11 Kommentare zu „Video-Tipp

  1. Tolles Interview! Auch wenn er mit dem Volksseelengetue für mich seltsam wirkt sehr interessant, kannte z.B. den Begriff „Ökologismus“ noch garnicht.

    PS: Ich nehme mal an, das ist jetzt irgendwie auf den Klimapost letztens bezogen. Da möcht ich gleich mitmachen und Minute 2:05 nochmal in Erinnerung rufen. Er zählt auf, was besser geworden ist, etwa Rauchgasentschwefelung und Katalysatoren.

    Ich lese in den Online-Foren (von Presse, Standard und Konsorten) immer wieder diese Aussage zum Klimawandel: Das Ozonloch ist nicht gekommen, das Waldsterben und der Saure Regen ist nicht gekommen, also wird der Klimawandel auch nicht kommen.

    Dass das Ozonloch nicht gekommen ist, weil nach Erkennen der Wirkung FCKWs ziemlich rasch vom Markt verbannt wurden, dass Waldsterben/Saurer Regen durch eben den Einsatz von Katalysatoren und Entschwefelung aktiv verhindert wurde, stört diese Leute nicht in ihrer Denkweise.

  2. Also zumindest das Waldsterben war bloß ein lokales Phänomen.
    Heute erhöhen wir mit dem Kat (statt der Schadstoffe, die uns nicht gar so bekommen) den CO2-Ausstoß, heute tanken wir aber vor allem kein verbleites Benzin mehr, bei diesen beiden Dingen hat die Panikmache wegen des Waldsterbens etwas gebracht, ob dieses Schreckgespenst deswegen sein musste, ist jedoch ein anderes Thema.
    Heute gibt es Leute, die Diesel fahren, weil ein anderes Schreckgespenst opportun ist und so nebenbei hauen sie jede Menge für den Menschen gefährliche Abgase raus. Ähnliches lässt sich auch bei anderen „Klimarettungsmaßnahmen“ beobachten.
    So ist es halt, wenn Schreckgespenster herumgeistern und in ihrem Schatten was passiert. Mal passiert dabei etwas Positives, mal etwas Negatives. Der Blick auf das Wesentliche wurde und wird jedoch in beiden Fällen von Glaubensbekenntnissen verstellt. Die Umwelt, den Lebensraum des Menschen zu schützen, ist selbstverständlich sinnvoll, eine Umweltreligion auszurufen allerdings nicht.
    Ach ja: Besorg dir mal eine ph-Teststreifen und miss den ph-Wert des Regens.

  3. Gibt es eigentlich etwas außer Israelis, durchgeknallte Rockmusiker und Deutsch, das du nicht hasst?

  4. In Traktoren etc. passen die Dinger doch wunderbar 😉
    Ich frag ja gerne, ob bei uns so viele Diesel rumtuckern, weil die Abgase die Leute nach und nach vergiften und diese dann kein CO2 mehr ausatmen können.
    Die Stinkerchen zeigen wunderbar, wie beklopft die Umweltengerln geworden sind: Ruß, möglichst klein genug, damit er schön ins Blut gelangt, NOx, PAK etc., das ist den Heinis alles wurscht, wenn es vielleicht ein bisserl weniger CO2 ist, das hinten rauskommt.

  5. Waldsterben als lokales bzw. aus mehreren Ursachen enstandenes Phänomen – von mir aus. Aber absolut nicht als „Schreckgespenst“. Das Phänomen war so real die die Gegenmaßnahmen. Nur merkt halt niemand etwas von verhinderten Risiken und meist wird im Gegenteil noch kräftig gelästert.

    Das mit dem Teststreifen kann ich auch einfacher haben, weil es hier in der Gegend eher seltener regnet: Ich tu Leitungswasser drauf und staune erstmal über die leicht saure Reaktion, die auch noch stärker wird, nachdem ich genau draufgeschaut habe. Hab‘ ich wohl draufgeatmet und das CO2 hat sich als Kohlensäure reingelöst. Hoppla.

    Beim Regen passiert das gleiche, allerdings ist Kohlensäure im Gegensatz zu Schwefel- und Salpetersäure aus dem saure(re)n Regen eine schwache Säure. Kohlensäure hat auch die (angenehme) Eigenschaft, keine Carbonate aufzulösen: Mit Essig kann man Kalk wegputzen, mit Mineralwasser nicht. Schwefel und Salpeter tun das hingegen mit größter Freude und lösen Schwermetalle gleich mit aus dem Boden, die dann von Pflanzen aufgenommen werden.

    Das Problem ist (bzw.: war) nicht, dass der Regen überhaupt sauer ist – das ist er schon seit es CO2 in der Atmosphäre gibt – sondern, dass Schwefel- und Stickoxide ihn mehr als kohlensauer machen, die Säuren in kalkarmen Böden aufkonzentriert werden und damit die Geochemie verändern.

    Ich weiß ja nicht, ob du eine entsprechende Ausbildung genossen hast, aber als naturwissenschaftlich versiertem Menschen fällt mir eben auf, dass naturwissenschaftliche Probleme gerne „politisch wegdiskutiert“ werden und das scheint mir ein generelles Einstellungsproblem von Politik und Medien gegenüber Naturwissenschaft zu sein.

    PS: Ich glaube doch wohl, Diesel wird/wurde primär wegen als besser empfundenen Fahreigenschaften oder geringeren Treibstoffpreisen gekauft. Pure Mutmaßung, was du da über „Umweltengerln“ phantasierst und ich versteh den Zusammenhang nicht. „Umweltengerl“ werden wohl eher auf Erdgas, Elektro oder gleich auf Muskelkraft umsteigen, findest du nicht?

  6. Das mit dem Teststreifen haben wir damals in der Schule gemacht, also schön brav Proben von zu Hause mitbringen, zwar keine niedrigen, aber doch saure Werte ablesen und vom Waldsterben reden.
    Ich hab überall nur noch kranke Bäume gesehen, einmal hat mir ein verwandter Bauer einen Baum gezeigt und gefragt: „Ist dieser Baum krank?“ Ui, das war ein passendes Exemplar, da waren die Zeichen eines kranken Baumes sehr deutlich abzulesen, ich hab sie ganz brav aufgesagt, „erkannt“, dass dieser Baum schon eine „Leiche“ war und was meinte dieser Bauer dazu? Hat der doch tatächlich gesagt, dass das ganz normal wäre. Ich hab ihn für deppert erklärt, für die Bionote war das wahrscheinlich auch besser, der Baum hat sich in den nächsten Jahren trotzdem geweigert einzugehen.
    Das müssen viele Bäume, die in den 80ern schon „tot“ waren, getan haben, sonst wären einige Wälder deutlich jünger.
    http://www.novo-magazin.de/79/novo7916.htm
    http://www.zeit.de/2004/51/N-Waldsterben
    Sicher ist das da oben nur eine Anekdote, wahrscheinlich aber auch eine der Auswirkungen des damaligen Alarmismus und ich bin mir ziemlich sicher, dass Ähnliches öfter stattgefunden hat. Der ganz normale leicht saure Regen galt halt schon als der ganz, ganz böse saure Regen. Ziemlich saure Waldböden sind natürlich auch heute vor allem im Fichtenwald nix Besonderes, daraus ließe sich nach wie vor eine Weltuntergangsstory stricken, nur passt so etwas leider nicht neben die Biomasse-Storys.

    Die Fichten werden Förster und Bauern also weiterhin umschneiden müssen, wenn sie erntereif sind, hoffentlich pflanzen sie nach und nach was anderes als diese Streichhölzer, die in unserer Klimazone auch ohne Erwärmung nicht wirklich was verloren haben. Die gehören normalerweise in kältere Regionen, während hier Buche, Hasel, Eiche, Ulme, Linde usw. besser passen. Ein artenreicher Mischwald fällt auch nicht so schnell um, wenn es mal stürmt, aber so eine Anpassung an die Umgebung würde ja den üblichen Schuldzuweisungen im Weg stehen.
    Übrigens: Artikel von gestern: http://denisdutton.com/newsweek_coolingworld.pdf (Hui, nach diesen früheren Prognosen haben die Leute im Winter 89 aber Glück gehabt, dass er so mild war, dass sie es auf der Straße lange genug ausgehalten haben 😉

    Natürlich haben es die Verkünder negativer Botschaften immer schön, wenn ihre Prophezeiungen nicht eintreten. Die bleiben dann halt deshalb aus, weil sie ja so gut gewarnt haben.
    (Wenn die Ökoideologen weiterhin so gegen den Fortschritt mauern, könnte Malthus aber doch noch recht behalten)

    Rahmsdorf, Latif, Kromp Kolb etc. haben die politische Bühne betreten und brauchen sich deshalb nicht zu wundern, wenn sie da und dort wie Politiker behandelt werden (BTW: http://www.gegenworte.org/heft-10/weingart-probe.html ) Al Gores politischer Vortrag, esoterische Filmchen wie der Home-Film von Bertrand lösen in der Gesellschaft Dinge aus, die mir Angst machen. Es kommt nicht nur zu einer Immunisierung gegenüber diversen Problemen (ähnlich wie bei Faschismus und Esoterik: http://sozmag.soziologie.ch/03/esoterik.xml ) , ich frage mich auch immer, welche Regierungsform nötig ist, um alles in der kurzen Zeit, von der die Klimaapostel reden, umzukrempeln.

    Mit den Dieselstinkern beschäftige ich mich schon seit dem Aufkommen der Golf 2 GTDs, sicher argumentieren sie gerne mit dem Verbrauch. Klaro, solange sie mehr NOx ausstoßen dürfen, muss die Verbrennungstemperatur nicht so angepasst werden, dass sie weniger werden. Mit einer solchen Anpassung wäre der Verbrauchsvorteil nämlich weg. Gerne reden sie auch von den Fahrleistungen: Ich schließe aus deinen Zeilen, dass du im Gegensatz zu mir eine naturwissenschaftliche Ausbildung hast und deshalb lieber was ausrechnest, ich also nicht betonen muss, dass die Drehmomentweisheiten der VW-Vertreter Unfug sind, weil es drauf ankommt was an den Rädern passiert. Du schreibst ja auch: „besser empfunden“. Ich treffe aber auch immer wieder Leute, die meinen mit dem Traktorantrieb was für die Umwelt zu tun, die Werbung, grüne Buchstaben am Heck, ÖAMTC-Ecotests usw. lassen die Leute doch nur allzu gern die Mär vom „Umweltmusterland Österreich“ glauben. Solcher Glaube hat für mich dann schon was mit Umweltengerln zu tun. Erdgas natürlich nicht, Elektro ist schon wieder so ein erklärtes Ziel, bei dem viel unter den Tisch fällt, was weniger gut aussieht.
    Muskelkraft könnte aber zu einer Steigerung des CO2-Ausstoßes führen 😉

    p.s.: ein Kölner Dom unter Wasser ist ein Schreckgespenst, „le waldsterben“ betrifft das „Massensymbol der Deutschen“ (frei nach Canetti) , alarmistische Schlagzeilen aus den 80ern lassen sich im Internetzeitalter recht leicht finden, Schreckgespenster inklusive. Und so mancher Veganer wird wohl auf Geister umsteigen müssen, wenn er vor Genen im Sauerkraut Angst hat.

    p.p.s: ich finde es mitunter komisch, dass ich als einer, der immer schon anderes bevorzugt hat, heute Fortschritte in Naturwissenschaft und Technik gegen Untergangspropheten verteidige. (Wo krieg ich eigentlich garantiert gentechnisch veränderten Mais?)

  7. Das mit dem Teststreifen haben wir damals in der Schule gemacht, also schön brav Proben von zu Hause mitbringen, zwar keine niedrigen, aber doch saure Werte ablesen und vom Waldsterben reden.
    Ich hab überall nur noch kranke Bäume gesehen, einmal hat mir ein verwandter Bauer einen Baum gezeigt und gefragt: „Ist dieser Baum krank?“ Ui, das war ein passendes Exemplar, da waren die Zeichen eines kranken Baumes sehr deutlich abzulesen, ich hab sie ganz brav aufgesagt, „erkannt“, dass dieser Baum schon eine „Leiche“ war und was meinte dieser Bauer dazu? Hat der doch tatächlich gesagt, dass das ganz normal wäre. Ich hab ihn für deppert erklärt, für die Bionote war das wahrscheinlich auch besser, der Baum hat sich in den nächsten Jahren trotzdem geweigert einzugehen.
    Das müssen viele Bäume, die in den 80ern schon „tot“ waren, getan haben, sonst wären einige Wälder deutlich jünger.
    http://www.novo-magazin.de/79/novo7916.htm
    http://www.zeit.de/2004/51/N-Waldsterben
    Sicher ist das da oben nur eine Anekdote, wahrscheinlich aber auch eine der Auswirkungen des damaligen Alarmismus und ich bin mir ziemlich sicher, dass Ähnliches öfter stattgefunden hat. Der ganz normale leicht saure Regen galt halt schon als der ganz, ganz böse saure Regen. Ziemlich saure Waldböden sind natürlich auch heute vor allem im Fichtenwald nix Besonderes, daraus ließe sich nach wie vor eine Weltuntergangsstory stricken, nur passt so etwas leider nicht neben die Biomasse-Storys.

    Die Fichten werden Förster und Bauern also weiterhin umschneiden müssen, wenn sie erntereif sind, hoffentlich pflanzen sie nach und nach was anderes als diese Streichhölzer, die in unserer Klimazone auch ohne Erwärmung nicht wirklich was verloren haben. Die gehören normalerweise in kältere Regionen, während hier Buche, Hasel, Eiche, Ulme, Linde usw. besser passen. Ein artenreicher Mischwald fällt auch nicht so schnell um, wenn es mal stürmt, aber so eine Anpassung an die Umgebung würde ja den üblichen Schuldzuweisungen im Weg stehen.
    Übrigens: Artikel von gestern: http://denisdutton.com/newsweek_coolingworld.pdf (Hui, nach diesen früheren Prognosen haben die Leute im Winter 89 aber Glück gehabt, dass er so mild war, dass sie es auf der Straße lange genug ausgehalten haben 😉

    Natürlich haben es die Verkünder negativer Botschaften immer schön, wenn ihre Prophezeiungen nicht eintreten. Die bleiben dann halt deshalb aus, weil sie ja so gut gewarnt haben.
    (Wenn die Ökoideologen weiterhin so gegen den Fortschritt mauern, könnte Malthus aber doch noch recht behalten)

    Rahmsdorf, Latif, Kromp Kolb etc. haben die politische Bühne betreten und brauchen sich deshalb nicht zu wundern, wenn sie da und dort wie Politiker behandelt werden (BTW: http://www.gegenworte.org/heft-10/weingart-probe.html ) Al Gores politischer Vortrag, esoterische Filmchen wie der Home-Film von Bertrand lösen in der Gesellschaft Dinge aus, die mir Angst machen. Es kommt nicht nur zu einer Immunisierung gegenüber diversen Problemen (ähnlich wie bei Faschismus und Esoterik: http://sozmag.soziologie.ch/03/esoterik.xml ) , ich frage mich auch immer, welche Regierungsform nötig ist, um alles in der kurzen Zeit, von der die Klimaapostel reden, umzukrempeln.

    Mit den Dieselstinkern beschäftige ich mich schon seit dem Aufkommen der Golf 2 GTDs, sicher argumentieren sie gerne mit dem Verbrauch. Klaro, solange sie mehr NOx ausstoßen dürfen, muss die Verbrennungstemperatur nicht so angepasst werden, dass sie weniger werden. Mit einer solchen Anpassung wäre der Verbrauchsvorteil nämlich weg. Gerne reden sie auch von den Fahrleistungen: Ich schließe aus deinen Zeilen, dass du im Gegensatz zu mir eine naturwissenschaftliche Ausbildung hast und deshalb lieber was ausrechnest, ich also nicht betonen muss, dass die Drehmomentweisheiten der VW-Vertreter Unfug sind, weil es drauf ankommt was an den Rädern passiert. Du schreibst ja auch: „besser empfunden“. Ich treffe aber auch immer wieder Leute, die meinen mit dem Traktorantrieb was für die Umwelt zu tun, die Werbung, grüne Buchstaben am Heck, ÖAMTC-Ecotests usw. lassen die Leute doch nur allzu gern die Mär vom „Umweltmusterland Österreich“ glauben.

    p.s.: ein Kölner Dom unter Wasser ist ein Schreckgespenst, „le waldsterben“ betrifft das „Massensymbol der Deutschen“ (frei nach Canetti) , alarmistische Schlagzeilen aus den 80ern lassen sich im Internetzeitalter recht leicht finden, Schreckgespenster inklusive. Und so mancher Veganer wird wohl auf Geister umsteigen müssen, wenn er vor Genen im Sauerkraut Angst hat.

    p.p.s: ich finde es mitunter komisch, dass ich als einer, der immer schon anderes bevorzugt hat, heute Fortschritte in Naturwissenschaft und Technik gegen Untergangspropheten verteidige. (Wo krieg ich eigentlich garantiert gentechnisch veränderten Mais?)

  8. „Sicher ist das da oben nur eine Anekdote“

    – Jup.

    „Der ganz normale leicht saure Regen galt halt schon als der ganz, ganz böse saure Regen.“

    – Nope.

    „Ziemlich saure Waldböden sind natürlich auch heute vor allem im Fichtenwald nix Besonderes“

    – Stimmt.

    „daraus ließe sich nach wie vor eine Weltuntergangsstory stricken“

    – Nö.

    „Natürlich haben es die Verkünder negativer Botschaften immer schön, wenn ihre Prophezeiungen nicht eintreten. Die bleiben dann halt deshalb aus, weil sie ja so gut gewarnt haben.“

    Oder eben genau umgekehrt: Wenn nix passiert, kommen die Spötter. Also auf der einen Seite selbstgerechte Alarmisten, auf der anderen Seite undankbare Ignoranten.

    Interessantes Dilemma. Vielleicht können uns einige Teilnehmer hier aufklären, die antifaschistisch Tätig sind. Könnte mir vorstellen, dass es da ähnliche Argumentwechsel gibt.

    „Es kommt nicht nur zu einer Immunisierung gegenüber diversen Problemen (ähnlich wie bei Faschismus und Esoterik: http://sozmag.soziologie.ch/03/esoterik.xml ) , ich frage mich auch immer, welche Regierungsform nötig ist, um alles in der kurzen Zeit, von der die Klimaapostel reden, umzukrempeln.“

    Sehr dezent, die Überleitung. Argumentum ad Hitlerum auf Nationalratsniveau. Beim ersten mal drüberlesen wärs mir gar nicht aufgefallen. Kurz: „Klimaforscher sind schlimmer als Nazis.“

    „so eine Anpassung an die Umgebung würde ja den üblichen Schuldzuweisungen im Weg stehen.“

    Aha. Was soll das jetzt bedeuten? Die „Waldsterb-alarmisten“ bestechen mit Fördergeldern Betreiber von Monokulturen, die dann besser absterben aber die Betreiber trotzdem Gewinn machen oder was? Überleg dir doch bitte mal, was du da schriebst.

    Es tut mir ja schrecklich Leid, aber es behauptet niemand, dass der Saure Regen die Bäume gleich an Ort und Stelle wegätzt. Es geht um die Schwächung der Pflanzen, die dann gegen Wetter und Fressfeinde keine Gegenwehr mehr bieten können.

    Dafür, wie das der Öffentlichkeit vermittelt wurde kann ich nichts. Und offen gesagt ist mir das auch bis zu einem gewissen Grad vollkommen egal. Wissenschaft kommt _nie_ ohne Übertragungsfehler und „Runterdummung“ (dumbed down) in die Medien und an die Bevölkerung (Stichwort: Zeitungsartikel) und deine pH-Wert-Episode ist für mich ein glänzendes Beispiel, dass nichtmal Lehrer davor gefeit sind (was mich nicht allzu sehr wundert, aber das ist ein anderes Thema).

    Mir ist nur eines wichtig: Mit all dem Spott, Polemik, Verdrehung, Unterstellungen und (fast-)Verschwörungstheorien lässt sich die Natur bisher nicht beeindrucken.

  9. „Sehr dezent, die Überleitung. Argumentum ad Hitlerum auf Nationalratsniveau. Beim ersten mal drüberlesen wärs mir gar nicht aufgefallen. Kurz: „Klimaforscher sind schlimmer als Nazis.“…“

    Teile der Ökobewegung sind für mich Faschisten, wenn´s auch nur die Spitze des Eisbergs ist, sollte die Masse darunter vielleicht doch drauf achten, was sie da trägt. Und ja: Ich halte in Deutschland keine Dikatur außer einer Ökodiktatkur für noch möglich. Als EU-Bürger geht mich das auch als Ösi was an (und in Österreich halte ich noch viel mehr für möglich) – Neben dem Klimawandel-Dauerfeuer fallen durchaus handfestere Probleme unter den Tisch = Immunisierung, weil es ja gilt ein „edles Ziel“ zu verfolgen. Wird es mit dem „höheren Zweck“, dem alles andere untergeordnet wird, zu bunt, so wird das auch gefährlich.

    „Aha. Was soll das jetzt bedeuten? Die „Waldsterb-alarmisten“ bestechen mit Fördergeldern Betreiber von Monokulturen, die dann besser absterben aber die Betreiber trotzdem Gewinn machen oder was? Überleg dir doch bitte mal, was du da schriebst.“

    Was interpretierst denn du jetzt? Wer steht in unseren Breiten prinzipiell unter Verdacht ganz, ganz böse zu sein und gar so lieblos mit dem Planeten umzuspringen?

    „Dafür, wie das der Öffentlichkeit vermittelt wurde kann ich nichts. Und offen gesagt ist mir das auch bis zu einem gewissen Grad vollkommen egal. Wissenschaft kommt _nie_ ohne Übertragungsfehler und „Runterdummung“ (dumbed down) in die Medien und an die Bevölkerung (Stichwort: Zeitungsartikel) und deine pH-Wert-Episode ist für mich ein glänzendes Beispiel, dass nichtmal Lehrer davor gefeit sind (was mich nicht allzu sehr wundert, aber das ist ein anderes Thema).“

    Mhm, ich sehe mir an, wie manche Wissenschaftler in den Medien auftreten. Ohne Krawall gibt es anscheinend keine Forschungsgelder mehr, schade drum.

    „Mir ist nur eines wichtig: Mit all dem Spott, Polemik, Verdrehung, Unterstellungen und (fast-)Verschwörungstheorien lässt sich die Natur bisher nicht beeindrucken.“

    Klar, die Natur wertet nicht und verfügt über keine innere Intelligenz, die sich jetzt beeindrucken lässt oder nicht 😉 Spott und Polemik zählen eben zu den passenden Werkzeugen, wenn bis hin zum letzten Hinterwäldler Schreckensbilder in die Köpfe gehämmert werden. Mit HC Strache führe ich auch keine sachliche Diskussion über Kopftuchfarben. Gleiches gilt für Klimaprognostiker, die auf der politischen Bühne auftreten und sogar deutlich lauter sind.

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