Neues zu den „Tierschützern“

Der von den Grünen so gehätschelte „Verein gegen Tierfrabriken“, dessen Chef Martin Balluch, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt,  sogar auf der Liste der Grünen kandidiert, hat sich offensichtlich das bei Politikriminellen von Nordirland über das Baskenland bis in die Palästinensergebiete so beliebte Konzept der Aufgabenteilung zwischen einem seriös wirkenden und einem gewaltbereiten Arm der Organisation zum Vorbild genommen. Der „Falter“ berichtet von VgT-Schreiben in der „Diktion italienischer Schutzgelderpresser“ und vom einem Mail des VgT-Mitglieds Felix Hnat (der mit Balluch in U-Haft saß), in dem dieser sprachlich eher unschön formuliert: „Wir treten in der Kampagne (gegen die Firma Kleider Bauer, Anm.) als seriöser Verein auf, die Offensive als Netzwerk von Autonomen mit ALF-Drohwirkung“. ALF steht für die „Animal Liberation Front“, die vom FBI als terroristische Organisation eingestuft wird und für zahlreiche Brandanschläge verantwortlich ist.

Ein Kommentar zu „Neues zu den „Tierschützern“

  1. Das Unvermögen zu differenzieren scheint dir nicht abhanden gekommen zu sein.
    Was die ALF weswegen oder mit welchen Mitteln tut, steht in keiner Absprache oder gar im direkten Zusammenhang mit den Aktionen des VGT. Wenn die ALF Brandanschläge verübt ist diese zu verurteilen, nicht der Verein gegen Tierfabriken, weil er dasselbe Ziel hat, jedoch zu legalen Mitteln greift.

    Ansonsten: Armer, armer Graf. Gibt’s für diese angeblichen Drohbriefe seitens Hnats auch Belege, oder sind das bloß aus der Luft gegriffene Aussagen?

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