Nahost: „Alternativen“ zum Frieden

„Sometimes Satan comes as a man of peace„, wusste schon Bob Dylan. Die Arabische Liga fühlt sich offensichtlich durch die einseitigen Schuldzuweisungen der westlichen Welt gegen Israel und vor allem durch Barack Obamas erbarmungswürdige Darbietung als appeasender Friedensengel dazu ermuntert, einen neuen großen Krieg gegen Israel vorzubereiten. Darauf lassen zumindest die Äußerungen des Chefs dieses Dikataturensyndikats, AL-Generalsekretär Amr Mussa, schließen. Der hat in seiner Eröffnungsrede beim Gipfeltreffen der Liga in Libyen gesagt, man müsse „Alternativpläne“ (zu den Friedensgesprächen, Anm.) erstellen, denn Verhandlungen hätten nichts gebracht. Wie arabische „Alternativpläne“  zu Friedensverhandlungen aussehen, ist bekannt: sie beinhalten entweder offenen Krieg, Terrorkampagnen oder „friedliche Lösungen“, die dasselbe Resultat hätten wie eine militärische Niederlage Israels. So hatte der von westlichen und natürlich vor allem arabischen Medien hochgejubelte „Friedensplan“ Saudi-Arabiens aus dem Jahr 2002 den „kleinen“ Schönheitsfehler, die Rückkehr aller arabischen Flüchtlinge samt ihrer Kinder, Enkel und Urenkel nach Israel zu fordern, was das Ende Israels als jüdischer Staat bedeutet hätte. Ein unannehmbarer Vorschlag, dessen Unannehmbarkeit westliche Politiker und Medien freilich nicht davon abhielt, Israel dafür zu prügeln, ihn nicht angenommen zu haben.

Dank der zunehmenden antiisraelischen Aktivitäten und Stellungnahmen westlicher Politiker und Meinungsführer verspüren die Hardliner unter den Arabern nun Rückenwind. Der nächste Krieg in Nahost wird also genau auf das Konto jener gehen, die vorgeben, für den Frieden einzutreten. Und wenn Israel siegreich aus diesem Krieg hervorgehen sollte, wird das Wehkklagen und Anklagen wieder groß sein bei den „Friedensfreunden“. Bei genau jenen Friedensfreunden, die Israel „Apartheidspolitk“ vorwerfen, aber im aggressiv vorgestragenen Wunsch der Araber, ums Verrecken keine jüdischen Nachbarn dulden zu wollen, nichts Verwerfliches erkennen können, sondern diesen Wunsch auch noch mit voller Überzeugung unterstützen. Bis heute konnte mir niemand schlüssig erklären, warum zum Beispiel der Schutzzaun gegen Terroristen ein Akt der Apartheid sein soll, die rassistische Weigerung der Araber, jüdische Siedlungen zu tolerieren, aber als völlig normal akzeptiert wird. Wer betreibt hier Apartheid? Der Staat Israel, dessen Bevölkerung zu einem Fünftel aus Arabern mit allen staatsbürgerlichen und demokratischen Rechten besteht und wo Arabisch eine Amtssprache ist, oder nicht vielleicht doch die Palästinenser in den „Gebieten“, die es unzumutbar finden, wenn ein Jude neben ihnen ein Haus baut?

Zurück zum eigentlichen Thema: In der arabischen Welt wird der zunehmende Antisemitismus in Europa, Russland und den USA genau registriert, und der steigende Druck auf Israel, doch bitte Frieden um jeden Preis zu schließen,  völlig zutreffend als Schwächung der israelischen Position analysiert. Die derzeitige Politik der EU und der USA erreicht genau das Gegenteil des offiziell Angestrebten, da sie den Falken auf arabischer Seite durch die Blume Grünes Licht für kriegerische „Lösungen“ signalisiert.

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18 Gedanken zu “Nahost: „Alternativen“ zum Frieden

  1. Früher war’s halt besser, da müssten die Araber noch keine Kafirs und Dhimmis metzeln.

    😉

  2. Lieber Lindwurm,
    Du schreibst, du würdest nicht verstehen, warum der Schutzzaun ein Akt der Apartheid sein soll. Und du bezeichnest es als Rassismus der Araber, wenn sie es nicht tolerieren, dass jüdische Siedlungen auf palästinensischen Gebiet erbaut werden.

    Lieber Lindwurm, der Konflikt zwischen Isareal und Palästina ist eine furchtbare Sache, unter der tausende von Menschen auf beiden Seiten schon viel zu lange leiden.
    Tendenziösen Beiträge wie die deinen sind Öl, in die Flammen des Konflikts gegossen.

    Ich weiss nicht, ob du allen Ernstes in den schwarz-weiss Kategorien denkst, wie du es in deinen Texten suggerierst. Oder ob du einfach aus einem bedauernswerten Unverständnis der Situation heraus, diese Dinge schreibst.
    Der Stil erinnert jedenfalls stark an die bekannte Zeitung aus jenem ebenso bekannten Film „Tag für Tag ein Boulervard-Stück“ …

  3. @hubert: Wie wärs, wenn Terrororganistationen wie die Hamas einfach mal damit aufhören würden, Selbstmordattentäter und dergleichen nach ISrael zu schicken? Vielleicht könnte man ja DANN darüber diskutieren, den Schutzzaun wegzulassen, also nachdem sichergestellt wurde, dass niemand getötet wird, sobald er weg ist, hm? Oder ist das zu schwiergi für die supertollen FreiheitskämpferInnen Palästinas?

  4. @hubert: der Lindwurm hasst einfach Palästinenser. Erwarte dir von ihm keine Differenzierung, denn Differenzierung in diesem komplexen Konflikt wäre für ihn implizit antisemitisch.

  5. @ Udo,
    in keiner Weise verteidige ich die Selbstmordanschläge und das Töten von Zivilisten. Aber diese Selbstmordanschläge sind auch Re-aktionen. (zum Bsp. auf Siedlungen in Gebieten, die nicht Teil des Staates Israel sind) Es sind nicht die immer bösen Palästinenser die auf die guten Israelis draufhauen.
    Dieser Konflikt ist sehr viel komplizierter. Und gerade deshalb lehne ich einseitige Artikel, wie solche vom lieben Lindwurm ab.

    @foo: ich hoffe, dass das nicht der Fall ist. Denn das allerletzte was der Israel-Palästina-Konflikt braucht, sind weitere Hassprediger, die undifferenziert Partei für die eine oder die andere Seite ergreifen.

  6. hervorragende Analyse, Lindwurm..

    to the point

    sowas liest man, wenn überhaupt annähernd, in Österreich’s „Qualitätsmedien“ gar nicht

  7. @ viper: Da hast du sicher Recht. Wo man „sowas“ aber sehr wohl lesen kann ist die KRONEN ZEITUNG.
    Mit dem Unterschied, dass sich die Hetzpropaganda dieses Blattes gegen unterschiedliche Gruppierungen richtet, während der Lindwurm seine bevorzugten Buhmänner in den „bösen Arabern“ gefunden zu haben scheint.

  8. @ foo: Dass ich die Palästinenser hassen würde, weist du mir jetzt besser sofort nach, oder du wirst hier in Zukunft als unerwünschter Spammer eingestuft und entsprechend behandelt. Gerade weil ich die Palästinenser NICHT hasse, bin ich dagegen, dass sie von Klerikalfaschisten und Kleptomanen geknechtet werden, dass sie von den arabischen Diktaturen und dem Teherhaner Mullahregime als Druckmittel und Stellvertreterkrieger gnadenlos verheizt werden, dass sie von ihren korrupten und fanatischen Anführern andauernd belogen und verhetzt werden, dass sie ständig die falsche Karte spielen und jede Gelegenheit zum Frieden verstreichen lassen, dass sie – außer im bösen Israel – nicht in Freiheit und Demokratie leben dürfen. Wer die Palästinenser hasst, sind Menschen wie du, die ihnen die Hamas, die Hisbollah und die Fatah an den Hals wünschen.

  9. @ Lindwurm: was du @foo schreibst, mag ich dir gerne glauben.
    Nur geht das aus deinen Texten nicht hervor. Du streichst immer nur heraus, wie unkooperativ, aggressiv und verblendet denn die Araber in diesem Konflikt wären.
    Das suggeriert, dass die Wurzeln des Konflikts einzig auf ihrer Seite liegen würden. Und das stimmt einfach nicht.

    „Klerikalfaschisten, Kleptomanen und Diktatoren“ gibt es auch in Israel. Vielen Israelis ist das bewusst. Deshalb gibt es bekannter Weise israelische NGO-Organisationen, die die israelische Politik anprangern.

    Ich kann nur noch einmal wiederholen: Das allerletzte was die Menschen, die unter dem Israel-Palästina-Konflikt zu leiden haben, brauchen, sind tendenziöse Berichte, die mehr Zwietracht sähen als Aufklärung bringen.

  10. Es gibt einen einzigen großen Beweis, dass du Palästinenser hasst, nämlich dein Blog. Zuviele Pauschalisierungen, zuviel Verhetzung, zuviel Verächtlichmachung, zuviel Leugnung und Verdrehung von historischen Tatsachen, zuviele Unterstellungen.

    Sperr mich ruhig, blende unliebsame Kritik aus. Wenn du es nur so schaffst, deine Existenz auszuhalten, dann bitte, blende die Realität aus, ziehe dich weiter in deinen Elfenbeinturm zurück.

    Aber um da im Detail drauf einzugehen (ich verlinke die Artikel nicht, weil wordpress.com nur allzuschnell Postings mit vielen Links als Spam schluckt, sondern erwähne nur die Artikelüberschriften):

    In „Wohnungsbau böse, Mord egal“ implizierst du eine Kollektivschuld der Palästinenser für einzelne Anschläge.

    In „Ulrikes Gaza-Kitsch“ findet sich eine Reihe von brutalisierenden und entmenschlichenden Stereotypen über die im Gazastreifen lebenden Palästinenser.

    In ‚Kosovo und “Palästina”‘ verleugnest du das Existenzrecht eines eigenen palästinensischen Staates, indem du den Kosovo versucht zu dämonisieren und den Kosovo und Palästina gleichsetzt.

    usw. usf. dieses Muster zieht sich durchgehend durch dein Blog, der Grundtenor von „alle Israelis gut“ und „alle Palästinenser schlecht, und andere Araber sowieso“ zieht sich durch etliche Artikel.

    Und dass ich Palästinenser hasse… naja, typisch deine Art von „character defamation“, aber nicht unbedingt unwahr: ich hasse die Palästinenser genauso wie die Israelis. 🙂 Denn nur wer es schafft, die Fehler beider Seiten zu erkennen, ist dazu befähigt, irgendeinen weiteren Erkenntnisgewinn in diesem jahrzehntelangen Konflikt zu erzielen. Dein Isi-kuscheln und Pali-bashen befähigt dich dazu allerdings nicht.

  11. @hubert: Dann wäre es deiner Meinung nach also auch verständlich, wenn ich meinen Nachbarn erschieße, sollte ich herausfinden, dass sein Zaun versehentlich auf meinem Grundstück steht? Mir ist schon klar, dass Terrorismus immer eine Reaktion auf etwas ist (ein Feindbild, eine [gefühlte] Ungerechtigkeit, etc…), aber schau dir mal das Verhältnis zwischen der sogenannten Reaktion und der „Aktion“ Israels an und dann sag mir, dass du Selbstmordanschläge allen Ernste als verhältnismäßig empfindest!

  12. @Udo: Ich weiss nicht, wie weit deine Kenntnis des Konflikts reicht. Deinem Bsp. nach zu urteilen, nicht sehr weit. Denn in Palästina stehen keine „Zäune“ „versehentlich“ auf fremden Grundstücken. Dort geht es um die Existenz von Menschen, die durch Landraub systematisch zerstört wird. Es gibt dazu im Internet eine Fülle an Websites. Es zahlt sich aus, wenn man da ein bisschen reinliest. Aber nicht nur die offiziellen Staat-Israel-Seiten.
    Dass Töten von Zivilisten keine gute Sache ist, darüber sind wir uns einig. Welche Reaktion „gerechtfertigt“ wäre, darüber zu diskutieren bringt nichts. Ich will nur noch einmal betonen, dass auch Israel einen erheblich Beitrag dazu leistet, den Konflikt weiter zu schüren!

  13. @ hubert: Ei freilich gibt es eine „Fülle von Websites“, auf denen die abenteuerlichsten Dinge über den Nahostkonflikt verbreitet werden. Es gibt ja auch eine ganze Fülle von Websites, auf denen die Mondlandung und der Holocaust geleugnet werden. Es gibt aber auch seriöse Quellen…

    Zu den ach so bösen Zäunen: Vor deren Errichtung gab es jährlich hunderte Terroropfer in Israel. Seit ihrer Errichtung fast keine mehr. Mit „Landraub“ hat das genau gar nix zu tun.

  14. @Lindwurm: subtile Argumentation – ändert aber nichts daran, dass es seriöse Websites gibt, die gerechtfertigte Kritik an der Politik Israels üben.

    Du schreibst, dass durch die Mauer die Zahl der Terroropfer in Israel verringert wurde – schön. Du solltest dir aber auch überlegen, wie es dazu gekommen ist.
    Eine genaue Betrachtung der israelischen Siedlungspolitik von der Mandatszeit bis heute macht sich jedenfalls bezahlt.

    Ebenso erhellend wäre es, sich die israelische Stadtverwaltung in Jerusalem, besonders in Ostjerusalem, anzusehen.

    Und dann wäre da noch die religiöse Argumentation durch die oftmals versucht wird, die „Siedlungspolitik“ mit dem AT zu rechtfertigen. Sowas nennt man dann Fundamentalismus – man sieht, den gibts nicht nur im Islam.

    Um Missverständnissen vorzubeugen: Nein, ich beziehe mein Wissen nicht von Websites und nein, ich bin nicht der Meinung, dass die Israelis an allem Schuld sind. Und nochmals ja, ich lehne Terror und gezieltes Töten von Zivilisten ab!

    Aber genauso wenig sind die Palästinenser an allem Schuld. Dieser Konflikt ist äußerst komplex. Ich verstehe nicht, warum hier derart einseitig darüber berichtet und diskutiert wird.
    Wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, sollte man, so meine ich, zumindest Grundkenntnis der historsich/politisch/theologischen Fakten und Entwicklungen haben und diese auch nicht einseitig heranziehen.
    Aufklärung an Stelle von Hetze wäre hier mehr als angebracht!

  15. Lindwurm, Lindwurm…!

    1. kann ich den undifferenzierten Stil der Darstellungen kaum ertragen.
    2. „Apartheid“ -> Politik der Trennung (ad partem) von ‚Besonderen‘ und ‚dem Pöbel (der ursprünglich regional angesiedelt ist)‘, praktisch umgesetzt in S-Afrika bis 1994, & Israel seit 2003;
    3. ein bisserl Hintergrundinfo: Ariel Sharon, der große Baulöwe und Kriegstreiber, hat den Wall vor allem für seine Klientel legitimiert (2 Mio$ pro km, bei geplanter Baulänge von ca. 600km -> 1,2 Mrd.$ Profit!!!). Dass sich damit wunderbar Apartheidspolitik machen ließe war Sharon/Livni vordergründig egal, doch unter Netanjahu/Lieberman blüht dieser Aspekt regelrecht auf.
    4. den Terror, den die ach so armen und geplagten Israelis zu ertragen haben, gibt es seit den Repressionen in Gaza und im grenznahen Westjordanien, was soziopsychologisch einfach herzuleiten ist : Unterdrückung führt zu Widerstand! (die gegen GB-Kolonialverwaltungsstellen Bomben legenden Zionisten aus den Jahren 1946-48 wissen das sehr genau…)
    5. „zunehmender Antisemitismus“ in USA, EU, Russland: was für eine fundamental-paranoide Diagnose! Der Grund für diese – Vorsicht!- politisch israelkritischen Tendenzen liegt in der geopolitischen Neuordnung seit 2003 und der Weigerung Israels, sich a)den UN-Resolutionen bzgl. Gaza&WJLand endlich zu beugen und sich b)gegenüber den USA bei deren Versuchen den Iran zu isolieren kooperativer zu verhalten.

    Den Antisemitismus-Joker (inkl. Holocaust-Mitleid und -Reue) hat Israel mit dem Gaza-Krieg 2007 (nach den dortigen demokratischen Wahlen) verspielt. Die dadurch gestärkte Hamas kann man als gläubiger Alttestamentarier nun getrost zur „Strafe Jehovas“ ernennen; damit entschuldige ich keinesfalls die Haltung der Hamas, oder auch der Hisbollah im Libanon!

    PS.: Eine Mauer ist noch friedensfeindlicher als Raketen: http://www.antikriegsforum-heidelberg.de/images/israelische_mauer.jpg

    Reflektieren hilft.

  16. „1. kann ich den undifferenzierten Stil der Darstellungen kaum ertragen.“
    Geh einfach nach dawa.news oder so.
    „2. “Apartheid” -> Politik der Trennung (ad partem) von ‘Besonderen’ und ‘dem Pöbel (der ursprünglich regional angesiedelt ist)’, praktisch umgesetzt in S-Afrika bis 1994, & Israel seit 2003;“
    Schön ein Nazi-Vergleich, da sieht man gleich des Geistes Kind. 😉

    Im übrigen wird hier der Terminus „Apartheid“ diskreditiert, da es sich immerhin um die bestfunktionierende Demokratie auf afrikanischem Land handelt.

    Was ein Palaestinenser zu den Apartheidsvorwuerfen gegen Israel zu sagen hat, ist jetzt hier nachzulesen:

    March 9, 2010 5:00 AM
    by Khaled Abu Toameh

    For Israel’s Arabs It Is Not Apartheid

    An Arab member of the Knesset who goes all the way to the US and Canada to tell university students and professors that Israel is an apartheid state is not only a hypocrite and a liar, but is also causing huge damage to the interests of his own Arab voters and constituents.

    If Israel were an apartheid state, what is this Arab doing in the Knesset? Doesn’t apartheid mean that someone like this Knesset member would not, in the first place, even be permitted to run in an election?

    Fortunately, Arab citizens can go to the same beaches, restaurants and shopping malls as Jews in this „apartheid“ state. Moreover, they can run in any election and even have a minister in the government [Ghaleb Majadlah] for the first time.

    In this „apartheid“ state, the Arab community has a free media that many Palestinians in the West Bank and Gaza Strip envy. Ironically, an Arab newspaper in Nazareth or Haifa that is licensed by Israel enjoys more freedom than the media controlled by Hamas and Fatah, as well as most corrupt Arab dictatorships.

    Ironically, this Knesset member who is complaining about apartheid enjoys more privileges than most Jews and Arabs in Israel. As a parliamentarian, he is entitled to do many things that an ordinary citizen cannot do, thanks largely to the immunity he enjoys as an elected official.

    His parliamentary immunity allows him to enter areas that ordinary Jewish and Arab citizens do not have access to. This Knesset member, for example, travels to the Palestinian Authority-controlled territories which, for many years, have been off-limits to ordinary Israeli citizens.

    This Knesset member also can sometimes even break the law by visiting „hostile“ countries like Syria and Lebanon and holding public meetings with Hamas and Hizbullah leaders.

    True, the Arab community inside Israel has long been facing real problems that need to be dealt with urgently. The main problem was and remains discrimination by the establishment, especially when it comes to employment, infrastructure and allocation of public funds and lands.

    Nonetheless, the Arab citizens are not struggling for separation from Israel. Rather, they are fighting for integration, equality and better services and treatment. The Arab citizens are happy to live in Israel, where they have always had an average of 10 representatives in the Knesset.

    By denouncing Israel as an apartheid state, the Knesset member who flew to North America is actually helping those who are trying to avoid the real problem: Discrimination. By focusing on the issue of apartheid, he is actually diverting attention from the real problem and betraying the interests of his own people.

    The Arab citizens of Israel would like to see their representatives sitting in parliament and fighting for equality and better services for the Arab sector than participating in Israel Apartheid Week at a university in Ottowa or Toronto.

    It is hard to understand how the participation of an Arab Knesset member in Israel Apartheid Week on a university campus in the US or Canada helps the cause of the 1.4 million Arab citizens of Israel. In fact, this could cause damage to the Arab citizens and their battle against discrimination.

    The Arab Knesset member’s presence on these campuses plays into the hands of those Israelis who accuse the Arab citizens, the majority of whom remain loyal to the state, of being a „fifth column“ and an „enemy from within.“ The more the Jews are afraid of their fellow Arab citizens, the more the latter will suffer.

    The best way to undermine radicals like this Knesset member is by offering the Arab citizens equal services and full rights. Yes, Israel is not an apartheid state. But Israel must wake up and start dealing seriously with the problems of the Arab minority before it is too late.

    Quelle:

    http://www.hudsonny.org/2010/03/for-…-apartheid.php

    „3. ein bisserl Hintergrundinfo: Ariel Sharon, der große Baulöwe und Kriegstreiber, hat den Wall vor allem für seine Klientel legitimiert (2 Mio$ pro km, bei geplanter Baulänge von ca. 600km -> 1,2 Mrd.$ Profit!!!). Dass sich damit wunderbar Apartheidspolitik machen ließe war Sharon/Livni vordergründig egal, doch unter Netanjahu/Lieberman blüht dieser Aspekt regelrecht auf.“
    Noch mehr Rufzeichen und es kommt einem das Kotzen und überhaupt von wo hast du diese Information.

    „4. den Terror, den die ach so armen und geplagten Israelis zu ertragen haben, gibt es seit den Repressionen in Gaza und im grenznahen Westjordanien, was soziopsychologisch einfach herzuleiten ist : Unterdrückung führt zu Widerstand! (die gegen GB-Kolonialverwaltungsstellen Bomben legenden Zionisten aus den Jahren 1946-48 wissen das sehr genau…)“Ach, Unterdrückung, sehr innovativ.

    „5. “zunehmender Antisemitismus” in USA, EU, Russland: was für eine fundamental-paranoide Diagnose! Der Grund für diese – Vorsicht!- politisch israelkritischen Tendenzen liegt in der geopolitischen Neuordnung seit 2003 und der Weigerung Israels, sich a)den UN-Resolutionen bzgl. Gaza&WJLand endlich zu beugen und sich b)gegenüber den USA bei deren Versuchen den Iran zu isolieren kooperativer zu verhalten.“
    Die USA sind unter Obama etwaig zu vergessen und die Resolution waren nicht fix.

    „Den Antisemitismus-Joker (inkl. Holocaust-Mitleid und -Reue) hat Israel mit dem Gaza-Krieg 2007 (nach den dortigen demokratischen Wahlen) verspielt. Die dadurch gestärkte Hamas kann man als gläubiger Alttestamentarier nun getrost zur “Strafe Jehovas” ernennen; damit entschuldige ich keinesfalls die Haltung der Hamas, oder auch der Hisbollah im Libanon!“
    Ja, die Isis hatten sofort nach der ersten Quasam reagieren sollen, da hast du Recht.

    Und dass du den HC gleich mal reinpackst zeigt wieder von wo das Pack kommt.

    „PS.: Eine Mauer ist noch friedensfeindlicher als Raketen: http://www.antikriegsforum-heidelberg.de/images/israelische_mauer.jpg
    Soll ich die „UN“GAR-Map einfügen?

    „Reflektieren hilft.“
    Geschichtsbuch statt Internet noch mehr.

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