World gone mad

Ich leseIsmail Hanija, Führer der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen, drückte seine Hoffnung auf ein „Ende des zionistischen Projekts in Palästina“ aus. Hanija bekräftigte während einer Ansprache, seine Organisation werde den Staat Israel weiterhin nicht anerkennen. Und nun frage ich, eingedenk der jüngsten Verbrüderung zwischen Hamas und Fatah: Auf welcher Basis soll Israel mit solchen Leuten verhandeln? Läge ich mit einem Nachbarn im Streit, und dieser Nachbar würde mir mein Existenzrecht absprechen und immer wieder meine Vernichtung fordern, so würde ich selbstverständlich jeden Zuruf von Dritten, mich mit dem mordlüsternen Nachbarn gefälligst zu vertragen, zurückweisen, und zwar so lange, bis dieser Nachbar mein Recht, zu existieren, ohne Einschränkungen anerkennt.  Jeder Mensch auf diesem Planeten würde das verstehen. Aber wenn es um Israel geht, gibt es plötzlich nur mehr sehr wenig Verständnis für diesen höchst natürlichen Überlebenswillen. Anders gesagt: Vom Staat der Juden wird erwartet, Auslöschungsdrohungen, die sich kein anderer Staat gefallen lassen würde, doch bitte höflich zu ignorieren und mit denen, die Mord an Juden ankündigen, zu verhandeln. Das ist verrückt.

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Ein Gedanke zu “World gone mad

  1. Und die subStandard-Redaktion spielt wieder ihr altes Spiel:

    Jede Form von Antisemitismus ist in den Postings möglich und bleibt oft stundenlang online.
    Kritik wird oft gar nicht veröffentlicht.

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