Nazis empfehlen Rosenkranz zu wählen

Die Nazi-Azubis von alpen-donau.info (adi) werben dafür, bei der Bundespräsidentschaftswahl am kommenden Sonntag für die FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz zu stimmen: „Auch wenn realistischerweise Rosenkranz nicht Bundespräsidentin werden wird, so können wir doch von ihrem Erfolg profitieren. Die Herrschenden haben den Fehler gemacht Rosenkranz als „Nationalsozialistin“ darzustellen. Jede Stimme für sie, ist somit eine Stimme für den „Nationalsozialismus“. Während der Verfassungsschutzbericht und die Massenmedien behaupten, der Nationalismus wäre erfolgreich marginalisiert, kann ein Wahlergebnis jenseits der 10% nur als positiv für uns interpretiert werden. Auch wenn Rosenkranz mit ihrem Bückling viel Schaden angerichtet hat, vieles was hätte gesagt werden können und sollen nicht thematisiert wurde, so ist Rosenkranz dennoch wählbar für uns. (…) Wir wollen also nicht zu hart mit ihr ins Gericht gehen und fordern alle Nationalisten auf ihre Stimme Barbara Rosenkranz zu geben. Die Wahl findet am Sonntag, 25. April statt. Ihr Erfolg ist auch unserer!“ Man sieht: Der Möchtegern-Nazi von heute steht nicht nur mit der Demokratie, sondern auch mit der Syntax auf Kriegsfuß, und die adi-Macher kennen ihre von Alkholdemenz gebeutelte Kundschaft gut genug, um zu wissen, dass man diese extra daran erinnern muss, dass die Wahl am kommenden Sonntag stattfindet und nicht etwa zur nächsten Julfeier. Dass Nazis eine Wahlempfehlung für Kellernazis abgeben, ist nicht besonders überraschend, doch es unterstreicht das eigentlich Skandalöse an diesem Wahlkampf, nämlich das beschämende Verhalten der ÖVP, die sich nicht dazu durchringen konnte, eine Wahlempfehlung für Heinz Fischer oder wenigstens eine gegen Rosenkranz abzugeben. Die Volkspartei zeigt, wohl getrieben von einem irrationalem Hass auf alles Sozialdemokratische und dem machtpolitischen Kalkül, sich die FPÖ für eine Koalition warm zu halten, den Grundwerten unserer Demokratie den Stinkefinger.

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3 Gedanken zu “Nazis empfehlen Rosenkranz zu wählen

  1. „nämlich das beschämende Verhalten der ÖVP, die sich nicht dazu durchringen konnte, eine Wahlempfehlung für Heinz Fischer“
    Selbstbestimmungsrecht anyone?

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