Feminismus bizarr

Schweizer Feministinnen haben die Steinin der Weisinnen im Kampf für Gleichheit und Schwesterlichkeit gefunden: „Kauft nicht beim Juden!“

Hm, kann mir jemand erklären, warum sich europäische Frauenrechtlerinnen gegen den einzigen Staat im Nahen Osten wenden, in dem Männer und Frauen gleichberechtigt sind? In dem Frauen jede Karriere, auch eine bei der Armee, offensteht? Und wieso diese Feministinnen  damit jenen Frauen in den Rücken fallen, die unter den extrem patriachalischen Verhältnissen der arabischen Tradition leiden?

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10 Gedanken zu “Feminismus bizarr

  1. Gute Frage(n) – vor allem, wenn mann/frau 🙂 bedenkt, dass israelische Frauen zumeist auch sehr emanzipiert und selbstbewusst sind, dass gleichgeschlechtliche Paare in Israel Kinder adoptieren dürfen, dass palästinensische Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden, in israelischen Frauenhäusern und Beratungsstellen Schutz und Hilfe finden, etc. Israel hat es wahrlich nicht verdient, von (angeblichen) Feministinnen mit Dreck beworfen zu werden.

  2. nett finde ich auch, das alle Sanktionen die Israel treffen auch Israelische Araber und Palestinänsische Gastarbeiter treffen.

    Entweder sind diese Sanktionswünsche nicht sehr durchdacht, oder man/frau ist der Meinung das solche Verräter auch mitbestraft gehören.

  3. Na, diesen netten FrauInnen wünsche ich, dass sie alle ihren Pascha finden und auf ihren Knien ein wenig Hamas-Folklore erfahren dürfen 😉

  4. Jo mei, Judenhass braucht halt keinen Grund und ist auch nicht nachvollziehbar – das macht doch auch Diskussionen mit seinen Apologeten so überaus unergiebig und schlicht ärgerlich.

  5. ans is kloar, waun ana die israelische politik net mog und oblehnt (wos jeda humanist tuan suillt) is er no long ka antisemit

  6. weil feminismus halt auch sehr viel mit matriarchat zu tun hat – und frauen die über die armee andere frauen und kinder totbomben dürfen haben damit halt recht wenig zu tun – hoffe geholfen zu haben

    markus

  7. Matriachat – Schmatriachat. In der wirklichen Welt ist die Möglichkeit, im Militär Karriere zu machen, selbstverständlich emanzipatorisch.

  8. emanzipatorisch … (ich hasse leute die 3 punkte machen)
    emanzipieren kann man sich nur _innerhalb_ eines systems
    was aber wenn man das system an sich nicht für richtig haltet?
    da stösst die „emanzipation“ an ihre grenzen.
    feministinnen sind immanent systemkritisch, das wiederum impliziert seltsame auswüchse des feminismus – nur ist das wiederum schlecht?

    du hast eine frage gestellt – ich habe dazu stellung bezogen, und ich für mich bin dankbar das es feministInnen gibt.

    markus

  9. Ich bin selbstverständlich auch froh über Feministinnen und Feministen, aber fragwürdige Aktionen kritisiere ich trotzdem.

  10. Bevor ich den Soziologen-Sprech auspacke und systemimmanente Emanzipazion bei der Partizipation in patrialischen Gebilden wie „Armee“ oder was auch immer mit Fremndworten beglücke –

    Ist das nicht ganz einfach der obligate Antiamerikanismus-Antiisraelismus mancher linker Wirrköpfe?

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