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Islamisten und Islamophobe: Getrennt marschieren, vereint gegen Brüste

Die islamischen, christlichen und rechtsradikalen Fanatiker mögen einander in vielen Dingen spinnefeind sein, sich verbal und manchmal auch mit Bomben gegenseitig an die Gurgel gehen, in einem sind sie sich einig: Der Körper der Frau gehöre nicht ihr, sondern dem Mann und dessen Männergott.  Oder der Männernation. In Tunesien möchten Islamisten eine junge Femen-Aktivistin ausgepeitscht und gesteinigt sehen, in Deutschland wettern die Islam-Hasser von “politically incorrect” gegen die Femen im Allgemeinen und gegen das CDU-Mitglied Zana Ramadana im Besonderen und sehen durch sie die “konservativen Werte” der CDU gefährdet. Ob die rechten Idioten die Ironie bemerken?

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“Politisch inkorrekte” Antisemiten, 2

Der dümmste Blog der Welt mit seinen noch dümmeren Leserkommentarschreibern beweist einmal mehr, wie es um seine vorgebliche Freundschaft zu Israel und zu Juden im Allgemeinen bestellt ist. Man gibt sich dort ja nicht damit zufrieden, der antiisraelischen “Jungen Freiheit” zu gratulieren. In gleich Zwei Artikeln streut man nun der antisemitischen und rechtsradikalen katholischen Sekte namens Piusbruderschaft Rosen und verunglimpft deren Kritiker.

Wer sind die Piusbrüder und was geben die von sich? Hier ein kleiner Auszug aus Wikipedia:

Führende Vertreter der Priesterbruderschaft sind öfter mit antijudaistischen und antisemitischen Aussagen hervorgetreten. So schrieb Lefebvre am 31. August 1985 an Papst Johannes Paul II., die Feinde der Kirche seien Juden, Kommunisten und Freimaurer.  Damit griff er das seit 1790 bekannte Motiv einer christentumsfeindlichen Allianz von Juden und Freimaurern auf, das eine Wurzel der antisemitischen Verschwörungstheorie vom Weltjudentum ist. Die belgische Webseite Joods Actueel zitierte eine Passage der amerikanischen Website der Piusbruderschaft, wonach das „internationale Judentum“ die christlich-katholische Ordnung zerstören wolle: „Das Geld, die Medien und die internationale Politik sind zu großen Teilen in den Händen der Juden.“

Auch Richard Williamson vertrat in Reden und Predigten die antisemitische Theorie eines Weltjudentums. Im Mai 2000 bezeichnete er die antisemitische Hetzschrift Protokolle der Weisen von Zion als Gabe Gottes für Menschen, die die Wahrheit wissen wollten. Im März 2008 bezeichnete er sie als authentische Informationsquelle. Aussagen dieser Art wurden von seinen Anhängern gefilmt und unter anderem als YouTube-Videos veröffentlicht.

Bernard Fellay lehnte in einer Predigt am 2. April 2006 die kirchliche Anerkennung des Judentums und den jüdisch-christlichen Dialog ab und erklärte diesen Gegensatz zum Vatikan für unüberbrückbar: “Benedikt XVI. betont, dass die Kirche eine neue Haltung in ihren Beziehungen mit dem Judentum einnehmen muss. Die Juden lehnen die Gottheit Unseres Herrn Jesus Christus ab. Man fragt sich, was dies bedeuten soll, eine neue Haltung jenen gegenüber zu haben, die Unseren Herrn ablehnen. Das Evangelium sagt sehr deutlich: ‚Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht.‘ […] Solange Rom in einer solchen Position verharrt, ist kein Übereinkommen möglich.“

Franz Schmidberger schrieb im Oktober 2008 an alle 27 deutschen römisch-katholischen Bischöfe: “Mit dem Kreuzestod Christi ist der Vorhang des Tempels zerrissen, der Alte Bund abgeschafft, wird die Kirche, die alle Völker, Kulturen, Rassen und sozialen Unterschiede umfasst, aus der durchbohrten Seite des Erlösers geboren. Damit sind aber die Juden unserer Tage nicht nur nicht unsere älteren Brüder im Glauben, wie der Papst bei seinem Synagogenbesuch in Rom 1986 behauptete; sie sind vielmehr des Gottesmordes mitschuldig, so lange sie sich nicht durch das Bekenntnis der Gottheit Christi und die Taufe von der Schuld ihrer Vorväter distanzieren. Im Gegensatz dazu behauptet das II. Vatikanum, man könne die Ereignisse des Leidens Christi weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den heutigen Juden zur Last legen (§ 4). Stimmt dies überein mit der Lehre des ersten Papstes, des Heiligen Petrus, der den Juden unterschiedslos zuruft, sie hätten den Urheber des Lebens getötet (vgl. Apg 3,15)? Die gläubigen Juden des Alten Testamentes, Abraham, Isaak, Jakob, diese sind unsere älteren Brüder im Glauben. […] Wir sehen mit Trauer Papst Johannes Paul II. und nun auch Papst Benedikt XVI. in eine jüdische Synagoge gehen.”

Der Distriktobere der Piusbruderschaft in Österreich, Helmut Trutt, bezeichnete den Verzicht auf Judenmission am 7. Februar 2009 als Irrlehre: Juden sei die Erlösung allein durch Jesus Christus ebenso wie Heiden zu vermitteln.

Am 10. Februar 2009 berichtete der „Spiegel“ über weitere antisemitische Aussagen in der Piusbruderschaft, unter anderem in deren Mitteilungsblatt für den deutschen Sprachraum. 

Der der Piusbruderschaft nahestehende Theologe Heinz-Lothar Barth vertritt die traditionelle Substitutionstheologie, wonach der neue Bund in Jesus Christus den alten Bund Gottes mit Israel aufgehoben habe, als Hintergrund des tridentinischen Messritus. Im März 2007 begrüßte er deshalb dessen Wiederzulassung durch Papst Benedikt XVI., zunächst mit einer vorkonziliaren Variante der Karfreitagsfürbitte für die Juden, und wies die innerkatholische Kritik daran zurück. Ratzinger hatte mit Barth brieflich schon 2003 über diese Wiederzulassung kommuniziert. Barth hält Vorträge zu diesem Thema im Rahmen von Hochämtern der Piusbruderschaft nach dem tridentinischen Ritus. Die Erklärung Nostra Aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils hatte demgegenüber die Gottesmordtheorie und Substitutionstheologie verworfen und das aktive Bekämpfen des Antisemitismus und Antijudaismus zur christlichen Pflicht erklärt.

Im April 1989 leugnete Richard Williamson in seiner Predigt während der Messe im kanadischen Sherbrooke mit Bezug auf das Vernichtungslager Auschwitz den Holocaust. 2008 äußerte er sich ähnlich unter Berufung auf den Leuchter-Report.

1987 verteidigte Philippe Laguerie den Vorsitzenden des Front National, Jean-Marie Le Pen, mit den Worten, dieser sei ein “Opfer des jüdischen Finanzkapitals”, das Frankreich seit 45 Jahren tyrannisiere. Die Thesen der Holocaustleugner Henri Roques und Robert Faurisson seien “absolut wissenschaftlich”. Le Pen hatte zuvor den Holocaust in Frage gestellt.

Der Priester und Regionalleiter der Piusbruderschaft in Nordost-Italien, Pater Florian Abrahamowicz, wurde 2007 durch eine lateinische Messfeier für den Lega-Nord-Vorsitzenden Umberto Bossi bekannt. Am 30. Januar 2009 bezweifelte er den Vernichtungszweck der Gaskammern und die Gesamtzahl der Holocaustopfer: “Ich weiß, dass die Gaskammern zur Desinfektion benutzt wurden. Ich weiß nicht, ob darin Menschen zu Tode gekommen sind.” Weiter behauptete Abrahamowicz, “wenn Williamson den Völkermord an den Armeniern geleugnet hätte, wäre nichts passiert”. Im Februar 2009 schloss die Piusbruderschaft ihn wegen dieser Äußerungen aus.

Dass “PI-News” solcherlei widerliches Gelichter verteidigt, hat nichts damit zu tun, dass die Betreiber und Autoren des Blogs zu dämlich wären, um nicht zu wissen, wes Geistes Kind viele Piusbrüder sind. “PI” versteht sich viel mehr als Speerspitze eines ultrakonservativen, sektenhaften Christentumablegers, dem die offiziellen Kirchen einfach zu lasch und liberal geworden sind. Dumm wie Brot sind freilich jene Leute, die tatsächlich meinen, “PI-News” sei auch nur ansatzweise israelfreundlich oder pro-jüdisch eingestellt. “PI” ist erzreaktionär und antisemitisch. Daran ändern auch die gelegentlich eingestreuten Beiträge nichts, in denen man ISrael zu unterstützen vorgibt.

Was es mit dem “Philosemitismus” von “PI” auf sich hat, kann jeder, der sich nur ein klein wenig mit der Geschichte des christlichen Antijudaismus befasst hat, aus sehr vielen Blogeinträgen herauslesen. Zum Beispiel aus diesemHier werden die Auswirkungen eines der wichtigsten geistlichen Gesetze der Bibel sichtbar: Es geht um die Beziehung zu den Juden. Ich zitiere die Stelle aus Genesis 12,3: (Und der HERR sprach zu Abraham: “Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!” Das hat nichts mit “religiösem” Erleben zu tun – es ist die Rede von Segen und Fluch (!), und zwar seit fast 4000 Jahren. Dies sowohl für Einzelpersonen, Familien, Städte, Regionen, ja ganze Länder, und lässt sich an vielen historischen Beispielen – bis in die Gegenwart – nachweisen. Wenn doch nur unsere Politiker davon eine größere Ahnung hätten. Angesichts der erneuten Bedrohung Israels dürfen wir nicht einfach zuschauen – die Politik unserer Regierungen für oder gegen Israel hat weitreichende Konsequenzen für unsere Länder.

Man ist also für Israel, weil man es, angeblich religiös beauftragt, sein sollte, und weil das im eigenen Interesse liege, da der liebe Gott ja einen Sondervertrag mit dem Volke Israel habe. Man ist nicht für Israel und gegen den Antisemitismus, weil Israel ein Existenzrecht hat und die einzige Garantie gegen eine zweite Shoa ist. Das ist der verquere Philosemitismus vieler evangelikaler Fundi-Sekten. Israel soll existieren und Juden sollen nicht verfolgt werden, solange die ihre “Pflicht” als “Wehrstaat” gegen “den Islam” erfüllen, aber das Happy End gibt es erst, wenn die Juden einsehen, dass Jesus der wahre Boss der Bosse ist und Armageddon anbricht. Willkommen im Irrenhaus fanatischer Christlicher Fundis.

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“PI”-Hetze jetzt auch im “Standard”

Jetzt ist die Tageszeitung “Der Standard” wohl endgültig nicht mehr zurechnungsfähig. Anstatt einen journalistisch sauberen Artikel über die ideologischen Brandstifter, die die Lunte zum Massenmord in Norwegen mit angezündet haben, zu bringen, lässt man diese Luntenanzünder in einem Gastkommentar zu Wort kommen! Ausgerechnet das halbgare und verlogene Distanzierungsgewäsch von “Politically Incorrect” serviert man uns, statt mal zu recherchieren, was dort sonst so Tag für Tag geschrieben wird und wie sehr das dort Geschriebene mit den paranoiden Vorstellungen des norwegischen Massenmörders übereinstimmt. Dem “Standard” zum Nachdenken, hier ein paar Leserkommentare, die die Stammuser von “PI” unter den Versuch der Redaktion, sich vom Sozialistenkinderkiller abzugrenzen, geknallt haben:

-Vielleicht ist die Tat tatsächlich eine Kampfansage an die verlogene Welt der MSM und der Multi-Kulti-Apologeten. Damit hat A.B. einen,aus seiner Sicht, Hauptschuldigen für das europäische Desaster von MultiKulti treffen wollen.

-Der Norweger hat uns klargemacht, was die Kehrseite des “inoffiziellen” Nichtbeachtens seiten der Offiziellen ist: Der Frust steigert sich. Er aeussert sich im dem was passiert ist.

-Wenn der Täter Multikulti und die verheerenden Folgen davon in der norwegischen Gesellschaft erwähnt, so ist er nicht allein.

-Alles sehr suspekt und unglaubwüdig. Wer steckt wirklich dahinter ? Wer hat es in Auftrag gegeben ? Wieder einmal Menschen geopfert, um politische Ziele zu erreichen ? War der “blonde Norweger” nur ein Werkzeug ? Wo wird der nächste, angeblich “rechte” Anschlag stattfinden ?

-Es ist eine konsequente Reaktion, er hat die bekämpft, die für ihn die Schuldigen sind. Die Mittel die er gewählt waren falsch, wahrscheinlich hat er für sich keine andere Wahl mehr gesehen, als diese Mittel zu wählen. Ich bin mir sicher das es noch viel mehr Menschen gibt die verzweifelt sind und überlegen ob friedliche Mittel wirklich noch zum Ziel führen.
Sozialisten und Islamisten nutzen schon seit Jahren die Mittel der Gewalt.

-In weiten Teilen muss man ihm Recht geben und werden viele mit ihm sympathisieren.

-Die überfallenen Jugendlichen aus dem Sozi-Lager sollen gerade an einer israelkritischen Kampagne mitgewirkt haben und werden in der Presse mit einem ? Transparent “Boikott Israel!” abgebildet.

-Die Massenzuwanderung und „Multi-Kulti“, die nicht klappen will, führen zu Radikalisierung an allen Seiten. Sogar der normale Bürger dreht langsam durch. Das wird letztendlich zum Bürgerkrieg führen – Jugoslawien lässt grüßen (dort hat „Multi-Kulti“ auch nicht geklappt). Ich hoffe sehr, dass die Regierenden die Botschaft verstanden haben: so geht es nicht weiter. Zumindest um ihre eigene Haut zu retten (der Terrorakt galt doch ihnen).

-Wenn das keine Inszenierung ist, kommt es doch genau richtig um vom Linken Dauer-Terror abzulenken.

-Die Positionen von Anders B., die in dem von Dir verlinkten Welt-Artikel als “hasserfüllte Gedankenwelt” betitelt sind an einigen Stellen polemisch, zum Teil aber nichts anderes, als eine nüchterne Beschreibung der nachweisbaren politischen Tatsachen in Europa. Ich finde sein Maß an Polemik in diesen Zitaten ist angesichts des Themas im erträglichen Rahmen und es überwiegt durchaus die sachliche und vollkommen berechtige Kritik an dem beispiellosen Umvolkungsprojekt unserer Eliten.

-Ich würde deswegen niemals gewalttätig werden, aber ich würde dafür gerne Schwachköpfen wie unseren großmäuligen Schrumpfhirnen der kultursozialistischen 68iger links und rechts eine Ohrfeige geben, als dankeschön für die Suppe, die sie uns da mit ihrer einen Turboextremismus erzeugenden unterdrückenden Ideotie eingebrockt haben.

Na, reicht das, lieber “Standard”? Nein? Na gut, dann schauen wir mal, was für Artikel diese angeblich so zerknirschten “Konervativen” in den Tagen seit dem Attentat publiziert haben:

“Einwanderung per Asylbetrug”

“Wien subventioniert Ekelkunst von Zuwanderern”

Und, besonders “schön”:

“Utoya: Jugendliche dachten an Pali-Theater”

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Neues vom dümmsten Blog der Welt

In den Niederlanden wird mit dem Schächtungsverbot ein altes Nazi-Gesetz reaktiviert und der dümmste Blog der Welt, das ausschließlich laut Eigendefinition “proisraelische” (man gestatte, dass ich hierbei laut auflache) “politically incorrect”, freut sich über diesen “Erfolg”. Noch Fragen?

Falls jemand tatsächlich noch denken sollte, bei “PI” handele es sich nicht um einen antisemitischen und rassistischen Kellernaziblog, dann sollte derjenige sich vielleicht mal diesen Beitrag zu Gemüte führen, der mit einer hübschen Grafik, die so auch in einem Biologiebuch der Nazis vorkommen hätte können, aufwartet:

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“Politisch inkorrekte” Antisemiten

Die Rassisten und Hetzer der Internetplattform “politically incorrect” sind bekanntlich an Frechheit und Dummheit schwer zu überbieten, aber dass diese  Website nun eine Jubelmeldung zum 25-jährigen Bestehen der rechtsextremen Wochenzeitung “Junge Freiheit” bringt, ist, gemessen am verlogenen Anspruch von PI, “proisraelisch” zu sein, ein echter Leckerbissen für Freunde der unfreiwilligen Komik.

Schauen wir mal, was die von den angeblichen Israelfans von PI so hoch gelobte “Junge Freiheit” daherschreibt, wenn der Tag lang ist:

Hier: (…) Man gab Erklärungen ab und zeigte Gesten “guten Willens”: Abbas rief zu diesmal “ernsthaften Verhandlungen” auf, Olmert kündigte die Freilassung von 250 Palästinensern an – immerhin 2,5 Prozent der rund 10.000 in Israels Gefängnissen einsitzenden Häftlinge und Verschleppten. Selbst die 680 Millionen Dollar Zolleinnahmen, die den Palästinensern zustehen, die aber Israel kassiert und seit 18 Monaten unrechtmäßig einbehalten hat, sollen endlich überwiesen werden – allerdings vorerst nur zur Hälfte und auch diese nur in Raten.

Und hierDie lange Liste der israelischen Unterdrückung von Palästinensern bringt er zur Sprache: deren Denunzierung als Terroristen, die Vertreibungen, die Drangsalierung der Flüchtlinge, die gezielten Tötungen ihrer Führer, die Auslöschung ihrer Familien, die Raketenangriffe auf die wehrlose Zivilbevölkerung, das Niederwalzen ihrer Häuser, den Raub des Bauernlandes, die ungerechte Aufteilung der lebenswichtigen Wasserreservoire, das Ausreißen ihrer Oliven- und Mandelbäume, die ständigen Schikanen und entwürdigenden Kontrollen, die Beschränkungen der Bewegungsfreiheit, die langjährige Inhaftierung ohne Anklage, die Verbannung ganzer Bevölkerungsteile hinter Stacheldraht, von wo sie die Zerstörung ihrer Infrastruktur und Verbindungslinien schweigend mit ansehen müssen. Shamir sieht im zionistischen Judaismus und seiner Lehre vom “auserwählten Volk” den eigentlichen Grund für die von Israel am laufenden Band verübten menschen- und völkerrechtlichen Verbrechen.

Auch hierNorman Finkelstein, Peter Novick und andere haben beschrieben, wie das Dogma von der Einzigartigkeit des Holocaust dazu dienen sollte, weltweite Unterstützung für Israel zu mobilisieren. Es war naheliegend, daß Deutschland in den Fokus dieser Bemühungen geriet und als drittstärkste, moralisch aber gebrochene Wirtschaftsmacht zum Adressaten politischer und finanzieller Begehrlichkeiten wurde. (…) Natürlich wurde und wird mit moralischen Erpressungen gearbeitet. (…). Den Kern des deutsch-israelischen Verhältnisses bilden also keine abstrakten moraltheologischen Probleme, sondern es geht um die Frage, wieweit Deutschland überhaupt noch ein politisches Subjekt sein kann, wieweit es in der Lage ist, innere Probleme und die Haltung gegenüber anderen Ländern unter Abwägung eigener Interessen selber zu bestimmen. Wenn es diese Kraft oder Fähigkeit verliert, so ist seine politische Existenz beendet. Wenn eine äußere Macht ihm vorschreibt, wer seine Gegner sind, gegen wen es zu kämpfen hat und wie es sein inneres Leben ordnet, so ist es politisch nicht frei, weil es einem anderen politischen System ein- bzw. untergeordnet ist. Und das nicht durch den Zwang militärischer Besatzung, sondern durch die Okkupation der kollektiven Erinnerungen, des historischen Denkens und der politischen Grammatik. 

Und auch hierFreeman studierte in Yale und Harvard. Er hat seinem Land in Delhi, Taipeh, Bangkok und Peking gedient. Unter Ronald Reagan war er im Außenministerium für Afrika zuständig, unter Bill Clinton als Vizeverteidigungsminister für Fragen der internationalen Sicherheit. Freeman war Botschafter in Saudi-Arabien, als General Norman Schwarzkopf und 500.000 US-Soldaten im Mittleren Osten eintrafen, um Saddam Husseins Armee aus Kuwait zu vertreiben. 1997 wurde er George McGoverns Nachfolger als Präsident des Middle East Policy Council (MEPC). Er sprach aus, was die wenigsten insgeheim abstreiten: Daß die USA in der arabischen und muslimischen Welt nicht mehr als Fackelträger der Befreiung gelten, liegt vor allem an ihrer blinden Unterstützung für Israels Unterdrückung des palästinensischen Volks. Während seiner MEPC-Zeit beging Freeman aber ein schweres Verbrechen: Er veröffentlichte „The Israel Lobby and U. S. Foreign Policy“ von Stephen Walt und John Mearsheimer (JF 42/07). Das Buch wurde zum Bestseller – und Freeman hatte sich das einflußreiche American Israel Public Affairs Committee (Aipac) zum Feind gemacht. Als bekannt wurde, daß Freeman der Wunschkandidat für den NIC-Vorsitz war, war die Empörung der Israel-Lobby groß. Steven Rosen denunzierte ihn als „ein Lehrbuchbeispiel für die alte pro-arabische Einstellung“, die zu George Marshalls Zeiten im Außenministerium grassiert habe. (…) Freeman wird als Marktschreier für die Saudis bezeichnet – von Menschen, die als Marktschreier der Israel-Lobby und der Likud-Partei Karriere gemacht haben. (…) In der Einsicht, daß die Angriffe nicht enden würden, erklärte Freeman seinen Verzicht: „Ich glaube nicht, daß der Nationale Geheimdienstrat effektiv arbeiten könnte, solange sein Vorsitzender unter Dauerbeschuß skrupelloser Menschen stünde, die leidenschaftlich die Ansichten einer politischen Partei eines anderen Landes verfechten.“ Das Land ist Israel, die Partei Likud. Freeman schrak auch nicht davor zurück, die Urheber der Kampagne gegen ihn beim Namen zu nennen: „Die Taktiken der Israel-Lobby loten die Tiefen der Ehr- und Anstandslosigkeit aus. Dazu zählen Rufmord, die selektive Verfälschung von Zitaten, die mutwillige Verzerrung der dokumentierten Wahrheit, die Erfindung von Falschbehauptungen und eine komplette Mißachtung der Wahrheit.“ „Eine Lobby“, so Steven Rosen in einem Aipac-Memorandum, „ist wie eine Nachtblume; sie gedeiht im Dunkeln und stirbt im Sonnenlicht.“ – Der legendäre New Yorker Gouverneur Al Smith (1873–1944) wußte einst ein probates Mittel gegen die Rosens in unserer Mitte: „Die beste Methode, etwas Unamerikanisches zu töten, besteht darin, es offenzulegen, denn Unamerikanisches kann nicht im Sonnenlicht leben.“ Gut gemacht, Botschafter Freeman.

Liest sich alles wahnsinnig “proisraelisch”, nicht wahr? Es gibt Dinge, an die will ich mich nicht gewöhnen, und dazu zählt ein Internetportal wie “politically incorrect”, das andauernd und immer wieder mit den schlimmsten Antisemiten, Neofaschisten und Israelfeinden flirtet und dann trotzdem die atemberaubende Frechheit besitzt, sich selbst als “proisraelisch” zu bezeichnen.

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PI im Gebärmutterkrieg

Das antiislamische Hassportal “Politically Incorrect” greift bekanntlich jede Meldung über einen Muslim, der seine Frau verdroschen hat, begierig auf, um zu untermauern, was für misogyne Drecksäcke diese bösen Irrgläubigen doch seien – und wirbt gleichzeitig für ultrakonservativ-christliche Abtreibungsgegner, die den Schwangerschaftsabbruch kriminalisieren wollen. Ein Widerspruch? Ja auch, aber nur oberflächlich betrachtet, denn worum es “PI” und seiner Leserschaft geht, zeigen die zum Pro-Life-Artikel geposteten Userkommentare, in denen schon mal gefordert wird,”unseren”, also den christlichen deutschen Frauen das Gebären per Gesetz vorzuschreiben. Solcherlei Denke ist nur folgerichtig bei Paranoiden, die sich im “Geburtenkrieg” gegen die Muslime wähnen. Da kommt dann halt die alte rassistische Wahnidee, in Frauen Gebärmaschinen für den Endsieg zu sehen, wieder hoch. Dass es “PI” und ähnlichen Rechtsaußenirrlichtern nicht um Frauenrechte geht, ist ja nicht neu, aber man sollte diesen Kreaturen doch den Spiegel vorhalten, wenn sie ihn schon selbst so hübsch polieren.

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“Politisch inkorrekter” Rechtsrutsch

Ich entferne den Weblog Aron Sperber hiermit aus meiner Bloglist. Das war längst überfällig, verlinkt der dortige Betreiber doch wohlwollend auf den nur schwer erträglichen FPÖ-nahen Webauftritt “erstaunlich”, wo fast täglich gegen Migranten, “Sozialschmarotzer”, Antinationalsozialisten und Homosexuelle Stimmung gemacht wird. Außerdem hat sich “Aron Sperber” längst in die Phalanx neurechter Blogs eingereiht, die hysterisch auf alles einprügeln, das sich irgendwie als “links” etikettieren lässt. So unterstellt er aktuell, Atomkraftgegner seien “geil auf den Super-GAU”. Damit ist er dort angekommen, wo des rechten und rechtsextremen Spießbürgers liebster Blog, “politically incorrect”, immer schon war, nämlich bei einer aggressiven, paranoiden Hatz auf die “Gutmenschen”, die “68er” und alles, was sich gedanklich links von ultrarechten xenophoben Wahngebäuden bewegt. Auch auf “PI” fällt den Schreibern zur drohenden Nuklearkatastrophe in Japan nichts anderes ein, als von einer “roten Einheitsfront” fieberzuträumen, die “vor Schadenfreude sabbert”. Das ist an Widerwärtigkeit kaum noch zu übertreffen. Der Versuch, ausgerechnet jene Menschen, die seit Jahr und Tag vor den Gefahren der Kernenergie warnen, beim Eintritt einer nuklearen Katastrophe als amoralische Krisengewinnler hinzustellen, hätte sogar die Propagandaabteilung der KPDSU unter Stalin stolz gemacht.

Nun mag “Aron Sperber” einfach nur ein Dummkopf sein, der sich so in seinen Kampf gegen böse Gutmenschen hineingesteigert hat, dass ihm gar nicht auffällt, mit wem alles er sich da ins Bett legt. Bei “PI” sind definitiv keine Dummköpfe am Werk, sondern berechnende Ideologen, denen es vor allem darum geht, die Bevölkerung so intensiv gegen Minoritäten, vor allem muslimische, aufzuhetzen, dass der Hass in Blindheit für die wahre Absicht von “PI” & Co umschlägt, und die wahre Absicht ist natürlich die völlige Zerschlagung des europäischen Sozialstaates, um ein möglichst niedriges Lohnniveau zu erreichen. Das ist klassische Rechtsaußenpolitik. Schaffe Feindgruppen für den Pöbel (Juden, Ausländer, Muslime, “Gutmenschen” etc) und dann teile und herrsche! Wobei der relativ neueste Trick dieser Leute ja darin besteht, zumindest in der Öffentlichkeit nicht nur auf Antisemitismus zu verzichten, sondern sich auch noch als besonders philosemitische Freunde der Juden und des Staates Israel aufzuspielen in der Hoffnung, dass man so respektabel erscheinen könne. Das Traurige: Der Trick zieht bei vielen. So auch bei jener leider lautstarken Minderheit der Juden und Jüdinnen, die sich von den Neorechten einspannen lassen und bei diesen sogar aktiv mitspielen. Dabei ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Euphorie, endlich selber mal bei den “Starken”, den Ausgrenzern und Aufwieglern dabei zu sein, dem bitteren Erwachen weichen wird, doch nur ein Feigenblatt gewesen zu sein. Das Tröstliche: Die meisten Juden, ob in Israel oder in Europa, wissen das ganz genau und lassen sich von den erstarkenden Rechtsextremen nicht missbrauchen. Denn schon ein Blick nach Ungarn zeigt ja, was passieren wird, wenn in Europa erst einmal die Straches und Le Pens und Konsorten regieren werden: Juden werden selbstverständlich raschest möglich wieder zu den anderen “Feindgruppen” addiert, denn am Ende des Tages wird den Rechten der Antisemitismus nicht auszutreiben sein, und rechter Antismitismus ist halt, auch wenn neuerdings gerne anderes behauptet wird, in aller Regel wesentlich schlimmer und lebensbedrohender als die “antizionistischen” Irrlichtereien bei den Linken.

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PI: “Proisraelisch” gegen Israel

Die laut eigenen Angaben “proisraelische” und “proamerikanische” Website “Politically Incorrect” hat bereits in mehreren Artikeln den Wahlerfolg der FPÖ bei den Wiener Gemeinderatswahlen bejubelt. Klubchef der FPÖ in Wien wird Johann Gudenus. Hier ein paar Aussagen dieses Kerls, den die “Israelfreunde” und “Proamerikaner” von PI anhimmeln:

-“Es wird Zeit, dass die Öffentlichkeit über den seitens der Israelis geführten Staatsterrorismus aufgeklärt wird” (2002, anlässlich der Einladung des rechtsextremen Antisemiten Richard Melisch durch den “Ring Freiheitlicher Jugend”)

-“Die EU muss gegen den wild gewordenen Aggressor USA Flagge zeigen” (Gudenus 2004 in der “tangente”, dem Organ des RFJ)

-Den islamistischen Terror nennt Gudenus “Gegenwehr”. Für den Jungfreiheitlichen sind Selbstmordattentäter keine Terroristen, sondern “Freiheitskämpfer”. (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands über Johann Gudenus)

 

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Brauner Sexualneid

Dass die vorgeblich “prorisraelische” Website “Polically Incorrect” den Wahlsieg der antisemitischen, proiranischen, prosyrischen, prolibyschen und propalästinensischen FPÖ in Wien bejubelt, überrascht mich nicht. Schön ist es allerdings zu sehen, welche psychosexuellen Motive die “PI”-Leserschaft umtreiben:

FPÖ hat vor allem bei Männern hinzugewonnen. Frauen scheinen sowohl in Österreich wie auch in Deutschland eher LINKS zu wählen. Darum auch das Buhlen der CDU/CSU um jede Frauenstimme,das”Modernisieren” im Schwenk nach LINKS,das Frau Merkel exzessiv betreibt. Wissen Frauen denn nicht,daß die LINKE ihnen den Islam bescheren werden ? Daß AUCH Frau Merkel,die sich fälschlicherweise als Mitte bezeichnet, ihnen den Islam bringt ? Dann ist aber endgültig Schluß mit dem Heidenspaß.

die frauen vögeln halt gern mit den islamis, lassen sich als “übungsmaterial” gern missbrauchen. und wählen dann natürlich die partei, welche ihnen exotischen nachwuchs garantiert. so ist es jedenfalls meiner erfahrung nach in deutschland. man sollte frauen bis zum 30 lebensjahr das wahlrecht entziehen. sie haben zum großen teil den islam hier nach europa hineingewählt.

ist wirklich ein Witz, die westlichen Frauen haben alles zu verlieren, wählen die FPÖ aber nicht. Werde einer schlau aus den Frauen.

sie haben zum großen teil den islam hier nach europa hineingewählt. Ich verstehs auch nicht. Da wird ständig in den Medien von “der starken Frau palavert” und dann diese Unterwürfigkeit gegenüber den Muslimen. Haben die alle Minderwertigkeitskomplexe,sehnen die sich nach dem “starken Mann”,der sie dann doch nur als de utsche Schlampe beschimpft und benutzt ? Gefällt denen so etwas ? Ist Masochismus schick ?

ist wirklich ein Witz, die westlichen Frauen haben alles zu verlieren, wählen die FPÖ aber nicht. Werde einer schlau aus den Frauen. Hat die ewige Nazikeule hier noch fester getroffen als bei den Männern? Sind Frauen Medien-gläubiger als Männer? Leichtgläubiger? Lassen sie sich linken Müll schneller aufschwatzen,weil die LINKEN ihnen schmeicheln (starke Frau),um sie dann doch nur zu missbrauchen? Informieren sie sich ebenso intensiv im Internet wie offenbar die Männer? Fragen über Fragen . Haben Frauen mehr Angst vor einem hier eh nicht zu erwartenden Widererstarken der katholischen Kirche als vor dem Islam? Das wird sich für sie aber am Ende als die falsche Wahl herausstellen.

ich war aber auch mal jung und war exotisch dunkel wie ein araber. staunten die frauen immer, wenn ich mich als biodeutscher outete. fanden sie sexy. hoffe nur, blonde männer werden wieder sexy für westliche frauen, dann müssen sich die moslemischen männer die haare färben hi.hi..

Tja, das erinnert mich so sehr an das da:

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Sing a simple Song of Freedom

Dass die Anschleimerei an Israel seitens der Islamophoben ekelhaft und dumm wie Sau ist, weiß jeder, der bis drei zählen kann. Die dümmsten und verschlagensten “Israelfreunde” kommen, wie nicht anders zu erwarten, von ganz rechts, aus dieser Deppensuppe bestehend aus geistig kranken Islamhassern, die Israel nur als Frontstaat wahrnehmen wollen und denen immer ein Schuss in das Höslein geht, wenn die IDF Selbstverteidigung üben, und wenn dabei junge Israelis sterben, so ist das diesen Arschgeigen egal, solange auf der anderen Seite auch ein paar Muslime ins Gras beißen. Diese eigenwillige Form der Israel-Solidarität findet man vor allem auf dem Webauftritt von “Poilitically Incorrect”. Ein Beispiel für die schier grenzenlose Dummheit dieser Leute ist, dass sie auf ihrer Website eine hundsmiserable Coverversion vom grandiosen Tim-Hardin-Song “Simple Song of Freedom” veröffentlichen mussten. Hardin würde sich im Grab umdrehen, wenn er diesen Missbrauch seines anarchistischen Lieds durch dumme Menschen mitbekommen würde. Bezeichend für das tiefe Niveau vom PI ist, dass diese Idioten keine Ahnung davon hatten, dass ihr angepriesener Song eine (schlechte) Coverversion ist. Da der Lindwurm aber ein ganz netter Typ ist, bringt er hier die Originalversion:

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