Libyen: Schwachköpfe mit Munddurchfall

-Russlands Ministerpräsident Putin vergleicht den Militäreinsatz gegen Gaddafi laut „Interfax“ mit einem „Kreuzzug“: „Und überhaupt erinnert mich das an einen mittelalterlichen Aufruf zum Kreuzzug, wo irgendeiner jemanden aufstachelte, in ein beliebiges Gebiet einzumarschieren und es zu befreien“. Und weiter: „Die Entschließung des Weltsicherheitsrates ist nicht vollwertig und zudem schädlich. Es ist klar, dass sie allen alles erlaubt – also jedwede Handlung gegen einen souveränen Staat.“ Was für ein dummes Arschloch! Den russischen Einmarsch in den souveränen Staat Georgien und dessen bis heute andauerende teilweise Okkupation mit russischen Bodentruppen hat der Milliardendieb wohl schon vergessen?

-Bulgariens Regierungschef Bojko Borissow kritisiert den Militäreinsatz als „Abenteuer“, an dem sich bulgarische Truppen keinesfalls beteiligen würden. Das soll der Schwachkopf bitte jenen fünf bulgarischen Krankenschwestern erzählen, die in Libyen acht Jahre lang wegen völlig abstruser Vorwürfe im Gefängnis saßen, erniedrigende Schauprozesse über sich ergehen lassen mussten, im Knast gefoltert wurden und erst frei kamen, als sich Bulgarien und die EU bereit erklärten, ein als „Entschädigung“ für die angeblichen „Opfer“ der Krankenschwestern getarntes Lösegeld in Höhe von 4,8 Milliarden Dollar zu zahlen.

-Der miese Populist Guido Westerwelle behauptete beim heutigen Treffen der EU-Außenminister, dass er sich durch die geistreichen Wortspenden des Präsidenten der Arabischen Liga, Amr Moussa, in seiner „Ablehnung des Militäreinsatzes bestätigt“ fühle. Wie man hört, sammeln die Hinterbliebenen des libyschen Terroranschlags auf die Berliner Diskothek „La Belle“ bereits Geld, um Westerwelle ein Denkmal zu stiften. Gerüchten zufolge soll es sich um ein rießiges menschliches Gesäß aus verbiegbarem Plastik handeln.

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4 Gedanken zu “Libyen: Schwachköpfe mit Munddurchfall

  1. Ja, der Comical Ali – der war wenigstens noch lustig.

    Kennt Ihr dieses Video von UN Watch?

    Mit den fünf bulgarischen Krankenschwestern war ja auch ein palästinensischer Arzt jahrelang gefangen gehalten und auch gefoltert worden. Auf Einladung von UN Watch konfrontiert er im April 2009 die lybische Vorsitzende von „Durban 2“, aber diese unterbricht ihn ständig. Und die Miene, die sie dabei aufsetzt, ich könnte sie in einem fort ohrfeigen. Frage mich, ob sie ihr Hämmerchen hat mitnehmen dürfen, jetzt da Lybien aus dem Menschenrechtsrat geflogen ist (oder nur keinen Vorsitz mehr innehat?)

  2. Ich stimme mit Obama darin überein dass die USA nicht für alles herhalten muss. Er tut gut daran die Führung schleunigst abzugeben. An Deutschland am Besten. Es hat einfach keinen Sinn mehr.

  3. @ Gewunderi. Aus Wikipedia: „Als Kristijana Waltschewa am 16. September 2010 vor dem UN-Menschenrechtsrat von den Folterungen in libyscher Haft berichten wollte, wurde sie mehrfach unterbrochen. Die Vertreter Libyens, Irans, Chinas und Kubas kritisierten, dass ihre Schilderung zu detailliert wäre und wollten ihren Vortrag mit Verweis auf die Tagesordnung abbrechen“

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