Schlagwort-Archive: Palästinenser

Libanon: Apartheid wackelt

Das libanesische Parlement hat beschlossen, Palästinensern eine generelle Arbeitserlaubnis für alle Berufszweige zu erteilen. Damit beginnt der Libanon nach nur wenigen Jahrzehnten damit, die lieben arabischen Brüder und Schwestern fast wie menschliche Wesen zu behandeln. So schnell arbeitet arabische Solidarität. Daran sollten sich Deutschland und Österreich, deren nach einem verlorendem Angriffkrieg 1945 aus den Ostgebieten geflohene Volksgenossen immer noch perspektivlos in ärmlichen Barackensiedlungen hausen, von wo aus sie Polen und Tschechien mit Raketen und Selbstmordattentätern heimsuchen, ein Beispiel nehmen, dann könnten vielleicht auch in Mitteleuropa irgendwann einmal Frieden und Wohlstand für alle einkehren…

Zynismus off: Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, der hoffentlich darauf schließen lässt, dass man in der arabischen Welt langsam, gaaaanz langsam damit beginnt, in der Wirklichkeit anzukommen.

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Abbas: “Mr. Njet” does it again

Der so genannte “Palästinenserpräsident” Mahmud Abbas hat wieder einmal Friedensgespräche ohne Vorbedingungen abgelehnt. Soll er doch. Es ist schließlich nicht so, dass die Welt dringend einen weiteren arabischen Staat brauchen würde. Einen Staat übrigens, der nach dem offenen Bekenntnis von Abbas absolut “judenfrei” sein soll, was eine ungeheuerliche Ansage war, die natürlich im Westen mit Achselzucken zur Kenntnis genommen wurde, hat sich hier doch die Sicht durchgesetzt, dass man den edlen und empfindlichen Arabern keine Juden als Nachbarn zumuten darf. Langsam wird die Sache nur noch lästig. Die Palästinenser wollen nicht verhandeln? Fein. Dann wird die Region eben ohne ihre Mitentscheidung gestaltet. Ist vielleicht auch besser so.

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Njet njet njet

Die palästinensischen Araber haben mal wieder ein Gesprächsangebot der israelischen Regierung abgelehnt. Mit fast schon tragikomischer Zielsicherheit lassen sie eine Gelegenheit nach der anderen verstreichen, da sie in Wahrheit immer noch hoffen, dieses ihnen lästige Israel würde eines Tages von der Landkarte verschwinden, und weil sie, wie schon so oft zuvor, den Einflüsterungen ihrer vorgeblichen Freunde Glauben schenken. Man kann sich gut vorstellen, wie das abläuft, wie die Telefonleitungen zwischen Ramallah, Ankara, Damaskus und Teheran heiß laufen und die “guten Freunde” die Palästinenser beschwören, nur ja keinen Kompromiss einzugehen, denn man werde das “Zionistische Gebilde” – jetzt aber echt – in Kürze beseitigen. Dass dies seit 60 Jahren nicht klappt und niemals klappen wird, wollen die politischen Führer der Palästinenser nicht wahrhaben, also gibt man sich Illusionen hin und deutet Wunschvorstellungen zur Realität um. Doch die Uhr tickt und jedes ausgeschlagene Gesprächsangebot bringt die Region einem Krieg näher, den ich mir, wäre ich Araber, nicht gerade herbeisehen würde.

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Ein kleiner Vergleich

Im Jahr 1900 lebten in Kärnten rund 75.000 Slowenen. Bis 2001 war deren Zahl auf  13.000 geschrumpft. Wie nennt man das? “Natürliche Bevölkerungsentwicklung”

1948 lebten etwa 1,4 Millionen Palästinenser auf dem britischen Mandatsgebiet. Bis 2008 ist ihre Zahl auf rund zehn Millionen gestiegen*. Wie nennt man das? “Genozid”.

*Pro-arabische Quelle

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Depressive Palästinenserjugend

Eine Mehrheit der palästinensischen Jugendlichen fühlt sich laut einer Studie der UNO deprimiert, im Gazastreifen stärker als im Westjordanland. Das überrascht mich nicht. Ich wäre ebenfalls deprimiert, wenn mir meine politischen Anführer einzig Krieg und Terrorismus, also den Tod, als Perspektiven anböten. Ich wäre deprimiert und wütend, wenn ich zusehen müsste, wie diese politischen Führer mit dicken Luxusschlitten herumkurven und auf ihren Bankkonten Millionen horten, während ich arbeitslos und arm bin und von UN-Hilfslieferungen lebe. Und ich wäre zutiefst deprimiert, wenn mir eine fundamentalistische Bande wie die Hamas ihre mittelalterlichen Moralvorstellungen aufzwänge und mein Leben zu einem freudlosen Existieren verkrüppelte.

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