Schlagwort-Archive: Dokumentation

“Bitte Toleranz beenden”

Auf die grüne Europaabgeordnete Ulrike Lunacek wurde bei der Regenbogenparade in Wien ein Buttersäure-Attentat verübt. Die Leser der “Krone” sind ganz auf der Linie des Attentäters.

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Abschaum in Gummizellen sperren

Spiegel Online bringt eine reißerische Story über einen Konsumenten von allerlei Drogen, der in eine amerikanische Notaufnahme eingeliefert wird. Soweit, so uninteressanter Allerweltsjournalismus. Darunter krakeln dann aber deutsche Alltagsfaschisten das hin, was ihre engen Herzen bewegt, und das ist wirklich unheimlich. 

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Pogromlüsternes Pack

Krone: “Bauern und Roma gerieten in Salzburg aneinander”

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Die Presse: “Jugendliche provozieren campierende Roma”:

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Der Standard: “Bischofshofner Jugendliche vor Roma-Camp: Polizei verhindert Übergriffe

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Rassistenpack

Die von der rechtskonservativen Partei Fidesz regierte ungarische Stadt Ozd wollte den Roma mitten in der Hitzewelle das Trinkwasser abdrehen. Nach massiven internationalen Protesten traute man sich das dann doch nicht, sehr zum Unmut der österreichischen Volksseele. Und für dieses Rassistengesindel wollen Grüne, FPÖ, ÖVP und SPÖ mehr “direkte Demokratie” einführen? Habt ihr euch das gut überlegt?

“Krone”:

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“Die Presse”:

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usw. Mag nimmer mehr dokumentieren. Zu heiß die Temperaturen,  zu widerlich die Leute.

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Land der Hämmer

Die Leserschaft von Österreichs auflagenstärkster Tageszeitung macht angesichts der Abschiebung von Flüchtlingen klar, warum man sie fürchten und verachten muss.

“Krone”:

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“Ich bin für zwei Besenstiele pro Zelle”

Ein geistig zurückgebliebenes 14-jähriges Kind wird in Untersuchungshaft gesteckt und dort, in einem österreichischen Gefängnis, mit einem Besenstiel vergewaltigt. Erst einen knappen Monat später wird der Bub nach einer psychologischen Untersuchung entlassen. Dazu Vox Populi:

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Terror in Boston und Arschlochösterreicher

Der achtjährige Martin ist stolz, denn sein Vater hat gerade den Bostoner Marathon bewältigt.  Er läuft zur Ziellinie und umarmt Papa. Dann geht er zurück zu seiner Mutter und seinen Schwestern. Die Bombe explodiert. Martin stirbt. Die Explosion reißt seiner Schester ein Bein ab und verletzt seine Mutter schwer. Zwei weitere Menschen sind sofort tot, Hunderte müssen in Krankenhäuser gebracht werden. Der City-Marathon, eine sportliche Großveranstaltung ohne fanatische Fans, die einander tot prügeln oder rassistische Gesänge anstimmen, ohne Hurrapatriotismus und ohne Männlichkeitswahn, dafür mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen sozialen Schichten und aus verschiedenen Ländern, die, angefeuert von vielen Tausenden, zusammenkommen, um gemeinsam an ihre körperlichen Grenzen zu gehen, endet in einem Blutbad. Jeder Terroranschlag ist widerwärtig und macht einen traurig und wütend. Besonders fassungslos ist man, wenn die Mörder Ziele wählen, die für Lebensfreude und ein friedliches Zusammenkommen stehen. Wie die Olympischen Spiele 1972, oder eben wie eine große Laufveranstaltung. Terroristen haben keine Achtung vor dem menschlichen  Leben, daher wählen sie mit Vorliebe Ziele, die für Lebendigkeit stehen: Israelische Schulbusse, irakische Basare, amerikanische Welthandelszentren, deutsche Diskotheken, italienische Bahnhöfe, afghanische Schulen… . Jeder Mensch, der noch nicht völlig verroht ist, muss sich zutiefst verletzt fühlen, wenn auf diese Weise Leben ausgelöscht werden, und er wird keine Entschuldigungen oder Relativierungen gelten lassen. Ein Blick auf die Leserkommentare der Tageszeitungen zeigt jedoch, wie verbreitet der Typus des kalten Unmenschen, der kein Mitleid mehr kennt, inzwischen ist. Dieser Typ Mensch kann nicht einfach mal sein Maul halten, nein, er muss seinen geistigen Dünnpfiff gerade dann verbreiten, wenn das Blut der Opfer noch nicht mal getrocknet ist.

“Der Standard”:

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“Die Presse”:

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“Kleine Zeitung”:

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“Kurier”:

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usw….

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