Marktwirtschaft ohne Plan

Dass die Markt- der Planwirtschaft überlegen ist bedeutet nicht, dass Planung verboten wäre. Darüber sollten vor allem jene europäischen Flughäfen, denen ein paar Minusgrade einen Strich durch ihre Just-In-Time-Wurstelei gemacht haben,  intensiv nachdenken. Dass denen nämlich die Enteisungsmittel ausgehen und daher abertausende Reisende festsitzen und zehntausende Poststücke nicht mehr transportiert werden können, das hat schon fast Dritte-Welt-Misswirtschaftsniveau. Auch die Stadt Salzburg musste überraschenderweise feststellen, dass es im Winter mitunter schneit, und da man im Sommer zu geizig war, Streusalz zu kaufen, wohl mit der höchst intelligenten Berechnung, dieses werde im Winter, wenn es also gaaaanz sicher keine Nachfrage nach dem Zeug gibt, billiger sein, sitzt man jetzt ohne welches da.

Advertisements

6 Gedanken zu “Marktwirtschaft ohne Plan

  1. In der Planwirtschaft hätte es solche Probleme ( zumindest in den Medien ) nicht gegeben. 😉
    In der DDR wurde z.B. jeder nach seinen Bedürfnissen versorgt. Und da laut Plan niemand das Bedürfnis nach Südfrüchten hatte, ist es auch kein Problem gewesen das es zu wenige gegeben hat.
    Gut, ein paar neoliberale Querulanten haben gemeckert, aber die sind schnell wieder in’s Kollektiv eingenordet worden.

  2. Unter der Streusalzknappheit leiden auch schon einige deutsche Städte. Man hat wohl aus dem letzten Winter nichts gelernt. Damals hat das Salz wenigstens bis Januar gereicht.

  3. Ui!
    Wollen Sie auch etwas ausagen mit diesem infantilen Post?
    Fallen Sie jetzt nach Villach über Salzburg her?
    Als Salzburger kann ich Sie beruhigen es gibt keinen Salzmangel!
    Manchmal wäre es vernünftiger den Mund zu halten und keinen Schwachsinn zu posten, heiße Luft kühlt schnell ab!!

  4. @@GS:
    Naja, zu Salzburg und Streusalz lässt sich im Netz ja was finden, aber danke für den Hinweis mit dem Herfallen über Salzburg. Das erinnert mich daran, dass mein Internet schon längst ruhen sollte, weil ich Thomas Bernhard weiterlesen wollte. Der kann nämlich gar nicht oft genug gelesen werden 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s