Elsässer der Reaktionär

Eine Überraschung ist ja nicht wirklich: Jürgen Elsässer, Freund und Verteidiger der Linken-, Oppositionellen-, Frauen- und Schwulenmördern aus Teheran, stellt sich in einem weiteren Bereich der Gesellschaftsanalyse auf eine Stufe mit Rechtsetxtemisten, Nazis und reaktionären Ultrareligiösen. Kritik an den potenziell unterdrückenden Machtstrukturen innerhalb der Familie, dieser von den Rechten mit so viel Verve beschworenen „Keimzelle der Gesellschaft“, ist für ihn ein „Angriff auf die Familie“, mit dem die Menschen für die „Neue Weltordnung“ zugerichtet werden sollen. Auch den Nationalismus verteidigt Elsässer leidenschaftlich, was nicht verwundern sollte, immerhin ist der Mann ein Nationalbolschewik. Ins Bild passt da auch seine Verteufelung der Homosexualität und seine Ablehung des Adoptionsrechts für homosexuelle Paare. Äußerungen wie „Sexualität ist Privatsache, der Staat hat sich nicht einzumischen. Aber was im Augenblick läuft, sind nicht Maßnahmen gegen Schwulendiskriminierung, sondern Maßnahmen zur Zerstörung der Familie“ oder „Jedenfalls: „Der Kampf um die Familie ist ein großer Kulturkampf, der diese Gesellschaft polarisieren wird wie kaum ein Zweiter! Und eines ist auch klar: In diesem Kampf gegen die postmodernen Zerstörern (sic) jeder dauerhaften menschlichen Bindung stehen die Einwanderer und die Moslems auf der Seite der Familienfreunde“,  könnten so auch von irgendeiner fundamentalistischen christlichen Sekte, vom Kärntner „Männerrechtler“ Karlheinz „Homosexualität ist eine Kultur des Todes“ Klement oder den Faschisten von Altermedia stammen, und entlarven Elsässer als Reaktionär der schlimmsten Sorte, der die Emanzipationsbewegungen ablehnt und ausgerechnet die negativsten Aspekte der islamischen Kultur, zu denen eben allzu häufig auch die rigiden patriachalen und oft genug extrem gewalttätigen Familienstrukturen gehören, als vorbildlich hinstellt.

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25 Gedanken zu “Elsässer der Reaktionär

  1. Hm… naja das Homosexualität eine „Kultur des Todes“ ist, ist ja schon krank. Aber wenn er sagt: „Homosexuelle sollten keine Kinder adoptieren“ hat er recht.
    Jeder kann ja tun und lassen was er will, aber im Interesse des Kindes sollte man einen Vater und eine Mutter haben – nichts doppelt.

  2. @Andreas:
    Jedes Kind hat einen Vater und eine Mutter, das ist bei Alleinerziehenden so, das ist bei Adoptiveltern so, das ist so, wenn Vater oder Mutter einen neuen Lebenspartner gefunden haben, das ist sogar so, wenn der leibliche Vater und/oder die leibliche Mutter tot ist.
    Ich bin nicht in der Situation, aber ich würde niemals für ein Kind, das nicht meines ist, den Papa spielen, das empfände ich nämlich als unehrlich gegenüber dem Kind. Egal wie alt es ist, hat es einfach ein Recht darauf zu erfahren wer der Vater ist und wo der ist, handelt es sich dabei um ein feiges Arschloch, das sich nicht um sein Kind kümmern will, kann ich mir eher vorstellen diesen Herrn daran zu erinnern, dass er Vater ist. Keine Sorge, ich bin nicht so naiv zu glauben da immer ein ausgewogenes Verhältnis der beiden zueinander herstellen zu können, doch Probleme, die entstehen können, ändern nix an den Tatsachen. Probleme und damit verbundene Tatsachen gibt es jedoch auch in „heilen“ Familien.
    Irgendwann wird das Kind die Wahrheit über den eigenen Vater erfahren müssen, ich möchte bei einem älteren Kind dann nicht das Gefühl haben es bis dahin angelogen zu haben, bzw.: bei einem jüngeren Kind nicht für Verwirrung sorgen, weil es „zwei Väter“ hat.
    Das hat selbstverständlich nichts mit dem Übernehmen von Verantwortung zu tun, der Mann der Mutter, der im gleichen Haus lebt, übernimmt dann eben auch Pflichten, wird das Kind wahrscheinlich gerne haben (Ich jedenfalls mag Kinder) , sich um das Kind kümmern.(Kümmern will ich jetzt nicht vertiefen, das schließt ohnehin sehr viel ein) Sollte der leibliche Vater Zugang zu seinem Kind haben wollen, hat der Mann der Mutter ihm dabei nicht im Weg zu stehen, das ist das Kind und nicht die Frau (Über allfällige Reaktionen, wenn es um die Frau geht, brauche ich wohl nix zu schreiben…)
    Wenn jetzt Schwule Kinder adoptieren, ist natürlich kein einziger leiblicher Elternteil vorhanden. Trotzdem sind sie Bezugspersonen, die Verantwortung für das Kind, die Kinder, übernommen haben. Sie haben sich dann gefälligst auch mit allen Schattenseiten, allen Lichtblicken, wirklich allem auseinanderzusetzen, belügen müssen sie das Kind deshalb nicht. Es darf ruhig wissen, dass ein Mann und eine Frau, also Vater und Mutter, der Grund dafür sind, dass es auf der Welt ist, sich aber trotzdem angenommen, geborgen etc. fühlen. Klar können Kinder verdammt gemein sein und vielleicht auch mal meinen einen Trumpf in der Hand zu haben, wenn sie wissen, dass die Erziehungsberechtigten nicht die leiblichen Eltern sind. Doch da gibt es dann eben was zu lösen, die Erziehungsberechtigten werden hoffentlich die richtige Strategie finden (wenn nicht, wäre lügen trotzdem Feigheit)
    Ob das Kind wegen der schwulen Eltern selber schwul wird, muss hier doch sicher ohnehin nicht diskutiert werden. Erstens ist Homosexualität nichts Verwerfliches (Sagt jetzt ein Hetero, der früher aus anderen Gründen gerne auf Haiders sexuelle Orientierung angespielt hat) Zweitens gilt die sexuelle Orientierung als biologisch determiniert und deshalb kann auch kein heterosexueller Mensch von seinen gleichgeschlechtlichen Erziehungsberechtigten von der Heterosexualität „therapiert“ werden. Höchstens die Scheu davor etwas offen auszuleben wird geringer.

  3. Das Problem ist ein rein männliches. Jede lesbische Frau, die ein Kind haben will, kann das schon jetzt (ob sie in eine Bar geht und sich aufreißen läßt oder zur Samenbank, ist ihre Entscheidung).
    Und jeder Mann, der schwul ist – und nicht ohne Kind sein kann, da würde ich nachfragen ob er nicht auch pädophil ist?
    Aber da das ja auch biologisch-derterminiert ist, sollte man Pädophilie auch zulassen, oder?

  4. Männern, die Kinder mögen, quasi zu unterstellen, dass sie pädophil sind, ist absoluter Blödsinn. Ein ordentliches Verhältnis zu einem Kind setzt doch geradezu voraus, dass es nicht von sexuellem Verlangen gestört wird.
    Wer einem Baby die Windeln wechselt und dabei geil wird, sollte es zur Adoption freigeben, vielleicht an ein schwules Paar.
    Es stimmt, dass auch Pädophilie biologisch determiniert ist, der Punkt ist jedoch, dass nur erlaubt sein kann, was von mündigen Menschen freiwillig getan wird. Mündigkeit ist bei Kindern eben nicht gegeben. Woran der Pädophile beim Wichsen denkt, ist mir absolut schnurz, solange er Phantasie und Realität voneinander unterscheiden kann. Nähert er sich hingegen getrieben von sexuellem Verlangen einem Kind, wird er zu recht auf den Widerstand der Gesellschaft (die das hoffentlich mitkriegt) treffen.
    Kennen wir die Grenzen zwischen Mündigkeit und Unmündigkeit, Freiwilligkeit und Zwang, wird vieles denkbar. Solange keiner Schaden nimmt, kann auch der Popoklatschliebhaber seine Neigungen ausleben oder der Sub sich seine Eier langziehen lassen (*brrr*) ,was auch immer. Zur Verdeutlichung sei gesagt, dass das eben nur dann passieren kann, wenn er/sie einen erwachsenen Mann, eine erwachsene Frau findet, der/die das gerne hat. Findet er/sie dieses Gegenüber nicht, muss er/sie sich eben beherrschen. Ein Pädophiler kann unter oben genannter Einschränkung niemals ein mündiges Gegenüber finden und hat deshalb kein Recht dazu sein Verlangen auszuleben.
    Ach ja: und als „normaler“ Hetero finde ich zwar den Hintern meiner Nachbarin verdammt einladend, aber die Chancen ihre inneren Werte zu erkunden sind nicht mal im Promillebereich. So ein Pech aber auch mit diesen Grenzen, an denen der Trieb nicht vorbeikommt 😉 Umgekehrt brauche ich aber auch keine Angst vor kräftigen Homos zu haben, erstens werden sie die Grenze ohnehin kennen, zweitens muss das vielleicht nicht immer der Fall sein, aber dann wird mein Arsch vom Strafrecht doch recht gut geschützt.
    Übrigens: Blogs wie der von Elsäßer vertragen sich nicht mit meinem Mageninhalt, darum habe ich dort nicht länger gelesen. Beschäftigt er sich eigentlich oft und gerne mit Schwulen? Dann wäre es doch interessant einmal zu fragen, was unter dem Deckmantel von der „heiligen“ Familie zu finden ist 😉

  5. „ap“ ist lustig:

    „Jedes Kind hat einen Vater und eine Mutter, das ist bei Alleinerziehenden so, das ist bei Adoptiveltern so, das ist so, wenn Vater oder Mutter einen neuen Lebenspartner gefunden haben, das ist sogar so, wenn der leibliche Vater und/oder die leibliche Mutter tot ist.“

    vollkommen korrekt – selbstbefruchtung beim menschen – schräger gedanke 😉

    „Ich bin nicht in der Situation, aber ich würde niemals für ein Kind, das nicht meines ist, den Papa spielen,“

    och – das mache ich schon – wobei *ärgerlich* -> hast recht, „spielen“ tu ich das nicht, ich fühle mich sogar als „papa“.

    „das empfände ich nämlich als unehrlich gegenüber dem Kind“

    warum? – das kind weiss es ja!

    „Egal wie alt es ist, hat es einfach ein Recht darauf zu erfahren wer der Vater ist und wo der ist“

    !mein! kind weiss das alles -, scheisst aber, mit verlaub, auf das

    „feiges Arschloch, das sich nicht um sein Kind kümmern will“

    „Irgendwann wird das Kind die Wahrheit über den eigenen Vater erfahren müssen, ich möchte bei einem älteren Kind dann nicht das Gefühl haben es bis dahin angelogen zu haben, bzw.: bei einem jüngeren Kind nicht für Verwirrung sorgen, weil es „zwei Väter“ hat.“

    das macht man auch nicht so – man sagt dem kind von kleinauf was sache ist – dann kann es damit umgehn.

    im übrigen habe ich auch nix gegen homo-paare die sich ein kind wünschen. – würde meine frau und ich sterben – ich würde meine kids nur den „meistliebenden“ anvertrauen – und wenn das homos sind? – who cares ?

    just my 2 c

    markus

  6. Ach Markus mit der Selbstbefruchtung, es freut mich, dass ich dich unterhalten konnte 😉

    Schön, wenn du so ein tolles Verhältnis zu „deinem“ Kind hast, ärgerlich, dass der leibliche Vater ein Arschloch ist, gut, dass „dein“ Kind alles von klein auf weiß, toll, dass dieses Kind offensichtlich von dir geliebt wird. Vollste Zustimmung dazu, dass dem Kind von klein auf gesagt gehört, was Sache ist.
    Trotzdem gibt es von mir den Einwand zum Papa: auch ein festes Arschloch ist und bleibt der leibliche Vater, auch dann noch, wenn er unter der Erde liegt. So habe zumindest ich als Sohn eines verdammten Arschlochs das erlebt.
    Es geht ja gar nicht darum, welche Gefühle du für das Kind hast, auch nicht darum, ob du das Kind voll und ganz angenommen hast und es dich ebenso voll und ganz angenommen hat, sondern darum, dass das Kind Markus als Bezugsperson erlebt und Papa als verdammtes Arschloch wahrnimmt. Es geht also nur um die feinen Nuancen, ob der Mann im Haus (wie das klingt) mit dem Vornamen oder als Papa angeredet wird, am Verhältnis zueinander ändert sich dadurch doch nichts.
    Das lässt sich dann auch weiterspinnen zum vom schwulen Paar adoptierten Kind: Das hat dann nicht zwei „Papas“, sondern X und Y und ist hoffentlich glücklich dort.

  7. zu meiner Aussage möchte ich erklären:

    „Jeder kann ja tun und lassen was er will, aber im Interesse des Kindes sollte man einen Vater und eine Mutter haben – nichts doppelt.“

    Ich bin auch nicht der Meinung das Homosexualität verwerflich ist. Auch denke ich nicht das Homosexualität ansteckend ist.

    Mit „im Interesse des Kindes“ meine ich, dass es für das Kind sicherlich besonders schwierig ist, wenn es zwei Väter bzw. zwei Mütter hat.
    Man bedenke zum Beispiel die eventuellen Reaktionen der Mitschüler, das Kind würde sicherlich massiv zum Opfer von Diskriminierung werden. Vielleicht geht es auch soweit, das ein Kind keine Freunde nach Hause bringen will, weil es sich schämt oder schlechte Erfahrungen gemacht hat.

    Ich meine hier nicht das ich so etwas tun würde, oder es für richtig halte, aber seien wir mal ehrlich:

    Man wird schon sehr leicht zum Opfer, und Kinder von Homosexuellen Paaren würden damit sicherlich das Opfer Nr. 1 sein und im schlimmsten Fall als Außenseiter enden. Unsere Welt ist leider so.

  8. @Andreas: Das typische Opfer auf dem Schulhof ist zumeist auch Opfer zu Hause, Opfer schlechter, liebloser Erziehung und eines darin begründeten mangelnden Selbstbewußtseins. Man kann aber davon ausgehen, daß schwule oder lebsische Paare, die Kinder adoptieren wollen recht gut auf ihre Erziehungsfähigkeit überprüft werden so daß man davon ausgehen kann, daß sie ihre Kinder zu selbtbewußten Menschen erziehen, die sich gewisser Sticheleien schon zu erwehren wissen. Und solche Menschen werden kaum zum Opfer auf dem Schulhof.

  9. Wenn es ein Problem gibt, dann liegt es eher in den Rollenbeispielen. Kinder sollten fuer ihre Entwicklung sowohl ein weibliches wie ein maennliches Modell haben. Bei gleichgeschlechtlichen Beziehungen fehlt ein Modell. Bei Alleinerziehenden oder Eltern, die rund um die Uhr arbeiten, kann das auch passieren. Dann sollte man im Interesse des Kindes eine Ersatzbezugsperson finden. Also vielleicht eine Oma oder Tante fuer das adopiterte Kind in einer Homobeziehung oder umgekehrt der Opa oder Onkel fuer ein Kind in einer Lesbenbeziehung.

  10. @beer7: Rollenbeispiele braucht man eigentlich nur dann, wenn man davon ausgeht, daß die Gesellschaft den Geschlechtern gewisse Rollen zuweist. Aber eine aufgeklärte gesellschaft versucht ja gerade, diese Rollenzuweisungen zu überwinden. Ein Kind soll keine Rolle einnehmen, sondern „zu dem Menschen werden, der er sich einst wünscht geworden zu sein“ (J.F. Herbart). Dafür braucht es keine Rollenbeispiele sondern Unterstützung, Förderung und vor allem Liebe und Toleranz. 😉

  11. @Ralph

    Das bei der Adoption nur solche Pärchen Kinder erhalten würden, die in der Lage sind, ihnen ein derart starkes Selbstbewusstsein „anzuerziehen“ halte ich für Utopie.

    Selbstbewusstsein ist auch zum Teil Veranlagung und man kann wohl kaum prüfen wie Eltern in diesem Bezug auf ihr Kind wirken würden. Vor allem da es schwierig ist ein „Patentrezept“ für selbstbewusste Kinder zu finden.

    Auch wenn das Kind dann selbstbewusst ist, wird es immer wieder zum Opfer auf dem Schulhof werden. Es kann zwar einen „emotionalen Panzer“ aufbauen, doch ist das Leben damit nicht unbedingt einfach und schmerzfrei. Denn auch starkes Selbstbewusstsein hilft einem nicht viel, wenn man vielleicht ausgegrenzt wird und dann alleine da steht.

    Um das nicht falsch zu verstehen:

    Ich habe nichts gegen Homosexuelle, sie sind ganz normal Menschen wie jeder, nur wenn solch ein Pärchen ein Kind adoptiert, sollte es die Folgen für das Kind bedenken.

    Wenn unsere Welt einmal Homosexuelle wirklich akzeptiert und einem Kind damit keine unnötigen Steine in den Weg gelegt werden, bin ich der letzte der gegen eine Adoptionsrecht für solche Paare ist.

  12. man kann zur Adoption von Kindern durch Homosexuellen stehen wie man will, Tatsache ist, dass die Kritik an der konservativen bürgerlichen Familie immer eine absolut linke 68er Domäne war.

    Manche unserer „Errungenschaften“ haben auch ihre Schattenseiten.

    man soll Phänomene wie demographische Probleme nicht wegleugnen, die Probleme unserer links-aufgeklärten Gesellschaft den bösen rechten kapitalitischen Imperialisten (oder wie es früher hieß: dem jüdischen Großkapital) in die Schuhe zu schieben, zeugt von einer tiefen intellektuellen und moralischen Korruptheit.

  13. Heterosexuell, Homosexuell, Bisexuell – scheißegal. Darum geht´s doch nur Idioten wie dem Elsässer und den Islamisten und reaktionären Katholen. Zu hinterfragen sind Machtstrukturen, die Ausbeutung und Quälerei und Vergewaltigung von Wehrlosen befördern, und das SIND nun mal leider, aber natürlich nicht zuvorderst und ausschließlich, auch Familien.

  14. ich persönlich finde, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen sollten.

    Das Unnatürlichkeits-Argument finde ich nicht zulässig, denn nach dieser Logik dürften auch keine unfruchtbaren Paare adoptieren.

    Aber eine Familie (auch wenn diese aus zwei Männern oder Frauen oder natürlich nur einem Elternteil besteht) ist sicher das bessere Umfeld als eine Kommune a la Otto Mühl, welche ein Gegenmodell zur spießigen bürgerlichen Familie propagiert hatte.

  15. Die Geschlechter bekommen nicht nur durch die Gesellschaft unterschiedliche Rollen zugewiesen, die Natuer hat schon etwas vorgegeben. Die Vorstellung, dass Mann und Frau gleich seien (und nicht nur gleichwertig), gehoert zu den modernen Mythen.

  16. @Andreas: Mir war schon klar, daß Du nichts gegen Homosexuelle hast sondern daß es Dir um das Wohl der Kinder geht. Ich bewerte die Situation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Ehen allerdings optimistischer als Du, schon weil Untersuchungen gezeigt haben, daß die von Dir befürchtete Ausgrenzung nicht statt findet. Zwar bekommen diese Kinder ab und an mal einen dummen Kommentar gedrückt, können allerdings anscheinend gut damit umgehen. Selbstbewußtsein ahlte ich übrigens nicht für eine Veranlagungssache, sondern für das Resultat einer gelungenen Erziehung. So charakterlich determiniert ist der mensch nicht.

    @beer7
    Wo unterscheiden sich Männer und Frauen, von der Anatomie einmal abgesehen denn grundlegend? Welche Rollen weist die Natur ihnen zu? Mir fiele jetzt keine ein.

  17. @Beer7: In wie fern? Ein Kind braucht liebevolle Zuwendung und zwar von beiden Elternteilen. Ich wüsste nicht, daß Mutter und Vater dabei andere Rollen einnehmen müssten/sollten/würden. Irgendwelche Naturgesetze sehe ich dabei nicht.

  18. Lies Dich ein bisschen ein in fruehkindliche Entwicklung, danach weisst Du vielleicht etwas mehr…

    Piaget waere ein Anfang.

  19. @beer7: Danke für den Hinweis, aber mit diesem Thema habe ich mich wärend meines Pädagogikstudiums zu genüge auseinander gesetzt. Ich meinerseits würde Dir empfehlen zu lesen, was Alfred Adler zu den Geschlechterrollen in unserer Gesellschaft gesagt hat. 😉

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