/388/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lindwurm.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lindwurm.wordpress.com/388/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lindwurm.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lindwurm.wordpress.com/388/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lindwurm.wordpress.com/388/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lindwurm.wordpress.com/388/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lindwurm.wordpress.com&blog=817625&post=388&subd=lindwurm&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Vorsicht: Israel-Kritik</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 18:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gemeine Antisemit zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er stets jammert, &#8220;jegliche&#8221; Kritik an Israel werde sogleich als Antisemitismus gebrandmarkt und jeder &#8220;Israelkritiker&#8221; werde mundtot gemacht. Das hält den gemeinen Antisemiten aber nicht davon ab, im krassen Gegensatz zu dem von ihm beklagten, in Wahrheit natürlich nur eingebildeten &#8220;Verbot&#8221; immer wieder und ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der gemeine Antisemit zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er stets jammert, &#8220;jegliche&#8221; Kritik an Israel werde sogleich als Antisemitismus gebrandmarkt und jeder &#8220;Israelkritiker&#8221; werde mundtot gemacht. Das hält den gemeinen Antisemiten aber nicht davon ab, im krassen Gegensatz zu dem von ihm beklagten, in Wahrheit natürlich nur eingebildeten &#8220;Verbot&#8221; immer wieder und ganz öffentlich und weitgehend ungestört gegen Israel zu hetzen. Der offensichtliche Widerspruch zwischen Paranoia und Realität fällt weder dem gemeinen Antisemiten auf, noch denen, die zu seinen Worten zustimmend nicken.</p>
<p>Heute wird der Lindwurm es mit der in der Fantasie des gemeinen Antisemiten unglaublich mächtigen, über absolute Medienpower und Todessterne verfügenden &#8220;Israellobby&#8221; aufnehmen und, halten Sie sich fest, liebe Leser, Kritik an Israel üben! Genauer gesagt: Nicht an <em>ganz</em> Israel, sondern an der <a href="http://www.fr-online.de/top_news/?cnt=1362785">Entscheidung</a> des unglückseligen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und des nicht weniger ungeschickten Verteidigungsministers Ehud Barak, das Haus jenes Arabers demolieren zu lassen, der am Donnerstag mit einem Bagger Amok gefahren war und dabei drei Menschen getötet und 50 weitere zum Teil schwer verletzt hatte. Auch das Haus jenes Terroristen, der im März acht Studenten einer Jerusalemer Religionsschule ermordet hatte, soll abgerissen werden. Der geschickte und wortgewandte Politiker von Weltformat, Olmert, dazu: <em>&#8220;Wenn wir Häuser demolieren müssen, dann werden wir Häuser demolieren&#8221;. </em>Dies diene der Abschreckung, so Olmert und Barak, und weil diese Abschreckungstaktik schon früher so umwerfend gut funktioniert hatte, hörte man im Jahr 2005 damit auf, weil sich Selbstmörder, religiöse Fanatiker und Geisteskranke nur in wenigen Fällen davon beeindruckt zeigten. Jeder dieser Kerle weiß doch ganz genau: Selbst wenn der Staat sein Haus niederwalzen lässt, wird es seinen Hinterbliebenen nicht schlecht ergehen. Diverse Terrorgruppen, Israel eher weniger gut gesonnene Staaten oder im Notfall auch die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft werden schon dafür sorgen, dass die &#8220;Märtyrerwitwen und -mütter&#8221; keine Not leiden. Abgesehen davon ist so eine Sippenhaftung auch nicht wirklich moralisch korrekt und wird für Israel selbstverständlich eine weitere Niederlage im Propagandakrieg bedeuten.</p>
<p>Seufz, mit diesem Herrn Olmert habt ihr euch wirklich einen ordentlichen Dolm zum Chef gewählt, liebe Israelis. Dem traue ich zu, dass er vieles, wenn nicht alles zunichte machen wird, was sich Israel in den vergangenen 60 Jahren erkämpft und aufgebaut hat. Nach einer beeindruckende Reihe großer Staatsmänner und -frauen habt ihr jetzt dieses hilflose Würstchen an der Spitze, das zwischen Schwanzeinklemmen und extremer Härte hin und her wuselt und nicht weiß, ob es zuerst die Golanhöhen zurückgeben oder doch lieber Teheran bombardieren lassen soll. Ihr solltet den Mann loswerden, bevor er noch größeren Schaden anrichten kann.</p>
<p>So, und jetzt warte ich auf die dunklen Horden, welche, losgeschickt von der allmächtigen &#8220;Israellobby&#8221;,  meine Wohnung stürmen und mich mit einer echt originalen Ausgabe der &#8220;Protokolle&#8221; so lange verprügeln, bis ich Olmert als den größten Staatschef seit Anbeginn der Zeiten preise und das Haus des Baggerfahrers eigenhändig mit der Spitzhacke niederreiße. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/lindwurm.wordpress.com/384/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/lindwurm.wordpress.com/384/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lindwurm.wordpress.com/384/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lindwurm.wordpress.com/384/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lindwurm.wordpress.com/384/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lindwurm.wordpress.com/384/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lindwurm.wordpress.com/384/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lindwurm.wordpress.com/384/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lindwurm.wordpress.com/384/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lindwurm.wordpress.com/384/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lindwurm.wordpress.com/384/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lindwurm.wordpress.com/384/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lindwurm.wordpress.com&blog=817625&post=384&subd=lindwurm&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Italien: Rassismus in Aktion</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 19:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Italiens rechtsgerichtete Regierung zeigt vor, wie Rassismus in Aktion funktioniert. Innenminister Roberto Maroni wird allen in Italien lebenden Roma präventiv die Fingerabdrücke abnehmen lassen. Eine Volksgruppe, in diesem Fall &#8220;Zigeuner&#8221;, unter allen anderen herauszupicken, sie unter Generalverdacht zu stellen und Männer, Frauen und Kinder kriminaltechnisch behandeln zu lassen, das ist nicht nur eine Schande für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Italiens rechtsgerichtete Regierung zeigt vor, wie Rassismus in Aktion funktioniert. Innenminister Roberto Maroni wird allen in Italien lebenden Roma präventiv <a href="http://de.news.yahoo.com/ap/20080703/tpl-italien-erfasst-fingerabdrcke-der-ro-cfb2994.html">die Fingerabdrücke abnehmen lassen</a>. Eine Volksgruppe, in diesem Fall &#8220;Zigeuner&#8221;, unter allen anderen herauszupicken, sie unter Generalverdacht zu stellen und Männer, Frauen und Kinder kriminaltechnisch behandeln zu lassen, das ist nicht nur eine Schande für Italien, sondern für die gesamte EU. Maronis Aktion ist weit mehr als ein rassistischer Akt, sie ist ein Alarmsignal, denn wenn in einem Land nicht allein der <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,534129,00.html">Antisemitismus</a> ansteigt, sondern auch eine weitere große Opfergruppe des NS-Faschismus, die Roma, verstärkt zum Ziel des Hasses und sogar staatlicher Repression wird, dann müssen alle Warnleuchten der Demokratie aufblinken. Nachdem in Italien bereits &#8220;schwarze Listen&#8221; mit den Namen jüdischer und/oder pro-israelischer Universitätsprofessoren verbreitet werden und ernsthaft darüber diskutiert wird, ob die Juden im Mittelalter nicht vielleicht doch <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/592610/">Christenkinder für Blutopfer</a> ermordet haben könnten, kommt nun die amtliche Stigmatisierung einer ganzen Volksgruppe.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/lindwurm.wordpress.com/379/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/lindwurm.wordpress.com/379/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lindwurm.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lindwurm.wordpress.com/379/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lindwurm.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lindwurm.wordpress.com/379/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lindwurm.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lindwurm.wordpress.com/379/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lindwurm.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lindwurm.wordpress.com/379/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lindwurm.wordpress.com/379/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lindwurm.wordpress.com/379/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lindwurm.wordpress.com&blog=817625&post=379&subd=lindwurm&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Jüdische Trickbetrüger</title>
		<link>http://lindwurm.wordpress.com/2008/07/03/judische-trickbetruger/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 15:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Via &#8220;Wadi Blog&#8221; stieß der Lindwurm auf ein besonders gelungenes Beispiel dafür, dass die Mischung aus Antisemitismus, dummlink-treudoofer &#8220;Palästina-Solidarität&#8221; und genereller Verblödung höheren Grades zu einer der Tollwut nicht unähnlichen Krankheit führt, zu deren Symptomen es zählt, dass der von ihr Befallene, sobald er etwas über Israel liest, sieht oder hört, das mit seiner Weltsicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Via <a href="http://www.wadinet.de/blog/?p=977#more-977">&#8220;Wadi Blog&#8221;</a> stieß der Lindwurm auf ein besonders gelungenes Beispiel dafür, dass die Mischung aus Antisemitismus, dummlink-treudoofer &#8220;Palästina-Solidarität&#8221; und genereller Verblödung höheren Grades zu einer der Tollwut nicht unähnlichen Krankheit führt, zu deren Symptomen es zählt, dass der von ihr Befallene, sobald er etwas über Israel liest, sieht oder hört, das mit seiner Weltsicht nicht übereinstimmt, zwanghaft und mit Schaum vorm Mund ein Pamphlet verfassen muss. So erging es auch dem bemitleidenswerten <a href="http://dasclaran.blogspot.com/2007/08/laurent-vonwiller-hamas-fan-und-grosser.html">Laurent Vonwiller</a>, der im Vorstand der Grünen in Basel sitzt, in der &#8220;Gesellschaft Schweiz-Palästina&#8221; umtriebig ist und sein armseliges Dasein mit der Verbreitung enthirnter Verschwörungstheorien aufzuwerten versucht. Vonwillers jüngster Streich ist eine, hust hust, <a href="http://www.palaestina.ch/d/pdf/ZDF_Sendung_60J_Israel.pdf">&#8220;Analyse&#8221;</a> der Berichterstattung des ZDF über das 60jährige Bestehehen des Staates Israel. Darin erleuchtet uns der schweizer Paralleluniversumshistoriker mit der doch ein wenig überraschenden These, die Gründung Israels sei, bitte anschnallen, die Fortsetzung der mittelalterlichen Kreuzzüge. Und warum hat man die Juden im Namen des Kreuzes losgeschickt, um <em>&#8220;(&#8230;) im Nahen Osten ein vom Westen dominiertes Gebiet zu errichten&#8221;</em>? Na ganz einfach: Den Imperialistenschweinen aus Europa und den USA ging es natürlich um das Öl. Vonwiller: <em>&#8220;Seit dem ersten Weltkrieg und seit der Entdeckung von fantastischen Ölreserven im nahen Osten hat sich im Westen die Meinung zuerst gebildet, dann stetig verstärkt, dass die Schaffung eines nicht arabischen, nicht muslimischen, kulturell im Westen verwurzelten, durch &#8220;westliche Leute&#8221; (wie die ashkenazischen Juden) regierten Staates in Palästina ein unabdingbarer Teil seiner Interresse (sic) ist&#8221; . </em>Hm, ok, die Juden sind also vom finsteren Westen losgeschickt worden, um einen imperialistischen Brückenkopf zu errichten? Man hat ihnen Israel quasi gegen ihren Willen aufdrängen müssen, der &#8220;Imperialistenräson&#8221;  wegen? Dass der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zionismus">Zionismus</a> lange vor dem Ersten Weltkrieg entstand, eine Reaktion auf Jahrhunderte voller Unterdrückung und Pogrome war und mit dem Öl im Nahen Osten in etwa soviel zu tun hatte, wie schweizer Bankiers mit Moral, ignoriert der große Experte und gelernte Agraringenieur in diesem &#8220;Argument&#8221;, nicht ohne an anderer Stelle einzuräumen, dass die zionistische Bewegung doch um einiges älter war, was Vonwiller freilich als weiteren &#8220;Beweis&#8221; für die extreme Verschlagenheit der Juden deutet, denn: <em>&#8220;Die Gründung eines jüdischen Staates und die Vertreibung der Landeseinwohner war von Anfang an das Ziel der zionistischen Einwanderer, welche besonders nach dem ersten Weltkrieg ins Land hineinströmten - lange vor der Judenverfolgung in Hitlerdeutschland&#8221;. </em>Man sieht: Im Kopf so eines ausgewiesenen &#8220;Israelkritikers&#8221; herrscht eine recht Wirrnis, die auch dazu führt, dass blanke Lügen verbreitet werden. Dass in Palästina immer schon Juden gelebt hatten, dass bereits in den 1870er Jahren die ersten großen Einwanderungsströme begannen, dass diese Einwanderer keineswegs die Araber vertreiben wollten, andererseits aber die Araber fürchterliche Pogrome an Juden verübten - all das interessiert den schweizer Palästinenser-Lover nicht die Bohne.</p>
<p>Vonwiller gelingt das Kunststück, die Juden einerseits zu willigen Schachfiguren westlicher Großmachtspläne zu degradieren, sie aber gleichzeitig als mächtige Strippenzieher und schlaue Manipulatoren zu dämonisieren. Denn wie haben sich die Juden ihr Land erschlichen? Mit einem Trick! Ist ja typisch für diese Leute. Der Kuhfladen-Ingenieur:<em>&#8220;Heute wird immer noch der alte Trick Shoa benutzt, um die Nakba zu  rechtfertigen. Ein verlogenes, aber offensichtlich noch wirksames Spiel (&#8230;) so werden die Bürger hinters Licht geführt,so wird die historische Wahrheit verschleiert. Ich frage nicht: In wessen Interesse geschicht das?&#8221; </em>Er fragt nicht? Dabei würde fragen, sprich, sich informieren dem Herrn Vonwiller vielleicht ganz gut tun, obwohl ich ihn nach Lektüre seiner Ergüsse eher als faktenresistenten Sonderling betrachte. Für diesen Kerl ist es &#8220;bewiesen&#8221;, dass die bösen Juden 750.000 &#8220;Palästinenser&#8221; mit voller Absicht und von langer Hand geplant vertrieben hätten. Dass diese 750.000 teils aus eigenem Antrieb, teils auf Aufforderung arabischer Staaten flüchteten und natürlich auch zum Teil von den Israelis vertrieben wurden, hat einen Grund: Den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Israelischer_Unabh%C3%A4ngigkeitskrieg">Überfall</a> arabischer Staaten und Milizen auf das gerade erst völkerrechtlich anerkannte Israel. Für Vonwiller stellt sich die Sache aber anders da, denn er sieht die Anerkennung Israels nicht als Völkerrecht, sondern als <em>&#8220;kolonialistisches Recht</em>&#8220;, was nach der kruden Logik eines Antisemiten bedeutet, Israel sei kein rechtmäßiger Staat und jeder Krieg und jeder terroristische Akt gegen dieses Land sei gerechtfertigt, ja rechtlich gedeckt. Dass dieser schweizer Wirrkopf die Vertreibung von 600.000 Juden aus arabischen Staaten nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg mit keinem Wort erwähnt, überrascht angesichts der Stoßrichtung seines Textes auch nicht wirklich. Ach ja, die Shoa ist für Vonwiller nicht nur ein &#8220;Trick&#8221;, sondern gerne auch ein &#8220;billiger Vorwand&#8221;. So spricht es aus dem Antisemiten und Verschwörungstheoretiker.</p>
<p>ps: Dass Vonwiller ein <a href="http://www.palaestina.ch/d/doc/16_08_2007_nach_gaza.php">großer Fan der radikalislamischen Hamas</a> ist, versteht sich von selbst.</p>
<p>ps ps: Wie es die teuflischen Juden wohl geschafft haben, all die anderen Opfer der Vernichtungsmaschinereie der Nazis auf ihre Seite zu bringen, um den &#8220;Shoa-Trick&#8221; abzuziehen? Oh bitte, nichts vorsagen, ich weiß es: Hinter der Shoah und der Ermordung anderer Bevölkerungsgruppen wie den Roma und Sinti, Menschen mit Behinderungen, Homosexuellen, &#8220;Asozialen&#8221;, Kriegsgefangenen und politischen Gegnern steckte natürlich eine gigantische Verschwörung des &#8220;internationalen Finanzjudentums&#8221;, von Aliens und Hitler, diesem gemeinen Ashkenazi. Das ist zu durchgeknallt, meinen Sie? Sowas kann doch kein Mensch ernsthaft behaupten? Fragen Sie doch mal Vonwiller und seine Kumpels aus der Szene der Holocaustleugner- und Relativierer, die werden Sie gerne über die &#8220;verschwiegene Wahrheit&#8221; aufklären.</p>
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		<title>Liebe Knesset-Mitglieder</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 20:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß, dass es mich nichts angeht und dass viele Menschen in vielen Teilen der Welt euer Land ohnehin nicht mögen, ganz egal, was ihr macht und völlig losgelöst von der Realität, aber habt ihr diesen Unsinn wirklich nötig? Ein Reiseverbot für Parlamentsabgeordnete in &#8220;Feindesländer&#8221;? Das Grundgesetz, wonach Unterstützer von Feinden Israels nicht in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich weiß, dass es mich nichts angeht und dass viele Menschen in vielen Teilen der Welt euer Land ohnehin nicht mögen, ganz egal, was ihr macht und völlig losgelöst von der Realität, aber habt ihr <a href="http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=2495">diesen Unsinn</a> wirklich nötig? Ein Reiseverbot für Parlamentsabgeordnete in &#8220;Feindesländer&#8221;? Das Grundgesetz, wonach Unterstützer von Feinden Israels nicht in der Knesset sitzen dürfen, reicht doch aus, wozu also diese Verschärfung? Eure Feinde scharren doch vor Freude über diese vorprogrammierte Niederlage im Kampf um die Sympathien der Welt schon mit den Hufen. Oder seid ihr viel cleverer, als es den Anschein hat und werdet dann, wenn der Oberste Gerichtshof euch den Gesetzesentwurf um die Ohren knallt, sagen: &#8220;Seht her, wie großartig unsere Gewaltenteilung funktioniert?&#8221;</p>
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		<title>Give the People what they want</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 12:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Lieber Weihnachtsmann
Ich schreibe dir ausnahmsweise schon im Juli und ich wünsche mir, dass du rund um Deutschland eine Mauer baust mit richtig dicke Stacheldraht drauf und mit Wachtürmen alle paar hundert Meter und mit Selbstschussanlagen und einem Todesstreifen davor, auf dem Soldaten mit Schäferhunden patrouillieren und jeden erschießen, der aus Deutschland flüchten will. Weiters sähe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Lieber Weihnachtsmann</p>
<p>Ich schreibe dir ausnahmsweise schon im Juli und ich wünsche mir, dass du rund um Deutschland eine Mauer baust mit richtig dicke Stacheldraht drauf und mit Wachtürmen alle paar hundert Meter und mit Selbstschussanlagen und einem Todesstreifen davor, auf dem Soldaten mit Schäferhunden patrouillieren und jeden erschießen, der aus Deutschland flüchten will. Weiters sähe ich es gerne, dass du dafür sorgst, dass in jeder Firma, in jedem Büro, jedem Mietshaus, jeder Kneipe und jedem Freundeskreis Spitzel des Staates sitzen, die ihre Mitbürger beim geringsten Anlass verpfeifen, woraufhin diese dann in die Keller der Stasi/Gestapo/Religionspolizei gezerrt und dort so lange gefoltert werden, bis sie &#8220;gestehen&#8221;. Auch gut - im Sinne meines Wunsches - wäre es, wenn in Deutschland nur mehr eine Partei das absolute Sagen hätte und politisch anders Denkende im Knast/Gulag/KZ landen, wo man sie dann ermordet. Und bitte, ganz wichtig: Mach, dass es in den Geschäften kaum etwas zu kaufen gibt und sich die Menschen für einen Liter Speiseöl in eine Warteschlange einreihen müssen, die dreimal um den Block reicht. Kosmetikprodukte und Sanitärbedarf sollten unerschwingliche Luxusgüter werden, die man nur gegen beste Beziehungen zu den Vertretern des Regimes oder für den Gegenwert von drei Monatsgehältern am Schwarzmarkt erstehen kann. Außerdem wäre es gut, wenn alle Pkw gleich aussehen und aus Pappe  bestehen würden, die Deutschen aber zehn bis 15 Jahre auf die Zuweisung eines dieser Gefährte warten müssen. Im TV soll es nur mehr einen Kanal geben, auf dem der Führer/Generalsekretär/Ajatollah stundelange Reden hält, über deren Inhalt die Bevölkerung tags darauf stichprobenartig befragt wird. Das Internet sollte abgeschaltet und Handys verboten werden. In die Kinos kommt kein Schund aus dem kapitalistischen Ausland mehr, sondern ausschließlich Spielfilme aus Nordkorea und iranische Telenovelas.</p>
<p>Kurz, lieber Weihnachtsmann: Bring den Deutschen die Segnungen der Diktatur! Zumindest ein paar Monate lang. Vielleicht kommen dann keine Umfrageergebnisse wie <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/850/170352/">dieses</a> mehr zustande, in dem sich nur 60 Prozent der Gesamtdeutschen und nur 45 Prozent der Ostdeutschen zur Demokratie bekennen. ..</p>
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		<title>10.000 BC</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 11:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Steinzeitschinken &#8220;10.000 BC&#8221;, Roland Emmerichs jüngste Attacke wider Intelligenz und Geschmack, habe ich mir wohlweislich nicht im Kino angesehen, sondern gewartet, bis ich mir die DVD um wenig Geld aus der Videothek ausleihen konnte. Und bei Gott, bin ich froh darüber.
Ich fasse mal den Plot zusammen: Irgendwo in den Alpen wohnt ein edles Volk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Den Steinzeitschinken &#8220;10.000 BC&#8221;, Roland Emmerichs jüngste Attacke wider Intelligenz und Geschmack, habe ich mir wohlweislich nicht im Kino angesehen, sondern gewartet, bis ich mir die DVD um wenig Geld aus der Videothek ausleihen konnte. Und bei Gott, bin ich froh darüber.</p>
<p>Ich fasse mal den Plot zusammen: Irgendwo in den Alpen wohnt ein edles Volk von Jägern und Sammlern, das aber leider stinkfaul ist, denn anstatt ein mühsames, aber historisch korrektes Nomadenleben zu führen, um der Beute und den Pflanzen und Früchten hinterherzuwandern, hocken diese Proto-Hippies bloß in ihrem Gebirgstal und warten auf die einmal im Jahr durchziehenden Mammuts. Von diesen erlegen sie dann ein (1) Stück und leben davon das ganze restliche Jahr über. Genügsamkeit ist hier eine mindestens ebenso große Tugend wie Leistungsverweigerung. Bei den Hippies lebt auch eine uralte sibirische Schamanin, die selbstverständlich unglaublich weise ist und gerne und oft mit Ketten aus Mammutzähnen klappert, auf Trommeln einschlägt und mit den Augen rollt, um so mit den Ahnen in Kontakt zu treten, das Wetter zu beeinflussen oder die langhaarigen Steinzeitkiffer zu unterhalten. Hier wächst unser künftiger  Held D´Leh auf (D´Leh - Held, got it? GOT IT? Meine Fresse, sind SIE aber witzig, Herr Wortspielgott Emmerich). D´Leh ist verknallt in Evolet, das &#8220;Mädchen mit den blauen Augen&#8221;, auf deren Augenfarbe den ganzen Film über fast schon obsessiv herumgeritteten werden wird und deren Erscheinungsbild den sensationellen historischen Nachweis dafür bringt, dass Ganzkörperrasur, Wonderbras und Waxing viel ältere Praktiken sind, als wir bislang dachten. Doch eines Tages kommen böse Reiterhorden daher, die verdammt arabisch aussehen, und entführen einen Gutteil des Stammes inklusive Evolet. Held, pardon, D´Leh und ein paar andere Mutige nehmen die Verfolgung auf und verlassen zum ersten Mal in ihrem Leben ihr Kaff, steigen einen Berg hinauf, dann auf der anderen Seite runter und landen schwupps in einem tropischen Regenwald (in Italien? Auf dem Balkan?) Dort machen garstige Riesenlaufvögel, die es mal in Südamerika gegeben hat und von Emmerich nach Europa gebeamt wurden, Jagd auf die Entführer und deren Verfolger. Dann hört der Dschungel auf und D´Leh und seine fröhlichen Kumpanen stoßen, nachdem Emmerich sie über das Mittelmeer teleportiert hat, auf einen afrikanischen Stamm, dessen Chef Nakudu glücklicherweise von D´Lehs Daddy, der einst ausgezogen war, um neue Jagdgründe für seinen Stamm zu finden (oder auch nur um dem Hippiestumpfsinn zu entgehen), die Sprache der Gebirgsjäger gelernt hat. Realistischerweise wundern sich die blonden weißen Alpenländler, die noch nie etwas anderes gesehen haben außer ihresgleichen und Mammuts, keine Sekunde lang über den doch etwas dunkleren Teint der Schwarzafrikaner, sondern man schließt rasch Freundschaft und nachdem D`Leh einen lausig animierten und viel zu groß dargestellten Säbelzahntiger durch gutes Zureden davon abbringt, ihn zu fressen, jubeln die schwarzen Krieger erst recht, denn, wie könnte es anders sein: es gibt da eine uralte Prophezeihung, wonach eines Tages ein Held kommen würde, der &#8220;mit dem Krummzahn spricht&#8221; und die entführten Sklaven befreien werde. Man trommelt noch ein paar andere Stämme zusammen, die auch alle Opfer der Sklavenjäger sind, und zieht ohne gröbere Diskussionen dem großen weißen Anführer hinterher. Doch oh Schreck, die bösen Sklavenjäger &#8220;reiten auf Vögeln, die über das Wasser fliegen können&#8221;. Gemeint sind damit Boote, und da es für Emmerich denkunmöglich ist, dass Völker, die an einem Fluss leben, jemals schwimmen gelernt oder gar Einbäume benutzt haben könnten, müssen ihnen Schiffe &#8220;selbstverständlich&#8221; als ehrfurchtsgebietende Wunderwerke erscheinen. Anstatt dem Fluß (es dürfte sich um den Nil handeln) zu folgen, der immerhin Wasser und Fische bereitstellen würde, beschließt der kluge D´Leh, die Krieger durch die Wüste zu führen, da dies viel kürzer sei (woher will er das wissen?). Das Pack verirrt sich, doch der Held hat eine grandiose Eingebung: Man müsse doch bloß dem Nordstern folgen, denn genau dort befinde sich das Hauptquartier der Böslinge. Na logisch. Und hastdunichtgesehn kommt man auch schon an, und sieht, wie ein riesiges Sklavenheer gigantische Pyramiden bauen muss. Unter ständigem Gepeitsche der sadistischen Aufseher schleppen Sklaven und Mammuts Steinblöcke die Rampen hinauf, und einer der Pyramiden wird gerade eine güldene Spitze aufgesetzt. Investigative Nachforschungen unseres Helden ergeben, dass es sich bei den Bösen um Wesen handelt, sich sich als Götter verehren lassen und &#8220;entweder von den Sternen, oder von einer untergegangenen Insel&#8221; stammen. Da wir später sehen, dass die Böslinge Seekarten, Kompasse und Teleskope (!!) benutzen, darf man davon ausgehen, dass hier der Atlantis-Mythos verwurstet wurde. Um es kurz zu machen: D´Leh entzündet unter den Sklaven den Funken der Rebellion, tötet den Anführer der Atlanter mit einem Speerwurf (&#8221;Seht, er ist kein Gott&#8221;), die befreiten Sklaven metzeln die verbliebenen Genossen des gemeuchelten Unterdrückers nieder und zünden ein gigantisches Schiff an, mit dem die Schurken wohl einst von Atlantis &#8220;hierher&#8221; (nach Ägypten?) gesegelt waren. Doch oh Schreck, Ebola, nein, Evolet wird von einem Pfeil getroffen und stirbt, doch den Hippieahnen sei´s gedankt, die alte Schamanin greift von Zuhause aus ein und stirbt, wodurch ihr Lebensatem nach Ägypten transferiert wird und Evolet wieder zum Leben erweckt. Ähh, ja, ok. Zum Dank für die Befreiung schenken die schwarzen Stämme den weißen Jägern Samen für irgendwelches Gemüse und zum Schluss sieht man, wie D´Leh und die hochschwangere Evolet, beide nun glückliche Vegetarierer, die erste Ernte einfahren. Aus.</p>
<p>Aua. AUA. Ich will jetzt gar nicht die zum Himmel schreienden Plotholes und Verbrechen gegen die Logik auseinandernehmen, sondern auf ein paar Dinge hinweisen, die mir nach Konsum dieser Zelluloidverschwendung noch viel schlimmer im Magen lagen. Am unangenehmsten fällt auf, wie sehr hier die Barbarei verherrlicht und die Zivilisation verleumdet wird. Die &#8220;Guten&#8221;, das sind hier wie selbstverständlich die fortschrittsresistenten alpinen Jäger und die brav den Acker bestellenden schwarzen Stämme. Ganz und gar böse, und zwar ohne ersichtliches Motiv böse, sind dagegen die vergleichsweise hochtechnologisierten &#8220;Atlanter&#8221;. Die sind so böse, dass sie einfach so mal zehntausende Sklaven verheizen, um sinnlose Monumente erbauen zu lassen. Sinnlos deshalb, weil der Film sich nicht die Mühe macht, die Motive der Atlanter zu schildern. Die sind halt einfach böse und größenwahnsinnig und damit basta. Da Emmerich offensichtlich die alten Ägypter als Vorlage für die Atlanter genommen hat, sei hier der Vollständigkeit halber erwähnt, dass die realen Pyramiden eben NICHT von Sklaven, sondern von gut versorgten freien Arbeitern erbaut wurden, die auch mal in den Streik traten, wenn ihnen die Entlohnung nicht passte. Die Pyramiden und ähnliche Großbauten wurden im alten Ägypten als nationale Prestigeobjekte gesehen, an denen mitzuarbeiten als Ehre und nicht als Fron empfunden wurde. Aber ok, wir wissen ja seit &#8220;Stargate&#8221;, dass der Emmerich die alten Ägypter nicht besonders gut leiden mag. Die Gut-Böse-Einteilung wird in &#8220;10.000 BC&#8221; auch ganz penetrant über das Mittel der Sprache transportiert. Während D´Lehs Bergvolk fließend Englisch parliert, radebrechen die Schwarzen immerhin noch verständlich. Die Schergen der Atlanter dagegen parlieren in einer fremden Zunge, außerdem werden ihre Stimmen elektronisch verzerrt, um auch dem letzten Gehirnamputierten klar zu machen: die sind BÖSE! Die Atlanter selber aber schießen dann den Vogel ab, denn diese sprechen so, wie sie auch optisch dargestellt werden, eunuchenhaft hoch und süßlich nämlich, sie sollten wohl als verweichlicht und &#8220;weibisch&#8221; rüberkommen, das genaue Gegenteil also von den kernigen Naturburschen aus den Alpen. Das ist Emmerichs Steinzeithierarchie: Zuoberst edle weiße Bergstämme, dann ganz okaye Schwarze, dann böse Söldner und ganz unten die schwulen Atlanter mit ihrer bösen Technik. Zu diesem schon sehr bedenklichen ideologischen Subtext kommt dann noch allerlei Esoterikunsinn dazu, wie etwa die &#8220;Weise Frau&#8221;, die mit ihrer &#8220;guten Magie&#8221; über die edlen Wilden wacht.</p>
<p>Kurz: Ein Scheißfilm, über den man lachen kann, den man aber aus guten Gründen hassen sollte. 3/10</p>
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		<title>Kleiner Tipp</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 18:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie erkennt man einen Nazi, der in Internetforen postet, ohne sich aber inhaltlich allzu offen als solcher zu outen? Ganz einfach: Er benutzt die Abkürzung VSA statt USA, wenn er seinen zweitliebsten Feind meint.
Das wollte ich nur mal geschrieben haben.
       ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wie erkennt man einen Nazi, der in Internetforen postet, ohne sich aber inhaltlich allzu offen als solcher zu outen? Ganz einfach: Er benutzt die Abkürzung VSA statt USA, wenn er seinen zweitliebsten Feind meint.</p>
<p>Das wollte ich nur mal geschrieben haben.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/lindwurm.wordpress.com/358/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/lindwurm.wordpress.com/358/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lindwurm.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lindwurm.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/lindwurm.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/lindwurm.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/lindwurm.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/lindwurm.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/lindwurm.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/lindwurm.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/lindwurm.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/lindwurm.wordpress.com/358/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lindwurm.wordpress.com&blog=817625&post=358&subd=lindwurm&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>History with the Lindwurm</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 23:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Lindwurm ist ein echter Ur-Kärntner, der schon viel länger hier lebt,  als alle greisen Heimatdienstler und Berufsslowenen zusammengenommen. Schon 1287 schien ich im Siegel der Stadt Klagenfurt auf, und im Jahr 1593 errichtete man mir für meine Verdienste in Sachen Jungfrauendezimierung sogar ein Denkmal, das noch heute im Zentrum der kärntner Landeshauptstadt steht. Allein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der Lindwurm ist ein echter Ur-Kärntner, der schon viel länger hier lebt,  als alle greisen Heimatdienstler und Berufsslowenen zusammengenommen. Schon 1287 schien ich im Siegel der Stadt Klagenfurt auf, und im Jahr 1593 errichtete man mir für meine Verdienste in Sachen Jungfrauendezimierung sogar ein Denkmal, das noch heute im Zentrum der kärntner Landeshauptstadt steht. Allein mir ist es zu verdanken, dass es die Kärntnerinnen mit der Jungfräulichkeit nicht so haben und Kärnten nach wie vor den Rekord an unehelich geborenen Kindern hält und als das sexuell freizügigste Bundesland Österreichs gilt.</p>
<p>In den vielen jahrhunderten, in denen ich in den Sümpfen rund um Klagenfurt hauste, habe ich vieles erlebt. Im Jahr 1348 etwa erschütterte nicht nur ein gewaltiges Erdbeben das Land und führte zum Bergsturz des Dobratsch, es brach auch noch die Pest aus und verwandelte ganze Landstriche in menschenleere Ödlanschaften. Das grämte den Lindwurm, gab es durch diese Katastrophen doch weniger Jungfern zu verspachteln, doch mehr noch ärgerte sich der Wurm darüber, dass man einmal mehr den Juden die Schuld für Beben und Seuche in die Schuhe schob und im Jahr 1349 hunderte Menschen mosaischen Glaubens umbrachte. Ich sah wenig später, wie der Bauer Peter Wunderlich Fron und Türkengefahr satt hatte und seine Standesgenossen zu einer Streitmacht vereinte, die sowohl den türkischen Eroberern, als auch der adeligen und kirchlichen Obrigkeit heftig zusetzte. Und ich sah auch, wie das Bauernheer geschlagen wurde und man Peter Wunderlich von Pferden die Gliedmaßen ausreißen ließ und viele seiner Gefolgsleute unter dem Gelächter der Herrschaft am Galgen baumelten.</p>
<p>Im 16. jahrhundert erlebte ich, wie sich die Lehren eines gewissen Martin Luther in Kärnten so rasch und weit verbreiteten, dass am Ende dieser 100 Jahre fast alle Kärntner Protestanten waren. Doch ein Herr Bischof mit dem Namen Martin Brenner von Seckau zog bald darauf durchs Land und stellte die Menschen vor die Wahl, in den Schoß der Katholischen Kirche zurückzukehren oder Haus, Hof und oft genug auch Leben zu verlieren. Die gewalttätige, blutige Gegenreformation bewirkte nicht nur eine Flüchtlingswelle von kärntner Protestanten in deutsche Fürstentümer, sie war auch dafür verantwortlich, dass sich bei den Anhängern Luthers, die sich in entlegenen Bergtälern ihren Glauben erhalten konnten, ein tiefes Misstrauen gegen alles Österreichische festsetzte und diese Menschen so sehr auf deutsche Herrscher als Schutzmacht zählten, dass sich diese lutherianischen Gemeinden später zu Zentren des Deutschnationalismus und sogar des Nationalsozialismus entwickelten. Dem konnte auch das Toleranzpatent im jahr 1781 nicht mehr vorbeugen. Später sah ich, wie napoleonische Truppen in Kärnten einmarschierten und wieder gingen, nicht ohne die eine oder andere Familie zu gründen, wovon noch heute französisch-stämmige Nachnamen zeugen. Ich vergaß zu erwähnen, dass während all dieser Jahrhunderte ein großer Teil des heutigen Kärntens von Menschen bewohnt war, die Slowenisch sprachen. Das sah damals kein Mensch als Problem an.</p>
<p>Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts, mit dem Aufkommen der Nationalismen, wurde die slowenische Sprache mehr und mehr zurückgedrängt, und wer Karriere im Dienste des Staates machen oder es auch nur in die besseren Kreise schaffen wollte, der verleugnete seine Muttersprache und bediente sich der Sprache der Obrigkeit. Deutsch wurde die Zunge der Städte und der Herrschaftszirkel, Slowenisch blieb die Sprache der Bauern. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg wandelte sich das kleine Restösterreich zu einer Demokratie, doch der monarchistische protojugoslawische SHS-Staat beanspruchte große Teile Südkärntens für sich und schickte Truppen los, um mit militärischer Gewalt Fakten zu schaffen. Das ließ sich die provisorische Kärntner Landesregierung nicht gefallen und beschloss gegen den Willen der Wiener Zentralregierung den bewaffneten Widerstand gegen diese Landnahme. Nach einigen Scharmützeln griffen die Siegermächte ein, denn ein amerikanischer Präsident namens Woodrow Wilson hatte da eine ganz interessante Idee, die er &#8220;Selbstbestimmungsrecht der Völker&#8221; nannte. Um die &#8220;Völker&#8221; in Kärnten also selbst bestimmen zu lassen, fand am 10. Oktober 1920 eine Abstimmung in Südkärnten darüber statt, ob man denn bei Österreich bleiben wolle oder sich doch lieber an die SHS-Monarchie anschließen lassen wolle. Die zu mehr als 70 Prozent aus slowenischsprachigen Kärntnern bestehende Bevölkerung stimmte zur Überraschung vieler Nationalisten für den Verbleib in Österreich, denn einerseits erschien diesen Leuten eine Demokratie erstrebenswerter als eine erneute Monarchie, andererseits hatte man den Kärntnern mit slowenischer Muttersprache allerlei Versprechungen bezüglich des Respekts ihrer sprachlichen und kulturellen Rechte gemacht. Zum Dank dafür, dass die kärntner Slowenen den Verbleib Südkärntens bei Österreich ermöglichten, ging schon bald nach dieser Abstimmung eine Hetzkampagne gegen alles &#8220;nicht Deutsche&#8221; in Kärnten los, und als dann die Nazis die Welt in die eine Katastrophe bisher nie gekannten Ausmaßes stürzten, hatten auch die Kärntner Slowenen zu leiden. Man vertrieb sie von ihren Höfen, schickte sie in Viehwaggons in Lager und schanzte ihren Besitz Nazifamilien zu. Und die Nazis taten in Kärnten natürlich genau das, was sie überall sonst auch taten: Sie ermordeten Juden, politische Gegner, Behinderte und Kriegsgefangene. Der Lindwurm sah das und wäre nur zu gerne aus seinem Sumpfversteck gekommen, um die Nazibrut samt und sonders aufzufressen, doch da die Menschen in jener Zeit nicht mehr an Fabelwesen glaubten, musste er grollend den Verbrechen zusehen, ohne einschreiten zu können. Aber er hielt zumindest die Daumen, pardon, die Klauen für die kärntner Partisanen, die einzige ernstzunehmende bewaffnete Widerstandsgruppe in der damaligen &#8220;Ostmark&#8221;. Nach zwölf Jahren war das Tausendjährige Reich am Ende, in Berlin beging die Braunauer Ratte Selbstmord und bessere Zeiten schienen zu kommen. Doch obwohl die NSDAP verboten wurde, regierten in Kärnten weiterhin Nazis, und viele Kriegsverbrecher hielten nicht nur ihr Gedankengut am Leben und gaben es an nachfolgende Generationen weiter. Sie verweigerten auch der slowenischsprachigen Volksgruppe ihre Rechte, die ihr im Staatsvertrag zugestanden wurden. Zweisprachige Ortstafeln wurden aufgestellt, bloß um in der nächsten Nacht unter zustimmenden Blicken halb debiler Polizisten wieder abmontiert zu werden.</p>
<p>So ging das weiter, Jahrzehnt nach Jahrzehnt, und nachdem lange ein &#8220;hochrangiger Hitlerjunge&#8221; das Land regiert hatte, kam ein Wirtschaftsflüchtling daher und wurde von den kärntner Biergehirnen zu ihrem Chef gemacht, und dieser Mann, der die Gesellschaft von Männern jener von Frauen vorzieht, gefiel sich darin, einen Teil der Bevölkerung, die er und seinesgleichen als &#8220;Minderheit&#8221; bezeichneten, zu verhöhnen und zu demütigen. Unterstützt wurde er, wie schon seine Vorgänger, darin von Organisationen wie dem &#8220;Kärntner Heimatdienst&#8221; (KHD), die ihre ganze Energie darauf verwandten, das Land entlang von Sprachgrenzen zu spalten. Aber wie war der Lindwurm doch erstaunt, als er vor nicht allzu langer Zeit eine Publikation des KHD laß und darin folgende, recht ungewöhnliche <a href="http://www.khd.at/zeitung/alleseiten.html">Zeilen</a> laß: <em><span style="font-size:x-small;">&#8220;Wir             Deutschkärntner<span style="font-weight:normal;"> k</span></span><strong><span style="font-size:x-small;"><span style="font-weight:normal;">önnen heute als             die eine halbe Million Menschen umfassende Mehrheitsbevölkerung             ohne Aversionen und Misstrauen auf die rund 12.000 Slowenischkärntner             zugehen. Wir können ohne nationale Selbstaufgabe mit Dialog- und             Konsensbereitschaft unseren Beitrag zur Festigung eines             gleichberechtigten friedlichen Miteinander leisten. „Urangst“             war im vergangenen Jahrhundert durchaus berechtigt. Heute braucht             niemand mehr Angst zu haben. Die Kärntner Landeseinheit im Verbund             mit Österreich wird vom EU-Nachbarn Slowenien nicht in Frage             gestellt. Damit sind alle Voraussetzungen gegeben, noch offene             Probleme zwischen Mehrheit und Minderheit friedlich und konsensual             zu lösen</span></span></strong>&#8220;</em> . <em></em><em></em><strong><em></em></strong><em> </em>Da war der Lindwurm doch überrascht, vor allem, als er auch noch dieses sah:  <em><span><span style="font-size:x-small;">&#8220;Statt unnötig Ängste zu schüren, sollte lieber<span> </span>mit ganzer Kraft am Abbau alter Aversionen und an der Beseitigung von Misstrauen zwischen Deutsch- und Slowenischkärntnern gearbeitet werden. Weder Mehrheit noch Minderheit müssen heute um ihre nationale Existenz fürchten. Österreichs großzügiges förderndes Minderheitenrecht garantiert die natürliche Entwicklung der slowenischen Volksgruppe und die mit der Volksabstimmung 1920 gesicherte Kärntner Landeseinheit im Verbund mit Österreich bleibt auch nach erfolgter Beseitigung der Grenzbalken unauflöslich.&#8221;</span></span></em></p>
<p>Ist der Weg nun endlich, nach all den traurigen Jahren, frei für ein Kärnten, das seine kulturelle Vielfalt akzeptiert und sogar als Chance begreift? Mmm, leider nicht so ganz, denn die Friedenstöne, die der KHD gegenüber den slowenischsprachigen Kärntnern anschlägt, haben leider einen unschönen Grund: Die Heimatdienstler haben einen neuen Feind ausgemacht, den sie für dermaßen furchterregend halten, dass ihnen sogar die so lange als Menschen zweiter Klasse erschienenen &#8220;Slowenen&#8221; als Bündnispartner recht wären: <em><span style="font-size:x-small;">&#8220;Wir             Österreicher insgesamt <span style="font-weight:normal;">steh</span></span><strong><span style="font-size:x-small;"><span style="font-weight:normal;">en vor             der gewaltigen Herausforderung und Aufgabe, einer starken neuen Bevölkerungsgruppe             aus Moslemstaaten die Grenzen unserer Toleranz deutlich zu machen.             Wir wollen weiterhin ohne jegliche Einschränkung und Behinderung             unsere christlich-abendländische Kultur und Tradition pflegen und müssen             dazu den Respekt vor unseren Werten und unserer Lebensweise             einfordern.</span></span></strong>&#8221; </em></p>
<p>Kaum wird ein Feindbild des KHD langsam zu Grabe getragen, wird auch schon fleißig am nächsten gearbeitet. Es wird wohl Zeit, dass wieder mehr Menschen an den Lindwurm glauben, damit er endlich aus seiner Höhle kommen kann und diesen Leuten Vernunft einprügelt, sie mit seinem Feueratem anfaucht und sagt: &#8220;Kein Moslem ist ein Feind, es sei denn, er oder sie möchte die Scharia einführen. Kein Glaube mit Absolutheitsanspruch ist besser oder schlechter als ein anderer, denn sie sind alle gleich scheiße. Und dasselbe gilt für Ideologien. MERKT EUCH DAS ENDLICH, IHR FLASCHEN! Oder opfert mir zumindest wieder Jungfrauen!&#8221;</p>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 14:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Friedrich Ludwig Jahn war ein akademischer Versager und Hochstapler, der es in Deutschland dennoch zu höchsten Ehren gebracht hat und bis heute als &#8220;Turnvater&#8221;, also als Begründer der modernen Körperertüchtigung, gilt. Immer noch tragen Turnvereine und Turnhallen den Namen dieses ideologischen Vorläufers des deutschen Vernichtungsantisemitismus und völkischen Größenwahns, von dem der Satz stammt &#8220;die Juden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Ludwig_Jahn">Friedrich Ludwig Jahn</a> war ein akademischer Versager und Hochstapler, der es in Deutschland dennoch zu höchsten Ehren gebracht hat und bis heute als &#8220;Turnvater&#8221;, also als Begründer der modernen Körperertüchtigung, gilt. Immer noch tragen Turnvereine und Turnhallen den Namen dieses ideologischen Vorläufers des deutschen Vernichtungsantisemitismus und völkischen Größenwahns, von dem der Satz stammt <em>&#8220;die Juden sind Deutschlands Unglück&#8221;</em>, und daher wundert es den Lindwurm auch nicht, dass einer der schlimmsten antisemitischen Ausbrüche der vergangenen Jahrzehnte von einem deutschen Ober-Leibeserzieher stammt. Arnd Krüger, Direktor des sportwissenschaftlichen Instituts der Uni Göttingen, hat bei einer Tagung deutscher Historiker <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,562742,00.html">seinen kleinen Penis ausgepackt</a> und auf die Gräber der elf Israelis gepullert, die bei dem palästinensischen Terroranschlag auf das israelische Olympiateam 1972 in München ermordet wurden. Die jüdischen Sportler, so der Herr Direktor, hätten nämlich über den bevorstehenden Anschlag Bescheid gewusst, sich aber bewusst geopfert, um Israel einen Propagandasieg zu verschaffen. Ganz schön fies, diese Juden, aber warum sind die so? Der Herr Institutsdirektor und Freizeitrassenkundler weiß es: In Israel herrsche ein &#8220;untschiedliches Körperverständnis&#8221; im Vergleich zu anderen Industrienationen, und man versuche dort, &#8220;Leben mit Behinderungen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern&#8221;. Außerdem sei die Abtreibungsrate dort besonders hoch.</p>
<p>Uffza, so viel Bockmist in einer dermaßen konzentrierten Form hat der Lindwurm selten zuvor vernommen, und das Reptil hat schon so einiges an hirnzersetzenden Aussagen von politischen Borderlinern und Totalirren gehört und gelesen. Hier greife ich zum Mittel der Punktation, um diesen Schwachsinn aufzudröseln:</p>
<p>1. Israel versucht selbstverständlich, &#8220;Leben mit Behinderungen mit allen Mitteln zu verhindern&#8221;. Das macht nämlich jede Gesellschaft, die einen Funken Menschlichkeit in sich trägt. In Israel gibt es der vielen Kriege und der vielen netten palästinensischen Terroristen wegen mehr behinderte Menschen als irgendwo sonst, denn wenn so ein Sprengstoffgürtel in einem Autobus explodiert, dann bleibt so mancher Mensch ohne Arme oder Beine zurück. Kaum ein anderes Land ist daher in Sachen medizinische Forschung und Rehabilitationsmaßnahmen so fortschrittlich wenn es darum geht, Behinderten ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Aber das hat der Herr Sportwissenschaftler natürlich nicht gemeint. Er will unterstellen, dass die Israelis, sprich die Juden, generell gegen Behinderte eingestellt seien, und damit wendet er die abscheuliche Taktik der modernen Antisemiten an, den Juden genau das unterjubeln zu wollen, was die Nazis tatsächlich betrieben hatten. Aber es ist halt eine Tatsache, mit der auch der feine Herr Sportwissenschaftler leben wird müssen, dass behinderte Menschen in DEUTSCHLAND totgespritzt und durch den Kamin gejagt wurden, und nicht in Israel. Nicht die Israelis haben ein anderes Körperempfinden als andere Industrienationen, sondern die geistigen Nachfolger von Turnvater Jahn waren und sind es, die sich mit ihrem primitiven Körperkult und Männlichkeitswahn von zivilisierten Menschen unterscheiden.</p>
<p>2. Weil die Israelis also, folgt man der &#8220;Argumentation&#8221; des geistigen Grabschänders Krüger, ein &#8220;anderes Körperempfinden&#8221; haben, keine Behinderten mögen und viel abtreiben, bringt sie das quasi automatisch dazu, sich abschlachten zu lassen, um der PLO eins auszuwischen? Ich bin wohl dem Intellekt dieses großen Denkers nicht gewachsen, denn ich kann da keine Zusammenhänge erkennen. Waren es nicht die Nazis, die von ihren Untertanen verlangten, sich für den Führer zu opfern? Und sind es aktuell nicht die Islamisten, die dem menschlichen Leben so wenig Bedeutung zumessen, dass sie sich mit Freuden selbst töten, wenn sie ein paar Juden oder andere &#8220;Ungläubige&#8221; mit in den Tod reißen können? Die &#8220;Logik&#8221; des Vorturners aus Göttingen  kann man wahrscheinlich nur dann nachvollziehen, wenn man auch davon überzeugt ist, dass sich sechs Millionen Juden ermorden ließen, bloß um den Deutschen eine schlechte Nachrede anzuhängen und dass die amerikanische Regierung (oder doch der Mossad?) gerne mal ein paar tausend der eigenen Bürger in die Luft sprengt, um den armen Bin Laden zu diskreditieren.</p>
<p>3. Was kann ein vernünftiger Mensch, also kein religiöser Fundamentalist, an einer - angeblich - hohen Abtreibungsrate aussetzen? Und was hat diese damit zu tun, dass sich israelische Sportler angeblich absichtlich umbringen ließen? Eine hohe offizielle Abtreibungsrate ist nichts anderes als ein Indikator dafür, dass die Frauenrechte in der betreffenden Gesellschaft gut verankert sind. Und dass Nazis und Päpste in dieser Gesellschaft nichts zu melden haben.</p>
<p>Zusammenfassung: Der Herr Krüger unterstellt, dass in Israel Menschenleben nichts wert sind und Israelis daher gerne dazu bereit sind, ihr Leben zu opfern, um ihre Feinde schlecht dastehen zu lassen. Und genau deswegen hat sich Israel ja niemals gegen die Angriffe seiner Nachbarstaaten gewehrt, hat keinen hoch professionellen Geheimdienst und hat keinen Schutzzaun gegen arabische Selbstmordattentäter gebaut, gelle?</p>
<p>Abschließend: Der Antisemitismus ist erneut auf einem erschreckenden Vormarsch, und wie bereits im 19. und frühen 20. Jahrhundert, sind es wieder vornehmlich akademische Kreise, in denen dieses geistige Unkraut besonders gut gedeiht. Arnd Krüger hat mit seinem Versuch, Israel als babymordendes, behindertenhassendes Kollektiv darzustellen, dessen &#8220;Körpergefühl&#8221; sich von jenem anderer Nationen &#8220;unterscheidet&#8221;, den bislang offensten Versuch gestartet,  Juden erneut zu dehumanisieren. Wenn der Mann damit durchkommt, kann sich Angela Merkel all ihre Lippenbekenntnisse zur unverbrüchlichen Solidarität mit Israel sonst wohin schieben.</p>
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