Eine schlechte Idee

Es wäre interessant zu wissen, warum das Jüdische Zentrum in München es für eine gute Idee hielt, ausgerechnet Franziska Augstein eine Veranstaltung zu Ehren von Simone Veil moderieren zu lassen. Ich meine, eine Frau, von der mit giftigem Ressentiment geladene, sarkastische Sätze stammen wie „Ein 32 Jahre alter amerikanischer Jude wurde nach Bagdad geschickt, um den schiitischen und sunnitischen Irakis eine Verfassung geben! Eine brilliante Idee“, lädt man doch nicht als Moderatorin ein? Es kam, was kommen musste: Augstein schulmeisterte Veil und versuchte, das anwesende Publikum politisch anzuagitieren.

Der Lindwurm kennt Frau Augstein und ihre Ansichten und hat mit ihr auch schon publizistisch die Klingen gekreuzt, wofür er damals übrigens einen Rüffel aus den Reihen der SPÖ bekam

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2 Kommentare zu „Eine schlechte Idee

  1. So etwas peinliches wie diese Frau Augstein habe ich noch nie erlebt. Diese Frau scheint genug Arroganz zu besitzen, um ihre krasse Ignoranz selber nicht wahrzunehmen. Schlimm war auch ihre reine Unhöflichkeit gegenüber einem Gast, der von den Franzosen sehr beliebt ist. Wie denn auch sei die Presenz von Frau Veil sowie die sehr gelungene Lesung von Frau Ebner haben den Abend gerettet.

  2. Kein Wunder, dass Frau Augstein bei der SZ gelandet ist.

    Und übrigens auch kein Wunder, dass ihr Bruder beim „Freitag“ gelandet“ ist und dort das Zepter übernommen hat.

    Der Apfel fällt eben nicht weit vom (antiisraelischen) Vaterstamm.

    So kommt wieder zusammen, was zusammen gehört – irgendwie.

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