Scheuch-Affäre: Keine Intelligenzvermutung

Nachdem das Nachrichtenmagazinn „News“ einen Tonbandmitschnitt veröffentlichte, in dem man angeblich den kärntner FPK (BZÖ? FIK? Lei Lei)-Chef dabei zuhören kann, wie er einem russischen Milliardär für eine Parteispende die österreichische Staatsbürgerschaft in Aussicht gestellt hat, reagiert Scheuch nun auf eine, sagen wir mal, seltsame Art. Er behauptet a) Das Gespräch habe nie stattgefunden, b) wennn es stattgefunden habe, könne er sich nicht daran erinnern, c) es sei nichts an dem Gespräch strafbar und d) er werde alle und jeden verklagen, und „wer immer das Tonband angefertigt habe, geht ganz sicher ins Gefängnis“.

Wir fassen zusammen: Scheuch kann sich an ein Gespräch, das nie stattgefunden hat, nicht erinnern, hält es aber für strafrechtlich irrelevant, sollte es wider Erwarten doch geführt worden sein, und will wegen eines inexistenten Gesprächs, das vielleicht doch stattfand, an das er sich aber nicht erinnern kann und das seiner Meinung nach völlig legal war, obwohl es eh nicht stattgefunden hat, die Medien verklagen und Menschen ins Gefängnis schicken.

Für Scheuch gilt in dieser Korruptionsaffäre die Unschuldsvermutung. Die Intelligenzvermutung aber nicht. Wirklich sagenhaft, welche Figuren in diesem Staat in höchste politische Ämter gelangen können….

6 Gedanken zu “Scheuch-Affäre: Keine Intelligenzvermutung

  1. Ich glaube, dass die Mehrheit der Kärtner leider nicht mehr bei einem Wahlgang in 3-4 Jahren an die derzeitigen Vorgänge bei der FPK/ÖVP Regierung denken werden und die Rechten weiter an der Macht bleiben werden!

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