Cameron und sein „Gefangenenlager“

Der britische Premierminister David Cameron hat den Gazastreifen als „Gefangenenlager“ bezeichnet. „Wir unterstützen schon lange eine Aufhebung der Blockade“, so der konservative Politiker weiter. Tja, Herr Cameron, weder Israel, noch Ägypten würde den Personen- und Güterverkehr nach und aus Gaza kontrollieren müssen und wollen, wenn aus diesem „Gefangenenlager“ nicht ständig terroristische Attacken gestartet würden. Ich mache es mal einfach, so dass es auch ein britischer Premier verstehen kann: Kein Terrorismus = keine Abriegelung. Den Schlüssel zum Öffnen dieses „Gefangenenlagers“ haben also die „Gefangenen“ selber in der Hand.

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7 Gedanken zu “Cameron und sein „Gefangenenlager“

  1. „Gefangenenlager“ stimmt sogar.

    Nur übersieht Cameron, dass die Wärter dieses Gefängnisses Allah huldigen und ihre eigenen Leute umbringen.

    Dass Cameron überdies innerhalb von zwei Tagen solch‘ einen Stuss von sich geben kann ist auch rekordverdächtig (Das andere nette Bonmot: „Ich will eine Straße von Ankara nach Brüssel bauen“)

  2. Cameron geht auf antiisrelischen Kurs, wie so viele…

    Schlecht für Israel – und für Grossbritannien
    (30. Juli 2010/tl.) – Die neue britische Regierung unter David Cameron und Nick Clegg wird offenbar einen strikt antiisraelischen Kurs einschlagen. Es sieht ganz danach aus, als sollten die radikalen Äusserungen von Premierminister David Cameron in der Türkei auch den künftigen Tonfall gegen Israel bestimmen.

    Schlechte Nachricht für Israel: Die neue britische Regierung versucht, sich durch offensiv antiisraelische Töne in der muslimischen Welt, bei den Zuwanderern und dem zunehmenden Teil der Bevölkerung zu profilieren, der gegen Israel eingestellt ist. Vor türkischen Geschäftsleuten verglich Cameron den Gazastreifen mit einem Gefangenenlager. Bereits im Juni hatte er den Gazastreifen als „Gefängnis“ bezeichnet. Der stellvertretende britische Premier Nick Clegg hatte bereits während des Gazakrieges ein Waffenembargo gegen Israel gefordert.

    Als Cameron von Gaza als einem Gefangenenlager sprach, meinte er damit nicht, wie man es von einem Vertreter von Europas ältester Demokratie erwarten sollte, dass der Gazastreifen deshalb ein Gefängnis ist, weil die dort regierende Hamas keine freie Presse, keine unabhängige Gerichtsbarkeit und keine Meinungsfreiheit zulässt. Oder weil Oppositionelle gefoltert und ermordet werden, Frauen sich nur verschleiert in der Öffentlichkeit zeigen dürfen und keine Religionsfreiheit besteht. Cameron bezeichnete Gaza als Gefängnis, weil Israel nicht zulassen will, dass in Gaza Waffenfreiheit besteht, ungehindert Waffen ins Land geschmuggelt werden dürfen, mit denen Israelis ermordet werden sollen.

    Damit reiht sich der britische Premier ein in eine Einheitsfront, in der neben ihm so düstere Gestalten wie Hugo Chavez stehen, der Mann der derzeit Venezuela zugrunde richtet, der syrische Diktator Assad, der senile kubanische Duce Castro und nicht zuletzt die Islamisten von Hamas und Hisbollah und vor allen Dingen der Iran. Nicht übersehen darf man die Heuchelei der EU, allen voran Deutschland, Appeasement und Vorteilesuchend, lassen sie Israel zunehmend merken, daß es auf sich allein gestellt ist, was glauben sie, denken Menschen in Israel gerade? Never – again….. wenn ich die Hetze der TAZ sehe mit Beiträgen wie:

    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/wir-israelversteher/

    Cameron kritisierte in der Türkei auch die Opposition von Frankreich und Deutschland gegen den EU-Beitritt der Türkei. Der Premierminister bezichtigte Paris und Berlin der Doppelmoral, weil sie von der Türkei verlangen, die europäischen Grenzen als NATO-Mitglied zu verteidigen, während sie die Tür zur EU zuhalten.

    Vergessen die Rolle, die die Türkei bei der Flottille spielte – alles vergessen.

    Im Atomstreit mit dem Iran könne die Türkei eine vermittelnde Rolle spielen, sagte Cameron, obwohl ihm nicht entgangen sein wird, dass der türkische Premier sich in aller Offenheit an die Seite der iranischen Unterdrücker gestellt hat. Erdogan hat die jahrzehntelange Partnerschaft mit Israel durch eine glasklare Feindschaft ersetzt und bezeichnet den Diktator und Hetzer Ahmadinedschad, der die freie Opposition in Iran foltern und ermorden lässt, als seinen „Freund“. Er wird nicht müde, ihn zu umarmen.

    Diesen Mann als Vermittler vorzuschlagen kann nur als Kotau vor Islamisten und Wirtschaftsvertretern in Ankara und Teheran verstanden werden.

    Dass die britische Regierungskoalition aus Konservativen und Liberalen sich in ihrer schmählichen Israelpolitik gegenüber Israel und einer liebedienerischen Politik gegenüber dem Islam einig ist, das ist nicht nur für den jüdischen Staat eine schlechte Nachricht. Es ist auch eine schlechte Nachricht für Grossbritannien.

    http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/aktuell/2010_07_30_Briten_gegen_Israel.php

    Und Angesichts all dieser Daten und Bedrohungen finde ich ihren vorherigen Artikel ziemlich daneben. Es ist nicht die Politik Israels, die zum Eskalieren bereit ist, es sind die Antisemiten dieser Welt, die die Schwäche der USA spüren und zunehmend Israel bedrohen, da draussen passiert ein ungeahnter Propagandakrieg, der Israel mehr und mehr den Hals abschnürt……immer ein kleines Stück weiter, bis es nicht mehr atmen kann.

    Was soll Israel tun? Abwarten? Die Welt hat sich sogar mittels der Kirchen gegen Israel verschworen oder warum hat die EKB einen judenhassenden Palästinenser als Oberhaupt gewählt?

    Never again ist kein hohles Wort, das können nur leichtfertig Menschen verurteilen, die nichts, aber auch gar nichts wissen, was es heisst, ein Kind einer Mutter zu sein, die nicht sprechen konnte…

  3. # Zahal gut gekontert und heute krachen aus dem GEFÄNGNIS zwei mörser granaten nach israel und eine grad rakete (20kg sprengkopf) trifft sogar aschkelon. jezt rat mal wer in den medien darüber
    berichtet? alle schweigen is ja nur ein knallfrosch.
    ich schau mal u.u. kommt aus versehen was auf aldjasira.

  4. Also das ist der pure Hohn. Die Einwohner Gazas haben sich ihre Situation selbst zuzuschreiben?

    Dann kann ich dir versichern: du hast nicht ohne Grund Krebs!

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