Die Friedenstäubchen in Aktion

Warum, ja warum nur haben die israelischen Soldaten letztendlich von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, als sie auf der Mavi Marmara, dem größten Schiff der „Free Gaza“-Flotte, landeten? Vielleicht lag es an dem überaus herzlichen Empfang?

Und hier noch ein Foto von einigen der harmlosen Gegenstände, mit denen die Friedentäubchen die brutalen israelischen Aggressoren freundlich begrüßt haben. Man erkennt die himmelschreiende Ungerechtigkeit: Die Juden hatten Paintballgewehre und echte Pistolen, während die humanitären Friedenshalbmondfahrer bloß über Stich- und Schnittwaffen verfügten. Gemein.

Himmelschreiend ungerecht auch die Opferbilanz: Während die edlen Pazifisten neun Märtyrer und einige Verletzte zu bejubeln beklagen haben, sind die Juden mit ihren drei Schwerverletzten und vier leicht Verwundeten wieder mal fein raus. Das ist einfach unverhältnismäßig, wie es europäische Politiker und Journalisten bereits mehrfach gesagt haben.  Aber so ist eben  ist die hässliche Fratze des israelischen Apartheidnaziregimes – statt der Hamas und anderen Gruppen, die bloß ein bisschen Endlösung spielen wollen, die Arbeit zu erleichtern, verschanzen sich die Juden hinter schweren Waffen und bauen ihren Kindern Bunker, um sie vor den harmlosen Feuerwerksraketen aus Gaza zu beschützen. Pfui!

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12 Gedanken zu “Die Friedenstäubchen in Aktion

  1. Lieber Lindwurm,
    mittlerweile ist es sonneklar: Egal welchen Mist der Staat Israel veranlasst, du wirst es immer gut heißen.
    Schuld werden immer die bösen, brutalen, jedes Friedensangebot ausschlagenden Palis und ihre antisemitischen Verbündeten sein.
    Ein abschreckendes Beispiel für völlig unreflektierte Schreiberei, bei der es nur mehr um Pashing und schon lange nicht mehr um Objektivität geht.
    Tiefstes Niveau, das sich von der Kronen-Zeitung bis zu rechts-nationalen Websites findet: Anderer Inhalt, selbe populistisch verhetzende Vorgehensweise – Shame on you!

  2. das bild ist mal peinlich – haben die wirklich einen satz küchenmesser, einen messerblock (sehr billig – sieht man an dem schleifgerät das sie hinzugelegt haben), einen schraubenzieher, ein paar klappmesser mit bescheidener länge (kenne viele die sowas zum jausen eingesteckt haben) und einen krummdolch der eher nach deko als nach waffe ausschaut am schiff gefunden. – mich wundert dass da keine leuchtpistole dabei ist – seltsam eigentlich 😉

  3. Also diese Juden, nein wirklich, gerade die mit ihrer Geschichte, nein sowas, also die, die sollten doch daraus gelernt haben…

    Stimmt! Israel sollte wirklich auf die Geschichte der Juden schauen und daraus lernen, dass Antisemiten keinesfalls zu unterschätzen sind. Die IDF-Soldaten den immer noch gleichen Typen in solcher Goodwill-Manier auszusetzen war ein schwerer Fehler der Verantwortlichen. Keine Ahnung, was Militärs sonst tun, wenn sie auf solch wildgewordene Fanatiker treffen, Tränengas, Nebelgranaten?

    Israel hat jedenfalls eindrucksvoll bewiesen, dass durchdrehenden Leuten mit gutem Zureden (und Paintballgewehren) nicht beizukommen ist. Es wäre aber wohl zu schön, wenn diese Botschaft wenigstens in den nicht von naiven Antiimps geprägten Ländern ankommen würde.

  4. @ap – du hast mich überzeugt und ich werde konvertieren – sag mir mal die modalitäten und den rest erledige ich ^^

  5. ich würde den meisten beteiligten hier im blog vorschlagen sich ein paar zusätzliche bücher zu kaufen, um sich ordentlich zu informieren.
    schließlich basieren diskussionen auf fakten und nicht auf ezufälligen sympathien für die eine oder andere seite.

    die fakten sprechen eine deutliche sprache.

    @hubert: ich widme dir hier eine zeile, damit wir das von dir angepsrochene niveau gemeinsam heben können. bitte versuch doch auch du mit fakten zu entgegnen. das geheimnis der populistisch verhetzenden medien besteht nämlich daraus das ausschließlich meinungen und wunschdenken präsentiert werden.

    es ist natürlich durchaus betrüblich, dass wir noch eine weile nicht in der lage sein werden, den vorgang am schiff objektiv zu beurteilen. noch ist alles zu frisch, zu sehr vernebelt die aufregung eine klare sicht auf die dinge.

    dennoch bleibt mir unklar weshalb nicht mit einem mass gemessen werden kann.
    ein vorposter hat es richtig geschreiben, wir interessieren uns nicht für die die vielen toten, sondern lediglich für die verteidigung unserer meinung.

    aber ich glaube fest daran, dass sich letztendlich die vernunft durchsetzen wird und europa einen klaren blick auf den osten haben kann, ohne für ein volk partei ergreifen zu müssen.

    auch ich bin nicht frei von gewissen sympathien und die gelten jedoch definitv dem jüdischen volk, dass seit jahrhunderten verfolgt und von anderen religionen systematisch zu vernichten versucht wird.

    der hass der israel entgegen gebracht wird ist beweis genug für die unvollständigkeit der islamistischen glaubenvertreter.

    wer dies nicht zu erkennen vermag unterliegt wohl schlicht der unwissenheit.

    Pfugge

  6. „Kommt´s Kinder, seid´s gscheit“, ist jedenfalls nicht sehr effektiv, wenn auf einem der Schiffe Leute sind, die früher wahrscheinlich SA-Schläger gewesen wären. Die IDF hätte mit der Eskalation rechnen müssen, deswegen schon von vornherein anders an die Sache herangehen sollen. Die Besatzung bereits aus der Luft außer Gefecht zu setzen, dann das Schiff unblutig zu übernehmen wäre schöner gewesen, aber im Nachhinein sind ja immer alle klüger.

    Selbstverständlich hätte das dann auch zu einem internationalen Aufschrei geführt, die nützlichen Idioten auf den anderen Schiffen wären natürlich als „Opfer“ gefeiert worden und ich frage mich, ob Israel nicht aus Angst davor in ein Desaster gerannt ist.

    Die Strategie der Narrenschiffer Schläger mit Rückendeckung durch Mankell, kommunistische Politiker und Konsorten loszuschicken hat offensichtlich funktioniert und Israel konnte dabei nur verlieren, vielleicht wäre es aber möglich gewesen Tote und Verletzte auf beiden Seiten um den Preis dramatischer Fernsehbilder zu verhindern. Wie gesagt, verloren hat auch das Israel, das anscheinend „verhältnismäßig“ agieren wollte.

    Unabhängig davon stellt sich die Frage, was andere Militärs tun würden, wenn ein solcher Konvoi versuchen würde eine Blockade zu brechen. Misst die IDF sich selbst mit einem Maß, das bei anderen nicht angelegt wird, ist das selbstverständlich lobenswert, wenn, dann tut sie das aber selbst. Kein Staat dieser Welt kann es sich gefallen lassen , dass jemand versucht eine Schneise in Maßnahmen, die seiner Sicherheit dienen, zu schlagen, wer das vorhat, braucht sich nicht zu wundern, wenn er es mit dem Militär zu tun kriegt. Der Einsatz war also notwendig, er hätte bloß anders ablaufen können.

    Was dieser Konvoi geladen hatte, bleibt dabei nebensächlich, denn ihm wären weitere gefolgt, hätte Israel den ersten passieren lassen. Ohne Kontrollen hätte die Ladung mit der Zeit sicherlich auch entsprechend ausgesehen. Genauso finde ich es ein wenig sonderbar, wenn Eisenstangen gegen Schusswaffen aufgerechnet werden. In der Regel bin ich zwar stolz darauf nicht schießen zu können, aber bevor eine Eisenstange meinen Kopf trifft…, nein, ich will es nicht zu Ende denken, zum Glück sind mir Schießeisen fremd.

    @Markus: Schade, ich hab geglaubt du könntest bei solchen Narrenschiffen noch vor der IDF kommen und die Besatzung ganz lieb bitten nicht zuzuhauen 😉

  7. dem kommentar huberts ist nicht meh viel hinzuzufügen. allein das küchenmesserfoto ist so lächerlich! ja, wenn sechshundert menschen an bort sind, werden die auch eine große küche haben, mit vielen, vielen messern! daß man damit das beste und humanste militär natürlich zum verherrenden rundumschlag provozieren kann ist doch verwunderlich.

    und noch etwas: alle schreiben hier, israel hätte in dieser situation nur verlieren können. meine frage: warum? was wäre passiert, wenn israel einfach unter aufsicht das schiff weiterfahren hätte lassen? die meute wäre an land gegangen, man hätte die papiere kontrolliert – jene die einreisen dürfen, dürfen rein, die anderen werden abgeschoben. die braven dürfen schauen, wie humanitär die lebensumstände im gazastreifen sind … und das alles unter militärischer aufsicht?

    warum ist das nicht möglich gewesen? israel hätte ein humanitäres, weltoffenes antlitz zeigen können, jeder hätte verstanden, daß kriminelle oder verbrecher nicht hineindürfen (so wie in viele andere länder auch nicht) …

  8. Tja, was wäre die Menschheit ohne Feindbilder?
    Es macht keinen Unterschied ob es Juden, Araber, Palästinenser, Roma , Sinti oder „Ausländer“ schlechthin sind.Es gibt keine Rechtfertigung für Mord und Greueltaten! Auch nicht im Kriegszustand. Letztendlich stehen hinter Krieg und Mord immer wieder nur Angst und Gier und eine Menge unaufgearbeiteter Minderwertigkeitskomplexe.
    Es gibt weder die „Guten“ noch die „Bösen“. Aber niemand braucht die „Bösen“ sosehr wie die „guten Menschen“.
    So lasst uns weiterhin die Brandfackel des Guten in den Heuhaufen der Welt werfen.
    Gell, lieber Lindwurm!

  9. @ Koffer: ich verstehe Dich nicht ganz, denn das, was Du von Israel verlangst, hat Israel auch angeboten, bloss halt über den Landweg. Warum die Seeblockade nicht aufgegeben werden kann, hat ap über Dir bereits erklärt.

    Ach ja, die 15’000 Tonnen Hilfsgüter, die Israel bereist wöchentlich nach Gaza bringt; entspricht das dann also nicht jenem „humanitären Antlitz“, welches Du beschreibst? Zudem hat Israel die Hilfsgüter des Konvois mittlerweile nach Gaza gebracht.

  10. bei der beurteilung oder beschreibung der hamas handelt es sich meiner ansicht nach nicht um ein klassisches feindbild,
    denn hier braucht es schon lange keine befindlichkeiten und unbegründete sympathien mehr, um zu wissen, wer eine starke tendenz gegen menschlichkeit und vernunft entwickelt hat.

    die anwesenheit der an der „freidensflotte“ teilnhemenden „friedenstäubchen“ bei der hinrichtung zweier mutmasslicher verräter durch die hamas erzählt mir einiges über jene, die „menschlickeit und verstand“ vorschützen, um ihr wahres gesicht zu verbergen.
    während der iran und in palästina weiterhin fleissig regime-kritiker ermordet werden, hat israel die todesstrafe schon 1954 abgeschafft.

    willkommen im 21. jhd., israel!

    das ein mankell hier position bezieht ist nicht weiter verwunderlich, den dieser sympathisiert schon lange mit den palästinensern, ob es hier um den normalen friedlichen bürger handelt oder um die hamas ist ihm völlig egal.

    ja, man könnte ihm leicht unterstellen, dass er sich israel als „feindbild“ ausgesucht hat. aber wer kennt schon die motivation mankells?

    ich vermute hier einen tiefverwurzelten kulturspezifischen hass, der nicht mehr ist als überlieferter aberglauben, fälschlicherweise als „die absolute wahrheit“ verteidigt.

    „Wir müssen uns nun an den Gedanken gewöhnen: der Staat Israel in seiner jetzigen Form ist Geschichte.“ schreibt J. Gardener, ein Kollege Mankells und wirft Israel mit den taliban und Sadam Hussein in einen topf.
    mit leben und leben lassen hat dies nichts zu tun, eher mit einem stark ausgeprägtem „feindbild“.

    die ausufernden reden des Mahmud Ahmadinedschad und den anführern der hamas in denen von einer auslöschung Israels gesprochen und die vernichtung mehrer millionen juden geleugnet wird, entbehren jeglicher menschlickeit und vernunft.
    würde ich gläubig sein, müßte ich annehmen diese menschen enstammen direkt der hölle, den nicht anderes verscuhen sie auf erden zu etabllieren: eine klerikalfaschistische weltherrschaft.

    Pfugge

    im übrigen bin ich der meinung, dass die „Muslimbruderschaft“ zerschlagen werden muß.

  11. Also das Bild mit den Messern find‘ ich klasse!
    Was lächerlicheres hat ihnen wohl nicht einfallen können, was?

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