Clowns auf Reisen

Man staunt und staunt, lacht und staunt noch mehr: Strache und Kara versicherten einander ihre Freundschaft, beteuerten gegen den gemeinsamen Feind islamischen Fundamentalismus zu kämpfen. Tatsächlich glitt der Auftritt der beiden Politiker ins Skurrile ab: Ayoob Kara will ausgerechnet bei der FPÖ „nichts gefunden haben, was nicht koscher ist“. Im Übrigen sei er, Kara, als Druse „vielfach zionistischer und jüdischer als die Juden selbst.“ (…) Einen Tag nach dem Zusammentreffen mit Heinz-Christian Strache in Wien hat sich Ayoob Kara in Kärnten mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) getroffen. Dörfler lege „großen Wert auf internationale Kontakte“ und wolle auch die Beziehungen zu Israel vertiefen. Mit Kara war auch Scheich Ameen Kablan, der stellvertretende Vorsitzende der drusischen Gemeinde in Israel, nach Kärnten gekommen. Dieser meinte nach dem Treffen: „Ich habe das Gefühl, hier Freunde zu treffen.“ Dörfler und Kara tauschten sich über Israels Wirtschaft, über Integrationspolitik, Sicherheit und Religion aus. Die Kärntner Landesregierung wurde für den Besuch extra mit der israelischen Staatsfahne beflaggt.

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4 Gedanken zu “Clowns auf Reisen

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