Catholic Girls

Gegen die Piusbruderschaft mitsamt ihren Holocaustleugnern wurde die Exkommunikation aufgehoben, gegen die Mutter eines neunjährigen brasilianischen Mädchens, das von seinem Stiefvater vergewaltigt wurde und es wagte, wegen der extremen Gefährdung seiner Gesundheit (das Kind wiegt 36 Kilo und war mit Zwillingen schwanger) abzutreiben, sowie gegen die abtreibenden Ärzte wurde sie verhängt.

Und jetzt bitte ich die Katholizismusverteidiger, die hier gerne mal reinposten, diese Vorgänge zu kommentieren!

6 Kommentare zu „Catholic Girls

  1. Das Mädchen haben sie nicht exkommuniziert (das ist ein Übersetzungsfehler) sonder die Mutter und die Ärzte. Das ist aber auch nicht viel besser. Der Bischof passt ziemlich genau ins soziodemografische Bild der „Lebensschützer“ (heisst übersetzt meistens „Frauenhasser“): alt, konservativ, starrsinnig, ewiggestrig und männlich.

  2. Uns in der katholischen Führungsschicht geht es doch gar nicht um die Abtreibung. Wir wollen einfach nur bestimmen, was andere zu tun oder zu lassen haben. Es ist einfach ein super Gefühl eine solche Macht auszuüben. Wäre die junge Mutter bei der Geburt draufgegangen, so hätten wir natürlich für ihre Seele gebetet. Auch der Tod der Zwillinge wäre ja nicht so schlimm gewesen. Schließlich hat ja der Papst erst neulich die Vorhölle abgeschafft.

  3. Ein KLITZEKLEINER Auszug aus dem moralischen verständniss der katholischen Kirche(Keiner der unten genannten wurde übrigens exkommuniziert)
    20.3.1999 Ein heute 85jähriger Geistlicher hat 1997 einen geistig Behinderten „unsittlich berührt“. Kardinal Schönborn, Förderer von ultrakonservativen Gruppierungen in der katholischen Kirche, meinte dazu: „Mein Gott, sowas kann schon einmal passieren.“ (Ö1 Mittagsjournal, 20.3.99)
    1993 Spiegelbericht vom 15.7.2002
    1993 wurden in einem Krefelder Pfarrhaus 58.000 Kinderporno-Bilder und 300 Videokassetten gefunden. Den größten Teil der Hardcore-Produktionen hatte Pfarrer NN über Jahre hinweg in Eigenarbeit erstellt.
    Ende Mai 1999 wurde der ehemalige Pfarrer von Chiasso (Schweiz) nach mehreren Rekursen und Urteils-Revisionen wegen sexueller Handlungen mit Minderjährigen zu einer bedingten Strafe verurteilt.
    10.8.1999 Main-Post: Wien (AP): Ein wegen des Besitzes von Kinderpornos angeklagter österreichischer Priester hat gestanden, zwölf Jungen sexuell belästigt zu haben, Der oberösterreichische Geistliche soll in einem Gymnasium in Dachsberg (Bezirk Eferding), wo er als Religionslehrer und Internatsleiter gearbeitet hat, im vergangenen Jahr die Schüler im Alter von zehn bis zwölf Jahren unsittlich berührt haben, wie die Nachrichtenagentur APA meldete, Die Polizei vermutet, daß der Pater weitere Übergriffe auf die ihm anvertrauten Kinder begangen haben könnte.
    26. März 2001 Priester und Afrika-Experte Al Imfeld weiss:
    Schweizer Nonne bekam Kind von Kardinal. VON PIERRE A. GRAENICHER
    ROM – «Leider Gottes ist alles wahr. In Afrika gibt es kaum einen Bischof, der keine Kinder hat. Sogar der Kardinal von Dar-es-Salaam in Tansania hat ein Kind. Und zwar von einer Schweizer Nonne.» Der Schweizer Religionswissenschafter Al Imfeld (66), Frater der Missionsgesellschaft Immensee und ausgewiesener Afrika-Kenner, bestätigt den Skandal um Hunderte von jungen Ordensschwestern, die von sextollen Priestern missbraucht werden, ohne dass der Vatikan etwas dagegen unternimmt. «In Afrika ist ein Mann ohne ein Kind kein Mann. Und das gilt auch für Priester», sagt Imfeld, der zahlreiche Bücher über den Schwarzen Kontinent verfasst hat. Vor zwei Jahren wurde in Simbabwe ein neuer Bischof gesucht – man fand keinen einzigen Anwärter, der nicht Vater war. «Das ist die Realität», sagt Imfeld.
    Immerhin wurde nicht abgetrieben….
    So schaut´s aus und das sind nur drei/vier Fälle von Abertausenden.
    Ich bin vor über 20 Jahren aus dem Psychoverein ausgetreten und daß ist auch gut so.

  4. Im Oktober 2007 wurde in Argentinien der katholische Priester Christian von Wernich von einem unabhängigen Gericht wegen nachgewiesener Beteiligung an 7 Morden, 42 Entführungen und 31 Folterungen während der Militärdiktatur – er war in dieser Zeit Polizeikaplan – zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach der Diktatur hatte ihn die Kirche in eine Gemeinde 250 km südlich von Buenos Aires gesandt . Ab 1996 versteckte er sich in Chile und lebte unter einem Tarnnamen als Pfarrer in El Quisco. Er wurde 2003 von einem Journalisten aufgespürt.
    „Bis heute liegen keine Informationen darüber vor, dass von Wernich vom Priesteramt suspendiert oder exkommuniziert wurde“ (Aus: Herder Korrespondenz, 4/2008, S. 200)
    Hauptsach´, man treibt nicht ab.

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