Der Koran ist nicht „Mein Kampf“

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders möchte einen Film über den Islam veröffentlichen, in dem, glaubt man Medienberichten , der Koran mit Hitlers „Mein Kampf“ gleichgesetzt werden soll. Die Reaktion mancher Vertreter der „Religion des Friedens“ ließ natürlich schon bevor der Film gezeigt werden konnte nicht auf sich warten und beinhaltet all das, was man schon kennt: Mordrohungen und sadistische Bestrafungsfantasien. So peinlich und schwanzeinziehend und appeasend die Reaktion der niederländischen Behörden auch ist (Wilders wird geraten, unterzutauchen): Die Gleichsetzung des Korans mit „Mein Kampf“ ist Unsinn. Die Ideologie der Islamisten mag antisemitisch und antichristlich und antihinduistisch und antibuddhistisch und antiatheistisch bis ins Mark sein, doch gibt es einen entscheidenenden Unterschied: Die Islamisten stellen die „Ungläubigen“ zumindest vor sie Wahl: „Konvertiert oder krepiert“. Die Nazis ließen den Juden diese Wahl nicht. Die Nazis wollten jeden Juden umbringen, und zwar unabhängig davon, ob dieser Jude seinen Glauben praktizierte oder ein längst assimilierter Nachfahre jüdischer Vorfahren war. Dass der nazistische Vernichtungsantisemitismus von vielen islamistischen Wortführern geteilt wird, mag stimmen, doch kann der Qualitätsunterschied des islamischen zum nazistischen Antisemitismus nicht wegdiskutiert werden. Es tut mir leid, Hamas, Hizbollah und Konsorten, aber in Sachen Judenhass waren und sind die Nazis unübertroffen. Das sollte übrigens auch ein niederländischer Politiker wissen können.

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