Neues von der FPÖ

Die FPÖ, die Partei der Bundespräsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz, macht wie folgt von sich reden:

Mitglieder des „Rings Freiheitlicher Jugend“ stürmen eine Geburtstagsparty von „Linken“ (welche sie deswegen für „links“ hielten, weil auf der Party Musik von den Stones und den Ärzten und keine von Heino gespielt wurde), verprügeln die Gäste, zeigen den Hitlergruß und singen das Horst-Wessel-Lied.

Der rechtsextreme Israelhasser Richard Melisch hält heute einen Vortrag  zum Thema „Der Staat Israel – sein Entstehen, sein Schicksal, sein Überleben“. Eingeladen hat ihn der „Neue Klub“, ein Flügel des „Freiheitlichen Akademikerverbandes“.

Ein steirischer FPÖ-Lokalpolitiker rennt mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „Skinhead Steiermark“ herum und wird bei Konzerten von Neonazi-Bands gesehen.

Das sind Vorfälle aus den vergangenen paar Tagen. Wer ein wenig weiter in die jüngere Vergangenheit blickt wird rasch sehen, dass FPÖ-Funktionäre immer wieder mit der Neonaziszene kungeln und dass es personelle Überschneidungen gibt. Soviel zur Partei der Barbara Rosenkranz, soviel zur Partei, mit der der Christdemokrat Wolfgang Schüssel zwei Legislaturperioden lang regiert hat, soviel zur Verharmlosung der FPÖ als „normale demokratische Rechtspartei“.

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3 Gedanken zu “Neues von der FPÖ

  1. Ich hab die Leute eh schon wieder im Verdacht, gezielte Provokationen vor der Wahl zu setzen. Und damit meine ich die Wiener Gemeinderatswahlen: Rosenkranz ist auch reine Provokation.

    Das – und natürlich um zu sehen, wie weit man heuer gehen kann.

  2. Man kann nur auf einen bürgerlichen Kandidat hoffen, der der Mutter der neonazistischen Szene in der Wahl Kontra gibt.

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