Jerusalem – seit jeher jüdisch

Liebe radikale Araber und radikalisierte Arabophile im Westen: Nehmt euch mal die Zeit – so zwischen Flugblatt drucken, Babypuppen mit roter Farbe als „Kinderleichen“ für die nächste empörte Demo zu präparieren, Schecks von der UNO, der EU und den USA einzulösen und Bomben basteln – und lest euch diesen Text durch. Und danach unterhalten wir uns noch einmal darüber, ob Jerusalem eine jüdische Stadt war und ist  und ob das historisch untermauert werden kann. Ach ja, ich vergaß: Historische Fakten sind vielen von euch ja scheißegal. Und ihr werdet sagen (falls überhaupt, da ihr ja behauptet, Jerusalem wäre immer schon arabisch gewesen und es habe dort nie DER jüdische Tempel gestanden und alle archäologischen Funde seien Fälschungen): „Ja, aber das war vor 2.000 Jahren und mehr“. Dass auf dem Gebiet des heutigen israel und vor allem in Jerusalem durch die Jahrhunderte immer Juden lebten und es in Jerusalem bereits im 19. Jahrhundert wieder eine jüdische Mehrheit gab und die euch ach so heilige Stadt im Koran mit keinem Wort erwähnt wird, ficht euch sicher auch nicht an. Und recht habt ihr aus eurer Perspektive. Wenn westliche Politiker andauernd was davon faseln, Jerusalem oder Teile davon an euch „zurückzugeben“, dann werdet ihr eure „Ansprüche“ nie aufgeben. Genausowenig, wie ihr aufhören werdet, „Flüchtlinge“ zu sein. Da wärt ihr ja auch schön blöd, denn dann könnten die Milliarden-Zuwendungen aus dem Westen (und die viel kleineren Spenden aus den schweinereichen arabischen Ölstaaten), die euch davon abhalten, produktiv zu werden, ausbleiben.

Nachtrag: Die religiöse Aufgeladenheit, mit der um Jerusalem gefochten wird, nervt mich wie den nächstbesten Atheisten, aber man sollte den historischen und kulturellen Tatsachen ins Auge sehen. Jerusalem war und ist erst einmal eine jüdische Stadt und auch das Zentrum der religiösen wie auch politischen Hoffnungen aller Juden dieser Welt. Als nächste haben die Christen einen gewissen religiös fundierten Anspruch, Jerusalem als ihre heiligste Stadt zu betrachten. Und erst danach kommt der Anspruch der Muslime. Das ist chronologisch gemeint, der spirituelle „Anspruch“ der Anhänger des Propheten ist deswegen nicht „weniger wert“, und dass viele  Moslems Jerusalem als drittheiligste Stadt in ihrem Glaubensystem ansehen, weil dort der Prophet „entrückt“ worden sei, muss man respektieren. Ich denke, das macht Israel auch. Nie zuvor konnten die drei Buchreligionen ihren Glauben an den jeweiligen „Heiligen Stätten“ Jerusalems so frei und ungehindert ausleben, wie unter israelischer Herrschaft. Deswegen ist auch ein ungeteiltes, israelisches Jerusalem wohl der beste Garant für den relativ stabilen  Religionsfrieden, der dort zur Zeit herrscht. Das wird so bleiben, solange den Israelis keine Teilung der Stadt aufgezwungen wird und solange die Apokalyptiker aller drei Religionsgemeinschaften unter Kontrolle gehalten werden.

13 Kommentare zu „Jerusalem – seit jeher jüdisch

  1. „Da wärt ihr ja auch schön blöd, denn dann könnten die Milliarden-Zuwendungen aus dem Westen (und die viel kleineren Spenden aus den schweinereichen arabischen Ölstaaten), die euch davon abhalten, produktiv zu werden, ausbleiben.“
    Das ist doch einfach nur zynischer und ziemlich heuchlerischer Blödsinn. Wer ist „euch“? An wendet sich dass denn? Da tarnst du wohl antiarabischen/antipalästinensischen/antimuslimischen Rassismus, wenn du vorher einschränkend von „liebe radikale Araber und radikalisierte Arabophile im Westen“ sprichst, diesen dann aber die fürchterlichen Lebensbedingungen im Gazastreifen zum persönlichen Vorwurf machst. Du meinst damit wohl kaum „radikalisierte Arabophile“ (bei deinem diskussionsstil zähle ich wahrscheinlich auch schon zu dieser Gruppe :))
    Außerdem: Israel empfängt auch nicht wenig Militärhilfe(aus den USA angeblich in einer Größenordnung, die die gesamte für Afrika aufgewendete Entwicklungshilfe übersteigt), Spenden und dgl. aus dem „westlichen“ Ausland, gell?
    Und wo kommen wir bitte hin, Ansprüche abzuleiten aus einer historisch dagewesenen Mehrheit, „bereits im 19. Jahrundert wieder“? Derart lässt sich auch eine deutsche Osterweiterung ala Mölzer und Stadler rechtfertigen.
    Mag sein dass antisemitische, arabisch nationalistische Wirrköpfe so argumentieren, diese Argumentation aber einfach umzukehren ist aber sicher nicht hilfreich.
    Und dein „apparent denial“, die Hierarchisierung der „Ansprüche der Weltreligionen“ (in dem Fall gemeint Juden und Palästinenser) sei „chronologisch“ ist auch ziemlich merkwürdig, sagst du doch selber „die Christen“ hätten gewisse „religiös fundierte“ Ansprüche (???welche Religiösen tarnen ihre Ansprüche denn nicht als „religiös fundiert“? Und warum eigentlich die chronologische Bewertung der Religionen [wenn man „religiöse Fundierungen“ chronologisch reiht, bewertet man doch wohl die „gesamte Religion“]. Das ist ein ziemlich völkisches „ich war erster!“).
    In Jerusalem lebten nachweislich über Jahrhunderte diverse religiöse Gruppen – über Zeiten friedlich, oft auch weniger friedlich. Mir fiele kein Grund ein, warum irgendeine Religiöse Person „mehr Anrecht“ auf diese Stadt hat als eine andere.
    Und ich muss dazu nicht mal Geschichte pauken.

  2. „fürchterlichen Lebensbedingungen im Gazastreifen“

    Tja, wer hat wohl Schuld an diesen (in Wahrheit nicht ganz so) „fürchterlichen Lebensbedingungen“? Vielleicht das Terroristenpack, das vor der Abriegelung fröhlich und weitgehend ungehindert Juden ermorden ging?

  3. Ich kann antibösmensch nur beipflichten. Kritikwürdig ist auch die Überschrift, denn sie verleugnet den Umstand, dass die Israeliten Jerusalem auch nur von den Jebusitern erobert haben.

    Tja, wer hat wohl Schuld an diesen (in Wahrheit nicht ganz so) „fürchterlichen Lebensbedingungen“? Vielleicht das Terroristenpack, das vor der Abriegelung fröhlich und weitgehend ungehindert Juden ermorden ging?

    Und für die Taten weniger muss dann eben mal eine Million Menschen büßen? Was für eine krude Logik, mit einem modernen, westlichen Wertesystem hat das wenig zu tun, moralisch begründbar ist das durch genau nichts.

  4. „„fürchterlichen Lebensbedingungen im Gazastreifen“

    Tja, wer hat wohl Schuld an diesen (in Wahrheit nicht ganz so) „fürchterlichen Lebensbedingungen“? Vielleicht das Terroristenpack, das vor der Abriegelung fröhlich und weitgehend ungehindert Juden ermorden ging?“
    Es ging mir eher darum, dass du die betreffenden als „schamlose Spendenpfänger“ darstellst, denen es ja eigentlich gut ginge und die am derzeitigen Zustand profitieren.
    Die Terroristen sind nicht die ganze palästinensische Bevölkerung, wenngleich die Terroristen (scheinbar) viel Zulauf erhalten. Dennoch wüsste ich jetzt nicht, was die 2. Intifada (unter die die letzte Terrorwelle wohl zu fassen ist) genau mit Ansprüchen diverser Gruppen zu tun haben sollte. (dann hätten „die Juden“ wohl auch keinen solchen Anspruch, gingen doch ziemlich heftige Terroranschläge im britischen Mandatsgebiet auf das Konto -bestimmter- jüdischer Gruppen. Bestimmter ist hier deshalb betont, weil ganz zurecht wohl kaum jemand heutzutage auf die Idee kommen würde, zu sagen diese Terroranschläge gingen auf das Konto „der Juden“ während eine ähnliche Idee von dir in Bezug auf eine Kollektivschuld „der Palästinenser“ vertreten zu werden scheint).
    Du wechselst hier einfach ziemlich flott die Themen: Von „Jerusalem war seit jeher immer schon zu allen Zeiten jüdisch und sollte auf jeden Fall Hauptstadt eines einzigen,jüdischen Staates sein“ zu „die Palästinenser sind selbst Schuld an ihrer derzeitigen Lage“.
    Eine Schuldfrage will ich hier gar nicht aufmachen: Ich glaube dass es wenig Sinn hat, die Schuld einer bestimmten Gruppe (Juden, Palästinenser, Christen uswusf. was sich dort sonst noch tummelt) zuzuschieben.
    Wenn man sich jedoch den ganzen Irrsinn dort ansieht (zwei Gesellschaften bekämpfen sich seit Ewigkeiten, obwohl eigentlich genug Land und sonstige Ressourcen für alle da wären) kommt man wohl nicht umhin Schuldige zu bennenen – ich glaube aber…
    1.) dass diese nicht auf Seiten irgendeiner der beiden ethnischen Gruppen zu suchen sind. Weder hat es irgendeinen Sinn, bei den Palästinensern von kollektivem Wahnsinn und Liebe zu Tod, Zerstörung usw. auszugehen, noch sind Juden per se bösartig oder was auch immer.
    2.) Glaube ich dass auf beiden Seiten Gruppen existieren, die ein wie auch immer geartetes Interesse an der Fortsetzung dieses Wahnsinns haben und deshalb deine Meinung, die Schuld läge an „den Palästinensern“ unter denen sich ein Haufen Menschen zusammenrotten und sich in die Luft sprengen (weil sie/ihre Kultur/ihre Unterstützer/Einflüsterer uswusf. barbarisch/terroristisch uswusf. sind) haltlos ist.
    Eine derartige Meinung wie sie von dir vertreten wird kommt ja auch nicht ohne Rassismen aus:
    Palästinenser können sich nicht selbst verwalten (oft benutzt während der Kolonialzeit, „the white mens burden“) oder der Islam/die „islamische Kultur“ (was auch immer das genau sein soll, Menschen die davon reden definieren sie wundersame Weise immer genau als das, was in Europa geächtet wird und offiziell nicht existiert) treibt diese Menschen zu Wahnsinnstaten an.
    Das aber palästinensische Menschen möglicherweise dann und wann berechtigterweise das Gefühl haben könnten, dass das Staatswesen, dass per definitionem nicht das ihre ist, dessen Regierung sie nicht wählen, dessen militärische Besatzung für sie jedoch jeden Tag bis in die alltäglichsten Handlungen spürbar ist – dass dieser Staat über ihre Interessen drüberfährt, kommt dir nicht in den Sinn (das soll jetzt keine Rechtfertigung für Terrorismus sein, ich weigere mich nur anzuerkennen dass ein derartiges Massenphänomen einfach aus heiterem Himmel auftritt, oder in der Kultur der Menschen vernakert ist. Ebenso ist das etwas komplett anderes als die Judenverfolgungen, wobei ich auch hier sicherlich nicht der Meinung bin, „die Juden“ wären „der Agressor“). Hier in Österreich bildet sich um jede Baumplanzung eine Bürgerinitiative, es ist glaube ich nicht wunderlich dass die Verhältnisse wie sie jetzt sind unter Palästinensern (wie auch unter Israelis…) viel Frust erzeugen, es ist auch nicht verwunderlich dass „der Jude“ als Feindbild schnell bei der Hand ist – bei dir ist ja umgekehrt eine ähnliche Bewegung feststellbar (auch du generalisierst ziemlich offensichtlich, wenngleich ich natürlich nicht auf die Idee komme, dir eine art „eliminatorischen antimuslimismus“ oder sowas zu unterstellen).
    Dass die PA korrupt ist, dass die Missstände in der palästinensischen Gesellschaft groß sind – geb ich dir absolut recht. Nur ist einerseits auch die israelische Gesellschaft kein einheitlicher Block und andererseits macht es keinen Sinn, die miserablen Zustände im Westjordanland und im Gazastreifen allein auf die PA, „den Islam“, die „islamische Kultur“, die Terroristen, Israel, die Juden/Wall Street/Ostküste zu schieben. Opfer wie Täter sind auf beiden Seiten.

  5. 1. Die Palästinenser im Gazastreifen haben die Hamas GEWÄHLT. Da hat man dann schon eine gwissse Mitschuld an dem, was die von einem Gewählten anrichten. Auch scheint es keinen nennenswerten Widerstand gegen die Terroristen aus den eigenen Reihen zu geben, im Gegenteil, diese werden als Helden verehrt. Würden die Araber mal mit dem Terrorgesindel aufräumen, dann würde die Welt staunen, wie schnell zB der viel kritisierte Sicherheitszaun verschwände.

    2. Die „Palästinenser“ (ein von Arafat erfundener Begriff) hatten schon 1948 die Chance auf einen eigenen Staat. Wollten sie aber nicht. Sie und die benachbarten arabischen Staaten wollten lieber Krieg. Und seit 1948 haben sie jede Chance auf eine Entwicklung zum Positiven vergeigt, in jede ausgestreckte Hand gebissen. Kaum war mal ein Frieden und eine territoriale Lösung ausverhandelt, fand sich aus palästinensischer Sicht plötzlich ein Haar in der Suppe und eine „Intifada“ brach los mit hunderten israelischen Terroropfern. Israel andererseits hat mehrfach bewiesen, dass es an Frieden interessiert ist und, wenn ein solcher zustande kommt, sich daran hält und dann auch territoriale Zugeständnisse kein Tabu sind (siehe Ägypten).

    3. Die Palästinenser haben in meinen Augen das Recht auf einen eigenen Staat. Doch den alten Propagandatraum, dass dieser vom Mittelmeer bis an den Jordan reichen werde, also die Vernichtung Israels inkludiert, sollten sie sich rasch abschminken.

    4. Ich habe nicht behauptet, die Palästinenser wäre per se unfähig, sich selbst zu verwalten. Aber wer, übrigens als einziges Volk der Erde, schon seit drei Generationen einen Flüchtlingsstatus hat und – auch das völlig einmalig weltweit – jahrzehntelang von Geldern der Internationalen Staatengemeinschaft lebt, der könnte verlernt haben, auf eigenen Füßen zu stehen. Die Gründe dafür, warum die Palästinenser als einziges Volk der Welt auch Generationen später noch als Flüchtlinge anerkannt werden, obwohl der größte Teil von ihnen in Staaten lebt, die sprachlich und kulturell ihre Heimatländer sein könnten, wäre auch mal interessant zu recherchieren.

    5. Ja, auch die Israelis tragen eine Mitschuld an den Zuständen im WJL und in Gaza. Keiner wird bestreiten, dass die Art und Weise, wie den „Siedlern“ freie Hand und Unterstützung durch die Regierung gewährt wird, sehr fragwürdig und für die Palästinenser von Nachteil ist. Man wird hier eijne Lösung finden müssen, die zugunsten der Araber ausfällt, will bedeuten: Diese Gebiete sollten einem palästinensischem Staat zugeschrieben werden. Der Test für die demokratische Reife der Palästinenser wäre dann, wie sie mit den jüdischen Siedlern umgehen. Wenn sie auf „judenreinen“ Gebieten bestehen, wie sie es jetzt noch tun, dann sehe ich schwarz.

  6. In Wirklichkeit geht es ja den „Antibösmenschen“ und „Progutmenschen“, den Rechtsradikalen, den alten Nazis, den jungen Nazis, den Linksradikalen, vielen so genannten Sozialdemokraten gar nicht um irgendwelche Palästinenser, um irgendeinen Gazastreifen oder um irgendein Westjordanland. Es geht ihnen nicht darum ob die ein eigenes Land haben, hatten oder haben werden. Nie würde ihnen in den Sinn kommen irgendwo anders auf der Welt nach Unterdrückten und Ungerechtigkeiten gegen diese zu suchen. Nie würden sie quadratzentimeterweise Land gegenrechnen.
    Das ist ihnen doch alles wurscht. Wichtig ist für sie, es geht gegen Juden. Nur das ist wichtig. Es geht gegen Juden und da wird pseudogerecht, pseudointelligent, pseudointeressiert darüber diskutiert oder gestritten, was Israel darf oder nicht. Völliger Schwachsinn. Israel ist ein souveräner Staat, mit einer funktionierenden Demokratie, einer funktionierenden Wirtschaft, einer grossartig funktionierenden Wissenschaft und einer sehr gut funktionierenden Armee. Es ist für Israel völlig irrelevant, was sich diverse Antibösgut- und sonstige Trotteln zurecht theoretisieren, Israel existiert, da können sie noch so auf und nieder hupfen und das ist gut so.

  7. @oren1: Besser hätte ich es auch nicht sagen können.

    @antibösmensch:
    „Und wo kommen wir bitte hin, Ansprüche abzuleiten aus einer historisch dagewesenen Mehrheit“ Und wo genau liegt der Unterschied zu dem, was die Hamas tut, wenn sie Jerusalem für sich beansprucht?

  8. Danke Lindwurm für den Beitrag, danke Oren1 dafür es wirklich sehr genau auf den Punkt zu bringen.

    Schon witzig wie oft es zutrifft, dass die, die enorm wichtig ihre Theorien über die bösen Juden und armen Palästinenser zum Besten geben oft auch jene sind, die bei uns auf Nationalstolz und Bevorzugung von Staatsbürgern pochen….

  9. „einer funktionierenden Wirtschaft, einer grossartig funktionierenden Wissenschaft und einer sehr gut funktionierenden Armee.“

    Gute Güte, das glaubst du doch selbst nicht. Fakt ist doch eher dass Israel ohne bergeweise Schotter aus den USA wirtschaftlich nicht überlebensfähig wäre und militärisch ein Zwerg.
    Wenn du militärische Kapabilität gegen das BIP aufrechnest steht Israel an erster Stelle, mit einem Abstand zum Zweiten so gross wie die Kirkwood-Lücken.
    Und dass diese Armee zuweilen wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen agiert und Kollateralschäden zuweilen herausfordert (wer in Stadtgebieten mit WP rumballert sollte im Napalm ertränkt werden) wird auch gerne übersehen.

    Und dass die „Wissenschaft“ im wesentlich auf Industriespionage basiert, large scale sogar, wird ignoriert. Bizarrerweise zum grössten Teil aus den USA. Wenn irgendeine Technologie – hauptsächlich militärisch halt – nicht zum Export freigegeben wird taucht auf wundersame Weise wenige Jahre später, oft auch früher, das selbe in den Bastelstuben bei IAI, IMI, Elbit und Rafael auf.

    Versteht mich nicht falsch – ich wär froh wenn jemand den Iranis und den Saudis, also den Zündlern da drunten, eine auf die Rübe geben würde. Es wär mir auch am liebsten wenn man in Syrien schon vor Ewigkeiten einmarschiert wäre (Meines Erachtens Clintons grösstes Versäumnis während seiner Amtszeit – die Neutralisierung Syriens würde wahre Wunder bewirken.). Ich kann mit jeder Bombe leben die die IDF auf Terrorcamps und Atomfabriken in Syrien, Gaza oder sonstwo wirft.

    Aber ein bisschen realistisch sollt man schon bleiben und Israel nicht zum unantastbaren Land hochzustilisieren.

    Wer hier tatsächlich eine Zweistaatenlösung vorschlägt hat meines Erachtens einen an der Waffel – der Westen wird bis ans Ende seiner Tage den nicht überlebensfähigen Kosovo erhalten müssen und im nahen Osten plant man schon die nächste Spalterei. Entweder Eingliederung in Israel oder Anschluss an die Nachbarn. Nur bin ich mir ziemlich sicher dass weder Jordanien noch Ägypten sonderlich viel Freude damit haben werden.

  10. Lieber antibösmensch,
    bitte lerne dich kurz zu fassen und nur wichtige Stellen zu zitieren, sonst ist dein Beitrag absolut unleserlich und jedes Argument verpufft.
    zum Thema:
    Dass Jerusalem eine seit langem von allen drei Religionsgemeinschaften bewohnte Stadt ist steht mE außer Frage. Ob nun eine israelische Verwaltung das Nonplusultra darstellt wage ich zu bezweifeln, eventuell könnte eine internationale Mission ja den offenen Zugang der Menschen aller Religionen zu ihren Heiligtümern sicherstellen. Das die Palästinenser im Moment zu keiner irgendwie gearteten Verwaltung auch nur ihrer winzigen Streifen Erde in der Lage sind ist leider wahr.

  11. Die „Palästinenser“ (ein von Arafat erfundener Begriff)

    Genau wegen solcher von dir regelmäßig lancierten Lügen ist jegliche Diskussion zwecklos. Wenn du die Etymologie dieses Begriffs nicht kennst oder aber bewusst verleugnest, dann ist das ein untrügliches Zeichen dafür, in was für einem Realitätsverzerrungsfeld du dich mittlerweile bewegst. Das ist unterstes Niveau, wohl aber genau passend zu dir.

  12. Genau wegen solcher von dir regelmäßig lancierten Lügen ist jegliche Diskussion zwecklos. Wenn du die Etymologie dieses Begriffs nicht kennst oder aber bewusst verleugnest, dann ist das ein untrügliches Zeichen dafür, in was für einem Realitätsverzerrungsfeld du dich mittlerweile bewegst. Das ist unterstes Niveau, wohl aber genau passend zu dir.

    Offensichtlich scheinen Sie es zu sein, der mit einem Halbwissen ausgestattet, den Blogbetreiber beleidigt.

    Wüßten Sie um den Begriff „Palästinenser,“ dann sollte Ihnen klar sein, dass der Begriff auf der Gründungsveranstaltung der PLO 1964 von Arafat in die Gründungscharta festgeschrieben wurde.
    Keiner der als „Palästinenser“ bezeichneten Einwohner hat sich als solches gesehen, sondern entweder als Araber, Syrer, oder Jordanier.
    Vor Gründung des Staates Israel wurden pauschal alle im Mandatsgebiet als „Palästinenser“ bezeichnet, allerdings waren es nur die jüdischen Einwohner die sich auch selbst so bezeichnet haben.
    Im Zuge der Nationalstaatsidee und des Panarabismus wollte die PLO eine Abgrenzung zu Syrien und Jordanien und hoffte auf einen eigenständigen Staat (zu dem Zeitpunkt gehörte die Westbank zu Jordanien, der Gaza zu Ägypten) und griff den Begriff auf. Bis Heute gibt es allerdings Palästinenser die sich nicht als Palästinenser sehen, sondern als Araber.

    Sie sollten sich vielleicht erst mal kundig machen, bevor Sie hier andere der Lüge bezichtigen.

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