Das Fluchtverhalten des Negers

Am 12. Juni 2008 brach in einem Klagenfurter Asylbewerberheim ein Brand aus, der einem Asylbewerber das Leben kostete und 19 Schwerverletzte nach sich zog. Ob der Brand gelegt wurde,  „konnte“ die Exekutive bis heute nicht eindeutig eruieren. Es findet aber ein Prozess gegen den Heimbetreiber statt, dem die Staatsanwaltschaft vorwirft, nicht für Fluchtwege und Brandschutz gesorgt zu haben. Außerdem sollen die Fenster im Erdgeschoss vergittert und die Haustüren versperrt gewesen sein. Ernst Maiditsch, der Anwalt des Heimbetreibers, verlangte bei der Verhandlung Anfang März, dass ein „psychologisches und ethnologisches Gutachten über das unterschiedliche Fluchtverhalten von Mitteleuropäern und Mittelschwarzafrikanern“ eingeholt werde, denn: „Selbstverständlich ist das Fluchtverhalten unterschiedlich, die haben das ja selber gesagt: Wir kennen keine Feuerwehr bei uns und haben keine andere Möglichkeit, als zu springen.“

So geht das in Kärnten. Wenn Menschen aus Verzweiflung und Todesangst aus dem Fenster springen, dann liegt das nicht an versperrten Türen, vergitterten Fenstern und fehlenden Fluchtwegen, sondern daran, dass der Neger keine Feuerwehr kennt. Denn merke: Schwarze haben nicht nur ein „anderes Fluchtverhalten“, sie sind auch vergesslich, denn natürlich gibt es auch in Afrika Feuerwehren, die zwar nicht so gut ausgerüstet sind wie die europäischen, aber doch existieren. Kaum in Kärnten angelangt, passt sich der Schwarzafrikaner jedoch rasant an und verdummt im Sekundentakt, wenn man diesem Rechtsanwalt Glauben schenkt.

Ich fordere nun die Einholung eines psychologischen und ethnologischen Gutachtens über das rassistische Weltbild von gewissen Kärntnern und deren Rechtsanwälten . Denn der Kärntner hat ein anderes Rassismusverhalten als der durschnittliche Mitteleuropäer. Die Kärntner haben ja selbst, etwa im Falle Bundesverfassung, gesagt, dass man es bei ihnen mit dem Rechtsstaat nicht so genau nimmt und, im konkreten Fall, dass sie Schwarzafrikanern nicht zutrauen, einen nicht vorhandenen Fluchtweg zu benutzen, was wohl an deren rassischer Andersartigkeit liegen müsse. Und ihr Landeshauptmann erzählt auch gerne Negerwitze, was ein weiteres Indiz für die psychologische und anthropologische Andersartigkeit der Kärntner ist.

Auch das Fluchtverhalten von Kärntnern unterscheidet sich deutlich von jenem anderer Europäer. Nur in Kärnten ergreift die Menschen panische Furcht, wenn sie eine zweisprachige Ortstafel erblicken, und sie rennen dann möglichst schnell weg. Das mag unserem Kulturkreis fremd und irrational erscheinen, aber wir sollten auf die Sitten und Gebräuche der Kärntner nicht mit Hohn herabblicken, denn diese Ethnie wird auch von „Urängsten“ vor allem Slawischen gepeinigt, fürchtet sich also vor sich selbst, was weltweit ein einzigartiges massenpsychologisches Phänomen sein dürfte.

Spaß beiseite: Herr Rechtsanwalt Maiditsch, warum engagieren sie nicht gleich den Otto Scrinzi? Der könnte ihnen sicher ein tolles Gutachten über das „unterschiedliche Fluchtverhalten“ erstellen, schön nach Rassen geordnet. Das läse sich dan wohl ungefähr so:

„Im Falle eines Brandes…

…springt der Neger sofort aus dem Fenster und hofft, auf einem Elefanten zu landen

…führt der nordamerikanische Indianer einen Regentanz auf

…guckt der Asiate sich den Brandmelder genau an, um ihn  dann kostengünstig zu kopieren

…dreht der Eskimo die Klimaanlage auf unter Null und überdauert das Feuer in der zugefrorenen Badewanne“

Entspricht das in etwa ihren Vorstellungen, die sie von Ethnien und deren Eigenschaften haben, Herr Anwalt? Auch wenn nicht: Sie haben in einem österreichischen Gerichtssaal übelste rassistische Stereotypen verbreitet und möchten diese auch noch durch Gutachten untermauern lassen. Herzliche Gratulation zu diesem Tabubruch, auf einschlägigen Internetseiten lässt man sie bereits hochleben. Und wenn man von Neonazis gefeiert wird, tröstet das doch sicher über den Verlust von Reputation und fachlicher Glaubwürdigkeit hinweg, oder etwa nicht?

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2 Gedanken zu “Das Fluchtverhalten des Negers

  1. Wieso werden solche Leute wie dieser Anwalt und sein Klient eigentlich nie mit dem nassen Fetzen vertrieben, so wie es ihnen eigentlich gebühren würde?

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