Ich gestehe

Nachdem ich in jüngster Zeit auf diversen neonazistischen und rechtsextremistischen Websites als „völkermörderischer Systemschreiberling“, „notorischer Lügner“ und „Judenknecht“ bezeichnet wurde, bin ich psychisch zusammengebrochen und kann nun nicht anders, als endlich die Wahrheit zu schreiben, denn das andauernde judenhafte Lügen und Betrügen hat mich seelisch und körperlich krank gemacht.

Ich gestehe,

-dass ich wöchentlich die israelische Botschaft aufsuche, um mir vom Mossad meine nächsten Blogbeiträge diktieren zu lassen. Als Knecht der Juden betrete ich die Botschaft natürlich auf Knien schlurfend, um den geheimen Weltbeherrschern meine absolute Treue und Ergebenheit zu demonstrieren.

-dass ich nichts anderes bezwecke als die Beförderung des Völkermordes an den weißen Rassen, zuvorderst der deutschen, und dass ich versuche, die „großrassige Zusammenarbeit der weißen Völker“ (Herbert Schweiger) zu stören, um diese weiter in der „jüdischen Zinsknechtschaft“ zu halten.

-dass ich immer wieder Artikel in der verabscheuungswürdigen Systempresse, genauer, der Siegerpresse der Alliierten (zB „Kärntner Monat“) veröffentliche und dafür –  ich schäme mich, das zuzugeben – auch noch bezahlt werde und den Schandlohn gewissenlos am Strand von Tel Aviv verprasse.

-dass ich antifaschistischer Umtriebe schuldig bin und im Auftrag der Weisen von Zion Tag und Nacht anständige Menschen, deren einziges Verbrechen ihre Ehre und Treue ist, verfolge und bei der Systempolizei anzeige. Schließlich habe ich nichts anders zu tun und werde vom Mossad fürstlich dafür entlohnt.

-dass ich es an Respekt für die ehrenwerten Veteranen der SS mangeln lasse.

-dass ich – zusammengefasst – ein Verräter am deutschen Volke bin und eigentlich den Strick verdient hätte, aber von Odin eh schon mit Krebs für meine Untaten bestraft wurde.

So, jetzt habe ich mein Gewissen erleichtert und hoffe, dass diese Selbstkritik mir die Milde und Gnade der tapferen Kämpfer für die deutsche Sache einträgt.

13 Gedanken zu “Ich gestehe

  1. Bekommst Du Dein Geld per Cheque? Oder mußt Du Dich auch auch, wie ich, immer am Abend mit denen treffen, wo dann die Briefumschläge ihren Besitzer wechseln.
    Manchmal nervig, stundenlang am Rheinufer zu sitzen und auf den Führungsoffizier zu warten.

    Mit konspirativen Grüßen
    Shlomo Taylor
    (zionistische Gruppe Theodor Herzl 1897)

    Notiz an mich: Mal wieder eine Beschwerde schreiben (kriege im Blasenentzündung, wenn ich im kalten sitze)

  2. Du könntest mit den gleichen Waffen zurückschlagen, indem du Foto und Namen der Nazis auf deiner Seite veröffentlichst. Ach ja, geht nicht, die traun sich ja nicht öffentlich dazu zu stehen, die selbst ernannnten Kämpfer für die Wahrheit, die den Server ihrer Heimseite in den bösen USA liegen haben, bleiben lieber anonym. Lass dich von den Hoßenscheißern bloß nicht meschugge machen!

  3. Also bei „(zB “Kärntner Monat”) “ musste ich wirklich laut auflachen. Aber eigentlich hab ich es eh schon immer gewusst…

  4. Entschuldige mal, aber wem war das denn noch nicht klar? Ist ja wohl offensichtlich!

    (Labern die wirklich immer noch – d.h. mittlerweile seit Hunderten von Jahren – von „jüdischer Zinsknechtschaft“? Das ist ja schon ewigvorgestrig.)

  5. Sag, wenn du gute Mossad-Kontakte hast – kann ich dir Geld schicken, dass du es weitergibst? Ich kenne leider deren Kontonummer nicht
    😀

  6. Könntest Du, Lindwurm, vielleicht mal Deine Beziehungen spielen lassen und auch für mich einen lockeren Job bei einer bundesdeutschen Außenstelle des Mossads klar machen? Meine Bereitschaft zur Unterwerfung unter das Regime der Weisen von Zion dürfte ich genug belegt haben, sei es mit meinen zahlreichen Arbeiten über den jüdisch-stämmigen Komponisten Jacques Offenbach, meiner mehrfach belegten Verachtung gegenüber den ausgewiesenen antisemtischen Komponisten, Deutschnationalen und Gegner Offenbachs Richard Wagner oder meiner apologetischen Schriften über den jüdischen Psychologen Alfred Adler, für die ich sogar einen universitären Abschluß erhielt (was davon zeugt, daß die Schergen des Mossads geschafft haben, sebst unsere Bildungslandschaft zu unterwandern). Für diese Buckelei vor der jüdischen Weltverschwörung möchte ich endlich den mir zustehenden monetären Gegenwert erhalten. Also, Lindwurm, lass bitte Deine Kontakte spielen, damit ich genau wie Du endlich ausgesorgt habe und meine Knete in Israel am Strand verprasssen kann. Zur Zeit bin ich von den Juden doch recht enttäuscht, weil mir bislang für mein Engagement noch gar nichts gezahlt wurde. Was ist da falsch gelaufen?

    Viele Grüße,
    Ralph

  7. an deiner stelle wär ich dankbar für dieses dreckige gesocks: denn was würde sich – abseits von familie, freunden und dem lebenswillen generell – besser als „lebens-motivator“ anbieten als ein derartiger, verabscheuungswürdiger feind als hass-objekt, ein feind den es noch ein langes leben lang auf allen möglichen ebenen zu bekämpfen gilt? hass ist ein unglaublich starkes (und zuweilen auch wertvolles) gefühl, und warum sollte er nicht auch hilfreich beim besiegen des krebs‘ sein können?

  8. Ich würde das keine fünf Minuten durchhalten, dieses Geschwafel zu lesen.

    Mir hat schon ein Blick auf die verlinke Alpen-Donau-Seite gereicht um dir meine aufrechte Bewunderung auszusprechen, daß du dir das antust.

    Mal eine Frage: Glaubst du tatsächlich das von diesen Leuten eine ernsthafte Gefahr ausgeht? Sagen wir mal, ernsthafter als von den Zeugen Jehovas oder den Hare Krishnas?

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