Sarrazin und seine Inspiration

Thilo Sarrazin weiß ganz genau, welche Knöpfe er drücken muss, um die gewünschte Publicity für den Verkauf seines Büchleins, das zu schreiben und zu bewerben dieser große Leistungsträger offenbar mehr als genug Zeit neben seinem fordernden Job als Bundesbanker hat, zu bekommen. So ließ er am Wochenende folgenden Satz auf die Medienmaschinerie los: „Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.Die Reaktionen fallen entsprechend aus. Von einem „faktischen Rückgriff auf Elemente der Rassenhygiene aus der Nazi-Zeit“, spricht etwa der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann. Guido Westerwelle wirft Sarrazin vor, Rassismus oder gar Antisemitismus Vorschub zu leisten. Forderungen nach Rücktritt von seinem Posten und nach Ausschluss aus der SPD mehren sich. Das ist auch gut so, denn wie dieser höhere Bankangestellte höchst komplexe humangenetische Vorgänge auf knackige provokante Slogans herabbricht, wie er die komplizierten Wechselwirkungen zwischen Biologie, Kultur und Ökonomie zu einem für schlichte Geister ansprechenden pseudodarwinistischen Brei verrührt, ist intellektuell erbärmlich und politisch nicht ungefährlich. Leider macht sich kaum jemand die Mühe, die Behauptungen Sarrazins einer genaueren Prüfung zu unterziehen. Ich will es mal versuchen.

Zunächst muss man eines wertfrei feststellen:  Sarrazin hat keine eigene Geistesleistung erbracht, keine eigenen Theorien aufgestellt. Er käut lediglich wieder, was er von vor allem in den USA kontroversiell geführten humangenetischen Diskussionen mitbekommen hat und dummt das auf ein für den Stammtisch verständliches Niveau herunter. Vor allem die ein halbes Jahrzehnt alte „Natural Study of  Ashkenazi Intelligence“ von Gregory Cochran, Jason Hardy und Henry Harpending (University of Utah) hat es ihm dermaßen angetan, dass er daraus in Interviews ganze Passagen wörtlich zitiert. Die Studie enthält im Westenlichen drei Thesen: 1. Die Aschkenasim (west- und osteuropäische Juden sowie deren Nachfahren) besäßen eine spezielle genetische Mutation bzw. einen Defekt, der diese Gruppe einerseits für eine Reihe von Krankheiten anfälliger mache als andere Bevölkerungen, der aber andererseits ihren Trägern eine höhere Intelligenz beschere (was der Grund dafür sei, warum das „defekte Gen“ nicht durch evolutionäre Korrekturen ausgemerzt wurde). 2. Durch den „hohen Selektionsdruck“ hätten sich vor allem die klügsten Aschkenasim besonders gut vermehrt, wodurch die Intelligenz erblich weitergeben worden sei. 3. Das erste Phänomen hängt mit dem zweiten zusammen.

Die Studie schlug in den akademischen und populärwissenschaftlichen Diskurs ein wie eine kleine Bombe, und da sie sich so klasse für reißerische Headlines eignete, übersahen viele, dass man es hier mit einer jener seltenen „wissenschaftlichen“ Arbeiten zu tun hatte, die nicht einmal über Fußnoten verfügte und eher einer Polemik glich als einem serösen scientific paper. Alle großen Zeitungen und Magazine brachten Stories über die angebliche genetische Entschlüsselung der Frage, warum es denn so viele jüdische Nobelpreisträger und Schachgroßmeister gäbe. Alles schien plötzlich so wundervoll einfach zu sein. Nicht der historisch bedingte Dauerdruck, sich gegen Diskriminierung und Vorurteile durchsetzen zu müssen war verantwortlich für die großen Erfolge aschkenasischer Juden, nicht die hohe Wertschätzung von Wissen und Geistesarbeit in der jüdischen Kultur brachte viele Genies hervor, nicht die verschlossenen Türen, vor denen Juden standen, wenn sie die Berufe der Mehrheitsbevölkerung ausüben wollten, brachte sie dazu, im Finanzwesen, der Wissenschaft und in der Kultur zu reüssieren, nein, ein kleines Gen bzw. dessen Defekt war für all das verantwortlich. Wie beruhigend, denn nun konnte man das Grübeln und Denken und Forschen einstellen, denn es war ja alles nun so klar und logisch. Wirklich?

Was Leute wie Sarrazin, die diese Studie für der Weisheit letzen Schluss halten, „übersehen“, ist zB dieses: Wenn ein Gen weitergegeben wird, obwohl es die betroffene Gruppe für bestimmte Krankheiten anfälliger macht, ergibt das keineswegs den zwingenden Umkehrschluss, dass dieses Gen (oder der Gendeffekt) etwas Positives bewirke, das die negativen Eigenschaften überwiege. Das ist Spekulation, keine gesicherte Tatsache. Es sind nämlich durchaus etwas weniger glamouröse Gründe für die Weiterexistenz dieses Gens denkbar – dass nämlich die Evolution in so kurzer Zeit (und ein paar Jahrhunderte sind in Bezug auf Evolution verdammt kurz) gar keine Zeit hatte, den Defekt zu beheben. Oder dass die historischen soziokulturellen Umstände es der betreffenden Gruppe schwer machten, die betreffende genetische Eigenheit nicht weiterzuvererben. Außerdem ist es doch eine recht gewagte Theorie, dass jene genetische Mutation, die für gewisse Krankheiten anfällig macht, zwingend für eine höhere Grundintelligenz der Träger verantwortlich sein müsse. Es könnte genauso gut ein völlig anderes Gen sein, das für Intelligenz dieser Gruppe sorgt, oder ebenso gut gar keines. Erneut sehen wir: Wir haben es mit reiner Spekulation zu tun. Und noch ein Fakt muss hier erwähnt werden: Die Weitergabe genetischer Mutationen oder „Defekte“ oder Besonderheiten, die eine Gruppe für gewisse Erkrankungen anfälliger machen, ist keine exklusiv jüdische Veranstaltung. Das gibt es in JEDER genetisch halbwegs eingrenzbaren Population. Daraus abzuleiten, diese Genmutanten hätten zwangsläufig auch positive Eigenschaften, hieße, sich auf eine sehr instabile Pseudokausalkette einzulassen. Nehmen wir als Beispiel die Finnen. Finnen haben eine genetische Disposition, die sie für rund 20 besondere Krankheiten anfälliger macht, als es etwa Norweger sind. Ergibt sich daraus nun zwingend, dass die Finnen auch besonders gut mit depressiven Arthouse-Filmen zurechtkommen und gerne saufen? Ein weiterer Schwachpunkt von „„Natural Study of  Ashkenazi Intelligence“ ist, dass sich die Autoren genau vier Krankheitsbilder unter ungefähr zwölf herausgepickt haben, die bei Aschkenasim häufiger vorkommen als bei anderen, und recht willkürlich die Eigenschaft Intelligenz damit verknüpfen. Neil Risch, einer der führenden Genetiker der USA, sagte denn, zu seiner Meinung über die Studie befragt, auch provokant: „Juden wurden nicht nur einer höheren Intelligenz bezichtigt, sie wurden auch beschuldigt, aggressiv und geizig zu sein. Das wären, evolutionsbiologisch gesehen, ebenfalls erfolgversprechende Eigenschaften. Warum sich nicht die herauspicken?“ Risch weist damit auf den entlarvenden Umstand hin, dass die Studienautoren absichtlich eine schmeichelhafte Sache wie Intelligenz unter vielen anderen Stereotypen gewählt haben, um den rassenbiologischen Geruch ihrer Theorie etwas abzumildern.

Und hier wären wir bei der Rezeption der Studie. Harry Ostrer, Leiter des Human Genetics Program der Universität von New York und die Kapazität auf dem Gebiet der genetischen Erforschung des jüdischen Volkes, hält sie für „schlechte Wissenschaft – nicht weil die Thesen provokant sind, sondern weil hier schlechte Genetik auf schlechte Epidemiologie trifft“. Der Historiker, Judaist und Rassismusforscher Sander L. Gilman bezeichnet die Studie als „Blödsinn“. Melvin Konner, Biologe und Anthropolge an der Emory Uni in Atlanta, sagt dazu: „Es ist keine völlig verrückte Idee, aber eine völlig unbewiesene“. Man könnte seitenweise Wissenschaftler zitieren, welche die Studie ablehnen, und das meist mit guten Argumenten. Es sollte auch erwähnt werden, dass einer der Autoren der Studie, nämlich Gregory Cochran, ein Physiker und Anthropologe ist, der schon mal behauptet hatte, Homosexualität sei eine übertragbare Krankheit. Und in einem Interview entlarvet er sich gehörig, als er, bezogen auf die Aschkenasi-Studie sagte, man werde vielleicht eines Tages dieses „Intelligenz-Gen“ isolieren und daraus klug machende Medikamente herstellen können. Der Jude als Laborratte für die Gewinnung von Gehirndopingmitteln sozusagen – was für ein Abgrund!

Soviel zu Sarrazins Hauptinspirationsquelle. Wie verhält es sich nun mit seiner Behauptung, alle Juden teilten ein bestimmtes Gen? Nun, die ist, nimmt man sie wörtlich, natürlich Unsinn. Allein schon die Möglichkeit, zum Judentum zu konvertieren, widerlegt diese Annahme. Es stimmt jedoch, dass es sich verdichtende Hinweise darauf gibt, dass der Großteil der Juden genetisch tatsächlich aus dem biblischen Israel abstammt. Dafür sprechen etwa kürzlich festgestellte genetische Übereinstimmungen zwischen Aschkenasim und Sephardim. Allerdings hat sich das Judentum selbst kaum je völkisch bzw biologistisch definiert. Und dass Untersuchungen an 20.000 Personen ergeben haben, dass rund zehn Prozent der Deutschen „jüdisches Genmaterial“ in sich tragen, ist auch so eine Sache, die nicht wirklich zu den Ideen von Sarrazin und seinen Geistesverwandten passt.

Kurzum: Thilo Sarrazin stützt sich auf höchst umstrittene Theorien, die bislang empirische Nachweise schuldig blieben. Er nimmt den Menschen verkürzt als Produkt der Gene wahr und „vergisst“ dabei, dass sich die Wissenschaft im Wesentlichen darüber einig ist, dass genetische Einflüsse nur für einen gewissen Teil der menschlichen Persönlichkeit, der menschlichen Fähigkeiten und Potentiale verantwortlich sind.

Advertisements

12 Gedanken zu “Sarrazin und seine Inspiration

  1. Ich denke, man sollte da die Kirche im Dorf lassen. Seine Aussage, dass alle Juden ein bestimmtes Gen teilen ist stark vereinfacht, aber trotzdem nicht wirklich falsch. Das Problematische beim Sarrazin ist das, was nachher kommt, also seine Theorien zur „Verdummung Deutschlands“.

    Wenn hier jetzt wegen dem „alle Juden teilen ein bestimmtes Gen“ plötzlich die Nazi-Keule raus geholt wird, dann ist das lächerlich – u.A. auch weil es in den Medien in regelmäßigen Abständen Artikel darüber gibt, bzw. die darauf basieren:

    z.B. hier. Und vor ein paar Tagen gabs die Meldung, dass in Hitlers Verwandtschaft ein „jüdisches Gen“ gefunden wurde. Warum hat sich damals niemand darüber aufgeregt?

  2. Was soll die ganze Diskussion?
    Westerwelle, der Mann, der kein Wort gegen den Rechtsextremisten Möllemann innerhalb der FDP je gesagt hat, wird auf einmal positiv bewertet???

  3. @ Baske: Ich habe Westerwelle positiv bewertet? Wo?

    @ Michael: Hast du meinen Beitrag zuende gelesen? „Es stimmt jedoch, dass es sich verdichtende Hinweise darauf gibt, dass der Großteil der Juden genetisch tatsächlich aus dem biblischen Israel abstammt. Dafür sprechen etwa kürzlich festgestellte genetische Übereinstimmungen zwischen Aschkenasim und Sephardim.“

  4. 10 Hetzartikel allein von Speichel-Online in den letzten 4 Tagen.

    Ich brech weg. Die bekommen sich ja gar nicht mehr ein. Der Sarrazin hat aber auch die Arschruhe weg. Weicht keinen Schritt von seinen Thesen ab, ganz im Gegenteil, legt immer noch ne Schippe drauf.

  5. Deine Sarrazin-Kritik wird zunehmend unverständlicher.

    Du wirfst ihm als nicht vor, aschkenasische Juden für überdurchschnittlich intelligent zu halten.
    Du wirfst ihm auch nicht vor, Juden für genetisch verwandt zu halten.

    Beides wird ihm von seinen Kritikern massiv vorgeworfen.

    Der deutsche Anti-Anti-Semit vom Dienst weiß schließlich, dass Juden lediglich eine bunt zusammengewürfelte Glaubensgemeinschaft wie die Jesuiten oder Zeugen-Jehovas sind.

    Du wirfst ihm auch nicht die Nennung von Erbkrankheiten vor, die Juden häufiger plagen. Hat er diese überhaupt genannt? Wenn er das getan hätte würden die Schlagzeilen sich wohl genau darauf als erstes einschießen…..

    Du wirfst ihm hingegen vor aus einer Studie zu zitieren, die einen Zusammenhang hypothetisiert.

    Den Inhalt dieser Studie gibst du falsch wieder.

    Du schreibst:

    „Nicht der historisch bedingte Dauerdruck, sich gegen Diskriminierung und Vorurteile durchsetzen zu müssen war verantwortlich für die großen Erfolge aschkenasischer Juden, nicht die hohe Wertschätzung von Wissen und Geistesarbeit in der jüdischen Kultur brachte viele Genies hervor, nicht die verschlossenen Türen, vor denen Juden standen, wenn sie die Berufe der Mehrheitsbevölkerung ausüben wollten, brachte sie dazu, im Finanzwesen, der Wissenschaft und in der Kultur zu reüssieren, nein“

    Dem ersten Absatz der Studie entnehmen wir:

    „This paper elaborates the hypothesis that the unique demography and sociology of
    Ashkenazim in medieval Europe selected for intelligence. Ashkenazi literacy, economic
    specialization, and closure to inward gene flow led to a social environment in which there
    was high fitness payoff to intelligence, specifically verbal and mathematical intelligence
    but not spatial ability. As with any regime of strong directional selection on a quantitative
    trait, genetic variants that were otherwise fitness reducing rose in frequency.“

    Innerer Selektionsdruck durch Wertschätzung von Bildung und Alphabetismus wird also von den Studienautoren als Hauptgrund genannt.

    Auch die Verfolgungsthese wird angesprochen:

    „Other selective factors have been suggested. “Winnowing through persecution” suggests
    that only the smartest Jews survived persecution.“

    Wird aber anhand des Beispiels der ebenso verfolgten Zigeuner verworfen.

    Alle diese Thesen sind zwar irgendwie interessant und plausibel, kann man aber auch leicht umdrehen. Vielleicht waren die in Europa gelandeten Juden schon vorher intelligent und haben daher erst den Bezug zur Bildung kulturell verankert. Was ist mit den sephardischen Juden? Die Zigeuner wurden auf eine andere Art und Weise marginalisiert. Auch Jäger und Sammler sowie sesshafte Bauern müssen in einer malthusischen Welt schlau sein.

    Die Erbkrankheiten kommen erst sekundär ins Spiel. Durch den verstärkten Selektionsdruck in Richtung Intelligenz werde Selektion gegen Intelligenz aufgrund negativer Konsequenzen (Erbkrankheiten) IQ-fördernder Allele gegenbalanciert.

    Das ist in der Tat eine Story, die sich vermarkten lässt, aber deshalb nicht plausibler wird. Es ist genausogut möglich, dass Selektionsdruck in Richtung IQ keine negativen Konsequenzen hat (Sind intelligente Nicht-Juden häufiger krank?) oder sich ganz banal in höherem Nahrungsmittelverbrauch oder geringerem Athletismus oder auf tausend andere Weisen äußert.

    Ich verstehe aber nicht, warum du Sarrazin einen Strick draus drehen willst, der oben genannten und vor einigen Jahren durch die Medien verbreiteten Story angeblich glauben zu schenken.

    Die anderen Sarrazin-Basher schießen sich jedenfalls auf die auch von dir anerkannten wissenschaftlich belegten Grundannahmen ein und nicht auf ein konkretes Erklärungsmodell.

    „Risch weist damit auf den entlarvenden Umstand hin, dass die Studienautoren absichtlich eine schmeichelhafte Sache wie Intelligenz unter vielen anderen Stereotypen gewählt haben, um den rassenbiologischen Geruch ihrer Theorie etwas abzumildern.“

    Umgekehrt wird auch ein Schuh draus. Wenn die Autoren weniger schmeichelhafte, stereotype Aspekte gewählt hätten, dann hätte man ihnen erst Recht einen Strick draus gedreht.

    Abgesehen davon kann man Intelligenz immer noch am Besten messen und es gibt die meiste Empirik dazu. An zweiter, abgeschlagener Stelle steht dann noch das Fünf-Faktoren-Model von Persönlichkeitsmerkmalen und Zeitpräferenz.

    Aschkenasische Intelligenz ist auffällig und auch ohne Gentechnik ermittelbar. Gleichzeitig ist es freilich ein Reizthema. Es ist wohl sinnvoller die Natur des Menschen von einer anderen Seite her aufzurollen. Das geschieht auch durch zunehmende Studien, die durch immer billigere DNA-Sequenzierung ermöglicht werden.

    Beispielsweise haben die von dir genannten Finnen häufig Allele, die mit Introversion, Schüchternheit und Ängstlichkeit korrelieren.

    *****
    Dass Sarrazin den für seine Grundaussage völlig irrelevanten Nebenschauplatz jüdischer Intelligenz aufmacht, zeugt nicht gerade von seiner Sozialkompetenz. Andererseits hätte er dann auch sein Buch nicht geschrieben.
    Personen mit hoher Verträglichkeit, die sich sorgen darum machen, wie sie von anderen eingeschätzt werden, neigen dazu, einfach die Überzeugungen des Mainstreams nachzuplappern und sich auf die Seite des Kollektivs zu stellen.

    Es ist nicht verwunderlich, dass all die Karrieristen, die sich an den Spitzen der Medien, der Politik und in anderen Institutionen wiederfinden auf Abweichler eindreschen.

  6. @ dieter: „Deine Sarrazin-Kritik wird zunehmend unverständlicher.“ und „Die anderen Sarrazin-Basher schießen sich jedenfalls auf die auch von dir anerkannten wissenschaftlich belegten Grundannahmen ein und nicht auf ein konkretes Erklärungsmodell.“…

    Tja, hier gibt es eben Sarrazin-Bashing der etwas anderen Art 🙂

  7. „Leider macht sich kaum jemand die Mühe, die Behauptungen Sarrazins einer genaueren Prüfung zu unterziehen. Ich will es mal versuchen.“

    Und das ist alles, was dabei herausgekommen ist?

    Der Vorwurf, dass sich Sarrazin auf wissenschaftliche Studien stützt, die nicht unumstritten, aber auch nicht widerlegt sind?

    Schön, damit wäre endlich klargestellt, dass man ihm auf inhaltlicher Ebene kaum ankann.

    Das zeigt, was wirklich hinter den gehässigen Angriffen und Diffamierungen gegen Thilo Sarrazin steckt:

    Die verzweifelte Wut einer minoritären Class Politique, die dabei zusehen muss, wie ihre ideologischen Tabus demontiert werden und ihre Deutungshoheit immer mehr wegbricht.

  8. hat eigentlich schon jemand das Katholen-Gen gefunden? Oder anders gefragt, wie unendlich saublöde muss jemand sein, zu glauben, dass es ein Religions-Gen gibt.

  9. warum haste eigentlich den Kommentar vom 9.9 nicht zensiert?

    Ich lach mich scheckig, jetzt hamms a no a soviötisches Macsdonalddy-Gen gefunden.
    Quelle: : ria-novostica@russkyi.sov

    Im Ernst, es gibt ein Evangelen-Gen. Und genau das hat sich bei dem Gen-Thema abrupt ausgeklinkt, damit sein Besitzer nicht wieder im Nachhinein deinen Blog-Namen entfernen muss 😉 (sieh Castollux _ Judengene)
    Keine Angst mit irgendwelchen Genen hat der Eintrag bei Castollux natürlich überhaupt nichts zu tun)

    Aber im Ernst, du „linker“ Lindwurm, wenn du so weitermachst, gegen den Sarrazenen und Broder hetzt, hast du nicht nur beim CastolluxBernd und dem Gros deiner Kommentatoren ausgesch….n.

    Dann werden die einzigwahren Freunde Israels dich zum Abschuss freigeben. Am besten gewöhnst du dich einfach schon mal daran, dass sie dich demnächst mindestens Judenhasser nennen. Du Judenhasser, Du (das war jetzt nur der Probelauf 😉
    Wie fühlt man sich eigentlich als „Linker“ unter lauter pseudoneoliberalen ultrarechten Faschisten , die wahrscheinlich größtenteils am ALG2-Hungertuch nagen und intellektuell nichts weiter leisten können, als ihre saudumme fanatische Hatz gegen Muslime und Linke (also auch gegen dich) und dabei nicht merken, dass sie – und auch da nehme ich dich nicht aus – genau die braune Brut darstellen und unterstützen, die sie zu bekämpfen vorgeben – und das vielleicht auch noch selbst glauben.

    Das zu widerlegen reicht es jedenfalls nicht, sich von PI-Nazis zu distanzieren und sich nur noch auf diversen anderen Naziblogs der „einzigwahren Freunde Israels“ herumzutreiben. Das hat schon bei Broder nicht gezogen.
    Und überhaupt, was wärt ihr (siehe deine Blogroll) ohne PI und all die anderen Naziautoren die größtenteils mit den Autoren der verlinkten Blogs identisch sind. Die – mal offen, mal verdeckt- , zu ihrer bevorzugten Form von Faschismus stehen.

    So, und nun, wo du brav bis hier gelesen hast, kannst du die Löschtaste einsetzen 😉

    Ich werde dich dann auch nicht weiter beehren. Versprochen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s