Schlechte Verlierer

Die FPÖ-Kandidatin zur Bundespräsidentschaftswahl, Barbara Rosenkranz, hat das von FPÖ-Chef Strache vorgebene Ziel von 35 Prozent der Stimmen um mehr als die Hälfte verfehlt. Und das, obwohl sie von Österreichs auflagenstärkster Tageszeitung, der „Krone“, massiv unterstützt wurde. Anstatt das demokratische Wahlergebnis anzuerkennen, fordern „Krone“-Herausgeber Hans Dichand und die FPÖ jetzt unisono, eine „Volksabstimmung“, mit der eruiert werden solle, ob „Heinz Fischer jetzt notwendig ist“. Ja wo sind wir denn bitte? Sie, Dichand, haben damit zu leben, dass sie nunmal nicht so mächtig sind, wie sie es gerne wären! Und sie, Strache, werden sich an die demokratischen Spielregeln dieser Republik halten! Ansonsten wird es nämlich höchste Zeit, dass wir einmal über eine medienrechtliche Reform zur Auflagenbegrenzung einer nahzu monopolartigen Tageszeitung nachdenken und gegen die FPÖ immer dann, wenn sich aus ihren Reihen ein Nazisympathisant zu Wort meldet, mit Verbotsanträgen überschütten. Außerem könnte man eine Kampagne starten, die Firmen empfiehlt, nicht mehr in der „Krone“ zu inserieren. Wollt ihr das, ihr zwei Komiker? Na dann, bitte einfach mal leise sein und das Wahlergebnis akzeptieren, auch wenn es euch nicht passt, ja?

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