Österreich: Anything goes

Die Wiener Burschenschaft „Olympia“ lädt mit Philippe Rushton einen der führenden Vertreter des pseudowissenschaftlichen rassistischen Denkens zu einem Vortrag ein. Einer der höchsten Politiker Österreichs, der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) ist „stolzes Mitglied“ bei dieser Burschenschaft. Wir sehen: In Österreich geht alles, hier müsste ein Spitzenpolitiker nicht mal dann zurücktreten, wenn er öffentlich „Heil Hitler“ brüllen würde.

4 Gedanken zu “Österreich: Anything goes

  1. Wo bleibt der Staatsanwalt?
    So kann in Österreich mühe- und sanktionslos jedes Verbotsgesetz umgangen werden. Ja, auch überholte wissenschaftliche Standpunkte dürfen doch vertreten werden, meinen die „Braunen Recken“ und verbreiten ihre Rassentheorien, der Staatsschutz schaut weg, sind ja keine bösen „Linken“, die demonstrieren und die auf jeden Fall zur Anzeige gebracht werden.

  2. „wenn er öffentlich “Heil Hitler” brüllen würde.“

    In Kärnten haben die Sozialdemokraten mit diesem Schmäh satte Absolute eingefahren unter Wagner (stolzer HJtler), Frühbauer (Napola), Gallob (Kameradschaftsbundchef).
    Der erste „wirkliche“ Sozialdemokrat, nämlich Michael Ausserwinkler hat die Stimmen sofort an den naziaffinen Haider verloren.

  3. @Glantaler: bei Prof. Rusthon spielt es eine große Roll, dass er eine recht starke Unterstützung erhält.

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