Was sich in Kärnten so tut…

Gemein: Der Absteigerfußballverein Austria Kärnten bekommt keine neue Lizenz zum mitspielen. Eine typische Verschwörung gewisser Wiener Kreise.

Intelligent: Der kärntner Landesauptmann Gerhard Dörfler hat vorgeschlagen, dass Austria Kärnten in Hinkunft eher selten im riesigen Klagenfurter Fußballstadion spielen soll. So spare man Betriebskosten, meint der kluge Kopf. Er hat natürlich recht, denn bekanntlich kostet so ein 30.000 Leute fassender Komplex rein gar nix, wenn dort keine Fußballspiele stattfinden. Ein echtes Konzept, wie man den eigentlich unnötigen Bau wirtschaftlich nutzen könnte, hat Dörfler zwar nicht, aber das macht nichts. Der Stolz, der unsere Herzen erfüllt, wenn wir an dem größten und modernsten und meist leersten Stadion im Umkreis hunderter Kilometer vorbeifahren, macht die rund 90 Millionen Euro, die das Monster nach dem Vollausbau insgesamt verschluckt haben wird, zu einer sehr sinnvollen Investition von Steuergeldern. Begeisterte Kärntnerinnen und Kärntner rennen der bankrotten Landesregierung und dem kurz vor der Pfändung stehenden klagenfurter Rathaus bereits mit Vorschlägen für Steuererhöhungen und neuen Abgaben die Türen ein.

Kroatisch: Am heutigen Samstag marschieren sie wieder auf, kroatische Politiker, Ustascha-Veteranen und Rechtsblinker aus Kärnten, um am Bleiburger Feld jener Nazikollaborateure zu gedenken, die dort von Titos Truppen liquidiert worden waren. Das war schon ein entsetzliches Verbrechen, denn außer Massenmord, Hochverrat, Folter und Vernichtungslagerbetreibung haben sich die armen Tito-Opfer ja nichts zu Schulden kommen lassen…

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2 Gedanken zu “Was sich in Kärnten so tut…

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