Grüne endgültig unwählbar

Die Grünen haben sich für Menschen, denen am Rechtsstaat gelegen ist, unwählbar gemacht. Die vorbehaltlose Unterstützung radikaler „Tierrechtsaktivisten“, die fast hexenjägerischen Attacken von Peter Pilz gegen Polizei und Exekutive und als Sahnehäubchen die Aufnahme des Obmanns des sektenartigen „Vereins gegen Tierfabriken“, Martin Balluch, gegen den ein Strafverfahren läuft, in die grüne Kandidatenliste für den Nationalrat, ist eine schallende Ohrfeige für all jene, die in den Grünen eine mittlerweile in der politischen Realität und im demokratischen Konsens angekommene Partei gesehen haben. Die offene Parteinahme der Grünen für die radikale Veganerszene, die, vorsichtig formuliert, nur geringen Respekt vor dem Privateigentum hat und keine Gelegenheit auslässt, sich zum Affen und den Affen zum Menschen zu machen, steht in krassem Widerspruch zum Image des seriösen Sachpolitikers, das sich Spitzenkandidat Van der Bellen mühsam erarbeitet hatte. Die extremistische Tierschutzfraktion gehört zum Dümmsten und vermutlich auch Gefährlichsten, was derzeit in der NGO-Szene heranwächst. Allein schon die Agitation dieser Leute, die nun für die Grünen kandidieren, gegen die Paragraphen 278a und 278b (Gründung einer kriminellen Vereinigung und Gründung einer terroristischen Vereinigung) sollte alle Alarmglocken losschrillen lassen. Mit Figuren, die die Mafia oder Al Quaida legalisieren wollen, legt man sich nicht ins Bett, basta. Und als Mensch mit Anstand wählt man eben keine Partei, die mit solchen Personen gemeinsame Sache macht. 

Es bleiben also die SPÖ und das Liberale Forum als wählbare Parteien übrig.

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8 Gedanken zu “Grüne endgültig unwählbar

  1. Der VGT sektenartig? Die ehemals inhaftierten Tierschützer militant? Das ist so ziemlich der größte Bullshit, den ich in letzter Zeit von dir gelesen habe.

    Hast du dich mit dem Thema eigentlich mal mehr beschäftigt als durch das Lesen eines Kronenzeitungartikels?

  2. Merkt man beim Lesen deines Artikels aber nicht wirklich.

    Und beim verlinkten frage ich mich ernsthaft, ob es sich dabei um Satire handelt oder ob der Verfasser das wirklich ernst meint. Das völlige Fehlen von Quellen würde ja eher auf ersteres hindeuten, aber sicher kann man sich da nicht sein.

  3. @ Heavy: Florian Klenk ist einer der besten, wenn nicht der beste österreichische Journalist auf dem Gebiet von Gerichtssachen und Polizei. Was der Mann schreibt, hat Hand und Fuß.

  4. Namen alleine als Indiz für Glaubwürdigkeit herzunehmen ist etwas zu wenig. Wenn hier schon Anschuldigungen à la „Die Webseiten des VGT waren jahrelang bei Neonazis beliebt“ oder „Der VGT findet Religionsfreiheit skandalös“ gebracht werden, will ich Quellen sehen, die das belegen.

    Alleine die Forderung nach einem Schächtverbot mit Antisemitismus gleichzusetzen grenzt an Dummheit sondergleichen. Hier wird wohl nur das gesehen, was man sehen will, und die Zusammenhänge verknüpft, die am reißerischten gegen Tierschützer hetzen.

  5. @ ,,HeavyHeavyLowLow“: Es sei dir Florian Klenks Blog als Lektüre empfohlen: http://www.florianklenk.com/2008/09/wie_tierschutzer_den_kleider_b.php

    Und warum du meinst, die Forderung eines Schächtverbots wäre nicht antisemitisch, kann nicht nachvollzogen werden. In diesem Land werden wohl mehr Rehe überfahren als Tiere geschächtet werden, angesichts der Geschichte dieses Teils Europas ist ein Schächtverbot bestenfalls historisch als unsensibel, schlimmstenfalls aber als eindeutig antisemitisch anzusehen, was ja kulturhistorisch durchaus stimmig ist.

  6. Ja, Eigentum zählt halt mehr als Leben. Eh klar. Kein Respekt vor Privateigentum hat der VGT. Wobei das nur eine Vermutung ist, die nicht durch Beweise belegt werden kann. Und solange gilt man in einem Rechtsstaat als unschuldig!
    Lächerlich, den Mafiaparagraph auf Tierschützer anzuwenden, wo es doch wirklich viele echte kriminelle Vereinigungen, die grobe Menschenrechtsverletzungen begehen, gibt. Wo bleibt die Polizei dort?
    Zum dümmsten und gefährlichsten zählt nicht die Tierschutzorganisation. Sie möchte Leid verhindern. (Tierleid) Und wer ein bißchen Herz hat, versteht das.

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