Gaddafi-Gelder für die FPÖ?

In der Causa rund um die mutmaßlichen Haider-Konten in Liechtenstein geht es rund, und die Sache wird immer grotesker. Nun gibt es Indizien dafür, dass der ehemalige FPÖ-Chef und Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider zweistellige Millionenbeträge von Libyens Diktator Gaddafi sowie von den Söhnen Saddam Husseins erhalten haben soll. Damit fände sich die FPÖ in illustrer Gesellschaft der Hamas, der Hizbollah, der IRA und anderer Terrororganisationen. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Liechtenstein dementiert unterdessen tapfer, dass es überhaupt jemals Haider- bzw FPÖ-Konten gegeben habe. Wobei man natürlich wissen kann, dass Liechtenstein alles dementieren würde, was seinem Ruf als diskreter Parkplatz für Gelder, von deren Existenz die Öffentlichkeit oder das Finanzamt nichts erfahren soll, gefährden könnte. Noch werden Wetten angenommen. Existieren die blauen Konten? Und falls ja: Haben darauf Förderer der FPÖ aus Industrie und (Geld)Adel eingezahlt, sollten Schmiergeldzahlungen vertuscht werden, haben Gaddafi und Saddam die Spendierhosen angehabt? Es bleibt spannend und, wie üblich wenn die „Ehrlichen und Anständigen“ involviert sind, reichlich skurill.

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