Schlagwort-Archive: Medien

Nette Leute

Die “Krone” berichtet, wie auch andere Medien, über die Kritik der Volksanwaltschaft an den unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylbewerber auf der Kärntner Saualm interniert worden waren. Das ist natürlich wieder einmal eine Gelegenheit für die aus Überzeugung Inhumanen, ihren Menschen verachtenden Dreck zu posten.

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Da wollen die Leserinnen der “Presse” natürlich nicht nachstehen:

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Auch die Leserschaf des “Kurier” überschlägt sich vor Nächstenliebe:

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Im “Standard”:

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“Kleine Zeitung”

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Terror-Sympathie in der “Krone”

In Vorarlberg ist der Versuch, ein Heim für Asylbewerber anzuzünden, glücklicherweise gescheitert. Leserinnen und Leser der “Krone” zeigen unterdessen offen, wes Ungeistes Kind sie sind.

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Und so weiter und so fort.

 

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Augstein-Debatte: Unbewusste Antisemiten und alte Geschichten

In der aktuellen deutschen Antisemitismusdebatte geht es nicht darum, sich auf die Seite einer der beiden Hauptakteure zu stellen, auch wenn die Mehrzahl der Kommentatoren genau das macht, also entweder (und bei weitem mehrheitlich) hinter Jakob Augstein aufmarschiert und laut verkündet, der sei nun wirklich kein Antisemit, denn schließlich habe man bei ihm Zuhause weder die Protokolle der Weisen von Zion, noch “Mein Kampf” im Bücherregal erspäht, oder aber Henryk M. Broder zur Seite springt und mehr oder weniger originell dessen Argumentation wiederholt. Nun braucht aber keiner der beiden Fürsprecher. Broder ist intelligent und rhetorisch brillant genug, um sich selbst zu wehren, und der Multimillionär Augstein verfügt dank 25-Prozent-Anteil am “Spiegel” und der Verlegerschaft des “Freitag” über ausreichend Medienpower, um seinen Standpunkt zu vertreten und vertreten zu lassen. Durch die Personalisierung droht der wichtigste Aspekt der Angelegenheit in den Hintergrund zu rücken, dass nämlich das Simon-Wiesenthal-Zentrum Augstein auch stellvertretend für den Mainstream journalistischer deutscher “Israelkritik”, die sich seit vielen Jahren dadurch auszeichnet, dass sie gegenüber dem Staat Israel all jene Ressentiments und Klischees in Anschlag bringt, die, würde man “Israel” durch “Jude” ersetzen, lupenrein antisemitische Texte ergäben, in die Liste mit den schlimmsten antisemitischen und antiisraelischen Beleidigungen des Jahres 2012 aufgenommen hat. Augstein hat sich als der lautstärkste und wirkungsmächtigste Vertreter der pathologisch deutschen Unart etabliert, gegenüber Israel weit strengere Maßstäbe anzusetzen als gegenüber jedem anderen Land der Welt, Israel zu weit mehr aufzublasen, als es ist, zu einer “Gefahr für den Weltfrieden” gar, für jede tatsächliche oder vermeintliche Fehlentwicklung im Nahen Osten stets nur Israel verantwortlich zu machen oder, wie es Augstein nachweislich tat, verschwörungstheoretisch in den Raum zu stellen, Israel sei von 9/11 über den Mohammendfilm bis hin zum Arabischen Frühling und amerikanischen Präsidentschaftswahlen ein weltweit mächtiger, ja fast allmächtiger Strippenzieher. Letzteres ist lupenreiner Antisemitismus und sollte auch von jedem, für den Antisemitismus nicht erst mit der Errichtung von Vernichtungslagern beginnt, als solcher erkennbar sein. Natürlich ist auch eine unsachliche, auf Delegitmierung abzielende “Israelkritik” antisemitisch, denn selbst wenn es nicht ins traditionelle linke Weltbild passt, ist es historisch doch erwiesen, dass ein jüdisch dominierter Staat Israel das Einzige ist, das eine neue Shoah verhindern kann. Was Sonntagsreden und vermeintliche Zivilisiertheit wert sind, wenn es ernst wird, haben Jüdinnen und Juden oft genug erlebt, nämlich nichts. Der Staat Israel allein kann garantieren, dass Juden nie mehr ermordet werden, weil die angeblich so Toleranten und Mutigen dann plötzlich doch feige und tatenlos zuschauen, wenn die jüdischen Nachbarn verschleppt werden, und weil angeblich zivilisierte Staaten keine Visa für flüchtende Juden ausstellen wollen. Israel schützt durch seine Existenz und seine militärische Stärke nicht nur seine Bürgerinnen und Bürger (von denen bekanntlich nicht alle Juden sind), sondern alle Juden auf der Welt. Und wahrscheinlich macht genau das Leute wie Augstein wahnsinnig vor Wut. Juden als dem Wohlwollen von sich selbst als gut und gerecht empfindenen Menschen ausgelieferte Minderheit, das würde vielen gerade recht sein. Juden mit Staat, Knarre und Atombombe gehen aber gar nicht und sind dann ganz böse und gefährlich für einen fantasierten Weltfrieden, der sich vor allem dadurch auszeichnet, dass jedes Jahr Hunderttausende Menschen in Kriegen sterben, die die “Israelkritiker” aber nicht interessieren, weil in diese Kriege keine Juden involviert sind.

Dass die Debatte eine personalisierte bleibt, dafür sorgt schon Augsteins “Freitag”, der nun einiges unternimmt, seinem Chef argumentativ zu helfen. Das versucht ein dort schreibender Wolfram Heinrich, indem er einen alten Broder-Text ausgräbt, von dem Heinrich glaubt, er sei  mindestens so “Israel kritisch”, wie die Ergüsse Augsteins.  Nun stimmt es zwar, dass das Archiv die Rache des Journalisten ist, aber halt nur dann, wenn der Journalist sein Handwerk beherrscht und zum Beispiel den Unterschied zwischen Kritik und Dämonisierung kennt. Heinrich erweist Augstein mit dem zitierten Text aus dem Jahr 1989 einen Bärendienst, denn Broder geht in dem seinerzeit im “Semit” erschienenen Kommentar zwar hart mit der damaligen israelischen Politik ins Gericht, prangert Untaten von IDF-Einheiten an und kritisiert die Tendenz zur Wagenburgmentalität in der israelischen Gesellschaft, und das alles mit der für Broder typischen sprachlichen Schärfe und Lust an der Polemik, doch ist das eben wirkliche Kritik an wirklichen Vorgängen, keine Projektionen und Insinuationen, wie man sie bei Augstein findet, sobald der über Israel schreibt. Es macht einen großen Unterschied, ob man einzelne Aspekte israelischer Politik und Lebensrealität, wie scharf auch immer, hinterfragt, was ja durchaus erlaubt ist und was vor allem Juden und Israelis selbst machen, oder ob man Israel, den Juden unter den Staaten, zur Weltgefahr aufbauscht und damit nazistische Propaganda leicht modernisiert weiterführt. Das zu lernen wäre Aufgabe Augsteins und seiner Sympathisanten, und wenn die das mal kapiert haben, kann man wieder nett zueinander sein. Meine diesbezüglichen Erwartungen sind nicht allzu groß, denn beim Antisemiten, der sich selbst nicht als solchen sieht, blocken Abwehrreaktionen jeglichen Ansatz zur Selbsterkenntnis. Zum vom “Freitag” veröffentlichen alten Broder-Text bleibt noch zu sagen: Menschen haben die wunderbare Eigenschaft, dass sie ihre Meinung ändern können, wenn sich die Realität geändert hat. Vor 23 Jahren konnte Broder noch nichts wissen von einem atomar aufrüstenden Iran, von der schrittweisen Ablösung der Fatah durch die noch extremere Hamas, von der Kompromisslosigkeit der Araber in den Verhandlungen, von der beispiellosen Terrorkampagne der “Zweiten Intifada”, von der Räumung des Gazastreifens, die Israel dadurch gedankt wurde, dass dieses Gebiet ein einziges großes Terroristenlager und eine einzige große Raketenabschussbasis wurde.  Und von der immer hurtiger voranschreitenden Verblödung und Barbarisierung der europäischen und amerikanischen Linken, die von einseitigen Schuldzuweisungen bis hin zu nazihaften “Kauft-nicht-beim-Juden”-Kampagnen reichen sollte.

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“Heuschreckenähnliche Schwärme fremder Menschen”

Die “Krone” berichtet von den Umtrieben griechischer Neonazis an Schulen. Die Leser der “Krone” applaudieren – nicht dem kritischen Bericht, sondern den Nazis.

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Die Krone des Antisemitismus

Ich werde hier nicht das machen, was die meisten anderen deutschsprachigen Medien tun, nämlich den Israelis vorschreiben, was sie zu tun hätten, ich werde lediglich dokumentieren, welches Ausmaß der Hass auf Juden in Österreich, dieser unverbesserlichen Brutstätte des Antisemitismus, hat. Wie immer bricht dieser Antisemitismus dann ganz offen hervor, wenn Israel es wagt, sich gegen die Bedrohung von Leib und Leben seiner Bürger zu wehren.

So geht es in den Leserforen der “Krone”, Österreichs auflagenstärkster Tageszeitung, zu:

 

 

Und so weiter und so fort. All das in MODERIERTEN Foren. Und all diese Figuren dürfen wählen, sind vielleicht Nachbarn… Mir ist einfach nur mehr schlecht.

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Was Österreicher wünschen: “Realistische Endszenarien” für Israel

Wie zu erwarten war, drehen die Antisemiten angesichts der Tatsache, dass sich Israel nicht länger ohne Gegenwehr mit Raketen beschießen lässt, kräftig am Rad und verbreiten in den Leserkommentaren der österreichischen Tageszeitungen ihren geistigen Sondermüll. Das kann man ärgerlich finden, aber ist es auch faszinierend zu sehen, welche Gipfel das Wahnwitzes diese Figuren zu erklimmen in der Lage sind. Sozusagen den Mount Everest des Wahnsinns erreichen ein paar ganz Irre, die sich “Endszenarien” für Israel wünschen oder eine pakistanische Atombombe herbeisehnen.

“Krone”:

 

 

 

 

 

“Die Presse”:

 

 

 

 

 

“Kurier”:

 

 

 

 

 

“Kleine Zeitung”:

 

 

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Griechen aufs Maul hauen

Felix Baumgartner, der Held des Boulevards, das Aushängeschild der “Schneller-Höher-Weiter”-Koffeinplörre, hat einen griechischen LKW-Fahrer geschlagen und wurde dafür heute rechtskräftig verurteilt. Der gegen Griechenland aufgehetzte Pöbel klatscht Beifall. Nicht dem Gericht, sondern Baumgartner.

 

 

 

 

 

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Liebe Muslime, liebe Medien

Liebe Muslime

Auf diesem Planeten leben rund acht Milliarden Menschen. Sechs Milliarden und zweihundert Millionen glauben weder an Allah, noch an seinen Propheten. In manchen Staaten, in denen überwiegend Nicht-Muslime wohnen, gibt es sogar Meinungsfreiheit, die es auch zulässt, dass ein dummer christlicher Fanatiker einen dummen Film über Mohammed dreht. Deal with it! Ich weiß, dass die Mehrheit von euch ganz andere Sorgen und Interessen hat, als über ein Youtubevideo in rasende Wut zu geraten. Wäre halt ein netter Zug von euch, wenn ihr euren Fanatikern mal die Grenzen aufzeigt und ihnen beibringt, dass man Protest auch anders ausdrücken kann als mit dem Abfackeln von Botschaftsgebäuden und dem Ermorden von Diplomaten.

Liebe Medien

Tagelang habt ihr verbreitet, der Urheber des Videos, das derzeit Teile der islamischen Welt in Aufruhr versetzt, sei ein Israeli oder ein Jude. Wie es aussieht, ist der Mann aber ein Christ oder ein Geisteskranker, der seine vorgebliche Religion ändert, wie es ihm gerade in den Kram passt. Ich darf annehmen, es wird eine Entschuldigung dafür geben, dass ihr das brandgefährliche Märchen vom Israeli/Juden verbreitet habt? Nicht? Na dann, hoffentlich schlaft ihr gut. Außerdem: Warum muss jetzt hinausposaunt werden, der Kerl sei Kopte? Zündelt ihr so gerne?

Schöne Grüße, Salam und Mahlzeit

Der Lindwurm

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“Antisemitismus ist doch nie und nimmer antisemitisch, echt nicht”

Um die von FP-Chef Strache auf Facebook gepostete antisemitische Karikatur gibt es erwartungsgemäß viel Wirbel. Dieser Politiker, der sich eigentlich nur entschuldigen, von allen Funktionen zurücktreten und ansonsten die Pappn halten sollte, wie es in einer zivilisierten Gesellschaft der Fall wäre, kann es nicht lassen und provoziert weiter.

Auf Facebook beharrt Strache nach wie vor darauf, dass die antisemitische Karikatur nicht antisemitisch sei:

Er macht sich die Welt, wi-di-wi-di wie sie ihm gefällt:

“Trallalalala, der Himmel ist gelb und die Sonne ist blau, oben ist unten, bei meiner Ehr´”:

Zur Erinnerung:

Herr Strache, hörn´s doch auf, uns zu verarschen! Wir sind weder blind, noch blöd. Und hören´s auf, wie ein Kleinkind die Schuld von sich schieben zu wollen:

Sie haben hier nichts verlinkt, Strache, sie haben ein Bild abgespeichert, das sie vermutlich auf einer Neonazi-Webseite gefunden haben, und es auf Facebook gepostet. Nicht, dass das rechtlich einen großen Unterschied machen würde, denn auch für verlinkte Inhalte ist man natürlich belangbar, wenn die einen strafrechtlichen Tatbestand erfüllen.

Aber seien sie nicht betrübt von der pösen links-linken Jagdgesellschaft, es gibt ja noch genügend Geistesschwache und Nazis, die fest zu ihnen halten, wie die folgende Dokumentation zeigt.

“Krone”:

“Die Presse”:

“Kurier”:

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Durchdrehende Freiheitliche

Ein paar kurze Einblicke in eine schwer paranoide und sehr aggressive Subkultur

“Krone”:

 

 

 

“Die Presse”:

 

 

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