Es wird eng für „adi“

Dass die Alpen-Donau-Nazis unangenehme Widerlinge sind, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, und jedem kann es passieren, dass er ins Visier dieser Bande gerät und zum Opfer von Beleidigungen, Drohungen, Verleumdungen, Stalking und anderen Formen der Cyberkriminalität wird. Davor schützt auch die „rechte Gesinnung“ nicht, wie nun der Obmann des Österreichischen Kameradschaftsbundes in Kärnten, Engelbert Tautscher, erfahren musste, der von adi als „Schwein“ an den virtuellen Pranger gestellt wurde. Und dem Präsidenten des ÖKB, Günther Rozenits, unterstellen die braunen Problembären „Altersdemenz“ bzw. „Blödheit“.

Der Screenshot stammt von einem adi-Beitrag, in dem die armen Nazis ihre Männlichkeit durch weibliche Soldaten gefährdet sehen. Was für Würstchen! Oft genug sind die Schreibtischtäter, die hinter adi stehen, aber auch unfreiwillig komisch. Zitat: Da wir in der Tradition der Aufrichtigkeit, der Wahrhaftigkeit und des Mutes stehen, interessieren uns etwaige Verstöße gegen dieses Schandgesetz (Verbotsgesetzt, Anm.) nicht. Da musste ich dann doch laut auflachen. Diese Figuren trauen sich nicht einmal, zu dem, was sie sie so von sich lassen wenn der Tag lang und ihnen fad im Schädel ist, mit Name und Impressum zu stehen. Nein, sie verstecken sich auf US-amerikanischen Servern und hinter Anonymisierungsdiensten. Und von diesen virtuellen Rattenlöchern aus, aus dem Hinterhalt sozusagen spielen sie die „Helden“ und vollbringen solche „Heldentaten“, wie die Familien von bloggenden Kritikern zu bedrohen. Das ist feige und heimtückisch und hat mit „Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit und Mut“ ungefähr soviel zu tun wie Michael Kühnen mit Heterosexualität.

Größenwahnsinnig sind sie natürlich auch, die adi-Hirnakrobaten. So schreiben sie im aktuellesten Beitrag auf ihrer virtuellen Müllkippe: Der nationale Widerstand in Österreich umfaßt im wesentlichen alle deutschbewußten Gruppen und Personen, die gewillt sind, für die Rettung unserer Heimat persönliche Opfer zu erbringen. Da wir in einem zur Gänze vom Feind besetzten Land leben, sind wir im Gegensatz zu anderen Ländern zu einer Art der Zusammenfassung gezwungen, die im wesentlichen auf der gemeinsamen Weltanschauung und politischen Überzeugung beruht. Glücklicherweise verfügen wir insbesondere in Österreich, aber auch im übrigen Deutschland, über eine Reihe von Vereinigungen, von den national ausgerichteten Studentenverbindungen, Turnerbünden bis hin zu Wander- und Naturschutzvereinen, kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenschlüssen, in denen unsere Tradition hochgehalten wird. Zudem haben wir in der Freiheitlichen Partei Österreichs eine Vorfeldorganisation, die uns Unterschlupf gewährt und auf deren Strukturen wir zurückgreifen können.

Abgesehen davon, dass hier einmal mehr die demokratiefeindliche, paranoide und hochverräterische Denke dieser Figuren durchbricht, hätte ich zum letzten Satz ganz gerne eine Stellungnahme von FPÖ-Chef Strache!

Jedenfalls wird es langsam eng für die Betreiber der Naziwebsite, denn sie haben den Bogen überspannt. Zu viele Menschen wurden virtuell attackiert, zu wild haben die Herrschaften nach allen Seiten ausgeteilt. Sie haben sich zu viele Feinde gemacht, darunter auch rechtsgerichtete Personen, und auch solche, die in diesem Land ein paar Wörtchen mitzureden haben. Und längst schon ist adi kein Fall nur für das NS-Verbotsgesetz, es wurde eine ganze Latte anderer Straftaten begangen. Nötigung, Drohung, Verleumdung, Stalking, Copyrightverstöße und so weiter. Und sage keiner, man könne ja nix machen, da der Server der Site in den USA stehe! Die Tathandlungen werden in Österreich gesetzt, die adi-Betreiber machen sich in Österreich strafbar! Und natürlich ist etliches von dem, was auf adi so verbreitet wird, auch in den USA nicht legal, womit jeder Server (derzeit Dreamhost), der sich auf Geschäfte mit den Nazis einlässt, zum Ziel von rechtlichen Schritten werden kann. Abgesehen vom juristischen Aspekt ist jeder Demokrat, jede Demokratin, ja jeder, dem an zivilisierten Zuständen gelegen ist, dazu aufgefordert, Druck gegen adi und Konsorten zu machen! Jeder kann und muss dazu beitragen, dass diese Bande zurechtgestutzt wird, bevor sie von der Computerkriminalität zum Terrorismus übergehen kann.

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3 Gedanken zu “Es wird eng für „adi“

  1. „Davor schützt auch die “rechte Gesinnung” nicht, wie nun der Obmann des Österreichischen Kameradschaftsbundes in Kärnten, Engelbert Tautscher, erfahren musste, der von adi als “Schwein” an den virtuellen Pranger gestellt wurde.“
    Der musste es schon zum 2ten Mal erfahren….

  2. „Jeder kann und muss dazu beitragen, dass diese Bande zurechtgestutzt wird, bevor sie von der Computerkriminalität zum Terrorismus übergehen kann.“

    Was könnte man dagegen machen?
    Bitte um Inputs.

  3. @ David: Anzeigen erstatten, Druck auf Politiker ausüben, immer wieder bei Parteien nachfragen, seinen Abgeordneten nerven, Öffentlichkeit schaffen durch Blogs, Facebookgruppen usw. Nur so Bleistiftsweise…

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