Neonazis: Wo bleibt das Machtwort der demokratischen Politiker?

Die übelste deutschsprachige Neonaziwebsite droht inzwischen Demokraten ganz offen mit „Vernichtung“, die Hinweise auf direkte Verbindungen von FPÖ-Parlamentariern zu diesen Verbrechern verdichten sich, der braune Untergrund bewaffnet sich offenbar und trainiert in Ungarn den Häuserkampf, und was hört man vom offiziellen Österreich? Nichts hört man. Lieber Herr Bundespräsident, lieber Herr Bundeskanzler, liebe Demokraten in allen Parteien: Hier ist nicht mehr Feuer am Dach, das ganze Haus steht schon fast in Flammen. Und ihr schweigt einfach. Alle, die von dieser Website und ihrem Umfeld bedroht, beschimpft, verleumdet und zum Abschuss freigegeben werden, alle Antifaschisten und Antinationalsozialisten, alle Juden, Roma und andere von der braunen Pest gefährdeten Menschen warten darauf, dass ein Machtwort gesprochen wird, dass es eine eindeutige überparteiliche Stellungnahme gegen das Neonaziunwesen gibt, dass klargestellt wird, dass Nazis in unserer Demokratie keinen Platz haben (und schon gar nicht im Parlament), und dass man endlich mit dem gebotenen Ernst und Nachdruck gegen die braunen Droher und Verschwörer und Hochverräter vorzugehen gedenkt. Oder will man warten, bis es Tote gibt?

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5 Gedanken zu “Neonazis: Wo bleibt das Machtwort der demokratischen Politiker?

  1. Das Problem lieber Kollege ist das Schielen der Politiker auf die FPÖ als zukünftigen möglichen Partner.

  2. @KarlPfeifer
    Das gilt wohl für die Övp. Die Spö hat dazu eine klare Haltung gegen eine Koalition mit den F-Naxis.

  3. SdR als Gusenbauer Strache einen Persilschein ausstellte, als er dann eine Laudatio auf Jörg Haider hielt, da bekam ich einen anderen Eindruck.
    Und in Kärnten hat die SPÖ eine meist miserable Geschichte.

  4. „@KarlPfeifer
    Das gilt wohl für die Övp. Die Spö hat dazu eine klare Haltung gegen eine Koalition mit den F-Naxis.“ Ich werd‘ gleich zum Rechtschreibnaxi…

    Überhaupt, kann man gut nachlesen, dass die ÖVP eine Koalition mit der FPÖ ausschließt, ein der Jörgl weg vom Autofenster ist…

  5. Möchte Ihnen das süsse Unkenrufen nicht verderben, aber viel klarer kann sich eine Partei nicht gegen eine Koalition mit der F aussprechen.

    Bis 2013 können Sie Ihren Alarmismus ja pflegen. Dann werden wir beide wiedereinmal sehen, wie es Kein Rot-Blau gibt …

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