Was in Israel falsch läuft

Ich gebe es ungern zu, aber mit seiner Beschreibung der israelischen Politik hat Henryk M. Broder leider recht. Ein Auszug: So funktioniert Israels Politik. Extrem kurzfristig, radikal kurzsichtig. So wie die Einwohner Jerusalems jedes Jahr zur Winterzeit vom Schneefall überrascht werden, so wird die jeweilige Regierung immer wieder von Ereignissen überrollt, die offenbar niemand voraussehen konnte, obwohl es dem Land nicht an Experten mangelt. So war es 1973 im Jom-Kippur-Krieg, als die Ägypter völlig unerwartet angriffen, so war es 2006 im sogenannten Zweiten Libanonkrieg, als Israel in die Hisbollah-Falle tappte, so war es bei der „Operation Gegossenes Blei“ im Dezember/Januar 2008/2009, die viermal so lange dauerte wie der Sechstagekrieg, mehr als 1000 Palästinenser das Leben kostete und damit endete, dass sich Hamas zum Sieger erklärte und Israel von der ganzen Welt verurteilt wurde. Und jetzt: Ägypten. Wenn irgendjemand wissen konnte, was sich am Nil zusammenbraut, dann waren das nicht die üblichen Wichtigtuer, sondern israelische Beobachter. Mindestens drei Millionen Israelis sprechen Arabisch, ägyptisches Radio und ägyptisches Fernsehen können in Israel empfangen werden; Dutzende von Auguren in den Ministerien und an den Universitäten verfolgen und analysieren, was in der arabischen Welt passiert. Und dennoch sind alle offenbar überrascht worden. Als ob Israel nicht mitten in der arabisch-muslimischen Welt, sondern irgendwo in der Karibik liegen würde. Und Ägypten südlich von Kap Hoorn. (…) Israel, eines der kulturell dynamischsten Länder der Welt, in dem per capita die meisten Erfindungen gemacht und die meisten Start-ups gegründet werden, dem die Welt die Cherry-Tomate, den USB-Stick und ein biochemisches Verfahren zur Gewinnung von Treibstoff aus Algen verdankt, das Software, Hightech und Literatur in alle Welt exportiert, Israel ist nicht in der Lage, sich politisch von der Stelle zu bewegen. Es finden zwar ständig Verhandlungen mit den Palästinensern statt, aber die dienen nicht der Veränderung, sondern dem Erhalt des Status quo.

Das ist natürlich polemisch überspitzt. Ist ja auch vom Broder. Aber falsch ist diese bittere Einschätzung der israelischen Verhältnisse nicht. Es ist leider nicht nur eine Eigenart der palästinensischen Araber, keine Chance zu verpassen, eine Chance zu verpassen. Auch die israelischen Politiker sind gerne ganz vorne mit dabei, wenn es gilt, historische Möglichkeiten zu verschlafen. Das Bewusstsein, dass ewiges Weiterwursteln auf Dauer nicht gut gehen kann, dass man neben der notwendigen militärischen Absicherung auch einen langfristigen Plan für eine stabile Friedenslösung braucht, scheint vielen israelischen Politikern wie auch vielen israelischen Bürgern abhanden gekommen zu sein. Natürlich kann es sich Israel nicht erlauben, naiv zu sein, aber das verlangt ja kein vernünftiger Mensch. Sehr wohl kann man hingegen hoffen, dass in Jerusalem bald wieder eine Politikergeneration ans Ruder kommt, die größere Ziele verfolgt als bloß ein Reagieren von Tag zu Tag. Und selbstverständlich muss man hoffen, dass bei den Arabern ebenfalls Menschen das Sagen bekommen, in denen diese neuen israelischen Politiker auch verlässliche Partner finden können. Bis es so weit ist, bleibt Israel nichts anderes übrig, als alle nötigen Schritte zu unternehmen, um seine Bevölkerung zu schützen, was völlig in Ordnung und unterstützenswert ist, doch eines ist klar: Eine Sicherheit, die fast aussschließlich auf der eigenen militärischen Stärke beruht, ist fragil, und es darf nicht sein, dass die Israelis in alle Zukunft in einem ständigen Alarmzustand leben müssen, dass immer wieder junge Israelis in Kriegen ihr Leben verlieren, dass Israels Bürger einer andauernden Gefährdung durch Terroristen ausgesetzt bleiben. Die Enttäuschung, die man in vielen Situationen, in denen die arabische Seite Verhandlungen platzen hat lassen, erfahren hat, darf nicht zu Mutlosigkeit und einer Politik des reinen Bewahrens führen, sonst sieht die Zukunft wirklich düster aus.

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21 Gedanken zu “Was in Israel falsch läuft

  1. Solange sich Europa und die Vereinigten Staaten nicht eindeutig dazu bekennen, dass Israel in Frieden existieren muss, also in einer westlichen Gesamtheit sozusagen die Araber mit der Tatsache konfrontiert werden, dass es daran nie etwas zu rütteln gibt, solange es Sätze gibt wie:“Gerade wir als Deutsche…..“ oder „Gerade die Juden müssten wissen…..“ solange die westliche Welt nicht klar zu erkennen gibt, dass man sich der Tatsache bewusst ist, dass die Araber prinzipiell keinen Frieden wollen, solange Israel, dass in fünf Kriege verwickelt wurde, aus diesen als Sieger hervorgegangen ist, nicht klar seine Grenzen definieren kann und zwar wie es der Sicherheit des Staates dienlich ist, solange es mehr Nahostexperten gibt, als Shoahgedenkstätten und solange diese penetrant und permanent wissen, was für Israel gut und nicht gut ist, solange wird sich nichts rühren. Denn eines steht fest, hätten die arabischen Staaten keine Armeen, gäbe es keine Hamas, keine Hizbollah, keine Fatah, keine Shahids und keinen Jihad, wäre im Nahen Osten schon lange Frieden, gäbe es die israelische Armee nicht, wäre Israel schon lange nicht mehr hier..

  2. Ein Leser dort, bringt es auf den Punkt:

    „Zu blöd, dass Broder nicht israelischer Ministerpräsident ist. Das ist jetzt aber auf die Schnelle nicht zu ändern. Gut wäre aber gewesen, wenn er uns hätte wissen lassen, was genau Israel jetzt hätte machen sollen.
    Die Lage früher erkennen. Klar. Die Demokratiebewegung für sich einnehmen oder zumindest einige ihrer Sympathien gewinnen. Auch klar. Aber wie?
    Den Demonstranten zusammen mit Jürgen Todenhöfer „schöne Sachen“ erzählen? Videos vom Mauerfall 1989 zeigen? – Ich weiß es nicht. Broder wird es wissen.
    Gewiss, Israel macht Fehler. Aber den Fehler, Broder als Politikberater zu beschäftigen, hat Israel nicht gemacht. Das lässt hoffen.“
    😀

  3. Sorry, aber das stimmt hinten und vorn nicht, was ihr beide, du und Broder, behauptet.

    Erstens:
    Die israelische Regierung hat sich sehr wohl auch offiziell über die demokratischen Bestrebungen der Ägypter gefreut. Habt ihr vielleicht nicht mitgekriegt? Einfach mal israelische Medien lesen.

    Zweitens – und das ist der Hauptpunkt, den Broder (und auch du) leider beide ignoriert:

    Israel hat nicht den allergeringsten Einfluss auf innerarabische Diktatoren, Regierungsformen und Herrschaftssysteme, arabische Innenpolitik oder Proteste, ob nun in Tunis, Kairo oder Damaskus.

    Wenn Israel sich jetzt also offen von Anfang an für die protestierenden Ägypter eingesetzt hätte, wäre das umgehend von irgendwelchen anderen ägyptisch/arabischen Organisationen missbraucht worden, um den Protest genau damit zu diffamieren (böser Freund der Zionisten, Einmischung in innerarabische Angelegenheiten usw. usw.).

    Außerdem weißt auch du sicher (genau so wie Broder dies wissen müsste!), dass Ägypten seine Kinder seit 1920 konsequent zum Judenhass erzieht – egal, ob es säkulare oder religiöse Ägypter sind.

    Die ägyptischen Demonstranten hätten sich (bis auf Ausnahmen) also ganz sicher NICHT darüber gefreut oder gar darauf gehofft, ausgerechnet von den Juden emotional unterstützt zu werden.

  4. „So war es 1973 im Jom-Kippur-Krieg, als die Ägypter völlig unerwartet angriffen, so war es 2006 im sogenannten Zweiten Libanonkrieg, als Israel in die Hisbollah-Falle tappte, so war es bei der „Operation Gegossenes Blei“ im Dezember/Januar 2008/2009, die viermal so lange dauerte wie der Sechstagekrieg, mehr als 1000 Palästinenser das Leben kostete und damit endete, dass sich Hamas zum Sieger erklärte und Israel von der ganzen Welt verurteilt wurde. “ Hm, kann dem Broder da mal gar nicht zustimmen, die gutmenschliche Verzuckung mit dem „hat 1000 Palästinensern das Leben gekostet“ ist schon sehr … ja gutmenschlich und hätte er sich mal sparen können….

    „Eine Sicherheit, die fast aussschließlich auf der eigenen militärischen Stärke beruht, ist fragil,“
    Es gibt doch „genügend“ geschichtliche Beispiele für einen Staat, der durch seine militärische Stärke sein Überleben gesichert hat…. (Preußen u. a.)

    Und so verurteilenswert ist das nicht, denn die Welt und vor allem der Nahe Osten ist nicht das Haus des Friedens…
    „dass Israels Bürger einer andauernden Gefährdung durch Terroristen ausgesetzt bleiben.“
    Wie sagt man so schön: „Viel Feind, Viel Ehr“

  5. Sorge vor der Muslimbruderschaft ist die eine Sache – aber die Gerüchte von der angeblichen Mubarak-Unterstützung durch die israelische Regierung sind wieder einmal auf dem Mist der Haaretz gewachsen:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/israel-macht-sich-fuer-mubarak-regime-stark/3788262.html

    um gegen die rechte israelische Regierung Stimmung zu machen, hat die linke Haaretz das Gerücht in die Welt gesetzt, die israelische Regierung versuche den Westen zu überreden, Mubarak weiter zu unterstützen.

    sämtliche MSM von New York Times bis zum Tagesspiegel – und in weiter Folge Broder und der Lindwurm – plappern die Haaretz-Story nach…

  6. also ich weiss nicht lindwurm was du immer gegen den broder hast 😉 mir ist er jedenfalls am a… noch lieber als dieser unsägliche quatschkopf todenhöfer im gesicht

  7. Zwischen Israel und den Palästinensern ist es schon mehrfach zu aussichtsreichen Friedensverhandlungen gekommen und jeder weiß, dass am Ende des Tages eine Zwei-Staaten-Lösung die einzig möglich Form ist, die Israel garantiert, als demokratischer Staat zu überleben. Gerade die letzten Kriege sollten gezeigt haben, dass rein militärische Lösungen äußerst problematisch sind; abgesehen davon, dass Broder Recht hat, darauf hinzuweisen, dass Kriege nicht nur Geld, sondern eben auch Menschenleben fordern… Und die Qualitätszeitung Haaretz als linkes Kampfblatt zu verkaufen, wie Aron Sperber das tut, ist schlicht und einfach dumm.
    Gerade wer Israel unterstützen will, muss Netanjahu kritisieren. Unterstützt wird er freilich durch Opportunisten wie Ehud Barak, die der Opposition um des Machterhalts willen den Todesstoß versetzen wollen.

  8. Ronald,
    Israel muss also gegen sich selbst verteidigt werden?! Du weisst besser, was fuer uns gut ist und fuehlst Dich verpflichtet, uns zu unserem Besten zu zwingen?

    Ha’artez ist keine Qualitaetszeitung, da ist man sich im gesamten politischen Spektrum mit Ausnahme der extremen Linken in Israel einig.

  9. Liebe Beer7
    mit Zynismus kommen wir glaube ich in einer Debatte nicht weiter.
    > Du weisst besser, was fuer uns gut ist und fuehlst Dich verpflichtet, uns zu unserem Besten zu zwingen?
    Das ist keinesfalls, was ich intendiere. Hingegen nehme ich mir das Recht heraus, aus meiner Kenntnis mein demokratisches Recht auf freie Meinungsäußerung.Ich habe dazu eine Meinung, die nicht nur von internationalen Politikerinnen und Politikern geteilt wird, sondern auch von meinen israelischen Freundinnen und Freunden, die durchwegs keine Linksradikalen sind. Ich bin mindestens einmal im Jahr in Israel und verkehre dort – beruflich – mit mehreren Universitäten des Landes und bin mir der gegensätzlichen Meinungen bewusst. Ich habe eben auch eine Meinung dazu. Die menschlichen und moralischen Kosten des gegenwärtigen Zustands sind enorm.
    > Ha’artez ist keine Qualitaetszeitung, da ist man sich im gesamten politischen Spektrum mit Ausnahme der extremen Linken in Israel einig.
    Weder bin ich noch meine israelischen Freundinnen und Freunde, die regelmäßige Haaretz-Leserinnen und Leser sind, Linksradikale. Ich halte diese Unterstellung für bösartige Denunziation. Es tut mir Leid, dass ich hier so scharf sein muss, aber das ist, angesichts der Auflage von Haaretz, die dem westlichen Marktanteil von Qualitätszeitungen entspricht, für Diffamierung eines bedeutenden Anteils von israelischen Leserinnen und Leser; auch von mir, der ich die Internetausgabe von Haaretz täglich lese. Als Sprecher des Liberalen Forums für außenpolitische und europapolitische Angelegenheiten und aktiver Unterstützer von Stop-the-Bomb und Yad Waschem kann man mir das wohl kaum vorwerfen.

  10. Deine Meinungsfreiheit ist Dir unbenommen.
    Wahlrecht hast Du in Israel allerdings nicht, und etwas Respekt fuer die Wahlentscheidung der israelischen Wahlbuerger stuende Dir nicht schlecht zu Gesicht.
    Reicht eine niedrige Auflage als Kriterium fuer eine Qualitaetszeitung aus?
    Wenn Du vor allem in israelischen Hochschulkreisen verkehrst, dann komst Du tatsaechlich vor allem mit dem aeusseren linken Rand in Beruehrung. Ich sehe keinen Widerspruch zwischen Deinen Aktivitaeten im Liberalen Forum, Deiner Unterstuetzung fuer Stop-the-bomb und Yad vashem auf der einen Seite und politischen Positionen, die sich am aeusseren linken Rand in Israel befinden.

  11. Ronald,
    ein paar kleine Hinweise, wie Haaretz gesehen wird. Yaacov Lozowick kann Mitte-links verortet werden und Universitaetsprofessor ist er auch:
    http://yaacovlozowick.blogspot.com/2010/05/haaretz-invents-false-news.html
    http://yaacovlozowick.blogspot.com/2010/04/anat-kamm-and-real-culprits.html
    Aus dem zweiten Link zitiert:
    „Ideology“, of course, means left-wing dissatisfaction with Israeli policies regarding the Palestinians and the way Israel defends itself from its enemies. Let us be clear about that. Yet another incident in which some people on Israel’s Left cannot accept actions of its democratically elected executive or official organs.

  12. Liebe Beer7,
    natürlich sind demokratische Wahlen anzuerkennen. Und dennoch kann man – in Demokratien – auch Regierungen kritisieren, insbesondere auch solche, die Demokratien sind; auch ausländische.Mit einigem Recht kritisieren wir Berlusconi, davor Bush, etc., . G’tt sei Dank hat Europa auch auf die FPÖ-ÖVP-Regierung recht harsch kritisiert, und Michel Piccoli, auch in Österreich nicht wahlberechtigt, war der Hauptredner einer massiven Protestdemonstration in Österreich (rd. 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer). War das Deiner Meinung nach falsch? Übrigens: Ist Deiner Meinung nach Labor linksradikal?
    Was Haaretz betrifft: International Herald Tribune ist in Deiner Definition auch linksradikal? Die beiden arbeiten recht eng zusammen…

  13. Ronald,
    Mit Oesterreich habe ich mich nicht auseinandgesetzt, daher kann ich dazu nichts sagen.

    Labor hat sich gerade gespalten. Diejenigen Mitglieder, die Barak gefolgt sind, sind links, aber nicht radikal. Bei den anderen Mitgliedern sehe ich z.T. keinen Unterschied mehr zur Meretz und die ist linksradikal.

    Die International Herald Tribune gehoert zur New York Times, nicht wahr? Ja, die ist auch am aeusseren linken Rand und keine zuverlaessige Quelle.

  14. > Die International Herald Tribune gehoert zur New York Times, nicht wahr? Ja, die ist auch am aeusseren linken Rand und keine zuverlaessige Quelle.

    Ich glaube, damit lässt sich die Debate beenden: Alles links von Liebermann ist linksradikal; auch ein Weltbild…

  15. Aber nein, oben hielt ich fest, alles links von Ehud Baraks Fraktion ist am aeusseren linken Rand. Warum Du staendig das Wort „radikal“ einbauen musst, waehrend ich von Raendern spreche, hat bestimmt seine Gruende?

    Vielleicht sollten wir noch klaeren, was Du unter Qualitaetszeitung verstehst? Ich nannte Zuverlaessigkeit als Kriterium, Du viel weiter oben nur die niedrige Auflage…

  16. ad Oren1: Troll? wegen eines Tippfehlers? Trolle fressen kleine Kinder in den Wäldern, jedenfalls nach der nordischen Mythologie. Ich bin kein Norweger. Erklärung?
    ad Beer 7: Ich fürchte, Du hast mich missverstanden: Haaretz hat, ebenso wie die NYT, eine für eine Qualitätszeitung durchaus befriedigende Auflage und wir, ebenso wie die internationale Ausgabe der NYT, der IHT, weltweit gelesen. Ich verstehe unter Qualitätszeitung ausgewogene Berichterstattung, Trennung von Kommentar und Bericht, Kontroversen in den Kommentaren und Sachkompetenz statt ideologischer Scheuklappen. Wenn das für Dich linker Rand ist, soll sein. Wie mein Vater s’l zu sagen pflegte: ‚Nicht jeder denkt so, wie er schreibt’…

  17. „Ich glaube, damit lässt sich die Debate beenden: Alles links von Liebermann ist linksradikal; auch ein Weltbild…“
    Küchenpsychologie: „Alles rechts außer Mutti“

  18. blockquote cite=“Ich verstehe unter Qualitätszeitung ausgewogene Berichterstattung, Trennung von Kommentar und Bericht, Kontroversen in den Kommentaren und Sachkompetenz statt ideologischer Scheuklappen“>

    Wie oben schon gesagt, wuerde ich Zuverlaessigkeit an erster Stelle hinzufuegen. Nachrichten sind faktisch geprueft. „Ausgewogen“ kann ich nicht ganz einordnen. Wenn das heissen soll, dass Nachrichten auch dann gebracht werden, wenn sie nicht in die politische Linie passen, OK. Wenn Du darunter verstehst, dass fuer jeden muslimischen Attentaeter mit Gewalt ein juedisches Pendant gebracht werden muss, dann ist es Bloedsinn. Ansonsten stimme ich Deiner Liste zu.

    Nur erfuellt Ha’aretz diese Kritieren nicht:
    Nachrichten werden verfaelscht: http://yaacovlozowick.blogspot.com/2010/05/haaretz-invents-false-news.html
    oder unterschlagen (siehe „Etrog“ und „Sharon“ bzw. „Olmert“, ein Beispiel http://www.jpost.com/Features/FrontLines/Article.aspx?id=83783)
    Kommentar und Berichterstattung sind keineswegs klar getrennt, die Ideologie hat im Zweifelsfall Vorrang.

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