FPÖ lädt Rassisten und Antisemiten ein

Wie um zu zeigen, dass sie es wirklich ernst meinen mit dem verstärkt nazistischen Kurs, laden die FPÖler nun den berüchtigten Antisemiten Richard Melisch zu einem Vortrag ein. Wer ist der Mann? Eingeweihten würde genügen zu wissen, dass seine Schriften unter anderem von der „Aktionsgemeinschaft für demokratische Politik“ (afp) vertrieben werden, um ihn richtig einzuordnen, doch sehen wir genauer hin. Melisch ist glühender „Antizionist“, denn das hat er gelernt: Jeder weiß, dass mit „Zionisten“ Juden gemeint sind, aber es klingt halt nicht ganz so anrüchig-antisemitisch und erlaubt außerdem nette Querfrontstrategien mit linksextremen Sekten und vor allem arabischen Terroristen. Letztere sind für Melisch natürlich „Freiheitskämpfer“: „Denn wer JA sagt zu dem Freiheitskampf eines George Washington, einer französischen Résistance, eines Mahatma Gandhi, eines Andreas Hofer, muss auch JA sagen zur Hizbollah, zur Fatah, zur Hamas!“ Und voller Bewunderung schreibt er über seine islamischen „Kameraden“: „Es gibt keinen einzigen orientalischen Staat, dessen Regierung sich dazu verpflichtet fühlt, jedem über die Grenze kommenden Sozialschmarotzer, Kleinkriminellen, angeblich politisch oder juristisch Verfolgten oder Wirtschaftsflüchtling automatisch Asyl zu gewähren„. Die vorgebliche Solidarität mit den Arabern hat bei Melisch freilich die Auflage, dass diese bleiben, wo sie seiner Meinung nach hingehören. Bei muslimischen Zuwanderern hört sich der Spaß auf, dann wütet der selbst ernannte „Islamkenner„: „Ich stelle an jeden Einzelnen von Ihnen die Frage: Glauben Sie, daß, wenn Tausend Muslime morgen das Brandenburger Tor stürmten und auf der Quadriga die grüne Fahne hißten, auch nur hundert Berliner Bürger zum Gegenangriff antreten würden?“ Solange die Araber aber im Nahen Osten Juden, pardon, „Zionisten“ umbringen, ist das dem Melisch sehr recht: „Räumlich getrennt von Europa sind die Muslime unsere Freunde, im Herzen unserer Städte werden sie zu gefährlich tickenden Zeitbomben.“

Melisch propagiert, dass hinter allen Übeln und Kriegen die Juden, pardon, „die Zionisten und die Hintermänner aus der Hochfinanz“ stecken würden.  Und selbstverständlich wärmt der Antisemit das Märchen von der „Kriegserklärung der Zionisten gegen das deutsche Reich“ auf (zB in der Broschüre „Krisengebiet Nahost„). In seinem Machwerk „Der der letzte Akt“ fantasiert der künftige FPÖ-Gastvortragende über die Globalisierung, dass diese dazu diene, die Europäer eine „hellbraune Rasse mit einem durchschnittlichen IQ von 90“ zu verwandeln. Ich behaupte mal, dass ein IQ von 90 für den Rassisten Melisch und seine Fans eine Verbesserung darstellen würde…

3 Gedanken zu “FPÖ lädt Rassisten und Antisemiten ein

  1. Dass es eine Rasse von Hellbraunen sein könnte dürfte ihm auch Angst machen, weil doch jeder weiß, dass seine Rasse nur aus Kackbraunen besteht.
    Da würde sich eine rassische Durchmischung negativ auf seinen geistigen Durchfall auswirken.

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