Wohnungsbau böse, Mord egal

Eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete hat einen unschuldigen Zivilisten in einem israelischen Kibbuz getötet. Das ist natürlich weit weniger schlimm als die Ankündigung Israels, in seiner Hauptstadt ein paar neue Wohnungen bauen zu wollen, weshalb wir auch unter Garantie keine Zeitungskommentare wie diese lesen, keine mahnenden Worte von „Israelkritikern“ gegenüber den Palästinensern hören und keinen Mucks von Joe Biden oder Catherine Ashton vernehmen werden. Merke: Wohnungen zu bauen ist eine „Provokation“, ein „Hinderniss für den Friedensprozess“, „ein Affront gegenüber den USA ud der EU“, Menschen zu ermorden ist hingegen nicht der Rede wert…

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7 Gedanken zu “Wohnungsbau böse, Mord egal

  1. Diese Schmierfinken wissen aber immer, wie sie selbst so eine Nachricht kundengerecht aufbereiten:

    „Zu dem Raketenangriff bekannte sich die islamistische Gruppe „Ansar al-Sunna“. Bei einer dreiwöchigen israelischen Gaza-Offensive waren Anfang vorigen Jahres 1400 Palästinenser getötet und über 5000 weitere verletzt worden. Israel hatte damit auf palästinensischen Raketenbeschuss mit 13 israelischen Todesopfern reagiert. „

  2. @Popeye

    Wat n‘ Nonsens – so sehen die Fakten aus!:

    Since the beginning of Operation Cast Lead, Hamas has fired 565 rockets and 200 mortar shells at Israeli cities and towns. Approximately ten percent of these rockets have been long range missiles, capable of reaching Israel’s major cities. Four people have been killed and 1,272 people have been wounded by Hamas’s rocket fire in the past 18 days.

    Since the disengagement in 2005, approximately 5,700 rockets and 4,000 mortar shells have been fired from Gaza into Israel. Hamas operatives fired over 2,000 rockets and 1,600 mortar shells in 2008 alone.

    During the 6-month ceasefire that Hamas allowed to lapse in November, 2008, 361 rockets and 363 mortar shells were fired into Israeli towns.

    Since 2000, 19 people have been killed by Palestinian terrorist-launched rocket fire and another 18 were killed by mortar fire.

    Quelle: http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Peace/Gazaincursion.html

    Dieser Mord ist ein weiterer Höhepunkt pal. arabischen Terrors, der, wie der Lindwurm vollkommen richtig formuliert, höchstwahrscheinlich gar nicht zur Kenntnis genommen wird.
    Frau Ashton ist ja gerade vor Ort.
    Bin gespannt ob ein Statement von ihr kommen wird.

  3. Ashton könnte den Mord sogar für ihre Zwecke instrumentalisieren – denn schließlich war es ja nicht die Hamas, sondern eine andere Terrorbande…

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