Ein Mord und alle jubeln

In der südisraelischen Stadt Dimona hat ein Selbstmordattentäter eine Frau getötet und zehn weitere Personen zum Teil schwer verletzt. Ein zweiter Attentäter wurde von den Sicherheitskräften erledigt, bevor er zur Tat schreiten konnte, berichtet Reuters. Die herzigen Bewohner von Gaza haben die Löcher im Sperrzaun zu Ägypten also nicht nur für Viagrakäufe genutzt…

Interessantes Detail der Reuters-Meldung:  In Rafah im Gazastreifen verteilten junge Fatah-Anhänger als Zeichen der Freude über den Anschlag Blumen und Süßigkeiten. Die radikalen Gruppen Hamas und Islamischer Dschihad würdigten des Attentat als Schlag gegen die Besatzungsmacht Israel.

Es herrscht also allgemeine Jubelstimmung bei den Palästinensern über diesen Mord an einer Einkauszentrumbesucherin, sowohl bei der „gemäßigten“ Fatah, als auch bei der Hamas. Wer eine Hausfrau bei deren Einkäufen umbringt, ist in den Augen der politischen Vertreter der Palästinenser also ein feiernswerter Held, und durch den Tod dieser Frau wurde der Besatzungsmacht ein Schlag versetzt? Frage: Wie sonst als „armselige kleine Arschlöcher“ kann man Menschen bezeichnen, die solche Statements von sich geben? Und: Wieso sollte Israel mit ganz gleich welchen Palästinensern verhandeln, wenn sich doch Fatah und Hamas einhellig über den Mord an Israelis freuen?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s