Der Witz des Tages…

stammt vom kärntner ÖVP-Chef Josef Martinz: „Die Hypo-Probleme sind durch die Verstaatlichung erledigt“. Sprach der Landesschef einer Partei, deren Credo über jahrzehnte der Slogan „mehr privat, weniger Staat“ war.  Im Übrigen hat Martinz, der seinerzeit seine Unterschrift neben jene von Jörg Haider unter die Verkaufsurkunde der Hypo gesetzt hatte, von nix etwas gewusst, allen vertraut und nie und nimmer nicht auch nur einen Cent an Parteispenden oder persönlicher Provision erhalten. Alles sei mit rechten Dingen zugegangen und falls nicht: Er habe jedenfalls eine blütenreine Weste, allfällige kriminelle Aktivitäten gingen ihn nix an und er vertraue auf die Kärntner Justiz. Dieses Vertrauen dürfte leider gerechtfertigt sein. Aber es gibt ja noch ein paar bayrische Staatsanwälte, die ein bisschen mehr Interesse an der Aufdeckung des ganzen Ausmaßes des Skandals haben. Und eine bayrische Politik, der wegen des Hypo-Desasters die Wähler davonrennen und die daher auch nicht tatenlos zusehen wird, wie sich Martinz und seine Spießgesellen wieder einmal auf die kärntner Tour aus der Verantwortung zu schlängeln versuchen.

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